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Kirche kritisiert Rüstungsexporte in Problemländer

2. Jänner 2013 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Neue Wege in der Konfliktlösung sollen nach Erzbischof Zollitsch gesucht werden.


Freiburg (www.kath.net/ KNA)
Zum Weltfriedenstag am 1. Januar prangern die katholischen Bischöfe in Deutschland eine Zunahme von Rüstungslieferungen in Problemländer an. „Es muss uns wachrütteln, wenn weltweit Rüstungsexporte ein florierendes Geschäft darstellen und die Ausgaben für Militär und paramilitärische Einheiten immens steigen“, heißt es an einer am Dienstag vom Erzbistum Freiburg verbreiteten Botschaft des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch.


Darin ruft der Freiburger Erzbischof auf, nach anderen Wegen der Konfliktlösung zu suchen. Dabei sei nicht nur die Politik weltweit gefordert, sondern auch jeder Einzelne. Wo „Konflikte im Kleinen“ entstünden, bedürfe es vermittelnder Gesten und „einer Kultur des Hinschauens“, die es den Streitparteien ermögliche, sich zu versöhnen.

Die katholische Kirche begeht den 1. Januar seit 1968 als Weltfriedenstag. Das von Papst Benedikt XVI. in diesem Jahr ausgewählte Leitwort ist ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium: „Selig, die Frieden stiften“. Der Papst lade auf diese Weise ein, vertieft darüber nachzudenken, wo jeder und jede Einzelne Verantwortung für ein friedliches Miteinander in seinem jeweiligen Lebens- und Arbeitsbereich übernehmen könne, so Zollitsch. - Die Botschaft Zollitschs ist Bestandteil einer 24-seitigen Broschüre der Bischofskonferenz zum Weltfriedenstag.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


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Lesermeinungen

  2. Jänner 2013 
 

wen wundert´s?

Alljährlich die gleichen Reden und mahnenden Worte seitens der Kirche, auf die niemand hört.
Waffenexporte sind mehr als nur kritisch zu sehen.
Der daraus resultierende Profit kann zum \"Blutgeld\" werden. Denn Waffen, die man liefert, können auch zum Einsatz kommen. Zu diesem Zweck sind sie ja gedacht.
Doch wo Geld zu machen ist stellt man Bedenken hintenan. Sie stören nur.
Die sog. Schurkenstaaten bekommen die ganze Härte der westlichen Welt zu spüren, während andere hofiert werden.
Allerdings nur solange, bis auch sie in Ungnade fallen.
Trotz der fehlenden Menschenrechte in Saudi-Arabien, was die Religionsfreiheit z.B. der Christen betrifft, darf sich das Land der hochgeschätzten Achtung unserer Politiker erfreuen.
Und wenn es dann noch etwas zu verdienen gibt - umso besser!


1
 
 Waeltwait 2. Jänner 2013 
 

Kirche kritisiert Rüstungsexporte in Problemländer

EINSPRUCH Euer Ehren Zollitsch. Waffenhandel ist immer ein Verbrechen. Es ist Böse. UND. Das Böse tarnt sich immer als das Gute.
Außerdem ist H.Zollitsch nicht die Kirche. Die Überschrift ist falsch.


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