Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. So fühlt sich Nachhausekommen an
  10. Menschenrecht auf Abtreibung?
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

Bayrische Bischöfe: Klares 'Nein!' zu Sterbehilfe und Embryonentötung

9. November 2012 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bayrische Bischofskonferenz steht gegen „jegliche Tötung menschlicher Embryonen“ und ist „für ein umfassendes und striktes Verbot jedweder Form der aktiven Sterbehilfe“.


Freising (kath.net/pl) Die bayrischen Bischöfe lehnen jegliche Mitarbeit an Ethikkommissionen im Bereich Präimplantationsdiagnostik (PID) ab. Das sagte der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (Foto) am Donnerstag zum Abschluss der Herbstvollversammlung der bayrischen Bischöfe. Marx, der der Vorsitzende der bayrischen Bischofskonferenz ist, begründete die nach Angaben der „Bild“ folgendermaßen: „Wir können nicht teilnehmen an einer Beratung, die zum Ziel hat, Embryonen erlaubterweise zu töten“. Die Kirche lehne die PID klar ab und es sei „nicht akzeptabel, dass der Gedanke der Selektion jetzt voranschreitet“. Bundestag und Bundesrat hatten 2011 entschieden, dass die PID bei In-Vitro-Befruchtung zum Einsatz kommen dürfe, wenn wegen der genetischen Veranlagung der Eltern eine schwerwiegende Erbkrankheit beim Kind oder eine Tot- oder Fehlgeburt wahrscheinlich sei.


Auch in ihrer Presseerklärung zum Abschluss der Herbstvollversammlung verurteilen die bayrischen Bischöfe mit deutlichen Worten, dass im Zug der PID „gendefekte menschliche Embryonen selektiert und verworfen werden“. „Die Bischöfe lehnen jegliche Tötung menschlicher Embryonen ab und wenden sich darum gegen eine Ausweitung der Zahl von Zentren in den Bundesländern, deren Beratung die Voraussetzung der Anwendung von PID ist. Das Bundesgesetz spricht ausdrücklich von Einzelfällen. Die Bischöfe sehen die Gefahr der Multiplizierung von ‚Fällen‘ und eines Wettbewerbs um ‚Kunden‘ für künftige PID-Beratungen in den Ethikzentren.“

Die bayrischen Bischöfe treten außerdem „für ein umfassendes und striktes Verbot jedweder Form der aktiven Sterbehilfe ein. Die katholische Kirche baut seit Jahren ihr Angebot im Palliativ- und Hospizbereich aus. Die Bischöfe appellieren dringlich an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, die Hospizbewegung und die Palliativversorgung von Patienten weiter zu stärken.“

Videokurzbericht der Herbstvollversammlung der bayrischen Bischöfe:


Foto Kardinal Marx während der Konferenz: © Sankt Michaelsbund / Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ethik

  1. Frei wie ein Taxi?
  2. ‘Sarebbe la jungla…’
  3. Das wäre der Dschungel...
  4. Digitalisierung und autonomes Fahren - Kein Raum ohne Ethik
  5. Kardinal Turkson: Abtreibung wichtiger als Klimaschutz
  6. Fortpflanzungsmedizingesetz: Huainigg bekräftigt Einwände
  7. Sozialethiker P. Johannes Schasching verstorben
  8. Erzbischof Thissen: Keine übereilten Schlüsse bei 'Pille danach'
  9. St. Pöltner Moraltheologe: Abtreibung keine Hilfe für eine Betroffene
  10. 'Das ist lächerlich'






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  3. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  8. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  11. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  12. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  13. Menschenrecht auf Abtreibung?
  14. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  15. Gott schütze Venezuela!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz