Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  14. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

Volkszählung: Zwei Drittel der Deutschen zählen zum Christentum

1. Juni 2013 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Statistisches Bundesamt: Anteil anderer Religionen ist schwer einzuschätzen


Berlin (kath.net/idea) Etwa zwei Drittel der 80,2 Millionen Einwohner Deutschlands gehören dem Christentum an. Davon sind 3,8 Prozent nicht Mitglieder einer Kirche oder Freikirche. Das geht aus der ersten Volkszählung nach der Wiedervereinigung hervor. Für den sogenannten Zensus wurden am Stichtag 9. Mai 2011 alle Melderegister ausgewertet sowie zusätzlich rund zehn Millionen Deutsche befragt. Die Angaben zur Religionszugehörigkeit waren freiwillig. Deshalb liegen von 17,4 Prozent der Bevölkerung keine Zahlen vor.

Wie der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler (Wiesbaden), am 31. Mai vor Journalisten in Berlin bekanntgab, wurde die Frage nach der Religionszugehörigkeit am häufigsten von Muslimen, Juden, Buddhisten und Hinduisten nicht beantwortet. Die meisten haben – anders als die Kirchen und Freikirchen – auch keine eigene offizielle Mitgliedererfassung. Deshalb dürften die Angaben über die Zugehörigkeit zu nichtchristlichen Religionen zu niedrig angesetzt sein. Der Zensus ermittelte beispielsweise einen muslimischen Bevölkerungsanteil von 1,9 Prozent. Nach Schätzungen leben aber etwa vier Millionen Muslime in Deutschland; das wären rund fünf Prozent.


Im Osten ist jeder Dritte konfessionslos

Dem Zensus zufolge gehören 24,7 Millionen Deutsche der katholischen Kirche und 24,3 Millionen den evangelischen Kirchen an. 53,2 Millionen fühlen sich den Christentum zugehörig. 10,5 Prozent gaben an, keiner Religion oder Weltanschauung anzugehören. Im Gebiet der früheren DDR ist jeder Dritte konfessionslos, in der alten Bundesrepublik sind es sechs Prozent.

34.000 eingetragene Homo-Partnerschaften

Die Volkszählung fragte auch nach den Formen des Zusammenlebens. Danach gibt es in Deutschland rund 18,2 Millionen Ehen und knapp 34.000 eingetragene gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Davon sind rund 40 Prozent Partnerschaften von Frauen. Rund 5.700 Kinder leben in solchen Partnerschaften, davon 86 Prozent in lesbischen.

Weniger Einwohner als angenommen

Insgesamt ergab die Volkszählung, dass Deutschland 80,2 Millionen Einwohner hat; das sind etwa 1,5 Millionen weniger als bisher angenommen. Etwa 92,3 Prozent haben die deutsche Staatsangehörigkeit. 15 Millionen Personen – knapp 19 Prozent – haben einen Migrationshintergrund. Dazu zählen alle Ausländer und Deutschen, die nach 1955 auf das Gebiet der heutigen Bundesrepublik zugewandert sind oder zumindest einen nach 1955 zugewanderten Elternteil haben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  2. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  3. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  4. Zwischen Wölfen und Brüdern
  5. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  6. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  7. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  8. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  9. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt
  10. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz