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Türkeireise des Papstes und ein absurder Angriff auf Franziskus

5. September 2014 in Aktuelles, 49 Lesermeinungen
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Absurder Vorwurf aus der Türkei: Leiter des staatlichen Religionsamtes wirft Franziskus vor, nicht genug zur Verteidigung des Islam zu tun


Rom/Istanbul (KNA) Papst Franziskus will dem Vernehmen nach noch in diesem Jahr einen Besuch in die Türkei unternehmen und am orthodoxen Patronatsfest Sankt Andreas in Istanbul teilnehmen. Entsprechende Medienberichte seien nicht gegenstandslos, hieß es dazu am Freitag aus römischen Kirchenkreisen. Bereits vor einem Monat hatte es aus dem Patriarchat von Konstantinopel Hinweise auf eine Teilnahme des Papstes an den Feierlichkeiten am 30. November im Phanar, dem Amtssitz des Patriarchen, gegeben. Ursprünglich war als möglicher Termin für den Besuch des Papstes das Andreasfest 2015 genannt worden.

Wie bereits seine Vorgänger Johannes Paul II. im Jahr 1979 und Benedikt XVI. 2006 dürfte auch eine Türkeireise von Franziskus mit einem protokollarischen Besuch in der Hauptstadt Ankara beginnen. Benedikt XVI. hatte bei seiner dreitägigen Türkeireise zudem einen Abstecher zum Mariengrab bei Ephesus oberhalb der Hafenstadt Izmir unternommen. Damals hatte die Reise nach der Diskussion über die Regensburger Rede des Papstes mit missverständlichen Zitaten zum
Thema Islam und Gewalt zu einer Versachlichung beigetragen.

Aktuell sorgen Äußerungen von Mehmet Görmez für Schlagzeilen in der Türkei. Der Leiter des staatlichen Religionsamtes, das unmittelbar dem türkischen Regierungschef untersteht, warf Franziskus Mitte der Woche vor, nicht genug zur Verteidigung des Islam zu tun. Es gebe Versuche, die Existenz des Islam in Frage zu stellen und zu einem «Sicherheits- und Legitimationsproblem» umzudeuten, sagte Görmez.

Unter anderem verwies Görmez auf die nach seiner Darstellung steigende Zahl von Anschlägen auf Moscheen in Deutschland. In den Jahren 2001 bis 2012 seien jährlich im Durchschnitt 22 Moscheen in der Bundesrepublik angegriffen worden. Im Jahr 2013 seien es 36 gewesen, in diesem Jahr sei die Zahl auf 70 gestiegen. Dagegen müsse sich nicht nur die islamische Welt wehren, sondern «alle religiöse Institutionen, allen voran der Vatikan». Es reiche nicht, «jungen Mädchen die Füße zu waschen oder ein interreligiöses Fußballturnier zu organisieren».

Damit spielte Görmez auf die Fußwaschung des Papstes am Gründonnerstag sowie auf das «Fußballspiel für den Frieden» am vergangenen Montag in Rom an.


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 alexius 10. September 2014 

@ZarahN: Besten Dank für die Linkverbindungen, nur die erste kannte ich nicht

Vielen Dank für die Linkverbindungen. Ich verlinke unten zu dem ersten von Ihnen genannten Link, weil ich diesen noch nicht kannte und er die Vorwürfe sehr schön und aus unterschiedlichen politischen Quellen zusammenfasst, also vom Blog der Gesellschaft für bedrohte Völker. Die anderen Linkverbindungen kannte ich und habe sie selbst zur Diskussion jeweils auf Twitter weiterverteilt. Nicht alle Vorwürfe auf dem Blog sind bis heute wohl erwiesen, manches ist sicherlich quellenmäßig anti-türkische Propaganda. Aber insgesamt ist die Außenpolitik des jetzt zum Premier aufgestiegenen früheren Außenministers in der Tat gescheitert. Die Frage ist auch, ob nicht eine sofortige Kommandoaktion der türkischen Armee in Mossul überhaupt die QSIS-Terroristen früher stoppen hätte können. Aber offenbar war allen das Risiko einer Befreiungsaktion der 49 zu hoch. Besonders wichtig erscheint mir die Aufarbeitung aller Fakten für die internationale Strafgerichtsbarkeit:

gfbvberlin.wordpress.com/2014/07/07/die-geister-die-sie-riefen-die-turkei-und-ihr-selbstgeschaffenes-monster-isis/


1
 
 Zarah N 10. September 2014 
 

überprüfbare Links, ISIS-Türkei-Connection.

Alexius seien Sie bitte so nett und hören Sie auf jede Kritik am Islam mit Hetze, Islamophobie und Islamfeindlichkeit gleichzusetzen.
Die Türkei hat die ISIS untertützt. Fakt Punkt. Wenn sich die Türkei von ISIS distanziert dann aus politischem Kalkül. Für die Türkei ist es riskant geworden eine unter Druck geratenen ISIS zu helfen.
Hier DIE lINKS
http://gfbvberlin.wordpress.com/2014/07/07/die-geister-die-sie-riefen-


http://www.spiegel.de/politik/ausland/isis-im-irak-wie-sich-die-tuerkei-bei-der-terrorgruppe-verschaetzte-a-975032.html

http://www.dw.de/is-bringt-t%C3%BCrkei-in-die-zwickm%C3%BChle/a-17909680
http://www.washingtonpost.com/world/how-turkey-became-the-shopping-mall-for-the-islamic-state/2014/08/12/5eff70bf-a38a-4334-9aa9-ae3fc1714c4b_story.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-08/irak-deutschland-omid-nouripour-interview

http://www.dailystar.com.lb/News/Lebanon-News/2014/Aug-14/267252-nasrallah-turkey-and-qatar-supporting-isis.ashx#axzz3Cw0Sx8wB