Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  3. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  7. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“

Kirchen-Satire: WDR weist Zensurvorwurf von Kebekus zurück

6. Juni 2013 in Deutschland, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der WDR hat Zensurvorwürfe der Komikerin Carolin Kebekus wegen einer Kirchensatire zurückgewiesen


Köln (kath.net/KNA) Der WDR hat Zensurvorwürfe der Komikerin Carolin Kebekus wegen einer Kirchensatire zurückgewiesen. Der Sender hatte das umstrittene Video bei Einsfestival vorab aus dem Programm genommen. Kebekus beschuldigte den Sender am Dienstagabend in Stefan Raabs ProSieben-Show «TV Total» der Zensur. Die Sendung werde nun verstümmelt gesendet, was sie «scheiße» finde. Deshalb werde das wohl auch die letzte Sendung bleiben.

Der WDR erklärte dazu am Mittwoch in Köln, er könne den Vorwurf der Zensur «so nicht akzeptieren». Der Sender stehe für Liberalität und Toleranz. Das bedeute auch, die religiösen Überzeugungen der Bevölkerung zu achten und die Verunglimpfung religiöser Symbole in seinen Sendungen nicht zuzulassen. «Dazu gibt es klare Regelungen im WDR-Gesetz.»


Nach eingehender redaktioneller Diskussion und rechtlicher Prüfung hätten die Progammverantwortlichen daher entschieden, das Video, das ursprünglich Bestandteil der Show «Kebekus» bei Einsfestival war, nicht auszustrahlen. «Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen Kritik an der Institution Kirche und der Verunglimpfung religiöser Symbole», erklärte der Sender weiter. Dies zu beachten, habe nichts damit zu tun, ob sich eine Sendung an ein jüngeres oder älteres Publikum richte. «Wie eine Zusammenarbeit mit Carolin Kebekus in Zukunft aussehen kann, wird sich zeigen - unsere Türen bleiben jedenfalls geöffnet.»

In dem umstrittenen Video leckt die als Nonne verkleidete Kebekus mehrfach an einem Kruzifix. Außerdem gibt es Anspielungen auf den sexuellen Missbrauch durch Priester, und Kebekus rappt: «Bei Gott geht der Punk ab, weil nur er den Funk hat; Jesus ist der Shit und wer das nicht glaubt, der kackt ab.» Im September strahlte die «heute-Show» einen Beitrag aus, in dem sich Kebekus vor laufender Kamera beim Kölner Kardinal Meisner als Päpstin bewirbt.


(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: © Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons) © Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kulturkampf

  1. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  2. Friedrich Merz thematisiert Verbot der Gendersprache
  3. "Mainstream-Bischöfe sind das Letzte, was wir brauchen!"
  4. Nach der Synode laufen die Angriffe auf Kardinal Woelki
  5. Synodaltheater zweiter Akt
  6. Relativismus und Intoleranz. Das Ende der Bemühung um Objektivität.
  7. 'Je leerer die Kirchen, umso größer die Friday for Future Umzüge'
  8. Peter Hahne: "Der wahre 'Friday for Future' ist der Karfreitag"
  9. Deutsche trauen sich nicht, offen ihre Meinung zu sagen!
  10. "Ich bin ein Klimaaktivist wider Willen"







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  10. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  13. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  14. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  15. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz