Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Einige sähen mich lieber tot'
  3. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  4. Kardinal Woelki bleibt Erzbischof von Köln
  5. Impfpflicht für Messbesucher in kanadischer Erzdiözese
  6. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  7. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  8. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  9. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  10. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  11. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  12. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  13. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  14. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  15. Bischof, der Flüchtling war: Migranten als Hoffnungsträger sehen

Intoleranz gegen Christen in Europa nimmt zu

16. Mai 2014 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beobachtungsstelle dokumentiert 241 Fälle von Diskriminierung und Gewalt - In Deutschland gibt es durchschnittlich jeden Tag mindestens eine anti-christlich motivierte Gewalttat


Wien (kath.net/idea) Die Feindseligkeiten gegen Christen in Europa nehmen offenbar zu. Darauf deuten Erkenntnisse der „Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen“ (Wien) hin. Sie legte am 15. Mai ihren Bericht für das Jahr 2013 vor. Darin sind 241 Fälle dokumentiert. Die Bandbreite reicht von anti-christlichen Aktionen in Kunst und Medien, Benachteiligungen durch Gesetze bis hin zu gewalttätigen Übergriffen auf Christen, Kirchen und Friedhöfe. Damit seien aber längst nicht alle Fälle erfasst, da religiös motivierte Straftaten in den meisten Ländern nicht gesondert erfasst würden, sagte die Leiterin der Beobachtungsstelle, die Juristin und katholische Theologin Gudrun Kugler, auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Die Einrichtung erhalte aber immer mehr Mitteilungen über Intoleranz gegen Christen.


Deutschland: Pro Tag mindestens eine anti-christlich motivierte Gewalttat

Im Blick auf Deutschland könne man davon ausgehen, dass sich jeden Tag mindestens eine anti-christlich motivierte Straftat gegen eine christliche Einrichtung ereigne. Aufgelistet sind unter anderem Brandstiftungen in Kirchen, geschändete Friedhöfe und Kirchengebäude, die mit gotteslästerlichen Sprüchen beschmiert wurden. Der Bericht listet beispielhaft 133 Fälle von Vandalismus gegen Christen in elf verschiedenen Ländern auf. Wie es zu Frankreich für das Jahr 2012 heißt, haben sich dort 543 Fälle von Zerstörungswut gegen Christen gerichtet, 84 gegen Muslime und 40 gegen Juden. Der Bericht führt auch 41 Gesetze in 14 Ländern an, die die freie Religionsausübung von Christen einschränkten.

Christen werden zunehmend in ihren Freiheiten eingeschränkt

Hinsichtlich der Situation in Deutschland kritisiert die Beobachtungsstelle, dass Christen ihre Kinder nicht zu Hause unterrichten dürften, wie dies in vielen anderen Ländern erlaubt sei. Das Verbot sei ein Verstoß gegen Menschenrechte, so Kugler. Ihr Fazit: „Die zunehmende Säkularisierung Europas schränkt Christen in ihren Freiheiten immer mehr ein.“ Es gebe Regierungen und Gruppen, die versuchten, das Christentum immer mehr an den Rand zu drängen. Die Beobachtungsstelle versuche, durch ihre Arbeit ein Problembewusstsein zu schaffen: „Das ist notwendig, damit das Zusammenleben verschiedener Strömungen und Geisteshaltungen in Europa gelingen kann.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Der Nürnberger 18. Mai 2014 

@Klaffer und Gipsy

Ihr habt beide recht. Es gibt wohl beiderlei Geistliche. Es gibt aber auch Geistliche (wie bei uns im Bistum Eichstätt, ich wiederhole es gerne mehrfach), die einen "Draht" zu ihrer Herde haben. Sehen wir uns als Gemeinschaft von unterschiedlichen Fähigkeiten bei unterschiedlichen Menschen.


0

0
 
 Klaffer 18. Mai 2014 
 

Priester als Sozialarbeiter?

@Gipsy
Ich habe noch keinen Priester erlebt, der sich in erster Linie als Sozialarbeiter engagiert. Wo treffen Sie diese?
Ich erlebe Priester eher so: Ich lese die Messe, bin im Beichtsuhl, alles andere interessiert mich nicht.
Wenn ein Priester den Glauben verkündet und dann auch noch sozial engagiert ist, dann ist er meiner Meinung nach nicht weit von Jesus entfernt.


0

0
 
 Gipsy 16. Mai 2014 

@ der Nürnberger

WO SIND UNSERE BISCHÖFE, GEISTLICHEN UND GLÄUBIGEN???
---------------------------------
die meisten Gläubigen laufen herum in einer Verwirrung, die von den Geistlichen, die gerne modern sein möchten, nicht entwirrt werden kann.
Ja, und wo sind die Bischöfe? Die halten Konferenzen ab oder gehen ihrem Beruf nach. Viele Geistliche engagieren sich überwiegend als Sozialarbeiter und passen sich den jeweiligen Gegebenheiten an, auch wenn sie nicht christlich sind .
Wir haben nicht mehr viele Hirten, jedoch eine Riesen Herde, die nicht mehr ordentlich versorgt wird.


6

0
 
 speedy 16. Mai 2014 
 

ich wuerde intoleranz, als kampf gegen die Christen und ganz besonders gegen die katholische Kirche verstehen und den Papst, der kampf begann mit der Verführung von eva im Paradies als sie die verbotetene Frucht ass, und scheint jetzt auf dem weg zu seiner Höchstform aufzulaufen, oder bewegt sich darauf zu!
gerniesst noch das ihr in die messe könnt, wer wielange das uns noch trösten kann?


1

0
 
 Der Nürnberger 16. Mai 2014 

Leider

kann man schon allegorisch die Offenbarung des Johannes zitieren: Sie werden geldliebend, eigensüchtig sein...
Was uns jahrzehntelang in Salami-Taktik präsentiert wurde, irgendwann ist die Salami fertig. Das ist das, was wir heute erleben. Wird darauf aufmerksam gemacht, wird man sofort diskriminiert, abgehört, einer medialen Hetzjagd ausgeliefert. ABER: in Deutschland sind wir doch aufgeklärt, fragt sich nur, in welchem Sinne. Ich meine hier die Aufklärung der Moderne, deren Auswüchse nun in der Postmoderne zutage treten. Von unseren Regierungen ist das ja so gewollt. Den Menschen entwurzeln, damit die Masse der Bevölkerung lenkbar wird und man dann nur eine Information streuen braucht, und davon ausgehen kann, daß mindestens 75% wie vorgesehen reagieren. Dazu gibt es Brot und Spiele (siehe gestellte!!! Talkshows etc.) Auch unsere Jüngsten dürfen sich in "VoiceKids" usw. schon daran gewöhnen.
Da wundert dieser Bericht nicht mehr. WO SIND UNSERE BISCHÖFE, GEISTLICHEN UND GLÄUBIGEN???


4

0
 
 friederschaefer 16. Mai 2014 
 

Vorbei die Zeiten

Deutschland ist viele andere europäische Länder schon lange kein christliches Land mehr. In kultureller Hinsicht wirken zwar noch christliche Prägungen aus dem Mittelalter und der Neuzeit nach. Selbst die Kirchgänger laufen zu 90% (geschätzt)dem Mainstream hinterher. Bestenfalls 1% der Gesamtbevölkerung bemüht sich noch ernsthaft, das Christentum als Chance zu einem guten, aufregendem Leben zu begreifen. Und diese wenigen schaffen es (noch?)nicht, sich in den Pfarrgemeinden zu organisieren.


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diskriminierung von

  1. BBC diskriminiert katholischen Abgeordneten
  2. Sängerin Rihanna als weiblicher Papst - Met-Gala in der Kritik
  3. OIDAC-Bericht: "Höfliche Form" der Diskriminierung von Christen
  4. Öst. Medien verunglimpfen Gudrun Kugler als 'katholische Hardlinerin'
  5. Kanada: Keine Förderung für Ferialjobs bei Kirchen, Lebensschützern
  6. Großbritannien: Wenn die hl. Drei Könige eine Bratwurst anbeten
  7. Kanada: Diskriminierung von Christen bei der Adoption
  8. Nach Anschlag auf FTH Gießen: Linkes Bekennerschreiben aufgetaucht
  9. Die Intoleranz europäischer Antidiskriminierung
  10. 2014 gab es 150 Übergriffe gegen Christen in Europa







Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  3. Kardinal Woelki bleibt Erzbischof von Köln
  4. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  5. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  6. 'Einige sähen mich lieber tot'
  7. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  8. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  9. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  10. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  11. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  12. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  13. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“
  14. "Infiziert vom Virus der Falschheit?"
  15. Wenn der Bock zum Gärtner wird

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz