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Die Autopsie einer Schmutzkampagne

14. Februar 2014 in Kommentar, 25 Lesermeinungen
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Die Medienkampagne rund um die jüngste Maischberger-Sendung ist ein Paradebeispiel dafür, wie weit die Politische Korrektheit die Wirklichkeit vernebelt. Ein Gastkommentar von Klaus Kelle


Berlin (kath.net) Rund um die jüngste Maischberger-Sendung über den rot-grünen Bildungsplan für Baden-Württemberg schaut man erstaunt auf die begleitende Berichterstattung und fragt sich: Haben die alle etwas anderes gesehen? Dabei ist die Medienkampagne ein Paradebeispiel dafür, wie weit die Politische Korrektheit die Wirklichkeit vernebelt.

Ein guter, etwas älterer, Freund von mir hat eine Verschwörungstheorie und die lautet zusammengefasst wie folgt: Angela Merkel, Friede Springer und Liz Mohn sind befreundet, also entscheiden diese drei Damen, was in Deutschland gelesen und damit gedacht wird. Ich widerspreche dem immer vehement, denn in 30 Jahren als Journalist – auch mal für Gruner & Jahr und Axel Springer – habe ich nie erlebt, dass ein Verleger oder Chefredakteur mich dazu bringen wollte, etwas zu schreiben, was nicht meine Meinung war. Es gab mal Rückfragen oder die Bitte um Schärfung eines Gedankens, aber nie direkten Einfluss. Als ich einst für eine Tageszeitung arbeitete, die jahrzehntelang im Besitz der SPD war, hatte man zwar ein Auge auf mich, aber auch da galt die journalistische Unabhängigkeit.

Dennoch kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass bei Themen wie Homosexualität, Integration oder Frauenquote eine unsichtbare Hand im Spiel sein muss, die bewirkt, dass alle das Gleiche schreiben und zu denken scheinen, oftmals ungetrübt davon, wie die Fakten sind oder gar die eigenen Leser ein Thema beurteilen. Da ist der Drang zur Volkserziehung in jeder Zeile spürbar, obwohl Journalisten gar keinen Bildungsauftrag haben, sondern – genau genommen –Dienstleister in Sachen Wahrheit und Nachrichten sind. Ich fürchte, statt einer Verschwörung ist die Erklärung dafür sehr viel banaler. Die Angst, gegen Politische Korrektheit zu verstoßen und den Zorn der führenden Meinungsmacher des Mainstreams zu wecken, bewirken eine freiwillige Schere im Kopf bei den – nach einer Untersuchung des Instituts für Publizistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – mehrheitlich deutlich linksgestrickten Kollegen.

Das jüngste Beispiel zeigt das sehr schön. Lassen Sie mich zu Beginn sagen, dass die katholische Talkshow-Teilnehmerin und Familienrechtlerin Birgit Kelle meine Frau ist. Das macht mich wahrscheinlich ein wenig voreingenommen, denn ich finde sie großartig. Aber die Fakten bei diesem Thema sind so klar, dass ich hoffe, Sie erlauben mir dennoch diese Betrachtung des ganzen Vorgangs.


Wenn in Deutschland über den Bildungsauftrag der Schulen diskutiert wird, bedeutet das derzeit, hauptsächlich über Homosexualität zu sprechen. Entsprechend fanden sich unter den Teilnehmern beim Maischberger-Talk mit der Travestie-Künstlerin Olivia Jones, bürgerlich Oliver Knöbel, dem homosexuellen Bundestagsabgeordneten Jens Spahn (CDU) und der Schriftstellerin Hera Lind, deren Au Pairs sich partiell als schwul outeten, gleich drei Exponenten der völligen Gleichstellung. Die andere Seite wurde durch Hartmut Steeb von der Evangelischen Allianz und eben Birgit Kelle repräsentiert, die mit ihrem Buch „Dann mach doch die Bluse zu“ vergangenes Jahr einen Bestseller geschrieben und sich mehrfach gegen Frühsexualisierung von Kindern und ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen hatte. Die Rollenverteilung war also klar.

Zwei Tage vor der Sendung ging es los, wenngleich eine leichte Mobilisierung der Szene bereits vorher in den sozialen Netzwerken Facebook und twitter festzustellen war. Das „Community“-Portal „Queer“ startete mit dem Holzhammer. Leute wie Steeb und Kelle dürfe man nicht ins Fernsehen einladen, schrieb man dort und appellierte an die Maischberger-Redaktion, diese Gäste auszuladen, da es sich um „Homo-Hasser“ handele. Sandra Maischberger reagierte professionell und konsequent. Eine Diskussion mit nur einer zugelassenen Meinung mache nun einmal keinen Sinn, deshalb bleibe alles wie geplant. So weit, so gut. Man muss dazu auch wissen, dass Queer keinerlei demokratische Legitimation hat, für „die Homosexuellen“ in Deutschland zu sprechen. Viele von ihnen fühlen sich durch die schrillen Auftritte mancher ihrer selbsternannten Apologeten eher abgeschreckt, wie eine stattliche Zahl von Zuschriften annehmen lässt. Wer ist denn Queer? Ein eher zu vernachlässigendes Nischenmedium.

Doch nur wenige Stunden später rauschte es im Blätterwald. „Empörung vor der Maischberger-Sendung“ meldeten die Medien landauf, landab und verbreiteten das Queer-Ansinnen an ein großes Publikum. Stern, Bunte, Stuttgarter Zeitung, Focus u.s.w. berichteten, teils in großer Aufmachung, in ihren Online-Ausgaben. Ein Anruf Birgits beim Rechtsanwalt brachte schnell Klarheit – gegen eine Bezeichnung wie „Homo-Hasser“ kann man juristisch nichts tun. Das ist eine zulässige Wertung, auch wenn es kompletter Nonsens ist. Dazu muss man wissen, dass Birgit in ihrem ganzen Leben noch nie herablassend oder abwertend über Homosexuelle gesprochen hat. Warum auch? Selbst der Katechismus der katholischen Weltkirche ruft uns dazu auf, Homosexuellen mit brüderlicher Liebe zu begegnen. Natürlich haben wir homosexuelle Bekannte und weder Birgit noch sonstwer in unserer Familie interessiert sich dafür, welche sexuelle Orientierung jemand hat. Umso idiotischer ist eine Einordnung als „Homo-Hasserin“. Anrufe bei Redaktionen mit der freundlichen Frage, ob man zu diesem Thema vielleicht auch etwas Zitierfähiges sagen dürfe, wurden ebenso freundlich abschlägig beschieden. Das sei nicht üblich.

Die Sendung selbst verlief dann zivilisierter, als von vielen befürchtet worden war. Maischberger moderierte weitgehend professionell, war aber sichtlich bemüht, durch häufiges Unterbrechen insbesondere von Birgit Kelle nicht den Eindruck entstehen zu lassen, sie böte hier den ewiggestrigen Spießern zu viel Raum. So weit, so schlecht.

Die wahre Schlacht tobte derweil im Internet, besonders auf twitter, wo sich neben wenigen sachlichen Kritikern ein pöbelnder Mob versammelte, der bisweilen Birgit auf die „Fresse“ hauen wollte, sie für „dumm“ erklärte oder ihr trostloses Sexualleben bedauerte. Es ist absolut faszinierend, wie sehr sich einfach gestrickte Menschen allein über den Gebrauch eines Wortes wie „lecken“ stundenlang erfreuen können.

Die Fernsehkritik am folgenden Tag zeichnete diese Groteske auf stilistisch etwas höherem Niveau nach. Fast überall wurde der Begriff „Homo-Hasser“ erneut verwendet. Sätze, die nie gefallen sind, wurden „zitiert“. Den Vogel schoss einer ab, der Birgit als „geifernde Reaktionärin“ bezeichnete, während zahlreiche Mails bei ihr ankamen, in dem sie besonders für ihre betont sachliche Argumentation gelobt wurde. Die Kritiker, so erscheint es, müssen den Abend der Sendung in einer Art Paralleluniversum verbracht haben. Ganz groß war auch ein Schreiber (Journalist mag ich den nicht nennen), der einräumte, sie habe zwar nicht gesagt, dass sie etwas gegen Homosexuelle habe, aber irgendwo tief in ihrem Innern schlummere dieser Impuls ganz sicher.

Erfreuliche Ausnahme im Irrsinn, das sei hier hervorgehoben, boten die Beiträge in der „Welt“ und auf „Focus-Online“, in der die Autoren feststellten, dass von Homo-Hass in der Sendung keine Spur zu finden war.

Der Sturm hat sich inzwischen gelegt. Bei twitter erfreuen sich auch heute noch einige spätpubertäre Kinder am „lecken“, aber das ist auch schon alles.

Die Lehre all dieser Erfahrungen: Bei diesem Thema können Sie sagen, was sie wollen, als Christ oder Konservativer ist es immer falsch. Wahrscheinlich wären Birgit und Hartmut auch als „Homo-Hasser“ bezeichnet worden, wenn sie jeweils eine gleichgeschlechtliche Beziehung gebeichtet hätten. Weil in der bunten Gutmenschen-Welt vieler Redaktionen einfach nicht sein darf, was nicht sein kann.

kath.net-Buchtipp
Dann mach doch die Bluse zu
Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn
Von Birgit Kelle
Gebundene Ausgabe, 192 Seiten
2013 Adeo
ISBN 978-3-942208-09-3
Preis 18.50 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

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Birgit Kelle: Ehe und Familie - der Schlüssel für eine bessere Zukunft



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Lesermeinungen

 beertje 17. Februar 2014 
 

schlechtes Gewissen ...

Die Homosexuellen fühlen sich schnell gehaßt, weil sie UNSICHER sind und sich in Wirklichkeit NICHT selber annehmen können. Wozu solche Kampagnen? Das eigene zweifelnde Gewissen zum Schweigen zu bringen? Wenn mir z.B. einer sagt: "du bist doof", dann kratzt mich das nicht, weil ich weiß, daß es nicht stimmt - es kratzt mich aber dann, wenn ich im Inneren SELBER glaube, daß ich doof bin ...


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 Antigone 16. Februar 2014 
 

@Kimusi

Das ist doch aber nicht wahr. Es gibt doch Jungen, die mit Puppen spielen, um nur mal ein plattes Beispiel zu nennen. Wenn Homosexualität einen Bruchteil der Bevölkerung betrifft, kann doch nicht jeder, der 2-3 Kinder großgezogen hat, von seiner Erfahrung ausgehen. Wenn Sie jemanden in der eigenen Familie haben, der glaubt, homosexuell zu empfinden und sich damit quält, sieht die Sache schon anders aus. Ob uns das gefällt, ist eine ganz andere Sache. Aber das Phänomen ist Jahrtausende alt.


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 Kimusi 16. Februar 2014 

Unlogisch

Homosexualität soll angeblich angeboren sein. Eigenartig. Das Geschlecht ist ja angeblich nicht angeboren und Kinder werden zum Jungen oder Mädchen erzogen. Wie passt das zusammen? Es ist einfach nur schrecklich, welchem Einfluss Kinder nun ausgesetzt sind und ich bin froh, dass meine Töchter erwachsen sind.
Jeder, der Kinder groß gezogen hat, weiß, dass ein Mädchen vom ersten Tag des Lebens eben ganz ein Mädchen ist und bei den Jungen ist es genauso. Warum lässt sich die Bevölkerung so verdummen und wehrt sich gegen die Ideologen nicht? Es ist doch nur eine kleine Gruppe die meint, uns ihre abartigen Ansichten aufdrücken zu können. Ich weiß, viele finden es viel bequemer nicht nachdenken zu müssen. Wirklich traurig!


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 alfons.schaefers1 15. Februar 2014 
 

Schmutzkampagne

Vielen Dank für die Empfehlung, Frau Kelles Buch zu kaufen. Ich habe das schon zu Weihnachten antizipiert, nachdem ich in der Buchhandlung einige Seite zur Probe gelesen hatte. Ich habe die Maischberger-Sendung leider nicht gesehen; im Nachhinein hätte ich darin eine Unterstützung für Frau Kelle gesehen. Meinen Respekt für ihre aufrechte Haltung gegen den derzeitigen Mainstream zur Genderpropaganda hat sie. Hoffentlich lässt sie sich durch den derzeit vergeblichen Kampf gegen den medialen Wirbel nicht entmutigen. Alfons Schäfers.


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 Herbert Klupp 15. Februar 2014 
 

Es würde mich schon interessieren

... wie Intendanten oder Chefredakteure usw reagierten, wenn man ihnen einmal allen Ernstes vorschlagen würde, als Gegengewicht zu den bisherigen Talk-Show-Tendenzen einmal ganz bewußt eine Talk-Show zu planen mit einer "Übermacht" (zahlenmäßig und rhetorisch) von ROMTREUEN KATHOLIKEN !

Ihre verblüfften Gesichter möchte ich dabei mal sehen !

Und ihre schnappatmende Argumentation, wenn man ihnen vorhält, daß nur auf diesem Wege die stets verlangte "Ausgewogenheit", dieses hohe Gut der Öffentlich-Rechtlichen, herstellbar ist !!!


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 Lilli-Lou 15. Februar 2014 
 

Camile Paglia

Wie diese - wirklich unverdächtige - Wissenschaftlerin nachwies, hat sich die Psychologie politisch instrumentalisieren und manipulieren lassen, weil nicht mehr im Familienhintergrund geforscht werden sollte. Sie selbst kenne jedoch keinen einzigen von Homosexualität (HS) Betroffenen, welcher als Kind oder Jugendlicher nicht traumatische Verhältnisse erlebt hatte. Die Behauptung, dass HS angeboren sei, ist nichts als eine unbewiesene Behauptung. Ich glaube daran überhaupt nicht. Deshalb hat der ominöse Fragebogen nichts in der Schule zu suchen, weil er nach meinem Dafürhalten auf einer Lüge basiert. Da befinden sich Kinder wirklich in einer Zerreißprobe. Die Schule sagt "angeboren". Eltern sagen: "Lüge". Es herrscht kein Konsens. Wer muss das aber ausbaden? Die Kinder. Und Gottes Wort sagt aus, dass man ihm mehr gehorchen soll, als den Menschen.


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 Karl.Brenner 15. Februar 2014 

Leider kann man als Christ ARD & ZDF nicht mehr schauen

Auch als Demokrat kann man sich diese Sender sparen, wenn man sieht, wie dort Personal und Redaktionelle Entscheidungen in den Gremien erzeugt werden. Die religiösen Vertreter haben nicht mehr viel zu sagen. Es sind nun Gewerkschaftler und Umweltverbände. Die beten die "Sozialistische Idee" oder "die Natur" an.

Der Fernseher gehört in den Keller.

Ein Blick in ein gewisses Buch, das kaum noch jemand kennt, würde den Menschen sehr gut tun. Allein schon, weil man dann nicht den Unfug in den Medien sehen muss.


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 Antigone 15. Februar 2014 
 

Etwas anderes gesehen?

Ich finde diesen Beitrag sehr interessant, denn genau diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich gelesen habe, wie kath.net berichtet hat. Sachlich war zwar alles korrekt, aber es kam eine ganz andere Gewichtung rüber, als ich wahrgenommen hatte. Ich habe mir die Sendung extra nochmal angesehen. Auf der Höhe der Diskussion waren für mich nur Herr Spahn und Frau Kelle, wobei Letztere ständig unterbrochen und übertönt wurde und auch Frau Maischberger da in meinen Augen gar nicht so gute Figur machte. Letztendlich war das Thema dann wieder hauptsächlich Homophobie, aber darum sollte es in der Sendung doch gar nicht gehen. Die Gegner des Bildungsplans wurden in die Ecke gedrängt oder mundtot gemacht, das war alles nicht schön zu erleben. Wenigstens hat das zur Schau gestellte Unterrichtsmaterial gezeigt, womit man zu rechnen hat, und hoffentlich vielen Leuten geholfen, sich zu positionieren.


6

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 Chris2 15. Februar 2014 
 

Demokratur

Wer sehen will, was Politiker wie Ralf Stegner (immerhin stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD) von Demokratie, anderer Leute Meinungen, Fakten und Argumenten halten, sollte sich die letzte Plasberg-Sendung (Hart aber Fair im Internet ansehen. Leider gibt es in keine Roger Köppels (mehr), die sind alle ausgestorben oder auf Tauchstation gegangen, um den medialen Guillotinen unserer “Wohlfahrtsparteien“ zu entgehen...


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 Muddel 14. Februar 2014 

danke

an das Ehepaar Keller. Ihr seid wichtige Journalisten. Gott segne Euch.


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 Tilda 14. Februar 2014 
 

Was heute mit den Kindern geschieht ist für mich eine Vergewaltigung der Seele.
Kinder in der Grundschule wollen keinen erigierten Penis sehen. Was heute als Aufklärungsbuch den Kindern vorgelegt wird, in der Grundschule, ist für mich Porno. Die Pädophilen, habe ich den Eindruck, wollen Nachwuchs heranbilden.
Eine Schande, dass die Eltern keinen Einfluss haben und ihre Kinder nicht schützen können.
Wer erlebt wie Kinder verstört reagieren, kann nur noch Zorn empfinden.


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 Kurti 14. Februar 2014 
 

Ich höre ab und an den Deutschlandfunk.

Da findet man in letzter Zeit bei dem Thema nur Homosexuellenpropaganda. Kritiker dieser Propaganda lässt man da nicht zur Wort kommen, lediglich war kürzlich Herr Thierse zu hören, der das Vorhaben der Regierung von Baden-Württemberg als etwas einseitig ansah, weil die Familie da zu kurz komme. Aber sonst ist Thierse ja beileibe auch kein Kritiker. Ich haben dem Deutschlandfunk deutlich meine Meinung geschrieben. Der hatte auch erwähnt, daß er eine Menge kritische Zuschriften bekommen habe, die mit recht unterschiedlichen Argumenten kamen. Erst letzte Woch habe ich ein geschäftliches Gespräch geführt mit zwei Herren etwa 40 bis 45 Jahre alt. Die haben offen ihre Abneigung gegen diese Propaganda kundgetan, weil sie sich frei dazu fühlten. Diejenigen Journalisten, die noch ebenso denken, schweigen lieber, damit sie nicht vom Mainstream angegriffen werden, auch Politiker. Der eine oder andere wird im privaten, vertraulichen Kreis etwas anderes sagen. Soweit ist es hier schon gekommen, daß viele es


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 Johannes Stefan 14. Februar 2014 

Vertreter der Schweiz, sowie die AfD

wurden in dieser Woche eindrucksvoll niedergemacht.Demokratie??? Wenn man keine Argumente hat wird einfach draufgeschlagen! Plasberg ( Hart aber fair ) und Anne Will!Auf dem Weg in die EU-Diktatur! Gender ist natürlich ebenfalls voll in der EU-Politik intergriert. Wie sollte also eine Talkshow anders verlaufen.


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 backinchurch 14. Februar 2014 
 

Habt Ihr nicht hingehört?

In der Sendung gibt Olivia Jones zu:
Ich hab schon immer so ne PERSÖNLICHKEITSTÖRUNG, die ich natürlich beruflich ganz gut ausleben kann. (Min.18:45).
Herr Spahn zu Risiken der Homosexualität wie Suizid sinngem. ab ca. Minute 50:00...
"Es gibt Studien... dass seit einigen Jahren die SELBSTMORDRATE junger Menschen, die schwul oder lesbisch sind, DEUTLICH HÖHER ist ... wegen des Umfeldes."
Seit einigen Jahren scheint mir aber die Toleranz gegenüber HS erheblich höher zu sein im Gegensatz zu früher(§ 175 usw.).
Humane Schlussfolgerung dieser Aussage des Herrn Spahn wäre (der ich mich absolut nicht anschließe):
Verfolgungsdruck erhöhen rettet Menschenleben.
Alles sehr verwirrend für mich...
Ps.: Ich mag meine schwulen und lesbischen Freunde und Freundinnen sehr.


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  14. Februar 2014 
 

Verschwörungstheorie? Drei Damen entscheiden, was in Deutschland gelesen und damit gedacht wird.

Im Vorfeld der Maischbergersendung war in sämtlichen online Magazinen zu lesen:
"Queer" monierte, dass der sogenannte "Waldschlösschen-Appell gegen unwidersprochene Homophobie in den Medien" beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen offensichtlich noch immer nicht angekommen sei. Danach sollen diskriminierende Äußerungen "klar benannt und den Personen dahinter keine Plattform geboten werden. Gerade in Orientierung Talkshows sollen sich Schwule und Lesben nicht mehr für ihre sexuelle rechtfertigen müssen."

Dies klingt nicht wie ein Appell sondern wie ein Befehl und Frau Maischberger hat gehorcht.


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 willibald reichert 14. Februar 2014 
 

sttn

Wenn ich die Wahlergebnisse anschaue,
muß ich feststelllen, daß diese
ideologischen Talks nach dem Motto:"Steter Tropfen h ö h l t den Stein"
eine gewollte negative Bewußtseinsänderung
nach sich ziehen. Das sogenannte öffent-
lich-rechtliche Fernsehen und fast alle
anderen Medien sind doch längst durch die Dominanz der Grün-roten Gesell-
schaftsveränderer zu puren Propaganda-
instrumenten der Political Correctness
verkommen. Die angebliche Demokratie
mit Meinungsvielfalt war gestern. Die
DDR ist wieder auferstanden. Der Staat
hat immer recht. Wenn es um die Zerstö-
rung des Hergebrachten und Zukunftssi-
chernden geht, sind die heutigen Dema-
gogen keinen Deut besser als der Pro-
pagandaminister in den braunen Zeiten.


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 St. Laurentius 14. Februar 2014 
 

Jedes Wort auf die Goldwaage ?

Dass sich Herr Spahn dadurch diskriminiert fühlt, dass Herr Steeb geäußert hat, dass er froh ist, dass keiner seiner Söhne schwul ist, kann sein. Das ist aber ganz allein das Problem von Herrn Spahn, der sich auch einmal fragen könnte, warum er sich da so verletzt fühlt, obwohl Herr Steeb das ja gar nicht zu ihm gesagt hat, sondern allgemein für sich gesprochen hat. Bei allem, was an den Diskussionsbeiträgen von Herrn Spahn schätzenswert ist, frage ich mich in diesem Punkt doch was für ein Gefühlsel dieser Mann ist. Ich fühle mich jedenfalls nicht verletzt, wenn andere Eltern sagen, dass ihre Kinder nur Einser in der Schule schreiben, meine aber nicht.


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 bernhard_k 14. Februar 2014 
 

Wo ist die Diskriminierung?

Wo ist die Diskriminierung, wenn etwa im Sport (wie gerade jetzt) die ersten Drei auf dem Siegerpodest stehen, eine Medaille bekommen und von den 4.- bis (sagen wir) 18.-Platzierten freudig bejubelt werden? Hier denkt doch wohl kein Mensch an Diskriminierung.

Und auf das Thema übertragen heisst dies, dass die Vater/Mutter/Kind-Familie die "Goldmedaille" verdient hat. Was soll daran diskriminierend sein?

Wer's nicht glaubt, soll einfach Sport betreiben ...


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 Antas 14. Februar 2014 
 

schöner Artikel!

und ich möchte meinen DAnk aussprechen für den Mut, den Ihre Frau hat! Ihnen beiden Gottes Segen, wir beten für euch!


27

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 cati 14. Februar 2014 
 

Wachwamkeit und Achtsamkeit sind nötiger als je...

Schalte nie Deine eigene Verantwortlichkeit aus: im Denken und im Handeln. -So kann auch die schändlichste
Idiologie keinen Schaden bei Dir und mit
Dir anrichten. Folge Deinem Gewissen -dabei bleibe achtsam mit allem, was alles so tagtäglich an unsere Augen und Ohren dringt.
Bei dem vielen -Überangebot- an ALLEM, ist weniger (meine Auslese) oft mehr.

-Fall Maischberger: Die Angst der Gehetzten löst sich bei Gelassenheit doch immer in Luft auf - oder?


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 derEvangelische 14. Februar 2014 
 

Ich habe die Sendung gesehen

aufgefallen ist mir, dass sobald Herr Streb und Frau Kelle etwas ausführen wollten, sie sofort durch irgendwelche Bemerkungen unterbrochen wurden. Frau Kelle hat sich wenigstens dagegen gewehrt, Herr Streb wirkte müde - er war als Generalsekretär der evang. Allianz vorgestellt worden, das spielte aber dann keine Rolle mehr. Der bunte Vogel und Frau Lind waren überflüssig in der Sendung - sie haben nichts Weiterführendes eingebracht. Jens Spahns Rolle empfand ich als schwierig, seine Beiträge waren sachlich, besser wäre es gewesen einen der rot-grünen Macher des sog. Bildungspapiers zu Wort kommen zu lassen. Inhaltlich konnte keiner Frau Kelle das Wasser reichen - nur leider konnte sie sich kaum zusammenfassend äußern.


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 noir58 14. Februar 2014 
 

Die Sache ist sehr ernst

Ich persönlich nehme diese Aktionen sehr ernst. Man braucht sich ja nur mal die Geschichte von 1920 bis 1945 in unserem Land anzusehen. Ich sehe hier sehr viele Ähnlichkeiten.

Lange hat die Erinnerung an das große Elend von damals die Menschen sehr vernünftig sein lassen. Doch kommen wir nun in eine neue Phase der Geschichte. Die Menschen die das damals direkt miterlebt haben, sterben einer nach dem Andern. Diejenigen, die Väter, Ehemänner oder Geschwister verloren hatten, werden auch immer weniger. Und so geht alles seinen Gang, als wäre es ein Gesetz der Geschichte, dass es immer wieder zu menschlichen Tragödien kommen muß.

Meist beginnt es recht unauffällig. Nur wenige gibt es, die warnen. Die große Mehrheit im Volk registriert nicht wirklich, was gespielt wird. Und irgendwann ist es dann zu spät.

So wie damals, als viele Mütter und Väter mit Freude ihre Söhne in die Hölle von Stalingrad geschickt hatten.


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 waghäusler 14. Februar 2014 
 

Genauso sieht´s aus;im Land der Dichter
und Denker.

Und mit den gleichen Mitteln wurde auch
für Adolf Hitler und den Nationalsozialismus der Weg "frei gemacht".


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 bernhard_k 14. Februar 2014 
 

Logik-Schalter auf "Off"

Die "Politische Korrektheit" muss das logische Denken auf "Off" schalten, sonst würde der Mainstream ja erkennen, wie extrem falsch er liegt. Es ist wirklich krass! Der Zorn und die Abneigung gegen alles Religiöse legt offensichtlich das simple, logische Hausverstandsdenken lahm. Wie kann man nur auf die Idee kommen, eine "Homo-Ehe" wäre der normalen(!) Ehe gleichgestellt? Jeder, der schon einmal im Zoo war und genau hinschaut, würde doch unmittelbar begreifen, was ganz einfach natürlich - und damit normal - ist ... und was es eben nicht ist. Werden kleine Tierbabies etwa von zwei männlichen Tieren großgezogen, oder etwa gar adoptiert? Mann oh Mann, so schwer darf das alles doch nicht sein. Ausser für die Gender-Leute, die das Geschlecht abgeschafft haben.


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 sttn 14. Februar 2014 
 

Wer erlebt wie groß der Unterschied zwischen

einem Bericht in den Massenmedien in der Realität ist, der weiß Berichte dieser Medien einzuordnen.
Und noch nie habe ich erlebt das Menschen so wenig auf das Gelabere in den Massenmeiden geben wie Heute. Man weiß das es ideologisch gefärbt ist und deshalb ignoriert man es auch.
Auf die Dauer führt das zu einer Bedeutungslosigkeit vieler Medien, die Dank Internetalternativen in großen Schritten voran geht.


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