Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  11. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  12. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  13. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  14. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

Kardinal: Kirchliche Hilfsarbeit muss christliches Profil zeigen

18. Jänner 2013 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Präsident des vatikanischen Caritas-Ministeriums «Cor unum», Kardinal Robert Sarah: Caritas-Arbeit der Kirche müsse klar von christlichem Menschenbild und christlicher Nächstenliebe geprägt sein


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der Präsident des vatikanischen Caritas-Ministeriums «Cor unum», Kardinal Robert Sarah (Foto), hat vor der «Logik einer laizistischen Ethik» gewarnt, die sich auch in die Hilfsarbeit der Kirche einzudringen drohe. Die Caritas-Arbeit der Kirche müsse klar von christlichem Menschenbild und christlicher Nächstenliebe geprägt sein, betonte er vor der Vollversammlung seiner Behörde am Donnerstag im Vatikan. Diese Hilfsarbeit müsse dazu beitragen, dass weder der Mensch noch die Familie oder die Ehe zerstört werden und jedes menschliche Wesen als Abbild Gottes geachtet werde.


Die Wirtschaftskrise habe viele Menschen ruiniert, sie hätten Eigentum, Besitz und Arbeit verloren, führte der aus Guinea stammende Kurienkardinal laut Radio Vatikan aus. Gleichzeitig sei aber auch das Verständnis vom Menschen beschädigt und zerstört worden. Die Kirche habe die Aufgabe, den Menschen materiell und zugleich auch spirituell zu helfen. Sie wolle mit ihrer Hilfsarbeit niemandem den katholischen Glauben aufzwingen, betonte der Kardinal. Aber man wolle dem Menschen zeigen, «dass er nicht allein steht, weil Gott den Menschen erschaffen hat und ihn nicht allein lässt».

Ausdrücklich wandte sich der Präsident der Vatikan-Behörde gegen das Modell einer Weltethik, nach dem manche internationale Organisationen den Lebensstil ganzer Völker beeinflussten. Das geschehe - auf politisch, juridisch und kulturell komplexe Weise - vor allem durch finanzielle und technologische Entwicklungshilfe, die seitens der Geber an präzise Bedingungen geknüpft sei. Sarah verwies dabei auf eine «Verhütungsmentalität» oder einer Gender-Ideologie.

Mitarbeiter kirchliche Hilfsorganisationen dürften sich nicht von
der laizistischen Ethik mancher Hilfsagenturen verführen und
vereinnahmen lassen, warnte der Kardinal. Sie sollten sich nicht auf
eine bedingungslose Partnerschaft mit solchen Institutionen einlassen, und sie dürften vor allem nicht deren Ziele einer zerstörerischen Anthropologie, nicht die gleiche Sprache und die gleichen Slogans übernehmen.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
  2. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  3. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  4. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  5. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  6. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  7. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  8. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  13. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  14. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  15. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz