Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. Besser keine Laienpredigt
  4. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  5. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  9. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest

Vom Wissenschaftsfreak zum Monster

27. Juli 2012 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Böse kann man nicht verstehen, denn es ist irrational und willkürlich. Daher könne man auch Taten wie den Amoklauf während einer Kinovorstellung nicht wirklich verstehen, schreibt ein katholischer Priester in seinem Blog.


Aurora (kath.net/CWN/jg)
Was veranlasst einen ruhigen, vielversprechenden jungen Wissenschaftler, sich bis zu den Zähnen zu bewaffnen, in ein Kino zu gehen und dort unschuldige Menschen zu erschießen? Diese Frage stellt sich P. Dwight Longenecker auf seinem Blog auf der Internetseite patheos.com.

Offenbar waren es weder traumatische Kindheitserfahrungen noch religiöser oder politischer Fanatismus, die den 24-jährigen James Holmes zu der Bluttat motiviert haben. War er von der Figur des „Joker“ besessen, Batmans bösem Gegenspieler? Es gibt Hinweise für eine dämonische Besessenheit, schreibt Longenecker. Dazu gehört eine bizarre Botschaft, die Holmes auf dem Anrufbeantworter seines Mobiltelefons gespeichert hatte. Ohne genaue Untersuchung könne man aber keine gesicherte Aussage machen, schreibt Longenecker.


Was man sagen könne sei, dass Holmes vom Bösen kontrolliert worden sei. Das Böse müsse seinen Geist und sein Herz übernommen haben, schreibt Longenecker, und den schüchternen Wissenschaftsfreak in ein Monster verwandelt haben. Ob es eine Geisteskrankheit, eine innere Verletzung oder ein dämonischer Einfluss sei, könnten wir derzeit nicht sagen.

Die Tatsache, dass es hier keine eindeutigen und zufriedenstellenden Antworten gebe sei der Schlüssel zum Verständnis des Bösen, fährt Longenecker fort. „Wenn wir mit sinnlosen Massakern konfrontiert werden, haben wir keine vernünftigen Antworten – und das ist die vernünftige Antwort“, schreibt er wörtlich. Das Böse sei seiner Natur nach Lüge, Täuschung, Betrug, ein Netz von Widersprüchen und Inkonsistenzen. Es trage nichts Positives in sich sondern könne nur das, was gut ist, verdrehen und zerstören. Daher suche es sich immer unschuldige Opfer.

Die richtige Antwort auf die Absurdität des Bösen sei die übernatürliche Rationalität der Liebe, schreibt Longenecker. „Liebe ist die nach außen wirkende Güte, die dem Bösen begegnet“, heißt es wörtlich. Unter Liebe verstehe er hier eine Kraft, die positiv, kreativ, dynamisch und pro-aktiv in der Welt wirkt. Durch die eigenartige Kraft der Vergebung könne Liebe selbst das Sinnlose sinnvoll machen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Böse

  1. Meine Dämonen
  2. Das 'Geheimnis des Bösen' und wie es überwunden werden kann
  3. Der Feind Nummer eins, der Versucher schlechthin
  4. Viele Menschen leiden an der Anziehungskraft des Bösen
  5. Klaus Berger: 'Sünde ist eine tickende Zeitbombe'
  6. Chilenischer Kardinal warnt: Der Teufel nutzt schöne Worte
  7. Erzbischof Schick: 'Der Teufel hat heute viele Helfershelfer'







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  14. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz