Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  7. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  11. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. R.I.P. Dolly Parton

König Davids Palast gefunden?

26. Juli 2013 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Archäologe hält den angeblichen Fund für „pure Sensationsmacherei“


Jerusalem/Schorndorf (kath.net/idea) Israelische Archäologen haben 30 Kilometer südwestlich von Jerusalem zwei Gebäude freigelegt, die zu einem Palast des alttestamentlichen Königs David gehören sollen. Eine Analyse zur Altersbestimmung ergab, dass der Palast zwischen 1020 und 980 vor Christus in Khirbet Qeiyafa stand, bevor er zerstört wurde.


Die Grabungsleiter Jossi Garfinkel und Saar Ganor geben sich sicher, dass König David dort gewohnt hat. Doch der Archäologe und Alttestamentler Peter van der Veen (Schorndorf bei Stuttgart) hält diese Behauptung für „pure Sensationsmacherei“. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass es sich um einen Palast handele, sagte er auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Vielleicht sei es ein größeres Gelände mit einer Lagerhalle gewesen. Es befänden sich keine Inschriften auf dem Terrain. Selbst wenn die Datierung stimme, bleibe immer noch die Frage, wo man in der Bibel einen Hinweis finde, dass David an der Westgrenze seines Königreiches einen Palast gebaut habe. Das Gelände könne genauso gut eine Grenzfestung der Israeliten oder der Philister gewesen sein.

Hintergrund solcher Veröffentlichungen sei aus seiner Sicht, dass Ausgräber unter Druck stünden, Ergebnisse zu liefern. Sonst sei es schwierig, Geldgeber für ihre Forschungen zu finden. Deshalb zögen viele zu gewagte Schlüsse aus ihren Grabungen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Archäologie

  1. Unterirdische Basilika in Rom weiter restauriert
  2. Archäologen lösen Rätsel um "älteste Heilige Österreichs"
  3. 'Focus Online' bringt Fake-News gegen das Christentum
  4. Israel: Siegelabdruck des judäischen Königs Hiskia entdeckt
  5. Israel: Archäologen entdecken Treppe aus der Zeit Jesu
  6. Älteste bekannte Kirche offenbar von Islamisten beschädigt
  7. Streit um eventuellen Fund der Arche Noah
  8. Forscher entdeckten möglichen Tagungsort des Konzils von Nizäa
  9. Wissenschaftler will Beweise für die Sintflut gefunden haben
  10. Kärnten: Archäologen finden frühchristliche Basilika mit Bischofshaus






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz