Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  7. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  8. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  11. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  12. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  13. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

'Tod den Arabern, den Christen und allen, die Israel hassen'

8. Mai 2014 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischofskonferenz in Jerusalem mit Hass-Graffiti beschmiert


Jerusalem (kath.net/KNA) Das Büro der katholischen Bischofskonferenz des Heiligen Landes in Jerusalem ist Ziel eines Vandalenaktes geworden. Wie das Lateinische Patriarchat in Jerusalem am Mittwoch mitteilte, wurden zu Wochenbeginn Hass-Graffiti in hebräischer Sprache sowie ein Davidstern an die Außenwand des Gebäudes geschmiert. Wörtlich hieß es demnach: «Tod den Arabern, den Christen und allen, die Israel hassen». Das Büro befindet sich im katholischen Pilgerzentrum Notre Dame nördlich der Jerusalemer Altstadt. Es ist in Besitz des Vatikan und wird von der Ordensgemeinschaft Legionäre Christi geleitet.


Die Bischöfe zeigten sich beunruhigt angesichts wiederholter Übergriffe auf christliches Eigentum sowie Drohungen gegen Christen. Sie kritisierten insbesondere mangelnde Reaktionen der israelischen Politik, wie es hieß. Bereits Ende April riefen die katholischen Bischöfe des Heiligen Landes die israelischen Behörden und Sicherheitskräfte zum Handeln auf.

Unter anderem war im Patriarchalvikariat in Nazareth ein Drohbrief eingegangen, der alle Christen unter Androhung von Gewalt zum Verlassen des Landes bis 5. Mai aufrief. Nun kündigten die Bischöfe mehrere Aktionen an, mit der die lokale und internationale Öffentlichkeit über die Zwischenfälle informiert werden sollen.

In Israel gab es in den vergangenen Jahren wiederholt Angriffe auf christliche und muslimische Stätten sowie arabisches Eigentum. Verantwortlich werden israelische Extremisten aus Siedlerkreisen gemacht. Die Übergriffe firmieren meist unter dem englischen Begriff «Price Tag» («Preisschild»), weil sie als Vergeltung für politische Einschränkungen der Siedlerbewegung verübt werden.

Wohl als Reaktion auf die Angriffe auf arabische Stätten wurden zugleich auch jüdische Einrichtungen Ziele von Vandalismus. Israelischen Medienberichten zufolge wurde am Montag im Norden Israels das Grab eines bedeutenden Rabbiners mit einem Hakenkreuz beschmiert. Zudem wurde dort ein Graffiti «Das Preisschild wird seinen Preis haben» angebracht.

Die Aktivistengruppe «Tag Meir» («Schild des Lichts») rief unterdessen für Sonntag zu einer Demonstration vor der Jerusalemer Residenz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf. Das Motto der Veranstaltung lautet «Stoppt jüdischen Terror».


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fink 8. Mai 2014 
 

Wir sprechen es nicht gern aus

-aber auch das gibt es: strenggläubige orthodoxe Juden betrachten Jesus Christus als Irrlehrer, und uns Christen als Anhänger einer Irrlehre. Wir sollten das nicht überbewerten, aber doch zur Kenntnis nehmen.


2
 
 Der Nürnberger 8. Mai 2014 

Das stellt sich irgendwie dar, als ob diese Täter zeitlich vor 2.000 Jahren stehen geblieben sind, oder Nachfahren der damaligen Juden sind, die sich für Jesu Kreuzigung aussprachen. Gemäß der Lehre der katholischen Kirche stellt diese Tatsache jedoch keinen Grund für jedwede antisemitischen Aktivitäten dar.


0
 
 ch_ljc 8. Mai 2014 
 

Besonnenheit gefragt

Auf dem Weg ins Büro fahre ich jeden Tag an Graffitis vorbei, wo eines unsinniger, unverschämter, schockierender usw. als das andere ist.

Ich möchte nichts relativieren. Allerdings warne ich davor, einem Graffiti zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Man möge mir den Ausdruck verzeihen, aber "Idioten" gibt es überall. Wir kommen nur miteinander weiter.


2
 
 Dismas 8. Mai 2014 

Ja es gibt auch diesen Terror

Christen werden überall bedroht, nicht bloß Juden. Aber "Christianophobie" ist ja heute nicht mal ein "Makel"....


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Heiliges Land

  1. Kurienkardinal würdigt Papstreise in Irak und Abraham-Abkommen
  2. Neuer Plan zur Rettung des Sees Genezareth
  3. Rekord-Pilgerjahr im Heiligen Land
  4. Neues Pilgerhotel im Dorf von Maria Magdalena eröffnet
  5. Kommen Sie mit ins Heilige Land - Mit Mons. P. Leo Maasburg!
  6. „Im Augenblick ist nicht die Zeit für große Gesten“
  7. Papst fordert gleiche Rechte für Christen im Nahen Osten
  8. Israels Botschafter in Baku ist christlicher Araber
  9. Synode: Jugendliche im Heiligen Land brauchen Perspektive
  10. Bethlehem: Messerattacke auf katholischen Ordenspriester







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  3. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  4. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  5. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  6. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  7. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  8. „Du trägst Gottes Bild“
  9. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  10. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  11. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  12. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  13. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  14. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  15. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz