Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  11. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  12. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  13. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  14. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  15. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“

Französische Bischofskonferenz warnt vor aktiver Sterbehilfe

18. Jänner 2014 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Niemand könne frei über den Tod verfügen, auch nicht, ohne ein grundlegendes Tabu zu brechen, nämlich das moralische Gesetz «Du sollst nicht töten». Das gelte auch, wenn Schwerstkranke um Sterbehilfe bäten


Paris (kath.net/KNA) Die Französische Bischofskonferenz hat vor einer Gesetzesänderung zugunsten aktiver Sterbehilfe gewarnt. Einem Kranken dabei zu helfen, sein Leben zu beenden, sei inakzeptabel, so die Bischöfe in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung. Niemand könne frei über den Tod verfügen, auch nicht, ohne ein grundlegendes Tabu zu brechen, nämlich das moralische Gesetz «Du sollst nicht töten». Das gelte auch, wenn Schwerstkranke um Sterbehilfe bäten.


Laut Bischofskonferenz wird Sterbehilfe heutzutage als «letzte Freiheit» des Menschen angesehen. Doch die Gesellschaft laufe Gefahr, diese Form des Sterbens zu verharmlosen. Menschen, die ihren Lebenswillen verloren hätten, bräuchten Solidarität und Unterstützung und nicht Beihilfe zum Sterben.

Die Bischöfe lehnten lebensverlängernde Maßnahmen um jeden Preis ebenso ab wie aktive Sterbehilfe. Stattdessen sprachen sie sich für eine Stärkung der Palliativmedizin aus und forderten eine größere Solidarität mit den Angehörigen der Betroffenen.

Bei einer Pressekonferenz hatte Staatspräsident Francois Hollande am Dienstag angekündigt, das sogenannte «Leonetti-Gesetz» zu revidieren und einen rechtlichen Rahmen für die Abkürzung des Leidens am Lebensende zu ermöglichen. Bislang ist in Frankreich nur die passive Sterbehilfe erlaubt, also etwa das Abstellen von Beatmungsgeräten.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sterbehilfe

  1. „Jetzt und in der Stunde unseres Todes“ – Ein neuer Leitfaden für die Zeit des Sterbens
  2. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  3. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  4. Kirche: Nein der Slowenen zu Suizidbeihilfe klares Signal an Staat
  5. Verherrlichung eines tragischen Todes – zum assistierten Suizid von Alice und Ellen Kessler
  6. Erzbischof Fisher: „Die Diagnose der Kultur des Todes von Johannes Paul II. war prophetisch“
  7. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  8. Kanada: Erzbistum Montreal klagt gegen Bundesstaat Québec wegen Einschränkung der Gewissensfreiheit
  9. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  10. Logische Konsequenzen der Freigabe der Abtreibung







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  14. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  15. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz