Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Besser keine Laienpredigt
  5. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  6. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

Islamgelehrter: Papst «stößt Türen zur islamischen Welt auf»

26. Juni 2014 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Präsident des Instituts für Interreligiösen Dialog in Buenos Aires, Omar Abboud, hat Papst Franziskus als großen Wegbereiter für das Gespräch zwischen Christen und Muslimen gelobt.


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der Präsident des Instituts für Interreligiösen Dialog in Buenos Aires, Omar Abboud, hat Papst Franziskus als großen Wegbereiter für das Gespräch zwischen Christen und Muslimen gelobt. Auch als Papst habe der frühere Kardinal der argentinischen Hauptstadt die Türen zur islamischen Welt mit zahlreichen Gesten weiter aufgestoßen, sagte Abboud der Vatikanzeitung «Osservatore Romano» (Donnerstag). Der argentinische Muslim mit syrisch-libanesischen Wurzeln kennt Franziskus seit dessen Zeit als Kardinal von Buenos Aires und begleitete ihn bei seiner Heilig-Land-Reise Ende Mai. Franziskus' Besuch in Jordanien, den Palästinensischen Autonomiegebieten und Israel habe alle Erwartungen übertroffen, so Abboud.


Schon in Argentinien war der damalige Kardinal Jorge Bergoglio nach Abbouds Worten stets offen für die anderen Religionen im Land und die treibende Kraft für den interreligiösen Dialog. Seine Gesten während der Heilig-Land-Reise wie das Gebet an der Trennmauer in Bethlehem und der Handkuss für ein Opfer der Schoah seien so einfach wie wirkungsvoll für den Respekt zwischen den Religionen gewesen. Franziskus hatte Abboud zusammen mit dem ebenfalls befreundeten argentinischen Rabbiner Abraham Skorka zur Teilnahme an der Reise eingeladen.

Herzliche Umarmung mit den Freunden Rabbi Skorka (Jude) und Omar Abboud (Muslim) aus Buenos Aires an der Klagemauer/Jerusalem


Kurzvideo: Papst Franziskus, Peres, Abbas und Bartholomaios I. - Friedenstreffen im Vatikan (engl., Rome Reports)


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  27. Juni 2014 
 

@FultonSheen

Ich könnte Ihnen Fotos zeigen, wo -zugegeben fanatische- Islamisten die Köpfe enthaupteter Christen wie Beutegut in die Höhe halten.
Man braucht starke Nerven, sich das anzusehen.
Die Christen mussten sich das nicht ansehen, sondern erleiden.
Natürlich weiß ich, dass längst nicht alle Moslems so radikal sind.
Dies zu behaupten wäre nicht recht.

Wie sagt Jesus und fordert es auch ganz konkret von uns:?
"Liebe deinen Nächsten!"
"Liebe Deine Feinde!"
So weit ich weiß, dürfen lt. Koran Ungläubige getötet werden.
Einem fanatisierten Islamisten möchte ich jedenfalls nicht in die Hände fallen.

Dass uns Christen -und mir- die Feindesliebe auch nicht immer leicht fällt, möchte ich ehrlicherweise nicht verschweigen.


6
 
 EinChrist 26. Juni 2014 
 

Vorsicht ist geboten!

Wir sollten uns davor hueten, den Islam zu unterschaetzen. Es ist eine gefaehrliche Religion.

Die groesste Unterdrueckung, Verfolgung und Ermorderung von Christen findet auch und vor allem in islamischen Staaten statt. Das ist nicht, weil dort "nur" die extremsten Islamisten leben, also sozusagen eine Ausnahme sind, sondern weil das im Islam selbst so verankert ist.

Ich denke, wir gehen mit diesem Thema zu einfach um, und ich wuensche mir auch vom Papst, dass er dieses Thema etwas kritischer beurteilt.

@FultonSheen: Schoene Worte, aber in den Augen des Islams ist Jesus Christus kein Friedensfuerst. Und erklaeren Sie das mal den "unerlaubten" Konvertiten in islamischen Laendern, die taeglich um ihr Leben fuerchten, nur weil sie sich eben zu diesem unserem Friedensfuerst bekennen.

So einfach ist das alles nicht. Es scheint so zu sein, dass der Islam vor allem dann tolerant ist, wenn er in der Minderheit ist.


8
 
  26. Juni 2014 
 

Beispiel für uns alle

Der Heilige Vater ist sollte ein Beispiel für uns alle sein. Gehen wir als Katholiken auf Menschen aller Konfessionen und Religionen zu, um ein friedliches Miteinander zu erreichen. Jesus Christus wird nicht umsonst der Friedefürst genannt.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus

  1. Basiert 'Traditionis Custodes' von Franziskus auf einer Lüge?
  2. Gemelli-Chefarzt: Papst Franziskus wäre fast gestorben
  3. "Nicht glücklich": Papst bedauert Äußerung zu Russland
  4. Papst tauft Kind in der Gemelli-Klinik
  5. Papst im Kongo eingetroffen
  6. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  7. Erneut keine Fasten-Exerzitien mit Papst und Kurie in den Bergen
  8. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  9. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein
  10. Papst Franziskus: Zölibat ist ein Geschenk und eine Gnade!






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  9. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  10. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  11. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  14. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz