Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Lügt der Papst emeritus? - Zur medialen Hetze gegen Benedikt XVI.
  2. Es war ein Versehen und nicht aus böser Absicht heraus!
  3. Der Versuch einer orchestrierten Hinrichtung des Papa emeritus
  4. Kardinal Marx gibt Statement zum Gutachten – „Ich klebe nicht an meinem Amt“
  5. Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. soll erlegt werden – Vernichtungsfeldzug gegen Person und Lebenswerk
  6. Papst Benedikt und der Missbrauchs-Zeitgeist: Eine Verteidigung
  7. Ein deutsch-synodales Gay-Kampagne-Schauspiel mit Unterstützung der ARD
  8. Martin Werlen - Der unbarmherzige Propst aus der Schweiz
  9. "Wieder eine Kirche Gottes und der Menschen zu werden, und nicht guter Partner des Staates!"
  10. Papst: Bei Missbrauch Kirchenrecht mit "Strenge" anwenden
  11. Kritik eines Experten: Bei ihrer Krisen-PR und Pressearbeit macht unsere Kirche fast alles falsch
  12. Kardinal Müller stellt sich auf die Seite von Papst em. Benedikt XVI.
  13. Tornielli: Benedikt XVI. war als erster Papst mit Missbrauchsopfern zusammengetroffen
  14. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt
  15. "Verantwortlich dafür ist der einzelne, nie ein System!"

Scheidender Chef der Vatikanbank beklagt Intrigen im Vatikan

9. Juli 2014 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Scheidender Vatikanbankchef von Freyberg beklagt: «Manchmal hat man das Gefühl, dass sich gerade an der Kurie nicht nur die besten Köpfe, sondern auch große Intriganten tummeln»


Hamburg/Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der scheidende Chef der Vatikanbank, der Deutsche Ernst von Freyberg, beklagt Intrigen in der Führungsetage des Vatikan. «Manchmal hat man das Gefühl, dass sich gerade an der Kurie nicht nur die besten Köpfe, sondern auch große Intriganten tummeln», sagte von Freyberg in einem Interview mit der «Bild»-Zeitung (Mittwoch).

Seine Mission sei erledigt, betonte der 55-Jährige: «Wir haben 16.300 Kunden geprüft. Die Bank ist jetzt sauber! Das war mein Ziel.» Er habe 200mal Anzeige wegen Geldwäsche-Verdachts gestellt und 3.000 Konten geschlossen. «Damit habe ich mir nicht nur Freunde gemacht.»

Kritisch äußerte sich von Freyberg auch zu den Beratern und Anwälten des Vatikan. Er habe «nahezu alle Beratungsverträge bei der Bank gekündigt», aber manch einer «wittert jetzt natürlich wieder das große Geschäft». Insgesamt hätten den Papst «zweifelhafte Investments aus der Vergangenheit gut 45 Millionen gekostet».

Auf den Einfluss seiner Arbeit auf das persönliche Verhältnis zur Kirche angesprochen, sagte von Freyberg der Zeitung: «Mein Glaube ist gestärkt! Ich bin stolz, der Kirche dienen zu dürfen.».

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 sunset 9. Juli 2014 
 

mut

schön dass es solch mutige menschen gibt...
es ist sicher keine leichte aufgabe wo man sich nicht viele freunde macht...


4
 
 Herbert Klupp 9. Juli 2014 
 

Fakten ?

Schön, daß jetzt alles "sauber" (?) ist bei der Vatikanbank. Allerdings scheinen mir sowohl die Kontenauflösungen als auch die Beraterkündigungen usw nur im Rahmen von EVENTUELLEN VERDACHTSMOMENTEN geschehen zu sein.
Einmal mehr KEINE KONKRETE ANGABE, ob tatsächlich "etwas" gegen Recht und Gesetz passiert ist.
Man kennt es aus den Berichten über die Vatikanbank in unseren Mainstream-Medien: sie fangen immer an mit "umfassende Skandalgeschichte der Vatikanbank" - um danach windelweiche Theorien über evtl Vergehen (sie sprechen natürlich von "Verbrechen") vorzutragen, und am Ende steht man da OHNE KONKRETES.
Vielleicht sind all die "Verbrechen und Skandale der Vatikanbank" genauso sachlich richtig wie die Existenz der "Päpstin Johanna"


5
 
 antony 9. Juli 2014 

bei 16.300 Konten 3000 geschlossen und 200x Verdacht auf Geldwäsche...

Scheint ja ein ziemlicher Sumpf gewesen zu sein. Schön, dass er ihn trocken gelegt hat.


13
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Pfizer und der Vatikan
  2. Der Vatikan und die Souveränität des Malteserordens?
  3. Vatikanische Weihnachtskrippe kommt aus peruanischem Andendorf
  4. Vatikan erweitert wegen Corona erneut Ablassmöglichkeiten
  5. Ex-Schweizergardist: Vorgehen des Vatikan bei Impfpflicht weder human noch christlich
  6. Haftbefehl gegen vom Vatikan angeklagten Manager Torzi aufgehoben
  7. Schweizer Regierung möchte Botschaft beim Heiligen Stuhl
  8. Vatikan-Buchhandlung "Benedikt XVI." in Rom schließt
  9. Parolin erklärt Beschwerde gegen Anti-Homophobie-Gesetz
  10. Kardinal Pell zum Synodalen Weg: ‚Wir brauchen keine zweite protestantische Kirche’






Top-15

meist-gelesen

  1. Dossier: der Papst und der Missbrauch in der Kirche
  2. Lügt der Papst emeritus? - Zur medialen Hetze gegen Benedikt XVI.
  3. Der Versuch einer orchestrierten Hinrichtung des Papa emeritus
  4. Es war ein Versehen und nicht aus böser Absicht heraus!
  5. Kritik eines Experten: Bei ihrer Krisen-PR und Pressearbeit macht unsere Kirche fast alles falsch
  6. Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. soll erlegt werden – Vernichtungsfeldzug gegen Person und Lebenswerk
  7. "Ich bin als Protestant auf der Seite von Benedikt!"
  8. Papst Benedikt und der Missbrauchs-Zeitgeist: Eine Verteidigung
  9. Kardinal Müller stellt sich auf die Seite von Papst em. Benedikt XVI.
  10. Martin Werlen - Der unbarmherzige Propst aus der Schweiz
  11. "Wieder eine Kirche Gottes und der Menschen zu werden, und nicht guter Partner des Staates!"
  12. Kardinal Marx gibt Statement zum Gutachten – „Ich klebe nicht an meinem Amt“
  13. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt
  14. Ein deutsch-synodales Gay-Kampagne-Schauspiel mit Unterstützung der ARD
  15. "Verantwortlich dafür ist der einzelne, nie ein System!"

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz