Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  14. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  15. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen

Ein archaisches Zeichen und das Schicksal des neuen Papstes

11. März 2013 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Warum die Kirche das „ungeheuer archaische Zeichen“ des weißen Rauches benutzt, erläuterte Paul Badde, Vatikanist der „Welt“ und Historiker, während einer EWTN-Livesendung


Vatikan (kath.net/EWTN/pl) Die Tradition des weißen Rauches, mit dem die zum Konklave versammelten Kardinäle die Wahl eines neuen Papstes anzeigen, sei „ein ungeheuer archaisches Zeichen. Man könnte ja leicht eine Leuchtschrift vorne am Petersdom vorbeigehen lassen: ‚Der neue Papst ist gewählt‘.“ Darauf wies der Vatikanist der „Welt“, Paul Badde, während einer EWTN-Livesendung vor dem Konklave hin. Der Historiker und Buchautor erläuterte weiter, dieser Rauch komme „im Grunde aus der Tiefe der Geschichte“ und erinnere auch an die Feuersäule, der die Israeliten durch die Wüste geführt hat. Damit sei der Rauch „ein sehr archaisches Zeichen, so archaisch wie die Kirche selbst“. Denn der Vatikan sei ja keine Erfindung von heute, „auch kein Zusammenschluss von Kardinälen, die eine Firma gegründet haben“. Der Rauch symbolisiere, dass „hier ganz stark in die Tiefe“ zurückgehe.


Außerdem wies Badde auf den Obelisken auf dem Petersplatz hin, der schon in der Nähe seines jetzigen Standortes gestanden hatte, „als der erste Papst hier gekreuzigt wurde“. „Als Petrus starb, hat er diesen Obelisken gesehen“, erinnerte der Historiker. „Wenn der neue Papst da vorn aus der Loggia über dem Petersplatz zum ersten Mal an die Öffentlichkeit tritt, dann schaut er auf den Obelisken wie durch die Jahrtausende auf einen Stein, auf den Petrus geschaut hat, als er starb. Im Grunde sieht er auch schon seinem Schicksal in die Augen. Das ist eben Kirche, das ist Identität und Kontinuität.“


kathTube-Kurzvideo: Paul Badde - Was wird der neue Papst als erstes sehen, wenn er auf die Logia des Petersdoms tritt?



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Papst

  1. Papst Hadrian VI. (1522-1523) und sein Besuch in Monaco
  2. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  3. Leo XIV. in den Vatikanischen Grotten: Er betet auch an den Gräbern von Pius XII. und Benedikt XVI.
  4. Bemerkenswerte Rede von Papst Leo über Kardinal Merry del Val, Mitarbeiter von Leo XIII. und Pius X.
  5. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 4
  6. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 3
  7. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 2
  8. Leo XIV., Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie
  9. Kardinal Müller: Der nächste Papst muss der Homo-Lobby die Stirn bieten
  10. Erzbischof Aguer: Nächster Papst muss die katholische Lehre gegen ‚progressive Mythen’ verteidigen







Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  8. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  9. "Derselbe Polarstern"
  10. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  11. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  12. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  13. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  14. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz