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Zollitsch möchte keinen Dialog mit der 'Alternative für Deutschland'

21. August 2013 in Deutschland, 72 Lesermeinungen
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Kein Gespräch zwischen Zollitsch und Euro-Kritikern der AfD nach den umstrittenen Äußerungen des Erzbischofs von Freiburg


Bonn (kath.net/KNA)
Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch lehnt ein Gespräch mit der euroskeptischen Partei «Alternative für Deutschland» (AfD) vor der Bundestagswahl ab. «Erzbischof Zollitsch wird – wie auch vor vier Jahren - mit keiner Partei vor der Wahl sprechen», bestätigte der Pressesprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, am Mittwoch in Bonn entsprechende Medienberichte.

Zollitsch hatte in einem Interview mit dem «Badischen Tagblatt» mit Blick auf die AfD erklärt, er hoffe, «dass es nur ein paar Nostalgiker sind, die nicht in den Bundestag einziehen werden». Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hatte sich zugleich klar zum Euro und dem europäischen Integrationsprozess bekannt. «Unsere Zukunft liegt in Europa und nicht in der Rückkehr in die Nationalstaaten», sagte Zollitsch. «Ich sehe keine Alternative zum Euro. Denn der zwingt uns, weiter zusammenzukommen.» Kopp sagte dazu, der Erzbischof habe keine Wahlempfehlung ausgesprochen. Es sei ihm um ein Plädoyer für Europa und den Euro gegangen.


Der Freiburger Erzbischof war für seine Äußerungen von AfD-Vertretern scharf kritisiert worden. AfD-Gründer und -Vorsitzender Bernd Lucke erklärte am Dienstag, die Aussagen von Zollitsch seien unsachlich und unbegründet. Seine Partei respektiere die theologische Kompetenz von Erzbischof Zollitsch, «aber er sollte auch unsere Kompetenz in volks- und finanzwirtschaftlichen Fragen respektieren». Vertreter der AfD wollten Zollitsch zu einem Gespräch oder Widerruf bewegen.


(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: (c) Erzbistum Freiburg/Andreas Gerhardt


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Lesermeinungen

 Dismas 27. August 2013 

Da hat der EBf wieder mal einen "Bock geschossen"

Es gibt auf einmal keinen Dialog mehr? Das war fast ein Grund zur Freude..ach er meint ja einen anderen (Polemik!) So wie sich die Sache darstellt, werde ich AfD wählen! Und das nicht nur wegen der Gegnerschaft zum Euro (obwohl der ein schlimmer Fehler war).


3
 
 Agent 27. August 2013 

@ virda 99: nur vorsichtshalber: Bestimmt und hoffentlich beziehen Sie Ihre Entscheidung auf die Infos anderer Kommentatoren, mein Kommentar war rein ironisch. Das Szenario entspricht ebenso wenig wie Känguru Keuschi der Wirklichkeit.


2
 
 Matthäus 5 26. August 2013 

Christen

Liebe Zeitgenossen,
Wählt die Alternative für Deutschland, wenn Ihr Christen seid!
Herzliche Grüße
Matthäus 5


6
 
 virda99 26. August 2013 

@Agent, @GKC, @... ja genau – ultimative Wahlempfehlung :)

Auch ich kannte bisher diese AfD nicht… werde mich auch nicht weiter erkundigen. Denn nachdem ich mir eure Kommentare hier durchgelesen habe, ist die AfD für mich absolut nicht wählbar ;)


3
 
 Agent 25. August 2013 

@ GKC: Genau das habe ich auch gedacht!

Ultimative unfreiwillige Wahlwerbung! LOL!!!
Außerdem es ist ja nicht so, dass die Alternative aufgrund der Verweigerung der berühmtberüchtigten überaus fruchtbaren Dialogprozesse eines DBK-Vorsitzenden, tief getroffen zu Boden sinkt, um Gnade bettelnd zur Kirche von unten konvertiert, die Politik verlässt und sich dem BDKJ anschließt, nachdem sie bei der Giordano Bruno Stiftung und den Rotariern um finanzielle Unterstützung zur Durchsetzung ihrer wieder politisch korrekten Ziele gebeten hat...


4
 
 GKC 25. August 2013 
 

Wahlempfehlung

Bis zu dieser Äußerung von Bischof Zollitsch hatte ich eigentlich vor, eine andere Partei zu wählen. Jetzt werde ich mir die AfD noch einmal näher anschauen - bei der Wahlempfehlung ... Meist hilft ja der sog. Wahlomat der Bundeszentrale für pol. Bildung, für die Bundestagswahl m.W. von 29.8. an freigeschaltet.


2
 
 kreuz 24. August 2013 

entschuldigung,

was ist das für ein unterirdischer Sommerloch-blog?
danke @ Faustyna-Maria, daß Sie als erste (nach 40 (?) Kommentaren augehört haben, Scheitln auf den (Scheiter-)Haufen zu legen.

Frage: ist das jetzt pro-Afd-blog oder schafft-Zollitsch-ab-blog?

wißt ihr, wenn man aus der Sonne kommt (bißchen Urlaub) und das durchliest, dann vermutet man Vieles, aber nicht katholisch.

ehrlich erlaubt unter Christen?
alsdann: zum Kotzen!


7
 
 Troppau 23. August 2013 

Deutschland als Wirtschafts- Lokomotive Europas.

Deutschland ist Vize- Exportweltmeister. D.h., andere Länder haben so viel Geld, dass sie unsere Waren kaufen können.

Und wir exportieren vor allem in den Euro- Raum. Euro- Länder, die nicht so viel Geld zur Verfügung haben, wie Griechenland, Spanien, Portugal etc., geben wir Geld, mit dem sie unsere Waren kaufen können. Damit führen wir Europa in den Wirtschaftsaufschwung und halten die Konjunktur am laufen.

Es ist also falsch, wenn behauptet wird, unsere Zahlungen an klamme Länder wäre verloren und wir würden verarmen.

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Nur durch unsere Zahlungen befeuern wir den Wirtschaftskreislauf und sichern in Deutschland die Arbeitsplätze.

Bei solch klugem staatsmännischen Verhalten der deutschen Regierung stört eine Splitterpartei wie die AfD nur, die Euro- Angst schürt und Leichtgläubige verführt.


4
 
 st.michael 23. August 2013 
 

@Gandalf - Danke-

Mein Dank an Sie, das sie so manchen Blödsinnn, auch aus klerikalem Munde mit Ihren Kommentaren zurechtrücken.
Es gibt vor allem aus Katholischer Sicht Themen, zu denen sich der Bischof besser geäußert hätte!
Wie zb. Ehe und Familie VOR andern Lebensmodellen zu bevorzugen sind, Thema Abtreibungen, PID, Gender Mainstream (am 1.Nov. kommt in D ein Gesetz über das "3.neutrale Geschlecht")
Es gibt wahrlich Themen genug, die der Herr ansprechen könnte, aber da habe ich von ihm noch nie ein klares Bekenntnis gehört.
Das ist Ignoranz und kein "Brückenbauen".


13
 
 Gandalf 23. August 2013 

Noch ein interessanter Aspekt der AFD heute in der FAZ

Die Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) will Geld von Kinderlosen hin zu kinderreichen Familien umverteilen. Diese teilte Vorstandssprecher Konrad Adam, der bis zum Jahr 2000 Feuilleton-Redakteur der F.A.Z., mit. Gut so! Das gefällt mir sehr gut und ist ein guter und katholischer Ansatz!

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/sozialprogramm-afd-will-kinderlose-deutlich-staerker-belasten-12542904.html


8
 
 Gandalf 22. August 2013 

FORSA-Chef: Die AfD hat Chance auf den Bundestag

@Troppau: JaJa, wir haben keine Krise, die Staatsschulden der vers. EU-Ländern haben inzwischen zwar absolute Rekordsummen erreicht, die Bereitschaft zum Sparen in den meisten EU-Ländern nach wie vor mangelhaft bzw. fast nicht vorhanden... aber wir haben ja kein Krise. Und die Griechenland-Krise ist ja auch schon gelöst... nach der Wahl dann ein paar Milliarden aus dem EU-Budget und alles wird gut ;-)

Übrigens sind viele Parteien mehr oder weniger als Splitterparteien entstanden. Warum diese Bevormundung von Menschen. Sollen doch bitte die Bürger mehrere Wahlmöglichkeiten haben. Gut so, das ist Demokratie, alles andere entspringt nicht einem demokratischen Geist. Sogar der Forsa-Chef meinte vor wenigen Tagen: Die AfD hat eine Chance auf den Bundestag. Auch die Financial Times hält einen Einzug möglich.

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/16/forsa-chef-widerspricht-eigenen-umfragen-afd-hat-chance-auf-den-bundestag/


4
 
 Gandalf 22. August 2013 

@palmzweig: Na, jetzt bitte mal nicht übertreiben. Irrationale Wutanfälle sehe ich hier wenig sondern viele berechtigte Einwände. Zollitsch ist auch nicht der Teufel und die AfD nicht eine mess. Bewegung. Mit billiger Polemik kann man leicht der Sachargumentation ausweichen, ein netter Versuch aber nicht mehr.

Nochmals: EB Zollitsch hat Null Wirtschaftskompetenz, über den EURO kann durchaus streiten, dies ist keine Glaubensfrage. Die AfD ist ja primär eine Partei, die sich mit Wirtschaftsfragen beschäftigt, ein Theme, bei dem ähnlich wie bei der Religion viel zu viele mitreden wollen, die oft aber dabei wenig Kompetenz haben. Bischöfe sollten sich bei der Kernkompetenz zu Wort melden und Fragen, wo sie offensichtlich wenig Ahnung haben, raushalten. So einfach ist das.


3
 
 JohannBaptist 22. August 2013 
 

EB Zollitsch gehört zu den letzten noch verbliebenen Lichtgestalten der katholischen Kirche in Deuts

@Prgrkath
so an Schmarrn, ich lach mich kaputt.


4
 
 Immaculata Conception 22. August 2013 

Unfreiwillige Werbung

Normalerweise interessiere ich mich wenig für "neue Parteien", aber durch die Äußerung von EB Zollitsch und nun auch seine hartnäckige Weigerung mit der Partei in Dialog zu treten, wurde die Partei (von der ich zuvor gar nichts wußte!)für mich erst interessant. Ich denke daß EB Zollitsch sehr unfreiwillig für die AfD geworben hat und daß ich nicht die Einzige bin, die/der durch seine Ablehnung erst so richtig darauf aufmerksam geworden ist.


1
 
 Fröhlich 22. August 2013 

und ich dachte bisher...

bischöfe sind für die rettung von seelen da; nicht für die rettung des euros...
da hab ich mich bzgl. der brd geirrt.


7
 
 st.michael 22. August 2013 
 

@Troppau - Realsatire -

Sehr gut, ich habe schallend gelacht, im ersten Moment nußte ich stocken, weil die Aussage so herrlich realitätsfremd ist.
Aber dann war klar, hier nimmt uns jemand einmal mehr auf die Schippe.


8
 
 Troppau 22. August 2013 

Wir haben keine Krise!

Einige hier im Blog wollen die Krise herbeireden. Wir haben aber keine Krise, wie die folgenden Punkte zeigen:

Der Hauptteil unseres Geldes wird im produzierenden Gewerbe verdient und nicht im Finanzdienstleistungssektor.

Bei uns gibt es eine Tarifautonomie, die die Gehälter festlegt, und keine vom Staat verordneten Löhne.

Bei uns gibt es einen vorbildlichen Bildungssektor, der uns weitestgehend vor Arbeitslosigkeit bewahrt.

Wir haben die höchste Beschäftigungsquote und die niedrigste Arbeitslosenquote.

Nicht verschwiegen soll aber auch, dass der Euro für die deutsche Volkswirtschaft unterbewertet, für andere Länder aber überbewertet ist. Daraus entstehen Spannungen. Das kann mittelfristig dazu führen, dass Staaten wie Griechenland zeitlich begrenzt aus dem Euro ausscheiden, um die Kurse auszugleichen.

Jetzt frage ich mich, wozu brauchen wir dann eine neue Splitterpartei wie die AfD?


6
 
 Manoppello 22. August 2013 
 

Auch für Bischöfe gilt ...

... dass sie sich nicht einmischen sollten in Fragen, in denen sie erkennbar Null Ahnung haben!


8
 
 Bichler 22. August 2013 

Die einzige Schlagzeile, die ich von Erzbischof Zollitsch noch lesen möchte:

Emer. Erzbischof Zollitsch genießt seinen RUHEstand!


5
 
 Liberaler 22. August 2013 
 

Dialog mit Erzbischof Zollitsch

Erzbischof Zollitsch lehnt ein Gespräch mit der AfD ab. Das ist eine Haltung, die man nach der Erklärung der DBK nachvollziehen kann. Doch schwieriger ist es zu verstehen, dass Erzbischof Zollitsch bzw. sein gut ausgestatteter Stab (vgl. http://www.erzbistum-freiburg.de/html/erzbischof976.html) auch Nachfragen von Einzelpersonen, die nach Belegen für seine Aussagen bitten, nicht beantwortet. Dialog und Brückenbau sieht anders aus.


3
 
 waldbern 22. August 2013 

Sie heulen mit den Mächtigen

Ich empfehle Herrn Zollitsch als Buße für seine Einseitigkeit der politischen Sicht auf die AfD 10x täglich das Magnifikat zu beten. Da heißt es u.a."Er stürzet die Gewaltigen vom Thron und lässt die Reichen leer ausgehn"


28
 
 palmzweig 22. August 2013 

Irrglaube

Selten habe ich eine Diskussion mit derart irrationalen Wutanfällen und Hoffnungen verfolgt. Aber weder ist Erzbischof Zollitsch der Teufel, noch taugt die AfD als die messianische Bewegung, für die sie viele hier halten.
Wer in sich geht, sieht manchmal mehr, als diejenigen, die außer sich geraten. Fragen Sie den Heiligen Augustinus.


5
 
 st.michael 22. August 2013 
 

Brückenbauer 2

Statt dauernd "Nebelthemen" zu beleuchten, hätte das Euro-Anliegen nicht nur der AFD, sondern von uns Allen, endlich einen breiten Diskussionsrahmen verdient.
Der AFD ist zu danken, sich des Themas überhaupt angenommen zu haben.
Zur "Belohnung" werden sie medial totgeschwiegen, weil man sie nicht weiter diskreditieren kann.
Bischof Zollitsch reiht sich brav in die Reihe der nützlichen Idioten ein, die Dialog predigen und Ausgrenzung praktizieren.
Vor allem würde es die Fairness gebieten, einer "unwählbaren Partei" durch ein Gespräch, die Chance auf Rechtfertigung zu geben.
Die AFD wird es verschmerzen, der gute Herr Zollitsch ist sowieso nur noch wenigen in Deutschland bekannt, denn wer hat noch etwas mit Kirche zu tun.
Viele fragen sich für was und wen er steht, ich war neulich bei einer Versammlung von CDU Mitgliedern, als sein Name fiel, es wurde gefragt ob er für die Heimatvertrieben, die EKD oder die Caritas spreche ?
Nur auf Katholischen Bischof kam niemand!


6
 
 Ottov.Freising 22. August 2013 

Ist Zollitsch nicht der (2)...

@OStR Peter Rösch

Ist Erzbischof Zollitsch nicht der, für den es erst nach der Wahl von Papst Franziskus "wieder interessant [war], katholisch zu sein" (http://www.kath.net/news/41038)? Ein kaum verhohlener Seitenhieb auf unseren emeritierten deutschen Papst Benedikt XVI. - und dies ausgerechnet vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, ein Trauerspiel... und was Zollitsch unter "katholisch" u.a. versteht, ist Tanz ums Goldene Kalb Euro... anstatt, dass er sich gegen die massiven Angriffe auf die christliche Ehe zwischen Mann und Frau einsetzt, die gerade in der Bundesrepublik geführt werden...


6
 
 Quirinusdecem 22. August 2013 
 

@Diasporakatholik

Dieser Meinung bin ich ganz und gar nicht! Erstens bedeutet sich zu dem einen Äußern und zu dem anderen Schweigen Zustimmung. Zum anderen gehört zur Mündigkeit der Gläubigen dann auch die Europakritik der AfD zu erkennen und die mögliche Folgen abzuwägen. Was für die Pädophilieaffinität der Einen, der Realitätsferne der anderen etc. gilt dann doch wohl auch für eine Präferenz der Nationalstaatlichkeit! Wenn das in Stellungnahmen nicht deutlich zum Ausdruck kommt, sind und bleiben diese Stellungnahmen tendenziös und müssen entsprechend kommentiert werden.


4
 
 st.michael 22. August 2013 
 

Brückenbauer 1

Das ist ein Titel den sich der Herr gern und oft geben läßt.
Die AFD hat ein absolut berechtigtes Anliegen, denn die Lage des Euro wird immer dramatischer.
Jüngste Zahlen belegen immer mehr das die meisten Länder der Eurozone mehr und mehr Geld benötigen, Geld was hauptsächlich Deutschland bezahlen muß.
Vor der Wahl werden wir ruhigestellt und beschwichtigt, nein einige Parteien unterkühnen sich die Transferleistungen noch erhöhen zu wollen.
Wie das gehen soll ? Klar mit Enteignungen, Reichensteuer und Steuerhinterzieher Hatz.
Hübsch gedacht, aber irgendwann zählt jeder von uns mit Arbeitsplatz schon zu den "Reichen", soll heißen, es trifft uns alle, ausnahmslos!
Die AFD hat bürgerlichen Hintergrund und ist weder von Rechts unterwandert, noch antisemitisch.
2005 haben Merkel/Sarkozy den Maastrichter Vertrag gebrochen und die "No-Bail Out" Klausel gestrichen, was die Geld Katastrophe enorm beschleunigt hat.
Es fehlt nicht viel und wir haben für ein Brötchen 1 Mio Euro zu zahlen.


4
 
 Lämmchen 22. August 2013 
 

Grüne Realtität

@Diasporakatholik
Da muss ich leider widersprechen. Die südwestdeutschen Bischöfe stehen den Grünen seeeeeeeeeeeeehr nahe, besonders Kretschmann, dem MP von BW, der ist nicht nur im ZDK, sondern auch in versch. Gremien der Diözesen Freiburg und Rottenburg Mitglied. Er bekommt auch anlässlich der Heimattage in Rottenburg die Möglichkeit, innerhalb des Ökumenischen Gottesdienstes zu sprechen (kurz vor den Wahlen!).
Es wäre also durchaus angebracht, wenn die Bischöfe sich zu den Grünen äußern würden, allerdings muss man befürchten, dass es eher positiv als negativ wäre.


3
 
 Diasporakatholik 22. August 2013 
 

Erzbischof Zollitsch darf seine Meinung sagen

Immer wieder wird hier im Forum Erzbischof Zollitsch vorgeworfen, dass er sich zwar gegen die AfD nicht jedoch gegen Piraten, Grüne oder Linke gewandt habe.

Ich bin zum einen nach wie vor der festen Ansicht, dass ein Bischof sehr wohl das Recht hat, sich zu politischen Parteien öffentlich zu äußern.

Unsere Bischöfe sind damit recht sparsam, wahrscheinlich weil sie uns Gläubige für mündig genug halten, dass wir uns selbst ein gutes Urteil über die verschiedenen politischen Gruppierungen bilden können.

Was die Grünen oder gar die Piraten bzw. die Linke angeht, ist deren Einstellung gerade zu Religion und Kirche für den nur halbwegs aufmerksamen Leser und Medienkonsumenten ganz offensichtlich:
Für glaubenstreue Katholiken nicht wählbar - da braucht eigentlich kein Bischof noch extra drauf hinzuweisen.
Bei der in der Öffentlichkeit doch sehr unbekannten AfD ist das anders.
So darf der erzbischof hierzu durchaus seine Meinung sagen. Zudem hat sich kein Bischof pro Afd ausgesprochen.


4
 
 Adson_von_Melk 22. August 2013 

Vielen Dank vor allem für den Link

zum "Sühnetod" Interview, auch wenn es hier leicht off-topic ist. Da wollte ich immer schon den Originalton.

Während der EB meines Erachtens für seine AfD Einlassungen zu Recht kritisiert wird, scheint mir das beim Interview fraglich.

Was er dort ablehnt, ist die Vorstellung, Gott in seiner Majestät sei durch die Sünden der Menschen beleidigt und verlange ein Opfer zur Wiedergutmachung. Und wegen der großen Herrlichkeit Gottes müsse auch die Wiedergutmachung entsprechend groß sein etc.

Das sind wirklich Denkmuster, die eher zu orientalischen Potentaten passen als zum liebenden Vatergott Jesu. Das wäre, mit Verlaub, mehr Allah als Abba.

Zu Schlüssel zu einem klareren Blick liegt im Perspektivwechsel. Nicht "So sehr war Gott erbost, dass ..." sondern "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab." (Joh 3,16)

Der Erzbischof reitet in dem Interview sehr auf der "Solidarität" herum, aber sonst glaube ich ihm zumindest die gute Absicht.


8
 
 Quirinusdecem 22. August 2013 
 

Bitte die Kirche im Dorf lassen

Wie ich aus dem Artikel entnehmen konnte, wollte Erzbischof Zollitsch nur im Rahmen seiner Gepflogenheiten nicht mit der AfD sprechen, weil er mit keiner Partei vor den Wahlen spricht. Also bitte, das ist doch ok! Ja, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass er nicht mit, wohl aber über Parteien spricht, besser über eine Partei, der AfD. Auch das ginge evtl. in Ordnung, wenn er gleichzeitig über die Pädophilielastigkeit der Grünen, der völlig realitätsfremden Piraten (Hey, das Netz ist nicht die Welt, sondern nur ein untauglicher Abklatsch derselben ), etc. sprechen würde. Tut er aber nicht. Von daher kann man ihm durchaus und zurecht kritisieren, Bischof oder nicht!


4
 
 Lämmchen 22. August 2013 
 

Sühnetod

Danke für den Link.
Ich bin ehrlich gesagt mehr als nur irritiert. Zudem stört mich, dass in dem Gespräch immer nur die Rede von Solidarität ist, Christus ist nicht nur aus Solidarität für uns ans Kreuz, sondern aus einer übergroßen Liebe zu jedem einzelnen von aus.
Aus Solidarität kann man so manches machen, eine Liebe für denjenigen, für den man etwas tut, muss da dann nicht unbedingt auch die Motivation sein.


6
 
 HX7 22. August 2013 
 

@SpatzInDerHand

Sie haben völlig Recht. Ich frage mich gerade, was passieren würde, wenn alle Christen sich für jeden Tag vornehmen würden, mindestens einer Person von der Liebe Jesu und dem Evangelium zu berichten und die Menschen ermutigen würden, ihr Leben IHM zu geben. Möglicherweise würde sich mehr tun als, wenn man sachlich richtige Beiträge mit manchmal etwas Verärgerung postet.


3
 
 Gandalf 22. August 2013 

Faktencheck

Gegner der Euro-Kritiker werfen der „Alternative für Deutschland“ weiter rechtes Gedankengut vor und attackieren deren Wahlkämpfer. Was ist dran an den Vorwürfen? Das Ergebnis der Facebook-Analyse: „Wir haben festgestellt, dass die Fans der Alternative für Deutschland und die Fans der NPD wenig gemeinsam haben“, sagt Oliver Tabino, Geschäftsführer von linkfluence Deutsch

www.wiwo.de/politik/deutschland/studie-wie-radikal-sind-die-afd-und-ihre-anhaenger/8658566.html


10
 
 SpatzInDerHand 22. August 2013 

Und dass sich die AfD offenbar gegen frühere REP- und NPD-Mitglieder abgrenzen muss,

so steht es jedenfalls mit ausreichenden Belegen bei Wikipedia, bereitet mir ehrlich gesagt ziemlich Sorgen. DAS ist nicht meine Kragenweite.


4
 
 SpatzInDerHand 22. August 2013 

Ich muss zugeben, dass ich mich wundere... über den Tonfall mancher Posts hier!

Wir sprechen immerhin über einen unserer Bischöfe. Natürlich haben wir als Laien gelegentlich das Recht und die Pflicht, uns über die Haltung und die Entscheidungen eines Bischofs auszutauschen ihm möglicherweise sogar direkt zu widersprechen.
Aber lieblos oder gar verachtungsvoll sollte dies nicht geschehen!
Man kann es einüben, seine Sachkritik in einer ruhigen und fairen Weise zu äußern, diese Pflicht sollten wir als praktizierende Katholiken nicht zu leichtfertig von uns wegschieben!


8
 
 OStR Peter Rösch 22. August 2013 
 

Ist das nicht der . . .

. . . der schon in der Causa Mixa eine unrühmliche Rolle gespielt hat?


9
 
 Faustyna-Maria 22. August 2013 
 

Ich hab mir die Partei mal angesehen

Und auch wenn ich die Aussagen von EB Zollitsch deplaziert finde und er häufiger daneben langt, so kann ich mit der AfD auch nicht warm werden.

Die Währungsunion ist sicherlich in einer Krise, aber ich wäre eher für eine Reform statt für eine komplette Anschaffung, da ich den Gedanken gut finde, in der EU in vielen Ländern mit dem € bezahlen zu können, etc.

Das ist zu kurz und zu schnell gedacht.


5
 
 ProgrKath 22. August 2013 
 

EB Zollitsch

EB Zollitsch gehört zu den letzten noch verbliebenen Lichtgestalten der katholischen Kirche in Deutschland. Wenn er auf absehbare Zeit ausscheidet, wird er eine große Lücke hinterlassen.
Übrigens: Er vertritt ein Europa nach christlichen Werten. Christliche Werte bleiben solange nichts als eine graue Theorie, bis sie sich in der Wirklichkeit bewähren! Der Euro ist eine Realität, an der sich diese Werte bewähren können und müssen!


2
 
 Martyria 21. August 2013 

Ich glaube an den Euro,

die Währung, die allmächtige,
die Schöpferin des Vereinten Europas
und an die EU, ihre undemokratische Erfüllungsgehilfin, ...

Sieht also SO das Credo eines katholischen BISCHOFS aus?

Ich wiederhole mich, sage es aber dennoch wieder: Nicht einmal, wenn er geschwiegen hätte, hätte man ihn für einen Philosophen gehalten! Papa Francesco, nimm sein allfälliges Rücktrittsersuchen bitte an!


7
 
 Marienzweig 21. August 2013 

Überdruss

Erzbischof Zollitsch:
«Ich sehe keine Alternative zum Euro. Denn der zwingt uns, weiter zusammenzukommen.»

Nun, das sehen andere anders:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/18/schaeuble-berater-schlaegt-euro-austritt-deutschlands-vor/

Ganz subjektiv: Ich werde einfach nur froh und erleichtert sein, wenn er nicht mehr DBK-Vorsitzender und Erzbischof von Freiburg ist, sondern Pensionär.


2
 
 Kurti 21. August 2013 
 

@Lämmchen Zollitsch leugnet den Sühnetod

http://www.youtube.com/watch?v=PjLn3zHq2es


1
 
 Hl.Hilarius 21. August 2013 

@Lämmchen

Zollitsch hat den Sühnetod Jesu Christi in einem Interview geleugnet.

Man siehe das Video auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=PjLn3zHq2es


1
 
 Johannes Stefan 21. August 2013 

Antwort Sühnetod

@Lämmchen

Auf youtube :
http://www.youtube.com/watch?v=PjLn3zHq2es

Zollitsch leugnet Sühnetod

Viele Grüße!


1
 
 Lämmchen 21. August 2013 
 

Leugnung Sühnetod

Ich habe das hier schon öfter gelesen, dass EB Zollitsch den Sühnetod Jesu geleugnet haben soll.
Könnte mir mal einer sagen, wo das war, wo man das nachlesen kann?
Würde ich gerne mal mehr dazu wissen.


3
 
 Johannes Stefan 21. August 2013 

Bilderberger Treffen 2013

Alle waren Sie schon dabei, Angela Merkel, Steinbrück, Westerwelle und Trittin. Ein erhelender Bericht:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/08/bilderberg-treffen-die-elite-der-welt-diskutiert-ueber-den-crash/

Der Turmbau zu Babel!


5
 
 Prophylaxe 21. August 2013 
 

Die Alternative für Zollitsch

heißt mehr Bodenhaftung oder Altersheim


6
 
 Alter Fuchs 21. August 2013 
 

Die Kirchensteuer definiert nicht, ob jemand zur Kirche gehört:

Man muss die deutsche Kirche nicht bedingungslos mitfinanzieren, um erst dadurch dem irdischen Leib Christi (Hl. Kirche) anzugehören:

http://www.kath.net/news/42478

Man kann seine Zahlungen auch einstellen!


4
 
 Stanley 21. August 2013 
 

Klagemöglichkeit

Die `Alternative für Deutschland' sollte eine Anzeige gegen Erzbischof Zollitsch (beispielsweise wegen übler Nachrede, Verleumdung, unlauterer Wahlbeeinflussung o. ä.) in Erwägung ziehen. Die AfD ist auf jeden Fall eine rechtmäßig zugelassene, demokratische Partei. Und als solche hätte sie das Recht, sich gegen Zollitsch zur Wehr zu setzen.


6
 
 HX7 21. August 2013 
 

Dialog

Im Gegensatz zu muslimischen Extremisten ist die AfD frei von Gewaltanwendung. Einige Grundlagen in Volkswirtschaftslehre genügen, um die Argumentation der AfD nachzuvollziehen. Der Christenhass und die Gewalt muslimischer Extremisten spricht Herr Zollitzsch nicht an, was dringend notwendig wäre - auch im Sinne der Freundschaft mit nichtradikalen Muslimen. Stattdessen äußert er sich unkompetent in wirtschaftspolitischen Fragen und lässt sich mit dem 740d umherfahren. Ganz das Gegenteil, was Papst Franziskus vorlebt. Zudem kommt noch die Leugnung des Sühnetodes Christe und die bibelkritische Einstellung zu den Evangelien. Wie kann man noch solch eine Einstellung haben, nachdem Papst Benedikt seine Bücher über Jesus veröffentlichte und Prof. Berger mit seinem Buch Klartext redete? Ich frage mich ernsthaft, wie so jemand dieses wichtige Amt bekommen kann und darin verharren darf.


5
 
 ulmi 21. August 2013 
 

Wenn Herr Zolllitsch

sich in den Wahlkampf einmischen darf, darf ich das auch.

Bernd Lucke auf seiner Rede vergangenen Samstag im Hamburg:

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=m02u7PTyHnE


Ab (ich empfehle) Minute 48.45 stellt Bernd Lucke einen bildhaften Vergleich der deutschen Haftungsrisiken von 140 Milliarden Euro (ohne Target II – Forderungen) auf.
Er stapelt hierbei symbolisch 50-Euro-Scheine übereinander. Bei einem Meter entspräche dies, so Lucke, einer Summe von 416.000 Euro. Bei 9 Kilometern (höher als der Mount Everest) käme ein Betrag von 4 Milliarden Euro heraus. Er sagt dann, wir stapeln weiter, bis auf 100 km Höhe, dann müssen wir aufhören, denn da beginnt das Weltall … und wir haben bis dahin noch lange nicht das Ziel erreicht, stehen wir doch jetzt erst bei ca. 42 Milliarden Euro.

Herr Zollitsch, haben Sie das gewusst?


7
 
 proelio 21. August 2013 
 

Erzbischof Zollitsch...

ist jedenfalls keine Alternative für Deutschland.
Das zeigt nicht nur seine jüngste politische Äußerung, viel schlimmer war seine Stellungnahme zum Sühnetod Christi, wonach sich Gott beim Tod Christi lediglich mit den Menschen solidarisiert habe, um diesen bei Leiden und Tod beizustehen.
Wann werden wir endlich von dieser furchtbaren Bischofskrise, die diese Kirche seit langem heimgesucht hat, befreit werden?
Wir können nur beten...


12
 
 Hl.Hilarius 21. August 2013 

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing

Die deutschen Bischöfe sind abhängig vom Staate, sei es durch das Erhalten der Kirchensteuer oder Sonderrechte in puncto Religionsausübung.
Ein Zollitsch kann nicht mit der AfD sympathisieren, ohne es sich mit den Anhängern der EU, den großen Parteien, zu verscherzen.


5
 
  21. August 2013 
 

Dialogverweigerung

Ich halte es fuer eine Katastrophe, wenn ein Seelsorger sich dem Dialog verweigert, wenn er darum gebeten wird. Da sind Menschen, die um ein klaerendes Gespraech bitten und die werden abgewiesen als seien sie Zoellner und Dirnen, mit denen man nichts zu tun haben will, weil man sich fuer etwas besseres haelt. In welcher Gesellschaft mag sich EB Zollitsch ansonsten bewegen? Ist es die Berliner Polit-Schikeria, die eh schon jeden Kontakt zu den Menschen verloren hat? Die Dialogverweigerung von EB Zollitsch ist ein Dokument des Scheiterns!


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 Wolfgang Löhr 21. August 2013 

Amtsmißbrauch und Kritikunfähigkeit!

Zum Einen sollte ein Bischof sich nicht in die Politik einmischen. Zum Anderen wäre eine Entschuldigung das Allermindeste was man von ihm erwartet hätte.

So kann man nur hoffen, das Zollitsch bald seinen wohlverdienten Ruhestand antritt.

Wie soll man nach diesem Fehltritt ohne jegliche Einsicht als katholischer Christ die Worte Zollitschs überhaupt noch ernst nehmen?


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 studiosus 21. August 2013 

In Italien

In Italien ist es mittlerweile zum gefluegelten Wort geworden zu sagen:

"Mit der Lira haben wir uns das Haus gebaut, mit dem Euro reissen wir es uns ab"

Zu den Nationalstaaten gib es keine Alternative, ein Mega-Europa wird in sich zusammenkrachen, das ist sowas von absehbar... und es sind nicht die katholischsten Kraefte die das grosse Einheitseuropa propagieren!!

Kaiser Otto v. Habsburg -Gott hab ihn selig- hatte eine ganz andere Vision von Europa als die EU es hat, naemlich eine durchwegs katholische!


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 Kurti 21. August 2013 
 

Was @Gandalf hier schreibt, genau

das wollte ich auch sagen, schon bevor ich überhaupt seinen Beitrag gelesen haben.
Bischof Zollitsch versteht nicht einmal viel vom christlichen Glauben, den er ja bestens kennen sollte, geschweige denn vom Euro und von Wirtschaft. Die sog. Eurokrise, die in Wirklichkeit als Hauptursache die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Südländer beinhaltet, ist eben gerade durch den Beitritt dieser Ländern zum Euro gekommen. Sie sind im Euro nicht mehr wettbewerbsfähig, zumindest Griechenland, aber auch noch andere Kandidaten. Vor dem Euro haben sie ihre Währung im Verhältnis zur D-Mark abgewertet und sind damit billiger geworden. Heute im Euro geht das nicht mehr.
Zollitsch ist doch ein Auslaufmodell, das aber meint, sich in allen möglichen Fragen, wichtig machen zu müssen. zeit fr den Abgang, er hat der Kirche lange genug geschadet.


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 Sławomir 21. August 2013 

Eigene Meinung

Erzbischof Zollitsch darf natürlich seine eigene Meinung äußern. Nun sehen wir aber die Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Kaum jemand hat noch Verständnis dafür wenn ein Bischof mit solch undiplomatischen Worten öffentlich eine bestimmte politische Meinung propagiert, die nichts mit der Lehre der Kirche zu tun hat.
Es gibt viele legitime Gründe für und gegen den Euro. Man macht es sich zu leicht eine Seite in dieser Diskussion als Nostalgiker abqualifizieren und die eigene Meinung als quasi alternativlos darzustellen. Zu behaupten dies wäre eine Rückkehr zu Nationalstaaten, als gäbe es keine Nationalstaaten mehr, ist ebenfalls eine sehr fragwürdige These. Diese Aussagen haben den Erbischof Zollitsch wieder viel an Autorität gekostet.


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 Prophylaxe 21. August 2013 
 

Sehr geehrter EB Zollitsch

Ich hoffe, dass diese, ihre Meinung, nur ein paar Nostalgiker sind, die nicht in die Mehrheit der Bischofskonferenz einziehen werden.
Unsere Zukunft der Kirche liegt in Romtreue und nicht in die Rückkehr in Nationalkirchen.
Ich sehe keine Alternative zum Dialog. Denn der zwingt uns weiter zusammenzukommen.
Leider verweigern sie einen Dialog.
Die von Ihnen verehrten Euro- Staaten wollen sogar mit Islamisten in Ägypten einen Dialog, die selbst Saudi- Arabien als Terroristen bezeichnet.
Und die AfD, darunter bravtreue Katholiken, soll beim Dialog draußen bleiben ?
Wo der Westen doch Toleranz als Monstranz vor sich her trägt...


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 Gandalf 21. August 2013 

Grotesk

Es ist schon sehr grotesk, wenn Bischöfe, die keine Kompetenz in Wirtschaftsfragen haben, ein Euro-Credo ausrufen.


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 Waeltwait 21. August 2013 
 

@Dottrina

JA, WENN ER DOCH NUR GESCHWIEGEN HÄTTE.
und die EU ist sowieso ein totgeborenes Kind, denn was nicht zusammenpasst passt nunmal nicht zusammen. Verschiedene Ziele und eine gehörige Portion nationalstaatlicher Egoismus machen eine Gemeinschaft unmöglich !


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 Suarez 21. August 2013 

«Ich sehe keine Alternative zum Euro. Denn der zwingt uns, weiter zusammenzukommen.»

Bischof Zollitsch scheint überhaupt nicht wahrnehmen zu wollen, welche Gefahren sich mit dem Euro-Rettungsautomatismus verbinden.

Schon heute ist erkennbar, dass die Spannungen innerhalb Europas unter den Völkern zu- statt abnehmen. Die AfD weist auf diese Gefahren hin und sucht nach alternativen Wegen, wofür sie Bischof Zollitsch noch abmeiert.

Einen Dialog führt der Bischof Zollitsch wohl lieber mit dem grünen Ministerpräsidenten Kretschmann.


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 Dottrina 21. August 2013 
 

Wenn EB Zollitsch

insgesamt zu den Wahlen geschwiegen hätte, wäre es ja plausibel, wenn er sagt, vor den Wahlen mit keiner politischen Partei sprechen zu wollen. So weit, so gut. Aber da er ein Werturteil über die AfD abgegeben hat, macht ihn dies Aussage unglaubwürdig. Nichtsdestotrotz, die AfD war sowieso meine Wunschkandidatin, da ich schon vor der Euro-Einführung gegen ebendiese war und weiterhin Euroskeptikerin bin, und das nicht nur aufgrund der Zwangs-Einheitswährung.


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 speedy 21. August 2013 
 

es waere aeusserst hilfreich vom erzbischof wenn er jeden tag den ganzen psalter beten würde fuer einen guten Wahlausgang, und die Bekehrung der Politiker, und besonders uns deutschen


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 Adson_von_Melk 21. August 2013 

Ich wundere mich immer wieder

und immer mehr, wie ungeschickt EB Zollitsch ist. Eine "Dialogverweigerung" ausgerechnet seinerseits wirkt schon SEHR skurril. Bei krichlichen Schreihälsen hat er weit weniger Brührungsängste als bei politischen, scheint es.

Ich halte nicht viel von der AfD, aber wenn ein Kirchenmann berechtigten Wert auf parteipolitische Neutralität gerade vor einer Wahl legt, dann darf er Parteien auch nicht angreifen.

Immerhin könnte die AfD jetzt plakatieren "Wir sind die, vor denen Zollitsch gewarnt hat." ;-)

Aber wenn wir die Amtsführung von EB Zollisch kritiseren, besprechen wir ja eigntlich schon "tempi passati", glücklicherweise.


2
 
 Bern2 21. August 2013 
 

Jede Art von Gespräch?

Ich weiß zwar nicht, ob er grundsätzlich jedes Gespräch abgelehnt hat, oder nur in einem bestimmten Rahmen.

Wenn aber grundsätzlich jedes, dann muss man sagen: Er verrät seine eigene zur Schau getragene "Offenheit" und die seiner Gesinnungsgenossen.


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 papale 21. August 2013 

Aber Herr Erzbischof - wo beleibt die sonst immer geforderte Dialogbereitschaft ?

1.)Ein EZB sollte sich vor einer Wahl nicht derart plump in die Parteipolitik einmischen - v.a. nicht in einem Bereich, der ( hoffentlich !) nicht zum "Kerngeschäft" der Kirche gehört
( Währung, Geld ).
2.) Wenn er sich denn äußert, dann sollten es Themen sein, die von unserem Glauben her gesehen relevanter sind - z.B. Homoehe, Abtreibung, Lebensrecht für alle ! Aber da hört man eigenartigerweise von Ihnen kaum etwas.
Wie halten Sie´s denn Mit den GRÜNEN und der LINKEN ?
3.)Ein Gespräch sollten Sie, der sonst
überall als "Dialog-Erzengel" schwadroniert, nun wirklich mit keiner Gruppe ablehnen.
4.) Und wenn Sie sich im Überschwang Ihrer Geburtstagsgefühle etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt haben, würde es Ihnen keineswegs schaden, sich wieder etwas zurück zu nehmen - das wäre ein Zeichen von wahrer Größe, Herr EB !


7
 
 Peregrin T. 21. August 2013 
 

Wer A sagt ...

Es ist unerträglich, was sich solche Oberhirten leisten. Wer A sagt, muss auch B sagen. Wenn EB Zollitsdh schon seine Kompetenzen in der Beurteilung einer demokratischen Partei überschreitet, sollte er auch den Mut haben, Rede und Antwort zu stehen. Mindestesten wäre zu erwarten, dass er sich für seine unsachgemäße Einmischung entschuldigt.


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  21. August 2013 
 

Dialogprozess

Soweit zum Thema Dialogprozess, den der Herr Erzbischof doch selbst ins Horn gestossen hat. Jetzt wird deutlich, dass er noch lange nicht mit jedem dialogisiert. Er behauptet, er aeussere sich nicht vor den Wahlen und gaebe keine Wahlempfehlungen. Was bitte, waren seine Aeusserungen denn anderes? Er hat sich ganz klar gegen die AfD ausgesprochen und diese als Rueckwaertsgewandte bezeichnet, die es aus den Parlamenten herauszuhalten gelte. Warum aeussert sich sich nicht zu Gruenen, Piraten, Links-Kommunisten,
"Christ"Demokraten, Sozialisten? Aus dieser Angelegenheit geht EB Zollitsch ziemlich beschaemt und belaemmert heraus. Herzlichen Glueckwunsch dazu! Ich weiss, wenn ich am 22. September waehlen werde.


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 chriseeb74 21. August 2013 
 

Es ist schon bezeichnend...

wenn sich der Vorsitzende der DBK zur AfD äußert, aber im Hinblick auf die christenfeindlichen "Piraten" bis heute keine öffentlichen Statements abgegeben hat. Also scheint der Euro für ihn einen höheren Stellenwert zu haben als die Verteidigung christlicher Grundwerte (oder hat er das schon aufgegeben?)!


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 JaCDesigns1 21. August 2013 
 

Jedem seine Meinung

Warum respektiert man nicht Zollitschs Meinung?


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 Ester 21. August 2013 
 

Nee also sowas

unser Oberdialogiger, der ansonsten mit allen und jedem in den Dialog treten will, will ausgerechnet mit wert konservativen Eurokritikern nicht reden.
Ich glaube die AfD'ler müssen gut sein und gute Argumente haben!


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 Aegidius 21. August 2013 
 

Dialogverweigerung?

Wie, Exzellenz? Kein Dialog? Er bräuchte ja nicht einmal ergebnisoffen zu sein. Der Reformstau verlangt danach, wenigstens einen Stuhlkreis könnten Sie doch aufstellen, finde ich!


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