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Lebensschutz-Initiative 'Einer von uns' sammelt weiter Unterschriften

2. Oktober 2013 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Etwa 60 Prozent der Unterstützer in Deutschland sind Katholiken, 40 Prozent Protestanten - 24 katholische Diözesanbischöfe unterstützen 'Einer von uns', doch kein einziger evangelischer Bischof.


Berlin (kath.net/idea) Das europäische Bürgerbegehren „Einer von uns“, das sich gegen EU-Fördergelder für die Embryonenforschung und das Klonen wendet, hat die Marke von 100.000 Unterschriften in Deutschland überschritten. Am 30. September betrug die Unterstützerzahl 103.879. Innerhalb der EU sammelte die Initiative bisher 1.165.603 Unterschriften. Bereits Mitte September war die Marke von einer Million erreicht. Damit hat das Bürgerbegehren sein Ziel erreicht, dass sich die EU-Kommission mit seinem Anliegen befassen muss. „Einer von uns“ will erreichen, dass die EU die Finanzierung sämtlicher Aktivitäten beendet, die zur Tötung menschlichen Lebens im Anfangsstadium führen. Das geschieht etwa bei den Forschungen an embryonalen Stammzellen. Die Initiative fordert ferner den Stopp von EU-Geldern für Abtreibung als Mittel der Bevölkerungskontrolle und der Familienplanung.


Wie die nationale Koordinatorin der Bürgerinitiative, Hedwig von Beverfoerde (Berlin), auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mitteilte, sind etwa 60 Prozent der Unterstützer in Deutschland Katholiken und rund 40 Prozent Protestanten.

24 der 27 katholischen Diözesanbischöfe hätten sich öffentlich hinter die Aktion gestellt, aber kein evangelischer Bischof.

Allerdings habe sich eine Vielzahl landes- und freikirchlicher Gemeinden beteiligt, darunter Baptisten, Lutheraner, Methodisten, charismatische und pfingstkirchliche Christen.

Unterstützt wird die Petition unter anderen von Papst Franziskus, seinem Vorgänger Benedikt XVI., dem Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), der stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Julia Klöckner und dem Philosophen Robert Spaemann (Stuttgart). Die Koordinatoren rufen weiter dazu auf, das Bürgerbegehren online zu unterzeichnen (www.1-von-uns.de). Die Aktion endet am 1. November.

Aufruf zur Unterzeichung: „Einer von uns/One of us“


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