Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  3. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  4. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  11. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“

Atheist bringt die Bibel ins Gespräch

18. Mai 2013 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rentner inspirierte Plakataktion „Die Bibel ist (k)ein Märchenbuch“.


Hamburg (www.kath.net/ Idea)
Der bekennende Atheist Walter Witt hat in Hamburg eine öffentliche Diskussion über die Bibel ausgelöst: Seit zehn Jahren verbreitet der ehemalige Postbeamte seinen Leitsatz „Die Bibel ist ein Märchenbuch“ auf Plakaten, Hauswänden und Fußwegen. Er verschickte auch mehrmals im Jahr Postkarten mit dem Satz an christliche Werke wie zum Beispiel Bibel TV.


Inzwischen schreiben viele Passanten dazu ihre Kommentare auf die Plakate. Einer reagierte mit der Frage „Wie kommst du da drauf?“ und bat um Argumente. Ein anderer verwies auf den 2. Petrusbrief (1,16), wo es heißt: „Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen.“

In einem weiteren Kommentar heißt es, die Bibel sei ein sehr vielseitiges Buch und könne darum auch „für jede Menge Schund missbraucht werden“.

Mittlerweile ist der Slogan „Die Bibel ist ein Märchenbuch“ in der Hansestadt so bekannt, dass das Thalia-Theater ihn in einer Werbekampagne für das Stück „Die Brüder Karamasoff“ nach dem Roman von Fjodor Dostojewski (1821-1881) einsetzte. Der Satz erschien den Theater-Verantwortlichen deswegen so geeignet, weil in dem Stück die Bibel eine große Rolle spielt.

Die Plakate des Theaters enthielten allerdings eine Änderung: Das Wort „ein“ war durch ein „k“ ergänzt, das mehrmals durchgestrichen war. So konnte man entweder „ein Märchenbuch“ oder „kein Märchenbuch“ lesen. Damit wollen die Initiatoren der Werbeaktion Bürger dazu anregen, weiterhin ihre Meinung zur Bibel auf das Plakat zu schreiben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bibel

  1. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  2. In Frankreich ist die Bibel seit Jahren Bestseller
  3. Großbritannien: Bibelzensur an der Universität Sheffield
  4. Warum ging das evangelikale US-Bibelportal „Bible Gateway“ in EU und Großbritannien offline?
  5. „Klug verwalten – frei leben“
  6. Angst, Suche nach Hoffnung – Verkauf von Bibeln in den USA in diesem Jahr um 22 Prozent gestiegen
  7. Bibelunterricht für alle Schüler im US-Bundesstaat Oklahoma
  8. ‚Wir können froh sein, dass es diesen launischen Gott der Bibel nicht gibt’
  9. Neunjähriger US-Amerikaner hat Bibelpodcast für Kinder begonnen
  10. Die Bibel hat Recht – Archäologen auf den Spuren des Alten Testaments







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND im SOMMER - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  10. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  13. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  14. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  15. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz