Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Atheist bringt die Bibel ins Gespräch

18. Mai 2013 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rentner inspirierte Plakataktion „Die Bibel ist (k)ein Märchenbuch“.


Hamburg (www.kath.net/ Idea)
Der bekennende Atheist Walter Witt hat in Hamburg eine öffentliche Diskussion über die Bibel ausgelöst: Seit zehn Jahren verbreitet der ehemalige Postbeamte seinen Leitsatz „Die Bibel ist ein Märchenbuch“ auf Plakaten, Hauswänden und Fußwegen. Er verschickte auch mehrmals im Jahr Postkarten mit dem Satz an christliche Werke wie zum Beispiel Bibel TV.


Inzwischen schreiben viele Passanten dazu ihre Kommentare auf die Plakate. Einer reagierte mit der Frage „Wie kommst du da drauf?“ und bat um Argumente. Ein anderer verwies auf den 2. Petrusbrief (1,16), wo es heißt: „Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen.“

In einem weiteren Kommentar heißt es, die Bibel sei ein sehr vielseitiges Buch und könne darum auch „für jede Menge Schund missbraucht werden“.

Mittlerweile ist der Slogan „Die Bibel ist ein Märchenbuch“ in der Hansestadt so bekannt, dass das Thalia-Theater ihn in einer Werbekampagne für das Stück „Die Brüder Karamasoff“ nach dem Roman von Fjodor Dostojewski (1821-1881) einsetzte. Der Satz erschien den Theater-Verantwortlichen deswegen so geeignet, weil in dem Stück die Bibel eine große Rolle spielt.

Die Plakate des Theaters enthielten allerdings eine Änderung: Das Wort „ein“ war durch ein „k“ ergänzt, das mehrmals durchgestrichen war. So konnte man entweder „ein Märchenbuch“ oder „kein Märchenbuch“ lesen. Damit wollen die Initiatoren der Werbeaktion Bürger dazu anregen, weiterhin ihre Meinung zur Bibel auf das Plakat zu schreiben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 confrater-stefan 19. Mai 2013 
 

Ich wohne in Hamburg und habe diese Plakate schon oft gesehen - interessant, die Geschichte dazu zu hören. Aber auch so gilt weiter: immer einen dicken schwarzen Filzstift dabei haben, falls man mal ein "k" dazu malen muss : ) - was übrigens an vielen Stellen der Fall ist. Gott lässt niemanden von uns los, auch A-Theisten nicht.


0
 
 Thaddäus Öllenstroth 19. Mai 2013 
 

@Winni Pohl

Der große Denkfehler des Humanismus gründet in der Hybris, der Mensch könne aus sich selbst das Gute hervorbringen. Ein Blick in die Realität genügt, um zu sehen, daß das nicht funktioniert.


2
 
 Descartes 19. Mai 2013 
 

Es ist wohl so, dass sich Humanismus nicht gut mit Theismus verträgt,

deswegen sind viele Humanisten gezwungenermaßen A-Theisten. In unserem Kulturkreis dürften christliche Konfessionen den Löwenanteil an metyphysisch begründeten Überzeugungssystemen stellen, zumindest sind sie gut organisiert. Die Argumentation für humanistische Ideale wie Menschenrechte, Demokratie und Beschränkung auf diesseitige Begründbarkeit führt zwangläufig zu Konflikten mit anderen Idealen.


0
 
 Thaddäus Öllenstroth 18. Mai 2013 
 

Das soll Atheismus sein?

Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, daß viele Atheisten sich mehr mit dem christlichen Glauben zu befassen scheinen als so mancher Getaufte. Sie scheuen nicht Zeit noch Geld noch Mühe, um von Gott zu sprechen, lassen Busse mit dem einschlägigen Thema durchs Land fahren, kleben Plakate, machen Aktionen, Konferenzen, Gesprächsrunden.
Sie schreiben Bücher darüber.
Und man schaue nur auf die Homepage einer Atheistengruppierung: Seiten über Seiten über Gott, Kirche, Papst, Glauben.
Hoppla?!
Das soll Atheismus sein?

„Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ heißt ein Buch von Michael Schmidt-Salomon. Lächelnd denke ich an den Tag, an dem er –vielleicht im Duett mit seinem vierbeinigen Freund – eine Antwort bekommt.
Warten wirs ab.


1
 
 Waeltwait 18. Mai 2013 
 

@Mark Nie

Und wenn Christus den Angsthasen Petrus zum ersten Mann der von ihm ins Dasein gerufenen Kirche macht, so wird er auch uns Angsthasen annnehmen und uns unsere bisherige änstliche Haltung nicht vorhalten. Gott will uns !!!


1
 
 Mark Nie 18. Mai 2013 
 

Herausforderung

Man sieht mal wieder, dass der Atheismus auch sein Gutes hat, denn er fordert uns heraus zu denken und zu bekennen. Er kann von uns genutzt werden, Gott und unseren Glauben ins öffentliche Gespräch zu bringen. Lasst uns die Herausforderung annehmen, denn wir haben so glaube ich die besseren Argumente und Gott auf unserer Seite, der die Wahrheit ist. Ich bete darum, dass Gott uns den Mut gibt, diese Wahrheit zu bekennen, ähnlich wie es diese Passanten gemacht habe.
Amen


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bibel

  1. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  2. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel
  3. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  4. „Hören Sie dieses Evangelium persönlich: Er kennt Ihre Geschichte. Er verurteilt Sie nicht“
  5. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  6. In Frankreich ist die Bibel seit Jahren Bestseller
  7. Großbritannien: Bibelzensur an der Universität Sheffield
  8. Warum ging das evangelikale US-Bibelportal „Bible Gateway“ in EU und Großbritannien offline?
  9. „Klug verwalten – frei leben“
  10. Angst, Suche nach Hoffnung – Verkauf von Bibeln in den USA in diesem Jahr um 22 Prozent gestiegen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz