Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela

Kinder aufnehmen, nicht 'wegmachen'

27. Juli 2012 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.“ Aus dem Evangelium des Matthäus 18,5. Von Joachim Grubert / idea


Wetzlar (kath.net/idea) Eine Fotomontage bringt mich ins Nachdenken: Elf Babys in Fußballtrikots unter dem Titel „Deutsche Nationalmannschaft 2034“ (siehe Foto). Die Kinder von heute sind die Nationalspieler von morgen. Bis dahin müssen viele Voraussetzungen erfüllt werden. Nachwuchstalente müssen entdeckt und gefördert werden. Sie müssen Willensstärke und einen langen Atem entwickeln. Aber die erste und entscheidende Voraussetzung ist: Sie müssen erst einmal geboren werden! Bei manchem Täufling ahne ich: Hätten die Eltern keine Hilfe erfahren, wäre es zur Geburt nicht gekommen. Wenn ich ein solches Kind nach der Taufe durch die Kirche trage und die Gemeinde auffordere, für dieses Kind zu beten, könnte ich vor Freude jubilieren.


Traurig dagegen eine andere Situation: Liebevolle Eltern bieten ihrer schwangeren Tochter alle nur mögliche Hilfe an, damit sie als junge Mutter ihre Ausbildung abschließen kann. Doch der Freund droht, sie zu verlassen, wenn sie das Kind nicht „wegmachen“ lässt. Sie tut es. Das Leben soll unbeschwert weitergehen.

Im Taufgespräch erzählt eine andere Mutter: Auch sie ließ einen Abbruch zu. Doch die verdrängte Trauer schlug umso mächtiger in Depressionen und Selbstmordphantasien um. Eine Therapie konnte ihr helfen. Frei wurde sie aber erst, als sie Gott ihre Schuld bekannte und ihr Leben Jesus anvertraute. Seitdem unterstützt sie schwangere Frauen frei nach dem Motto: Wenn ein Kind Probleme schafft, müssen die Probleme beseitigt werden, nicht das Kind. Das Kind, das sie zur Taufe brachte, war übrigens ihr neuntes.

Der Autor, Joachim Grubert, ist evangelischer Pfarrer in Hüttenberg und Schöffengrund bei Wetzlar.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Altwerden

  1. Katholischer Familienverband für höheres Pensionsantrittsalter
  2. Von Segen und Last des Alters
  3. Papst lädt zum Senioren-Tag in den Vatikan
  4. Müssen wir Angst vor Alzheimer haben?







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  5. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  6. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  7. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  8. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  11. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  12. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  13. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  14. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  15. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz