Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  12. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  13. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  14. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  15. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"

Bayrische Bischöfe: Klares 'Nein!' zu Sterbehilfe und Embryonentötung

9. November 2012 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bayrische Bischofskonferenz steht gegen „jegliche Tötung menschlicher Embryonen“ und ist „für ein umfassendes und striktes Verbot jedweder Form der aktiven Sterbehilfe“.


Freising (kath.net/pl) Die bayrischen Bischöfe lehnen jegliche Mitarbeit an Ethikkommissionen im Bereich Präimplantationsdiagnostik (PID) ab. Das sagte der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (Foto) am Donnerstag zum Abschluss der Herbstvollversammlung der bayrischen Bischöfe. Marx, der der Vorsitzende der bayrischen Bischofskonferenz ist, begründete die nach Angaben der „Bild“ folgendermaßen: „Wir können nicht teilnehmen an einer Beratung, die zum Ziel hat, Embryonen erlaubterweise zu töten“. Die Kirche lehne die PID klar ab und es sei „nicht akzeptabel, dass der Gedanke der Selektion jetzt voranschreitet“. Bundestag und Bundesrat hatten 2011 entschieden, dass die PID bei In-Vitro-Befruchtung zum Einsatz kommen dürfe, wenn wegen der genetischen Veranlagung der Eltern eine schwerwiegende Erbkrankheit beim Kind oder eine Tot- oder Fehlgeburt wahrscheinlich sei.


Auch in ihrer Presseerklärung zum Abschluss der Herbstvollversammlung verurteilen die bayrischen Bischöfe mit deutlichen Worten, dass im Zug der PID „gendefekte menschliche Embryonen selektiert und verworfen werden“. „Die Bischöfe lehnen jegliche Tötung menschlicher Embryonen ab und wenden sich darum gegen eine Ausweitung der Zahl von Zentren in den Bundesländern, deren Beratung die Voraussetzung der Anwendung von PID ist. Das Bundesgesetz spricht ausdrücklich von Einzelfällen. Die Bischöfe sehen die Gefahr der Multiplizierung von ‚Fällen‘ und eines Wettbewerbs um ‚Kunden‘ für künftige PID-Beratungen in den Ethikzentren.“

Die bayrischen Bischöfe treten außerdem „für ein umfassendes und striktes Verbot jedweder Form der aktiven Sterbehilfe ein. Die katholische Kirche baut seit Jahren ihr Angebot im Palliativ- und Hospizbereich aus. Die Bischöfe appellieren dringlich an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, die Hospizbewegung und die Palliativversorgung von Patienten weiter zu stärken.“

Videokurzbericht der Herbstvollversammlung der bayrischen Bischöfe:


Foto Kardinal Marx während der Konferenz: © Sankt Michaelsbund / Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ethik

  1. Frei wie ein Taxi?
  2. ‘Sarebbe la jungla…’
  3. Das wäre der Dschungel...
  4. Digitalisierung und autonomes Fahren - Kein Raum ohne Ethik
  5. Kardinal Turkson: Abtreibung wichtiger als Klimaschutz
  6. Fortpflanzungsmedizingesetz: Huainigg bekräftigt Einwände
  7. Sozialethiker P. Johannes Schasching verstorben
  8. Erzbischof Thissen: Keine übereilten Schlüsse bei 'Pille danach'
  9. St. Pöltner Moraltheologe: Abtreibung keine Hilfe für eine Betroffene
  10. 'Das ist lächerlich'






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  7. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  8. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  9. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  10. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  11. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  12. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  13. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  14. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  15. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz