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Motto des Regensburger Katholikentages: 'Mit Christus Brücken bauen'

22. Oktober 2012 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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„Zentralkomitee der Deutschen Katholiken“ beschließt Leitwort für den 99. Deutschen Katholikentags Regensburg 2014


Regensburg (kath.net/pbr) „Mit Christus Brücken bauen", so lautet das Leitwort des 99. Deutschen Katholikentags, der vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg (Foto) stattfinden wird.

Mit dem einstimmig gefassten Beschluss des Leitwortes „Mit Christus Brücken bauen“ folgt der ZdK-Hauptausschuss dem einstimmigen Vorschlag der Leitung des Regensburger Katholikentags, die aus Vertretern der Diözese und des ZdK („Zentralkomitee der Deutschen Katholiken“) besteht.

Für engagierte Christinnen und Christen versinnbildlicht dieses Leitwort die Berufung, in der Nachfolge Jesu Christi und in seinem Geiste in unserer Zeit mit ihren Spannungen und Konflikten in der Welt und in der Kirche Brücken zu bauen, begründete der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, den Beschluss des ZdK-Hauptausschusses vom Freitag, dem 19. Oktober 2012. Wer Regensburg kennt, wird zugleich das imposante Bild der Steinernen Brücke, das bekannteste Wahrzeichen der Stadt neben dem Dom, mit diesem Leitwort verbinden.

Als Christinnen und Christen Brücken zu bauen, heißt für uns, dies im Geiste Jesu Christi zu tun, so der ZdK-Präsident im Blick auf die inhaltliche Gestaltung des Katholikentags. „Wir wollen uns in Regensburg einsetzen und wo nötig auch streiten für menschenwürdigere Bedingungen bei uns und weltweit“, erläuterte er weiter.


Auch in der gegenwärtigen Situation der Kirche sei es wichtig, Brücken zu bauen, hob Glück hervor. Das ZdK habe die Einladung nach Regensburg als einen solchen Brückenschlag empfunden und sie deshalb gerne angenommen. Wir hoffen, dass wir mit diesem Katholikentag dazu beitragen können, Gräben zu überwinden, die sich auch in unserer Kirche immer wieder auftun. Er berichtete, dass sich die Katholikentagsleitung ausdrücklich vorgenommen hat, auch über diese Gräben Brücken zu spannen.

Glück erinnerte daran, dass das Jahr 2014 im Zeichen der Erinnerung an die friedliche Revolution in Deutschland und in den östlichen Nachbarländern stehen wird. Die deutschen Wiedervereinigung und der Brückenschlag zwischen West- und Osteuropa vor dann 25 Jahren werde Anlass sein, Zwischenbilanz zu ziehen, wie es um die Deutsche Einheit und die Einheit Europas steht. Regensburg sei ein Brückenpfeiler zu den osteuropäischen Nachbarn wie auch zu den christlichen Kirchen des Ostens, die wichtige Partner im ökumenischen Gespräch seien. Auch das werde dem nächsten Katholikentag ein eigenes Gepräge geben.

Der Katholikentag in Regensburg müsse aber auch über den Tellerrand Europas hinaus blicken. Im Jahr 2014 werde man sich auch der Frage stellen, wie weit der Weg zur Erfüllung der Millenium-Entwicklungsziele (2000 bis 2015) gelungen sei. Als weiteren Schwerpunkt des Katholikentagsprogramms nannte Glück die Erinnerung an das Zweite Vatikanische Konzil.

Die Stadt Regensburg war schon zwei Mal, in den Jahren 1849 und 1904, Gastgeberin des großen Treffens katholischer Laien. Im Jahr 1984 hat zuletzt ein Katholikentag in Bayern stattgefunden.

Weiterführender Tipp: Interview mit dem Regensburger Generalvikar Michael Fuchs über den nächsten Katholikentag, 'Wichtig ist, dass klar ist, was katholisch ist'


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