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Bistum Limburg: Wolfgang Rösch wird Päpstlicher Delegat

23. Oktober 2013 in Deutschland, 102 Lesermeinungen
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Wolfgang Rösch ist zum Päpstlichen Delegaten für das Bistum Limburg ernannt worden. Tebartz-van-Elst bleibt im Amt, Papst steht hinter dem Bischof - UPDATE: Die Pressemeldung des Vatikans und Stellungnahme der Initiative Pontifex


Limburg (kath.net/rn)
Wolfgang Rösch (Foto), Stadtdekan von Wiesbaden und laut Umfeld des Bischofs ein Vertrauter von Tebartz-van-Elst, ist heute Mittag zum päpstlichen Delegaten für das Bistum Limburg ernannt worden. Dies teilte der Vatikan am Mittwoch zu Mittag mit. Bischof Tebartz-van-Elst bleibt allerdings weiterhin im Amt, wird aber vorläufig "freigestellt". Dadurch verliert er keine Rechte und kann jederzeit wieder zurückkehren. Für römische Beobachter steht damit fest, dass Papst Franziskus sich klar hinter Tebartz-van-Elst stellt, den Bischof jetzt aber etwas aus der medialen Schusslinie nehmen möchte. Offensichtlich wurde hier eine "pragmatische, kreative" Lösung für ein "Problem" gesucht und die besondere "pastorale Sorge" des Papstes betont.

UPDATE

kath.net dokumentiert die Pressemitteilung des Heiligen Stuhls hinsichtlich der Diözese Limburg (Deutschland) in voller Länge:

Der Heilige Vater ist über die Lage in der Diözese Limburg zu jedem Zeitpunkt umfassend und objektiv informiert worden.
In der Diözese ist es zu einer Situation gekommen, in welcher der Bischof, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst, seinen bischöflichen Dienst zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausüben kann.

Nach dem „brüderlichen Besuch" von S.Em. Giovanni Kardinal Lajolo im vergangenen September hat die Deutsche Bischofskonferenz, gemäß einer Vereinbarung zwischen dem Bischof und dem Limburger Domkapitel, eine Kommission eingesetzt, um eine eingehende Prüfung im Hinblick auf den Bau des Bischofssitzes vorzunehmen. In Erwartung der Ergebnisse besagter Prüfung und der damit verbundenen Vergewisserung über diesbezügliche Verantwortlichkeiten hält der Heilige Stuhl es für angeraten, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Zeit außerhalb der Diözese zu gewähren.


Auf Entscheidung des Heiligen Stuhls tritt die durch den Bischof von Limburg zum 1. Januar 2014 ausgesprochene Ernennung des Hw. Herrn Stadtdekan Wolfgang Rösch zum Generalvikar bereits mit dem heutigen Tag in Kraft. Der Hw. Herr Generalvikar Rösch wird die Diözese Limburg während der Abwesenheit des Diözesanbischofs im Rahmen der mit diesem Amt verbundenen Befugnisse verwalten.

kath.net dokumentiert die Stellungnahme der Initiative Pontifex im Wortlaut: „Die Initiative Pontifex begrüßt die Entscheidung des Hl. Vaters hinsichtlich der Diözese Limburg“

Die Initiative Pontifex freut sich über die Entscheidung von Papst Franziskus, S. E. Msgr. Franz-Peter Tebartz-van Elst nach einer kurzen Auszeit im Amt des Bischofs von Limburg zu belassen und zunächst den neuen Generalvikar Wolfgang Rösch übergangsweise mit der Leitung der Diözese zu betrauen. Dies gibt dem Bistum und den Gläubigen die Möglichkeit, in aller Ruhe die Ergebnisse der Prüfungskommission der Deutschen Bischofskonferenz abzuwarten.

Die Empörung der deutschen Katholiken über die undurchsichtige Verwendung von Kirchensteuern im Bistum Limburg ist nachvollziehbar. Die Medien haben mit Ihrer Aufklärungs- und Informationsarbeit hier einen wichtigen Auftrag erfüllt. Jedoch hat der Stil der Diskussionen in den vergangenen Woche in der deutschen Medienlandschaft und innerhalb der katholischen Kirche den Gläubigen und dem Bischof selbst die Möglichkeit genommen, die Fragen rund um den Bau des Diözesanen Zentrums Sankt Nikolaus sachlich und vernünftig aufzuklären. Vielmehr hat sich an manchen Tagen beinahe stündlich eine neue Nachrichten- und Meinungslage ergeben, welche die Verantwortlichen in Limburg unter einen unwahrscheinlichen medialen Druck gesetzt hat.

Mit seiner heutigen Entscheidung macht Papst Franziskus deutlich, welcher Umgang unter Mitbrüdern und unter Gläubigen auch in schwierigen Situationen angebracht ist. Nichtsdestotrotz rütteln uns als junge Katholiken die Vorkommnisse der vergangenen Wochen auf, weil wir uns als Zukunft der Kirche verstehen und uns die Kritik an ihr daher nicht kalt lässt. Uns darf der große Vertrauensverlust der Menschen gegenüber der Katholischen Kirche nicht unberührt lassen. Sicherlich sind die Erfahrungen der letzten Wochen ein guter Anlass, um über die Kommunikation der Kirche in Deutschland mit den Gläubigen nachzudenken. Hier hat die Kirche vielerorts Nachholbedarf. Als junge Katholiken setzen wir auf eine transparente, ehrliche und zeitnahe Kommunikation. Sicherlich lohnt es sich nach den Ereignissen in Limburg jedoch auch, den von Papst Franziskus gelebten und von Papst Benedikt XVI. formulierten Impuls von der „Entweltlichung“ der Kirche neu zu überdenken.


Foto Stadtdekan Rösch:


Aktuelles Foto von Bischof Tebartz-van Elst in Rom:


Foto Stadtdekan Rösch © Bistum Limburg


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Lesermeinungen

 Klaffer 29. Oktober 2013 
 

Neuanfang

@schdrach
Ich glaube nicht, dass man betonen wird, dass der Bischof offiziell „abgesetzt“ wird, sondern man wird ihm eine neue Aufgabe außerhalb Limburgs zuteilen, in der er nicht so sehr in der Öffentlichkeit steht.
Wenn Wolfgang Rösch an seinem ersten Arbeitstag einen neuen Führungsstil ankündigt, dann deutet das für mich darauf hin, dass er auch nicht mehr mit der Rückkehr des Bischofs rechnet, sondern mit einem neuen Bischof, der einen Neuanfang in Limburg setzen kann. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass TvE diesen Neuanfang bewältigen könnte.


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 Stiller 25. Oktober 2013 
 

Nicht Vertrauter. Wat nu?

"Der Bischof hat Vertrauen in mich gesetzt. Sein Vertrauter bin ich aber deswegen nicht, wie es einmal hieß. Vertrauen genieße ich aber auch, so denke ich, bei den Priestern, Pastoralen Mitarbeitern und im Ordinariat. Und ich möchte ihnen Vertrauen entgegenbringen."
(Auszug aus Interview, http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/im-gespraech-generalvikar-roesch-meine-gefuehlslage-ist-total-ambivalent-12633020.html)


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 Philalethes 25. Oktober 2013 
 

@Alpenglühen! Stimme Ihnen voll zu.

Die Qualität Ihres Doppel-Beitrages erspart es mir. selbst zu Selenes Komm. zu schreiben. Nicht etwa wegen nachlassenden Interesses, im Gegenteil. Habe mehrmals 7 Komm. pro Tag geschrieben. Bin jetzt beruflich in ziemlicher Zeitnot und muss etwas kürzer treten (aber keineswegs aufhören zu schreiben), und auch die Familie stellt Ihre berechtigten Ansprüche. Ich hoffe, dass das bei Ihnen nicht zu leichten Konflikten führt, zumal Sie um Mitternacht schreiben.


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 Alpenglühen 25. Oktober 2013 

@Selene2

Sie meinen, der GV hätte nicht die selben Vollmachten wie ein Administrator? Im Gegenteil! Der GV hat größere Vollmachten. Denn er vertritt den Bischof in Absprache! mit ihm, wenn dieser verhindert ist. Und hat dabei fast die gleichen Vollmachten wie der Bf.
Ein Administrator hält eigentlich nur die Verwaltung des Bistums am laufen, solange der Bischofsstuhl vakant ist. Es dürfen keine Maßnahmen durchgeführt oder Entscheidungen getroffen werden, die den künftigen Bischof rechtlich binden würden. Vielleicht ist GV und Administrator in der Form vergleichbar: GV = 2. Sicherungskasten für das Stromnetz; Administrator = Notstromaggregat zur Aufrechterhaltung der nötigsten Funktionen


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 Alpenglühen 25. Oktober 2013 

@Selene1

Sie machen es sich zu einfach.
Es ist richtig, daß der Hl. Stuhl es für angeraten hält, Bf. TvE „eine Zeit außerhalb der Diözese“ zu gewähren! Dies ist eine Erlaubnis!, eine Dispens von der Residenzpflicht. Residenzpflicht heißt: der Bf. ist verpflichtet, in seinem Bistum zu wohnen. Ausnahme ist z. B. angemessener Urlaub, Verpflichtungen im Rahmen von Aufgaben bei der DBK oder Aufenthalt zu Gesprächen im Vatikan. Eine Anordnung von Papst Franziskus, daß Bf. F.-P. verpflichtet! sei, sich außerhalb des Bistums aufzuhalten, läßt sich aus der Pressemitteilung nicht herauslesen. Bf. F.-P. wird diese Erlaubnis wahrnehmen. Deshalb hat der Hl. Stuhl die durch Bf. TvE! ausgesprochene Ernennung von Dekan Rösch zum GV sofort in Kraft gesetzt. Auch eine Beurlaubung oder gar Suspendierung gibt die Pressemitteilung nicht her. Auch wenn manche das gerne hätten.


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 speedy 24. Oktober 2013 
 

es waere toll wenn jemand einen Exorzismus ueber das bistum beten könnte, vielleicht findet sich ein priester der das bistum der muttergottes weiht-
damit aller spuk ein ende hat, ich hoffe dem vertrautem kann man vertrauen


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 lysander 24. Oktober 2013 
 

@ Troppau - Das päpstliche Mandat für eine Untersuchungskommission

Ich pflege i.d.R. nicht diesen Sprachstil, aber was hier für ein Unsinn zuweilen verzapft wird, geht auf keine Kuhhaut.

Basis für die Limburg-Untersuchungskommission der DBK sind die Vereinbarungen anläßlich des Lajolo-Besuchs in Limburg, in der TvE "zugesichert" (nicht "angeregt") hat, die Kosten für die Baulichkeiten festzustellen und der Sonderprüfung zur Verfügung zu stellen, die TvE von der DBK "erbeten" hat.
Die DBK hat per se überhaupt keine rechtliche Handhabe zu "Sonderprüfungen" in einem Bistum, sondern nur in diesem besonderen Fall ein von der Autorität und Weisungsbefugnis des Papstes abgeleitetes Mandat. Simpel: Der Papst lässt prüfen über ein von ihm autorisiertes Gremium der DBK.


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 lolly 24. Oktober 2013 
 

von Rückenstärkung

kann ja wohl keine Rede sein! Solange die Sachen wie Kostenexplosion und Strafbefehl nicht geklärt sind ist es sinnvoll so zu verfahren wie Papst Franziskus es nun getan hat. Ob man mit einer Auszeit das Vertrauen der Gläubigen in Limburg zurückgewinnen kann ist nach wie vor offen.


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 Aegidius 24. Oktober 2013 
 

"Primus Catholicorum"

Troppau, Erzbischof Zollitsch ist "erster Katholik" allenfalls innerhalb der Grenzen seines Bistums. Zu seinem und der DBK (bzw. ihrer Behörde) Leidwesen gibt es keine deutsche (Teil-) Kirche. In gleicher Weise vertritt auch das ZDK nicht Deutschlands Laien, sondern allenfalls ausgewählte Funktionäre ausgewählter Laienorganisationen, ist Alois Glück "not my predident".
Ich verwahre mich persönlich dagegen, Erzbischof Zollitsch als "Deutschlands ersten Katholiken" o. ä. zu bezeichnen. Wenn es einen solchen brauchte, hielte ich mich stattdessen an Benedikt XVI oder den Hl. Bonifatius.


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 Suarez 24. Oktober 2013 

@Theodor69 - Vorverurteilung als Dauerbrenner

In der Sache EV ist bislang gerichtlich nichts(!) entschieden. Es liegt kein erstinstanzliches Urteil vor und doch wird immer wieder der Versuch unternommen, den Bischof vorzuverurteilen.

Der Verwaltungsrat Riebel stellte sich vor die stets feindselig sprungbereite Presse (FAZ) und behauptete dreist, der Bischof sei "entweder ein Betrüger oder krank". Diese Schlagzeile stand über Tage auf dem Titelblatt der FAZ und anderer Blätter. Mit der Entscheidung des Papstes, den Limburger Bischof weiter im Amt zu lassen, straft er diese ungeheuerliche Behauptungen eindeutig Lügen.

Zudem macht Rom den innerkirchlichen Gruppen im Bistum klar, dass ihr Kurs, den Papst erpressen zu wollen, im Vatikan gar nicht gerne gesehen wird, mit Recht, denn sonst müssten wir bald gewärtigen, dass Protestbriefe gegen den Papst in der Hl.Messe verlesen werden.

Der Stadtdekan hat sich verrechnet, auch wenn Tebartz-van Elst nicht wieder an seinen Bischofssitz zurückkehren sollte.


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 Theodor69 24. Oktober 2013 
 

@Alpenglühen:" zum Selbstmord auffordern"

Bei leiser Kritik an EvT wird man hier gleich gemaßregelt. Die falsche EV ist „gar nicht falsch“, „er hat es nur anders gemeint“, „er war wurde juristisch falsch beraten“ – Kurz gesagt auch hier ist EvT unschuldig. Dem EB Zollitsch eine indirekte Aufforderung zum Selbstmord zu unterstellen ist anscheinend OK. Wenn der EB gesagt hat:“ „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich da weiterleben könnte.“, da sicher gemeint haben „als Bischof in meiner Diözese“ und nicht generell. Hier gilt nicht "er hat es nicht so gemeint..". Abgesehen von der unglaublichen Unterstellung einer Todsünde, was für ein Interesse, soll er am Selbstmord von TvE haben. Dies würde die ganze Kirche in Deutschland schwer unter Druck bringen und würde eher einen Mitleidseffekt für TvE hervorrufen. Und der Papst schaut zu, wie ein EB seinen Amtsbruder zum Selbstmord auffordert? Da haben Sie ja eine schöne Meinung vom Papst.


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 Troppau 24. Oktober 2013 

Erzbischof Zollitsch hat die Kompetenz

@ Steve Acker

Wer die Untersuchungskommission angeregt hat ist doch wohl eine Nebensächlichkeit. Wichtig ist, sie ist von Erzbischof Zollitsch eingesetzt worden, weil nur er als Vorsitzender der DBK die Kompetenz dazu hat.

Noch wichtiger aber ist die Tatsache, dass der Vatikan sich bei seiner Entscheidung, ob der Bischof von Limburg wieder ins Amt zurückkehren darf, auf das Ergebnis dieser Kommission stützen wird. Nach den Besuchen des ersten Katholiken in Deutschland und Kardinal Meisners beim Papst sehe ich eine Rückkehr ins Amt nach Limburg eher nicht.

Es scheint sich hier langsam eine menschliche Tragödie anzubahnen, die es uns allen geraten erscheinen lässt, Zurückhaltung zu üben.


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 Rut2007 24. Oktober 2013 

Ignatianischer Weg der Entscheidungsfindung

Papst Franziskus betonte in den letzten Monaten immer wieder die Discretio bei der Entscheidungsfindung, also im Entscheidungsprozess: Er wird dabei vieles zu bedenken und zu ordnen haben, nicht nur Sachargumente, sondern auch die Beziehungen der Menschen zueinander und den Ablauf der Zeit.

Papst Franziskus hat mehrfach betont, dass es ihm wichtig ist, wichtige Fragestellungen mit anderen besprochen zu haben. Für die Beurteilung scheint ihm wichtig, wie Informationen zustande gekommen sind und wer mit der Sache bereits befasst worden ist. Gleichzeitig - typisch ignatianisch - lässt sich er sich (als "Oberer") nicht unter Druck setzen.

Außerdem besteht durch den gewählten längeren Zeitkorridor und die "Auszeit" für Bischof van Elst die Möglichkeit, dass sich die Grundlage, auf der eine abschließende Entscheidung zu treffen ist, noch mehrfach ändert. Auch ignatianisch: Für das Handeln auf Rückmeldungen aus einer sich ständig verändernden Wirklichkeit eingehen.

Ganz vernünftig.


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 Annemonika 24. Oktober 2013 

Also liebe Forumsbrüder und –schwestern,

was ich in letzter Zeit zu diesem Thema gelesen habe, klingt sozusagen und mit Verlaub wie ‘aus dem wilden Westen’, und es macht seine Runde um die Welt. Da ja viele Journalisten kläglicherweise von einander abschreiben, ist die Story von der 15.000 Euro Badewanne und der Suspension des Bischofs von Limburg in Kolumbien, meiner Wahlheimat, eingetroffen. Ich frage mich, ist Bewusstseinsbildung und Verantwortung heutzutage völlig abgeschrieben?
Wie gut, dass es doch noch eine Instanz gibt, die sich nicht manipulieren lässt, da sie sich vom Hl. Geist leiten lässt. In Franziskus haben wir einen echten Hirten, der sich um jedes einzelne seiner Schafe kümmert. Beten wir für ihn, für den Bischof von Limburg und besonders für dessen Gegner.


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 bratfisch 23. Oktober 2013 
 

Neuer Generalvikar in Limburg

der ARME!


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 Alpenglühen 23. Oktober 2013 

@troppau 2

Zu EB Zollitsch lesen Sie jedoch bitte ganz genau die Art. Nr. 43259, 43333, 43335 von kath.net + die Postings dazu sowie im ‚Handelsblatt’ v. 10.10.13 ‚Skandal um Limburgs Bf. weitet sich aus’. Anstatt die Wogen zu glätten, Nitro ins Feuer gießen und dann noch den Mitbruder indirekt zum Selbstmord auffordern, nennen Sie das wirklich „Luft verschaffen“? Sind Sie sicher, daß Sie nicht unter einer gestörten Wahrnehmung leiden?


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 Alpenglühen 23. Oktober 2013 

@troppau 1

Weder die DBK u. schon gar nicht deren Vorsitzender hat das Recht, einem Diözesanbischof irgendwelche Vorschriften zu machen. Oder ihm einfach eine Prüfungskommission „vor die Nase“ zu setzen. Das Recht hätte er gerne, daß alle nach seiner Pfeife springen müßten. Weit bevor! die Medien loslegten hat Bf. TvE diese Kommission, welche jetzt die gesamten Unterlagen zu ‚St. Nikolaus’ durcharbeitet, ausdrücklich selber! erbeten. Das hat also überhaupt nichts mit einer angebl. weisen Entscheidung „des obersten dtsch. Katholiken“ zu tun. Soll das EB Zollitsch sein? Ausgerechnet er soll „das heiße Eisen vom Tisch geholt“ und Bf. F.-P. „Luft verschafft“ haben? Zusammen mit Kard. Meisner? Ja, Kard. Meisner, der Bf. von Eichstätt u. der Bf. von Regensburg haben sich demonstrativ an die Seite des Mitbruders gestellt und ihn unterstützt.


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 myschkin 23. Oktober 2013 
 

@unterwegs55

Offensichtlich vertraut der Papst der Kommission. Dann sollten wir das auch tun. Die Erklärung aus Rom zeigt doch, dass der Papst kein dummer Junge und ziemlich gut informiert ist. Er ist ein Profi! :-)


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 Steve Acker 23. Oktober 2013 
 

Troppau , sie verdrehen hier die Tatsachen

Es war Bischof Tebartz van Eltz, der um diese Untersuchungskomission bat,dies, obwohl er gar nicht dazu verpflichtet gewesen wäre!
Zollitsch´s Verdienst ist das nicht.
Das einzige was er getan hat, ist diese Komission organisatorisch auf den Weg zu bringen.


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 unterwegs55 23. Oktober 2013 
 

Neutral ??

Wie neutral und kompetent ist eigentlich die von Zollisch eingesetzte Kommission ?? Welchen Einfluss haben Zollitsch und das Domkapitel auf die Modalitäten und die Spätere "Interpretation" der Feststellungen dieser Kommission?? Nach der Brechreiz auslösenden "Pressekonferenz" des Domkap., hege ich größte Bedenken !!


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 K.H.Friedgen 23. Oktober 2013 
 

@Troppau

Wie blind muß man sein, wenn man sich dem Glauben hingibt, daß ausgerechnet im Fall des Bischofs Tebartz-van Elst der "oberste deutsche Katholik" (ist das ein neuer Titel?) nicht mit gezinkten Karten nach Rom gefahren ist! Von Zollitsch ist Fairness nur gegenüber dem Zeitgeist zu erwarten, und zu Lehmann, seinem Ziehvater. Man braucht nur an das zwielichtige, schäbige Verhalten des "obersten deutschen Katholiken" im Fall der rehabilitierten Pius-Bischöfe zu erinnern. Das ist so wenig vergessen wie seine häretische Äußerung zum Sühnetod Christi vor laufender Kamera!


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 Selene 23. Oktober 2013 
 

Schwebezustand

Im Prinzip besteht der Schwebezustand weiter nur mit dem Unterschied, dass durch die vorzeitige Einsetzung des neuen Generalvikars die Arbeit weiter gehen kann.

Ein Generalvikar hat aber nicht dieselben Vollmachten wie ein Administrator.


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 Adson_von_Melk 23. Oktober 2013 

@Suarez: TvE ist im Amt, sagen Sie (formal korrekt)

"In der Diözese ist es zu einer Situation gekommen, in welcher der Bischof, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst, seinen bischöflichen Dienst zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausüben kann" sagt der Vatikan.

Das ist die Lage nach allerlei ermutigenden Besuchen in Rom.

Und jetzt möchte bitte die berühmte Kommission schleunigst ihre Arbeit aufnehmen und in dem Bauprojekt an jeder einzelnen Rechnung prüfen, wer wann mit wessen Genehmigung warum wieviel wofür ausgegeben hat.

Und bitte glauben Sie mir, ich bin der Ansicht, dass keineswegs nur EINE Person ob dieser Nachprüfung Grund zur Sorge hat. Die Strategie, einen einzelnen Sündenbock zu finden, ist heute vor den MAuern von Rom gescheitert.


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 @alterapars 23. Oktober 2013 
 

Ehrlicherweise

muss gesagt werden, dass mit der heutigen Erklärung kein endgültiges Urteil gesprochen ist. Der Papst hat klugerweise dafür gesorgt, dass der "Betrieb" im Bistum Limburg zumindest so weit geordnet weitergehen kann, bis geklärt ist, wer welche Verantwortung hat. Dass sich die entsprechenden Personen auch ihrer Verantwortung zu stellen haben, ist offenkundig.
Es ist unredlich, zu interpretieren, was der Papst gemeint haben könnte. Es reicht zu lesen, was in der Erklärung steht (und was nicht!).


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 kreuz 23. Oktober 2013 

ab jetzt wird natürlich an der Schwefelsuppe weitergekocht,

und so titelt die WELT: "Der Limburger Bischof ist zum Symbol für all das geworden, was Katholiken an ihrer Kirche verabscheuen."
es wird mit der heutigen Entscheidung nicht leichter.
die "aufgeklärten" Medien werden nun wochen- bzw monatelang in dieses (Bocks-)Horn blasen, so daß jeder deutsche Michel in der 10-min-Brotzeit "das Richtige" dazu sagen kann. man wird "Tatsachen schaffen", und es wird Nacht bleiben, leider.
wir werden aushalten und zusammenhalten müssen. und die Lügen ertragen.
und viele falsche Fuffzger, die Franziskus zujubeln, um TvE damit zu schlagen.

www.welt.de/debatte/kommentare/article121156755/Tebartz-van-Elst-kann-nicht-nach-Limburg-zurueck.html


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 Aetius 23. Oktober 2013 
 

@Inigo

So unaufgeregt und nüchtern ist der Kommentar aber nicht. Er berücksichtigt nicht, daß der Architekt bestätigte, daß die Sonderwünsche des Bischofs wenig zur Kostensteigerung beitrugen.
Durchaus interessant ist hier der Artikel in Wikipedia über die Alte Vikarie:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Vikarie
Hierin wird deutlich, daß die Kostensteigerungen in diesem Bereich erst erkennbar wurden, als mit dem Bau begonnen worden war.


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 cosserat 23. Oktober 2013 

Zum neuen Generalvikar

kann ich nur sagen, dass ich ihn vom Studium her als ausgeglichenen Menschen kenne, dem es hoffentlich gelingt die Situation zu beruhigen. Trotzdem würde ich TvE (auch dann, wenn sich die Vorwürfe gegen ihn als null und nichtig erweisen sollten) nicht empfehlen in sein Bistum zurückzukehren. Damit wäre niemandem gedient.


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 willibald reichert 23. Oktober 2013 
 

FidesMariae

Wir müssen w e i t e r h i n für den
Limburger Bischof b e t e n, damit seine
Widersacher am Ende nicht d o c h noch
triuphierend sagen können:Wir haben es
unmöglich gemacht, daß er Oberhirte blieb.


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 Philalethes 23. Oktober 2013 
 

@lysander!

Jetzt liefern Sie für Ihre Person selbst die wohl unangenehmste Interpretation.
Ein Wunsch kommt hier aber gar nicht vor. Es geht folglich auch nicht um das, was ich Ihnen wünsche, sondern um die Bewertung der Situation. Lysander verlor bei Haliartos ein Scharmützel und keine große Schlacht. Es war paradox, dass ein erfolgreicher Feldherr gerade dabei verlor. Diese Paradoxie ist hier allein der Tenor. Allein darin besteht das tertium comparationis. Die Handlungen an sich bleiben im Vergleich verschieden wie auch deren Ausgang und dominieren nicht, wie Sie glaub(t)en, die Interpretation. Die ars interpretandi kennt natürlich viele Facetten. Man wird jeweils die richige begründen müssen.


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 Suarez 23. Oktober 2013 

@Adson_von_Melk

Wie sollte das kirchenrechtlich gehen, denn der Papst hat ja lediglich dem Bischof gestattet, außerhalb des Bistums wieder zur Ruhe zu finden. Von Schweigepflicht steht da nichts. Der Bischof ist weiterhin im Amt, ob es Ihnen nun gefällt oder nicht. Wenn nun der Generalvikar mit dem Bischof z.B. telefoniert und sich über ein Problem im Bistum bespricht, worin läge dann die kirchenrechtliche Verfehlung?

Der Vatikan nimmt einfach Rücksicht darauf, dass der Bischof seelisch und körperlich angeschlagen ist durch die Hetzkampagne und gibt ihm Rückendeckung durch den nun vorzeitig ins Amt gesetzten Generalvikar Rösch.

Klar schäumt der Frankfurter Stadtdekan und seine "christlichen" Truppen ob dieser Entwicklung, die hatten doch alle fest damit gerechnet, dass der Papst den Bischof zum Rücktritt zwingt.

Vielleicht sollte mal der Frankfurter Stadtdekan darüber nachdenken, welchen Schaden die Protestaktion in der ganzen Kirche angerichtet hat.


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 Troppau 23. Oktober 2013 

Erzbischof Zollitsch voll bestätigt

Vom Vatikan wurde der Erzbischof voll in der Installation einer Untersuchungskommission bestätigt, durch den alle wichtigen Entscheidungen in der Sache erst einmal zurückgestellt wurden, bis besagte Kommission ihren Bericht vorgelegt hat.

Damit zeigt sich die weise Entscheidung des obersten deutschen Katholiken, der in der Vergangenheit zu Unrecht auch aus den eigenen Reihen angefeindet wurde. Im Verein mit Kardinal Meisner hat er das heiße Eisen vom Tisch geräumt und dem schwer geprüften Bischof von Limburg erst mal Luft verschafft.


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 schdrach 23. Oktober 2013 
 

eine gute Würdigung von P. Hagenkord, wie ich finde

http://blog.radiovatikan.de/dem-verfahren-eine-chance/


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 JaCDesigns1 23. Oktober 2013 
 

Zum Thema Kirchenaustritte

diese "Protestaustritte" werden ausschließlich von "Katholiken" gemacht, die nur auf dem Papier Katholik waren. Denn kein gläubiger Katholik tritt wegen eines Bischofs aus.

Insofern kristalisiert sich hier heraus, wer wirklich standhafter, gläubiger Katholik ist und wer nicht.

in sofern sind die Kirchenaustritte in anderem Lichte zu sehen.


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 Adson_von_Melk 23. Oktober 2013 

ie haben Recht, @Suarez: Der Bischof ist nicht eingesperrt, er ist ausgesperrt.

Das Bulletin formuliert, dass ihm eine Zeit "ausserhalb" des Bistums "gewährt" wird. Beides ist ehrlich zu verstehen (vgl. auch Posting von @Selene)

TvE war wochenlang ein gejagter Mann. Ein Blick auf die Fotos zeigt, wie sehr ihm das auch physisch zugesetzt hat. Er braucht einige Zeit Ruhe, und die wird ihm nun ermöglicht.

Aber auch das "ausserhalb" ist bedueutsam, und sicher nicht nur geografisch gemeint. Bis zum Ergebnis der Untersuchung ist TvE von seinen Aufgaben entbunden und kann auch nicht per Telefon und e-mail in seiner Diözese regieren.

Dieses Verfahren ist auch im weltlichen Berich üblich und hesst dort Suspendierung. Es ist naturgemäß ergebnisoffen und kann mit der Rehabiliterung oder mit der Entlassung des Betroffenen enden.


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 Benedicta77 23. Oktober 2013 
 

Frankfurter Stadtdekan unterstellt Bischof Tve

indirekt eine narzisstische Persönlichkeitsstörung (Die Zeit- morgige Ausgabe). Ich wusste gar nicht, dass der Mann neben Jura und Theologie auch noch Psychologie studiert hat. Außerdem hat da Limburger Domkapitel eine Pressekonferenz abgehalten. Im Netz ist das Protokoll einsehbar.


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 Iñigo 23. Oktober 2013 

Jan-Heiner Tück in der NZZ

Ich empfehle den herrlich unaufgeregten und nüchternenen Kommentar von Prof. Jan-Heiner Tück in der NZZ.

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/wer-beaufsichtigt-den-aufseher-1.18172014


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 myschkin 23. Oktober 2013 
 

Chance zur Rehabilitierung

Der Papst hat durch seinen weisen Spruch das Feld für eine Rehabilitierung des Bischofs bereitet. Endlich ist die Möglichkeit gegeben fair und objektiv zu untersuchen, was an der Kritik am Limburger Bischof wirklich dran ist. Der Bischof selbst wird dank der Auszeit im Kloster auf dieses Verfahren nicht Einfluss nehmen, die Prüfung der Vorgänge in Limburg wird nach strengen Maßstäben unter Regie der Kirche geschehen. Und wenn diese Prüfung schließlich ergeben sollte, dass der Herr Bischof keine schwerwiegenden Fehler zu verantworten hat, dann wäre seine Rückkehr nach Limburg eine Selbstverständlichkeit. Denn kein Katholik wird dann noch etwas gegen einen Bischof haben, gegen den erwiesenermaßen so gut wie nichts vorliegt.
Vertrauen wir also darauf, dass die Kirche nach Maßgabe des Papstspruches die Limburger Verhältnisse aufklärt und bereinigt. Ich bin optimistisch, dass dies gelingen wird.


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 lysander 23. Oktober 2013 
 

@ Philalethes - "Lysander "

Wünschen Sie mir etwa gleichfalls den allerdings symbolischen "Tod" ? :))

Weil ich für die meinungsführenden und tonangebenden Vertreter in diesem Forum zuweilen unangenehme Interpretationen und z.T. auch unangenehme Wahrheiten (siehe Quellenkritik) veröffentliche - wenn auch zuweilen mit erheblicher "Zeitverzögerung" auf Nachfrage. :))


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 lysander 23. Oktober 2013 
 

@ suarez - "Zwangsbeurlaubung"

Ich erlaube mir, ihrem Umgang mit Co-Kommentatoren und ihren persönlichen Gegnern nicht nachzufogen. In einem Forum mit DEM Anspruch halte ich solche Umgangsformen für unangebracht.

Ihrer Interpretation kann ich nicht nicht folgen. Sie steht im deutlichen Widerspruch zum offiziellen übersetzten Vatikan-Text, wonach " Franz-Peter Tebartz-van Elst, seinen bischöflichen Dienst zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausüben KANN." Nicht mal seine Privaträumlichkeiten auf dem Domberg dürfte er mehr nutzen können, was ansonsten suspendierten Geistlichen durchaus zugestanden wird. Der Zeitraum der "Beurlaubung" ist vatikan-typisch völlig im Vagen gelassen.
Alles andere ist Spekulation, Ihren Ausdruck "gequält" nutze ich nicht in diesem Kontext. Ich möchte Sie aber daraufhinweisen, dass sich in der Lajolo-Erklärung TvE zur durchgängigen kollegialen Leitung des Bistums Limburg verpflichtet hat, was ihrer anachronistischen monarchischen Interpretation des Amtes deutlich widerspricht. ;)


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 Philalethes 23. Oktober 2013 
 

@lysander

Lysander war bekannt als ein großer und erfolgreicher Feldherr. Er starb, als er sich nach großen Schlachten auf ein kleines Scharmützel einließ.


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 Philalethes 23. Oktober 2013 
 

Lysander war ein großer und erfolgreicher Feldherr. Er starb dadurch, dass er sich nach großen Schlachten auf ein kleines Scharmützel einließ.


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 Selene 23. Oktober 2013 
 

Fakten

1) Der Papst hat dem Bischof von Limburg eine Auszeit gewährt, bis die Prüfungskomission der DBK ihren Bericht vorlegt.

2) Der Bischof kann NICHT in sein Bistum zurückkehren, wann es ihm beliebt, denn der Papst hat angeordnet, dass der Bischof seine Auszeit AUßERHALB seines Bistums verbringt.

3) Der Papst hat festgestellt, dass der Bischof derzeit seine Amtsgeschäfte nicht wahrnehmen kann, deshalb die Beurlaubung und deshalb die sofortige Einsetzung des designierten Generalvikars, damit dieser die Amtsgeschäfte führt.


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 dominique 23. Oktober 2013 
 

@lysander - Das traurige Spiel geht weiter

Ja, es ist ein Trauerspiel für die kath. Kirche in Deutschland. Langsam scheint bei den Menschen außerhalb der Kirche das Mitleid mit den Katholiken zu überwiegen. Dass die armen Gläubigen mit solchen Abgründen der Macht leben müssen, das hätte man höchstens im Islam vermutet.


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 Suarez 23. Oktober 2013 

@lysander - Unsinn!

Der Limburger Bischof kann und darf sich jederzeit mit seinem Generalvikar abstimmen, insofern ist Ihre gequält hingebogene Interpretation einfach falsch.

Nehmen Sie einfach zur Kenntnis, dass der Limburger Bischof weiter im Amt ist, der Vatikan es aber aus rein menschlicher Sicht nach der medialen Schlammschlacht für sinnvoll erachtet, was es ja auch ist, dass der Bischof erst einmal zur Ruhe kommen kann.

Der Bischof ist nicht eingesperrt, der Generalvikar kann und wird ihn besuchen und insofern ist Tebartz-van Elst weiterhin in alle Entscheidungen maßgeblich eingebunden.

Der Vatikan hat zudem deutlich gemacht, dass der Bischof selbst entscheidet, wann er sich wieder bei Kräften fühlt um sein Bischofsamt in Limburg(!) wieder allein zu führen.

Man merkt Ihnen und anderen sehr deutlich an, wie sehr Sie an dieser Kröte zu schlucken haben.

Für besonders christlich hakte ich das nicht!


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 Fides Mariae 23. Oktober 2013 
 

Niedergestreckt und doch nicht vernichtet

@schdrach: Die Wette gilt! Der Bischof kommt zurück! Es geht ihm meiner Meinung nach nämlich nicht darum, eine angenehmes Leben zu haben, sondern um seine Herde, die er nicht im Stich lassen wird. Bischof Tebartz-van Elst ist einer, der sein Amt ernst nimmt.
@Wolfgang Star: Die Parteilichkeit der "Qualitätszeitung" FAZ ist nämlich der größte Skandal an dem Ganzen.
Alles in allem: Ein Freudentag für die deutsche Kirche. Wir sind doch noch kein Spielball der Medien. "Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum"; ... "wir werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; wir werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet." (2 Kor 4,7-11).


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 TvS 23. Oktober 2013 
 

Generalvikar....

"Auf Entscheidung des Heiligen Stuhls tritt die durch den Bischof von Limburg zum 1. Januar 2014 ausgesprochene Ernennung des Hw. Herrn Stadtdekan Wolfgang Rösch zum Generalvikar bereits mit dem heutigen Tag in Kraft."

Kein Wort über den scheidenden Generalvikar Kaspar. Ist das nur pragmatisch?


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 Fides Mariae 23. Oktober 2013 
 

Freude

Schande, dass ich an Papst Franziskus gezweifelt habe! In den letzten Tagen dachte ich resigniert: "Wenn er nur nicht in die Falle tappt, bei einer Anklage wegen "Veschwendungssucht" einfach rot zu sehen und keine Argumente mehr zu hören." - Nein, tut er nicht! Wenigstens einer, der nicht blind den Medien glaubt!


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 Morwen 23. Oktober 2013 

Es ist klar, dass der Vatikan nach DIESER Medienkampagne Bischof TvE unmöglich absetzen konnte, nicht einmal ein (weltlich) verurteilter Schwerverbrecher wäre unter diesen Umständen seines Amtes enthoben worden (und schon gar nicht einer, der vielleicht sogar unbegründet angeklagt wird). Denn: mit der unverhohlenen Vorwegnahme seiner Absetzung durch die Medien wurde genau dies durch die Medien verhindert. Der Vatikan hätte sich sonst als wehrloser Spielball der Medien und der weltlich-kirchenfeindlichen Öffentlichkeit erwiesen. Das geht natürlich nicht.
Die dem ganzen Schmierentheater zugrunde liegende Affäre ist mit der diplomatischen Entscheidung des Papstes allerdings bis jetzt noch in keiner Weise geklärt oder gelöst. Man hat nur den armen Geprügelten für kurze oder auch ungewiss längere Zeit aus dem Spiel genommen. Man hat etwas Zeit gewonnen, aber es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich der Vatikan mit Limburg beschäftigen muss, leider!


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 Hörbuch 23. Oktober 2013 
 

Marienzweig

Ja das stimmt.
Ich habe schon ein Schreiben dorthin geschickt -ich glaube aber kaum, dass es eine Entschuldigung geben wird.


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 Fides Mariae 23. Oktober 2013 
 

Hurra!


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 Philalethes 23. Oktober 2013 
 

schdrach! Die von Ihnen vorgenomnene Deutung

der Beurteilung des Falles durch den Papst hätte zur Folge gehabt, dass ein bischöflicher "Koadjutor mit dem Recht der Nachfolge" eingesetzt worden wäre!

Noch drei Anmerkungen:
1)Es schüllert jetzt nicht mehr im Lande. War ohnehin völlig erfolglos!
2)Wetten Sie lieber nicht, Sie stehen auf der Verliererseite!
3)Wenn Sie vom "Te Deum laudamus" abraten, dann empfehle ich Ihnen: Te Deum rogamus, ut nobis parcas!


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 lysander 23. Oktober 2013 
 

Vatikanische Diplomatie und formale Korrektheit ...

Nicht der "Vertraute des Bischofs" sondern der offiziell designierte Generalvikar wird mit den Bistumsgeschäften betraut, weil der offiziell amtierende GV (Kaspar) abgetaucht, nicht verfügbar oder sonst was ist und selbst belastet ist. So geht der Vatikan den Weg der hierarchischen und formalen Korrektheit.

Um was es sich bei der Auszeit für den Bischof kirchenrechtlich handelt, darüber können sich ja "Experten" streiten. Dass TvE die Amtsgeschäfte in Limburg b.a.w. nicht weiter führen darf, deutet tatsächlich mehr Richtung "Suspension", die in unterschiedlicher Abstufung angewendet werden kann.

Ob die jetzige Regelung für TvE eine von den günstigen ist, wage ich zu bezweifeln. Das traurige Spiel geht weiter. Durch die Vorwegmaßnahmen des Hl.Stuhls (Lajolo-Erklärung, Beauftragung der DBK für eine U-Kommission etc.) hatte sich der Papst bereits auf ein längeres Procedere festgelegt, das nun durchgezogen wird.


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 Marienzweig 23. Oktober 2013 

@Hörbuch

Der Deutschlandfunk spricht in seinen Nachrichten nicht nur von Suspendierung, sondern auch dies:
"Papst Franziskus hat dem umstrittenen Limburger Bischof Tebartz-van Elst vorerst die Führung der Amtsgeschäfte entzogen."
Entzogen! Die Worte machen´s!
Ich hoffe, dass die Prüfungskommission fair und ehrlich vorgehen wird und alle Fakten gründlich unter die Lupe nimmt.
Wenn in dieser Zeit Beteiligten ihr Verhalten in dieser Angelegenheit einer aufrichtigen Selbstprüfung unterziehen, müsste doch ein Neuanfang "unter Christen" möglich sein.
Während der Auszeit des Bischofs können die verschiedenen einflussreichen Mitglieder in den Gremien beweisen, inwieweit sie zur Versöhnung bereit sind.

Wenn die zeitweise Auszeit für Bischof Tebartz-van Elst allerdings nur als Vorstufe eines endgültigen Weggangs des Bischofs von Limburg gedacht wäre, hätten die Medien gewonnen.


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 Wiederkunft 23. Oktober 2013 
 

@Silvio, genau wie bei uns. Der ORF meldete, dass der Bischof vom Papst suspendiert wurde und eine Rückkehr unwahrscheinlich sei. Die Medien richten sich es, wie sie es brauchen, damit sie sich ja keine Schuld eingestehen müssen, dass sie für diese Hetzjagd verantwortlich sind.


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 Benedicta77 23. Oktober 2013 
 

Bei der FAZ wird von einer Suspendierung

geschrieben, der neue Generalvikar zum Administrator befördert... Mit der Wahrheit hält es dieses Blatt nicht wirklich! Zum Kotzen! Bin am Überlegen der Redaktion zu schreiben.


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 Lämmchen 23. Oktober 2013 
 

@jacu75 und Calimero

1. Die Ausgangssituation ist umgekehrt: ein Bischof hat in seiner Diözese zu sein, wenn er länger als 4 Wochen (Urlaub) weg ist, muss dies abgeklärt werden. Damit hat der Papst ihm gewährt, dass er länger als 4 Wochen sich außerhalb der Diözese aufhält und ihn nicht verbannt! (siehe CIC)
2. überlesen Sie bitte nicht das Wort "derzeit", wenn es darum geht, dass TvE in seiner diözese nicht wirken kann


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 backinchurch 23. Oktober 2013 
 

Das "Imperium" wird zurück schlagen...

... und nicht die Stellungnahme der Initiative Pontifex, sondern die von WiSiKi und Co. verbreiten. Und ich befürchte dass in den katholikenfeindlichen Redaktionsstuben gilt: Jetzt erst recht "draufhauen"!


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 Suarez 23. Oktober 2013 

Deckers & Co - Die Meister der Hetze treten den Rückzug an

Da hat man sich medial doch etwas verhoben und glatt geglaubt, mit einer ordentlich inszenierten Verleumdungs- und Hetzkampagne den ungeliebten Bischof im Schnellgang aus dem Amt treiben zu können. "Kollateralschäden", wie Morddrohungen an die Familie des Bischofs, sind für die frommen Herren der FAZ in Kauf zu nehmen, geht es doch um die "gute" Sache der "Wir sind Kirche" Aktivisten, die aus dem Gottesdienstraum eine politische Bühne machen wollen.

Für all diejenigen im Bistum Limburg, die sich dieser Hetzkampagne mit ihren leider nur begrenzten Möglichkeiten, wie Leserkommentaren und Briefen, entgegenstellten, bleibt der sehr schale Beigeschmack, von einem Rudel Wölfe umlauert zu sein, das nur auf die nächste Gelegenheit wartet.

Hätten die Priester des Hochheimer Kreises nur ein wenig Ehre im Leib, sie würden um ihre Versetzung bitten.

Auch der Frankfurter Stadtdekan müsste, nachdem er der Katholischen Kirche einen derart schweren Schaden zugefügt hat, Konsequenzen ziehen.


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 Calimero 23. Oktober 2013 
 

... den Ball zurückgeschossen

Der Papst hat den Ball zurückgeschossen.

Lese ich mal nur die Pressemitteilung, so ist doch für TvE noch nichts gewonnen.
Im Gegenteil: Zwangsurlaub außerhalb des Bistums!
Zwangsurlaub bis die Verantwortlichkeiten geklärt sind. Damit liegt das Schicksal TvEs in der von der DBK eingesetzten Kommission.

Sicher ist nur, dass die Limburger erstmal ohne TvE weitermachen.


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 Theodor69 23. Oktober 2013 
 

Das Thema ist absolute Chefsache

Der Papst hat - wie erwartet - klug gehandelt. Aus dieser Entscheidung des Papstes lese ich weder einen Triumpf für die die eine Seite, noch für die andere Seite ab. Eines lese ich aber sehr deutlich: Das Thema ist absolute Chefsache. Der Papst wird persönlich entscheiden und sich von niemandem reinreden lassen. Auch hat der Papst v.a. nach Vorliegen der Untersuchung eine wesentlich bessere Sicht der Dinge als wir – somit ist seine Entscheidung die richtige- auch wenn er TvE endgültig absetzt…


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 Silvio 23. Oktober 2013 
 

Wie ich schon an anderer Stelle

hier im Forum geschrieben habe, die Vorgänge im Bistum L. müssen ÖFFENTLICH aber SACHLICH aufgeklärt werden. Eine gute Entscheidung von Rom, aber ein öffentlich-rechtlicher Hörfunksender verkündete tatsächlich, Bischof Tebartz-van Elst sei praktisch suspendiert und nach einer Rückkehr ins Bistum nicht mehr haltbar. Man sieht also mal wieder die "Unabhängigkeit" der ARD. Aufgrund der Entscheidung Roms wird die gleichgeschaltete Linksjournallie heulen und mit den Zähnen knirschen. Noch lassen viele Medien Papst Franziskus hochleben, also "Hosianna", aber ich fürchte, bald werden erste Linksmedien das "Kreuziget ihn" anstimmen...


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 jacu75 23. Oktober 2013 
 

"In der Diözese ist es zu einer Situation gekommen, in welcher der Bischof, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst, seinen bischöflichen Dienst zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausüben kann... In Erwartung der Ergebnisse besagter Prüfung und der damit verbundenen Vergewisserung über diesbezügliche Verantwortlichkeiten hält der Heilige Stuhl es für angeraten, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Zeit auβerhalb der Diözese zu gewähren."

Ich habe nicht den Eindruck, dass die deutschen Medie recht haben: 1. der Bischof KANN nicht in Limburg weiterarbeiten (so screibt der Paps); 2. solange die Ergebnisse nicht vorlegen wir ihm eine Zeit ausserhald des Bistums (!!!!!!) gewaehrt: ein Bischof, der in seinem Bistum nicht leben darf/kann.

Es ist klar, dass der Bischof verloren hat: der Papst hat nur Zeit gewonnen, damit der Bischof entlassen wird ohne das Gesicht zu verlieren!


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 Gipsy 23. Oktober 2013 

@ Flammpunkt

...Aber ich befürchte Schlimmstes...

-----------------------------------
Das hat dann aber eine andere "Qualität", denn dann geht es ganz offen gegen den Papst und seine Entscheidungen.


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 Waldhof 23. Oktober 2013 
 

Frage

Die Frage ist doch, ob die Mobbingspezialisten in der Diözese jetzt ihre zerstörerische Wühlarbeit gegen den Eingesetzten fortsetzen.


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 Stephaninus 23. Oktober 2013 
 

Ein souveräner Papst

Ich masse mir kein Urteil in der Causa Limburg an, so komplex und verworren erscheint mir die Sache. Aber eines weiss ich: Unser Hl. Vater hat souverän und besonnen gehandelt. Er ist nicht vom Druck dieser Welt abhängig. Auch nicht von denen, die jetzt lautstark die Armut der Bischöfe und Geistlichen einfordern, sich aber selber ungebremst dem Wohlleben hingeben.


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 H.HFabi 23. Oktober 2013 

Ein Wunder !

Ich bin sehr erfreut über diese Entscheidung, denn Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bleibt im Amt und das ist großartig !

Ich habe immer zu ihm gehalten und die Verbundenheit die ich ihm gezeigt habe, hat ihn persönlich gefreut, weil nicht gerade viele hinter ihm gestanden haben.
Am Ende jedoch habe ich wirklich geglaubt, er würde nicht mehr im Amt bleiben, weil gerade selbst vieler seiner Mitbrüder ihn nicht nicht mehr tragbar hielten.

Mein Beten und mein Vertrauen auf Jesus Christus hat geholfen.

Die Medien werden jetzt dumm aus der Wäsche gucken, weil Papst Franziskus ihm im Amt belässt!

Da habe ich ein wenig Schadenfreude bei denjenigen die schon fest glaubten und es in der Öffentlichkeit sagten, dass Bischof Franz-Peter nicht mehr bleiben würde.

Laudetur Jesus Christus !


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 Hörbuch 23. Oktober 2013 
 

Percy Franklin

Anführungszeichen?

PRESSEMITTEILUNG DES HEILIGEN STUHLS
HINSICHTLICH DER DIÖZESE LIMBURG (DEUTSCHLAND), 23.10.2013

weiter »
Wenn Sie dem Link unter "weiter" verfolgen können Sie den Originaltext lesen.
Warum legen Sie das so negativ aus?


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 schdrach 23. Oktober 2013 
 

mal langsam bitte!

Es war doch klar, dass der Papst ohne den Abschluss der Untersuchungen abzuwarten keine unbefristete Suspendierung vornehmen wird. Aber wer sagt denn, dass nach Abschluss des Verfahrens der Papst den Bischof von Limburg nicht doch noch absetzt? Die Zeit, in der Kleriker oder auch Laien ohne anständiges Verfahren verurteilt werden ist in der Kirche hoffentlich vorbei.
Ich bin relativ sicher, dass Bischof TvE nicht mehr zurück kehren wird, denn er wird dort keinen Fuß mehr auf den Boden bringen. Wer will mit mir wetten?

Dewegen rate ich das te deum nicht zu früh anzustimmen, zumindest nicht wegen der heutigen Entscheidung, deren Alternative nur der freiwillige Rücktritt der Exzellenz TvE gewesen wäre.


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 Hörbuch 23. Oktober 2013 
 

Der Deutschlandfunk sprach auch von einer Suspendierung und hob besonders die Stellung des von Rom eingesetzten Delegaten an.
Ich werde denen mitteilen, dass es auch noch andere Stellen gibt, die objektiv und korrekt informieren.
Ich bin für diese Wendung sooo dankbar und werde selbstverständlich auch weiter beten.


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 placeat tibi 23. Oktober 2013 
 

@prim _ass Generalvikar

Welche Rechte hw. Rösch nun im Einzelnen eingeräumt werden, weiß ich nicht.

Aber: er wurde ja von TvE ohnehin schon für 2014 selbst zum GV berufen. Das heißt: er agiert als des Bischofs "rechte Hand".
Das ist ein sehr bemerkenswerte und gute Entscheidung des Hl. Stuhls!


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 Percy Franklin 23. Oktober 2013 
 

Anführungszeichen?

Dass es der FAZ und Konsorten nicht gelungen ist, den Bischof einfach den üblichen schmutzigen Regeln ihres Geschäfts wegzufegen, ist eine sehr gute Nachricht. Und es bleibt damit alles offen - bis zum Ergebnis der Untersuchungskommission. Wohl eine weise Entscheidung im jetzigen Moment.

Aber stehen in dem Vatikan-Schreiben die Worte „brüderlichen Besuch" in den Originalschreiben wirklich in Anführungszeichen? Das wirkte ja wie eine Distanzierung - so, als wäre der damalige Besuch gar nicht brüderlich gewesen ...


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 wormwood 23. Oktober 2013 
 

@Flammpunkt

Keine Panik.
Wenn der Bischof zurückkommt können wir ja alle hinfahren und mit ihm eine heilige Messe feiern.
Ein Christ ist nie allein.


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 kreuz 23. Oktober 2013 

@W.Star es ist tats. der stärkste Rückgang

seit Langem.
aber nicht nur die FAZ
http://daten.ivw.eu/index.php?menuid=1&u=&p=&detail=true
alle Printmedien haben mit Auflagen- bzw Abonnement-Rückgang zu kämpfen.
vielleicht ist das ein Grund, daß sie solch reißerische Aufmachungen haben.
das funktionierte aber (auch) in diesem Fall nicht, weil -zwecks fehlender Information- alle voneinander abgeschrieben haben.

daten.ivw.eu/index.php?menuid=1&u=&p=&detail=true


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 Prophylaxe 23. Oktober 2013 
 

Haben sich

in der FAZ einige Redalunken schon aus dem Fenster gestürzt ?


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 Philalethes 23. Oktober 2013 
 

Flammpunkt! "Aber ich befürchte Schlimmstes."

Ihrer Befürchtung sollten wir jetzt aber keinen Raum geben. Schlimmer als die Fehler in einer Krise sind die Fehler im Umgang mit einer Krise! Aber man hat jetzt Zeit zu lernen und wird lernen müssen. Man wird mit Klugheit und Besonnenheit vorgehen müssen, zwei christliche Tugenden, von denen die zweite oft übergangen, die erste sogar als Tugend oft vergessen wird.
Die Waffen der Feinde schweigen, und mancher, der glaubte, an vorderster Front auf Bischof TvE zielen zu müssen, wird, wenn er wenigstens noch einen einzigen Funken Anstand besitzt, zurücktreten (müssen). Davon schließe ich Domkapitulare und noch manche andere keineswegs aus. Für sie ist die Schlacht verloren.
Ich wiederhole, was ich hier schon einmal gesagt habe: Die Konservativen müssen künftig aus ihrer Defensive herauskommen und Offensiven eines überzogenen Gremienkatholizismus auch offensiv beantworten. Romtreue ist eine Haltung nicht nur des verbalen, sondern auch des kämpferischen Bekennens!


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 myschkin 23. Oktober 2013 
 

Dampf aus dem Kessel lassen!

Diese Möglichkeit ist nun gegeben. Es ist nun ein Zeitfenster aufgestoßen, um die Vorgänge im Bistum Limburg gründlich und sine ira et studio aufzuarbeiten. Der Papst hat sich als Seelenarzt erwiesen, um all die hysterischen Anwandlungen der letzten Wochen zu heilen. Danach wird man sehen, ob für Bischof und Bistum wieder die Möglichkeit zu einer gemeinsamen Zukunft besteht. Wenn endlich wieder Friede und Versöhnung einkehren würden, würde ich mich, der ich im Bistum Limburg lebe, sehr freuen.


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 bernhard_k 23. Oktober 2013 
 

Jetzt ist wohl der Schuss nach hinten losgegangen

und die sog. "Journalisten" reiben sich gerade zähneknirschend das Pulver aus den tränenden Augen...


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 prim_ass 23. Oktober 2013 
 

Kein päpstlicher Delegat

Hw. Rösch ist ab sofort Generalvikar (und nicht erst ab 1.1.2014 wie ursprünglich vorgesehen) und kann nur im Rahmen dieses Amtes Leitungsfunktionen übernehmen. Er ist kein päpstlicher Delegat und hat keine bischöflichen Leitungsbefugnisse, die über den Dienst eines Generalvikars hinausgehen.Damit ist die Überschrift des Artikels nicht ganz korrekt...


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 bernhard_k 23. Oktober 2013 
 

@Wolfgang Star

Großartig ... und irgendwie klar, dass dieser exzellente Kommentar NICHT veröffentlicht worden ist ;-)


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 tomacruz 23. Oktober 2013 
 

Yessss !

Wunderbar zu hören ! Unser Papst läßt sich nicht manipulieren. Er hatte eine klare Sicht auf diese Situation. Sehr weise Entscheidung, ein Sieg für die römisch katholische Kirche und eine ordentliche Schlappe für die Gegner !

@Flammkuchen, ihre Befürchtungen teile ich, daß die totale Entrüstung offen ausbrechen wird. Habe ich nicht erst einmal erlebt, daß am Ende der Messe Leute zum Ambo marschiert sind und ihre Meinung zu Rom und Bischof gesagt haben. Peinlich !


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 wormwood 23. Oktober 2013 
 

Hallelujah !


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 Wolfgang Star 23. Oktober 2013 
 

Ein bei der FAZ nicht veröffentlichter Kommentar:

Es hat sich wohl eher nicht gelohnt, daß vor allem die Redaktion der FAZ an vorderster Front in der Kampagne gegen den Bischoff gestanden hat. Als "unabhängige Journalisten" getarnte Vielschreiber, die aber, bei näherem Hinsehen, eindeutig Partei in diesem Konflikt sind, selbst verwurzelt in dem Bistum, aber eben mit einem ganz anderen Kirchenverständnis als der Bischoff; sie bekommen jetzt die Quittung für ihr schäbiges Verhalten, welches mit der Streuung des Autismusverdachtes seinen Höhepunkt erreicht hatte. Durch solche Entgleisungen im Jagdeifer und (verfrühtem) Siegesrausch, wurde auch dem neutralen Beobachter deutlich, mit was für einer Hetzkampagne wir es hier zu tun haben. Nun, dies scheint zum Verlust von 8275 Abonnenten im Quartal 2 bis 3/13 geführt zu haben, einem Rückgang von 3,74%!Zum Vergleich: Die Kirchenaustrittsquote im Bistum Limburg liegt im gleichen Zeitraum bei 0,69%. Und der Bischoff bleibt. Er braucht keine Werbekunden. Die FAZ schon.


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 Dottrina 23. Oktober 2013 
 

Danke, lieber Papst!

Das war eine sehr gute, weise Entscheidung! Ich hoffe, daß all diejenigen Medien-Fritzen, die besonders häßlich gegen Bischof Tebartz-van Elst gehetzt haben, so richtig eine Packung abkriegen. Vielleicht gibt es ja noch Hoffnung, daß zumindest der eine oder andere Pressemensch mal in sich geht und einmal sein Hirn gebraucht; besser noch, sich öffentlich beim Bischof entschuldigt.


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 kreuz 23. Oktober 2013 

PRESSEMITTEILUNG DES HEILIGEN STUHLS

HINSICHTLICH DER DIÖZESE LIMBURG (DEUTSCHLAND), 23.10.2013

press.vatican.va/content/salastampa/de/bollettino/pubblico/2013/10/23/0686/01541.html


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 Stiller 23. Oktober 2013 
 

Weise!

Ja, es ist wohl Verlass auf den Vatikan.
Generalvikar Wolfgang Rösch wird als Päpstlicher Delegat die Amtgeschäfte in Abwesenheit des Bischofs führen.
Und der hat "eine Zeit außerhalb der Diözese" - eine alles offen lassende und doch versöhnlich klingende Formulierung.
Nun denn: Ans Aufarbeiten!

AMDG


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 Flammpunkt 23. Oktober 2013 

Hoffnung

Dann hoffe ich mal, dass es nicht zu viele Kirchenaustritte hagelt und Bischof TvE nach seiner Rückkehr nicht allzu eisig empfangen wird.
Und das es zu keinen Protestaktionen innerhalb seiner Messen kommt.
Aber ich befürchte Schlimmstes...


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 Bichler 23. Oktober 2013 

FAZ offenbar unter SCHOCK!

Gezielte Falschmeldung mit "Suspendierung". man muss dort sehr verzweifelt sein in der Redaktion....


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 Wiederkunft 23. Oktober 2013 
 

Sehr weise!

Gott ist mit Papst Franziskus, Gott ist mit dem Bischof von Limburg und Gott ist mit uns! Halleluja!


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 JCM 23. Oktober 2013 
 

Wenn diese Entscheidung

Nun wirklich so kommt wie vermutet, lässt mich dies nach einer Durststrecke wirklich wieder hoffen für unsere heilige Mutter Kirche. Eine sehr weise Entscheidung.


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 Mysterium Ineffabile 23. Oktober 2013 

Nun: wenn ein Papst entscheidet...

Eine weise und sehr vorteilhafte Entscheidung für alle. Der Papst handelt als Vater aller, als einer, der es allen ermöglichen will, einzukehren, umzukehren.


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 Johannes Evangelista 23. Oktober 2013 
 

Gute Entscheidung

Denn: Die Medien spüren ihre Grenzen. Die Kirche zeigt sich in ihrem Handeln souverän und nicht fremdgesteuert. Die Kommission hat Zeit, in Ruhe Akten zu lesen. Und (ganz wichtig): Jene Amtsträger v.a. im Bistum Limburg, die sich in Erwartung eines bischöflichen Rücktritts oder Rauswurfs medial oder intern viel zu weit aus dem Fenster gelehnt haben, können zurückrudern und ihre Aussagen korrigieren. Gottes Segen für Ihre Aufgaben, Delegat Rösch!


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 Helena_WW 23. Oktober 2013 
 

Danke !

Wir sollten uns alle besinnen, wie wir zu einem guten Gelingen beitragen können, wieder _alle_ auf einen guten Weg miteinander zu kommen.


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 Gipsy 23. Oktober 2013 

Diese Entscheidung

freut mich , denn sie ist unabhängig und frei gefällt worden.


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 nicodemus 23. Oktober 2013 
 

Te Deum laudamus!

Eine gute Lösung!
Herr, gib deinem Bischof,Tebarts van Elst,Deinen Segen,und lass ihn wieder in seine Kathedrale - mit Pauken und Trompeten - einziehen.
Der "Böse" und seine Gehilfen knirschen mit ihren verfaulten Zähnen.
Gruss n a c h Polen!


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 Philalethes 23. Oktober 2013 
 

"Offensichtlich wurde hier eine "pragmatische, kreative Lösung

für ein "Problem" gesucht und die besondere "pastorale Sorge" des Papstes betont."
Das kann man mit Fug und Recht sagen! Was für ein großer Papst! Schließe mich den Vorkommentatoren an. Bin selbst so erfreut, dass ich jetzt nicht weiterschreiben kann, sondern Gott im Gebet danken möchte. Wir haben gewonnen.


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 Bichler 23. Oktober 2013 

Weise Entscheidung!


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 Chris2 23. Oktober 2013 
 

Eine sehr weise Lösung

die Druck aus dem medialen Dampfkessel und von allen Beteiligten, vom Bistum und der Kirche allgemein, nimmt und eine gründliche Aufarbeitung ermöglicht. Am Ende können nun objektive Fakten statt des medial-progressiven Komplexes darüber entscheiden, wer (so alles) noch tragbar ist und wer nicht...


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 kreuz 23. Oktober 2013 

alles Gute TvE

und erholen Sie sich weit weg von dieser vergifteten Landschaft.
die Hintermänner und Medien sollen ein bißchen in ihrer eigenen Schwefelbrühe schmoren.


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 K.H.Friedgen 23. Oktober 2013 
 

Eine frohe Botschaft

Laudetur Jesus Christus!


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 bernhard_k 23. Oktober 2013 
 

Ganz großartig

Vergelt's Gott und alles Gute für den Bischof!!


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 proelio 23. Oktober 2013 
 

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!

Endlich mal eine richtig gute Nachricht aus Rom, das sich nichts von den Liberalen des Bistums, den Zollitschs & Co und nicht zuletzt von der Medienhetze aufoktroyieren lässt.
Kirchenpolitisch ist das hier eine schwere Schlappe für viele deutsche Bischöfe und vor allem für viele Priester aus dem Bistum Limburg.
Rücktritte sind nun zu erwarten...
Gott segne und behüte den Bischof von Limburg!


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 dajenu 23. Oktober 2013 

wunderbar!

Da seh' ich mal wieder, dass die Kirche nicht von dieser Welt ist, Gott sein Dank! Viva il Papa!
Lasst Euch nicht vom Medien-mainstream manipulieren, die Daemonen werden alles tun um die Kirche zu vernichten(vor Allem durch "Geld-Affaeren"), aber das wird ihnen nicht gelingen.
Gruss aus Polen


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