Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Münchner Gutachen - Überwiegend männliche (!) Kinder und Jugendliche im Zeitraum 1945 bis 2019
  2. Vertuscher Ratzinger? – Was wirklich in dem Münchner Missbrauchs-Gutachten steht
  3. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  4. Black Thursday – Gott schütze Österreich!
  5. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  6. Nur noch 12 Prozent der Deutschen vertrauen der katholischen Kirche, Tendenz fallend
  7. Der politische Kampf gegen die Abtreibung ist verloren
  8. Progressiver Journalist will alle Kinder vom Staat erziehen lassen
  9. Arbeitsverbot für Ungeimpfte in Italien - Jetzt wacht sogar Amnesty International auf
  10. 'Kultur des Todes' - Macron möchte Recht auf Tötung Ungeborener als EU-Grundrecht!
  11. Die Impfpflicht und die größte Spaltung Österreichs seit Jahrzehnten
  12. 2G und die Nötigung durch einen totalitären Staat
  13. "Ungeimpfter, mein Held"
  14. Papst beauftragt erstmals offiziell Frauen mit Lektorinnendienst
  15. Die neue EU-Parlamentspräsidentin Metsola ist prolife!

ISIS-Terror: Christliche Kirchen für internationales Eingreifen

28. Juli 2014 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gemeinsame Erklärung von Spitzenvertretern der christlichen Kirchen in Österreich: Vorgehen gegen Christen in Mosul ist "Anschlag auf die Grundlagen der Zivilisation, der Menschenwürde und der Menschenrechte"


Wien (kath.net/KAP) Die christlichen Kirchen in Österreich fordern ein internationales koordiniertes Vorgehen gegen den Terror der ISIS-Truppen ("Islamischer Staat im Irak und Syrien") im Irak. Dieösterreichische Regierung sei aufgerufen, gemeinsam mit weiteren EU-Ländern bei den Vereinten Nationen für "zweckdienliche Maßnahmen" einzutreten, um den Terror zu beenden und im Irak den Aufbau eines Staatswesens zu ermöglichen, "das auf gleichen Rechten für alle Bürger, unabhängig von ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit, basiert", heißt es in einer am Montag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung von Spitzenvertretern der christlichen Ökumene. Weiters befürworte man Sanktionen seitens der USA und der EU, die die ISIS finanziell treffen.

Unterzeichnet wurde die Erklärung von Kardinal Christoph Schönborn, dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios (Kardamakis), dem evangelisch-lutherischen Bischof Michael Bünker, dem Vorsitzenden
des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), Superintendent Lothar Pöll, sowie dem Präsidenten der ökumenischen Stiftung "Pro Oriente", Johann Marte.

Das Vorgehen der ISIS im Irak - speziell in Mosul - gegen Christen und andere religiöse Minderheiten stellen laut der Erklärung einen "Anschlag auf die Grundlagen der Zivilisation, der Menschenwürde und der Menschenrechte" dar und zugleich eine "verabscheuungswürdige Lästerung des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs". Das "weitgehende Schweigen der Weltöffentlichkeit" angesichts dieses "Kreuzweges der Christen von Mosul" stelle einen "Skandal" dar, so die Unterzeichner.

Man verneige man sich "in tiefer Ehrfurcht vor dem Glaubenszeugnis der Christen von Mosul", heißt es weiter. Diese seien "die würdigen Erben jener großen Mesopotamischen Tradition, die der Welt (...) unzählige Märtyrer, Theologen, Gelehrte und schlichte Zeugen des Glaubens (...) geschenkt hat."

Für den 8. August laden die Unterzeichner die österreichischen Christen zu einem "Tag des Fastens und der Fürbitte für die irakischen Christen und für deren muslimische Freunde" ein. Zugleich rufen die Kirchen als Zeichen der Verbundenheit zu Spenden für die österreichische "Initiative Christlicher Orient" (ICO) und "Kirche in Not" auf, "damit den völlig mittellosen Christen, die im kurdischen Autonomiegebiet großzügige Aufnahme gefunden haben, auch materiell geholfen werden kann."

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Globetrotter10 29. Juli 2014 
 

Nun ja wass sollen sie sonst tun?

Natürlich tritt man nicht zum Islam über wenn es eng wird. Was soll das auch für eine Art von Bekehrung sein? Keiner kann seine tiefen Überzeugungen so einfach abschütteln.
Christ oder Humanist, insofern ist es eine natürliche Haltung wegzugehen und zu bleiben was man ist. Und es gibt auch nicht viel zu loben und zu Ehren.
Ehrfurcht vor dem Glaubenszeugnis?
Mir wir eh viel zu geEhrfuchtet und viel zu wenig geholfen. Schützt man sich mit Loben vor dem unbequemen Einschreiten und Helfen. Loben kann man von der Couch aus.
Und damit komme ich zum eigentlichen Skandal ... und der macht mich fuchsteufelswild. Es schreitet einfach keiner ein, stoppt die Isis oder evakuiert wenigstens die betroffenen Menschen.
Als gäbe es keine Solidarität unter Christen. Faktisch keiner geht auf die Straße ... einfach nichts!!!!
Daher ich Christ? Nee bedaure!!! Für was auch?


2
 
 Erzkatholisch 29. Juli 2014 

Jetzt ist die Zeit

Jetzt ist die Zeit für sichtbare Nächstenliebe. Helfen wir unsere Brüder und Schwestern in ihrer schweren Lage. Die Welt wird staunen wie wahrhaftig der Glaube an Jesus Christus ist


2
 
 Ehrmann 28. Juli 2014 

Einbeziehen aller ander Religionsgemeinscheften in den Appell gegen ISIS-Terror

Sollten nicht auch Mislime, Juden und alle anderen Religionsgemeinschaften protestieren - wäre eine solche Alianz nicht zu fordern ?


8
 
 Ehrmann 28. Juli 2014 

Aufnahme vertriebener Christen in Österreich

Da dürfte es wohl keine Zweifel bezüglich der Notwendigkeit geben - und viele von uns Christen haben auch für einzelne Familien Unterbringungsmöglichkeiten für eine (hoffentlich) beschränkte Zeit.Eine Organisation über Kirche in Not - wäre sie denkbar?


11
 
 MariavonMagdala 28. Juli 2014 

Liebes kathnet-Team

das ist eine wunderbare Einladung an die österreichischen Christen, können wir so etwas nicht auch in Deutschland und in der Schweiz auf die Beine stellen. Ihnen liebes kathnet-Team, ist es doch sicherlich möglich, an die betreffenden Bistümer verschiedene Anfragen zu stellen.
Beten wir. Wir MÜSSEN beten! Es betrifft uns alle. Der Terror wird nicht an unseren Grenzen stoppen. Beten wir für alle unsere Mitbrüder.
Bestürmen wir den Himmel und Gott wird uns zur Seite stehen.


19
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. US-Regierung nimmt Nigeria von Liste der Länder mit eingeschränkter Religionsfreiheit
  2. Chinesisches Regime verhaftet katholischen Bischof
  3. „Christenverfolgung aus dem toten Winkel holen“
  4. Irak: Erzbischof befürchtet „schwerwiegende Folgen“
  5. Afghanistan: Gezielte Suche nach Christen
  6. "Christen in Not" prangert Übergriffe auf Christen in Pakistan an
  7. Südost-Türkei: Ungeklärter Kriminalfall beunruhigt Christen
  8. Der ‚Big Brother’ der Religionen: Pekings neue Datenbank
  9. Entführter Bischof in Nigeria freigelassen
  10. Moskau: Allianz gegen Christenverfolgung in Afrika bilden






Top-15

meist-gelesen

  1. Black Thursday – Gott schütze Österreich!
  2. Vertuscher Ratzinger? – Was wirklich in dem Münchner Missbrauchs-Gutachten steht
  3. Münchner Gutachen - Überwiegend männliche (!) Kinder und Jugendliche im Zeitraum 1945 bis 2019
  4. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  5. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  6. Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  7. Emeritierter Feldkircher Bischof Fischer verstorben
  8. 2G und die Nötigung durch einen totalitären Staat
  9. Der politische Kampf gegen die Abtreibung ist verloren
  10. Die neue EU-Parlamentspräsidentin Metsola ist prolife!
  11. Manche Menschen wollen die Coronakrise nutzen, um unsere Gesellschaft fundamental umzubauen!
  12. Die Impfpflicht und die größte Spaltung Österreichs seit Jahrzehnten
  13. 'Kultur des Todes' - Macron möchte Recht auf Tötung Ungeborener als EU-Grundrecht!
  14. Arbeitsverbot für Ungeimpfte in Italien - Jetzt wacht sogar Amnesty International auf
  15. Brutaler Raubüberfall auf Pfarrer in seinem Pfarrhaus: Diebe wollten das Sternsingergeld

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz