Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  3. Corona-Wahn
  4. SPD, GRÜNE und FDP - KEIN HERZ für UNGEBORENE KINDER!
  5. Die adventliche Spalter-Predigt des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart
  6. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  7. Erzbistum Hamburg - Kein Platz mehr für Ungeimpfte/Aussätzige?
  8. „Priesterlicher Zölibat: Liebesangelegenheit zwischen dem Hass der Welt und kirchlichem Selbsthass“
  9. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  10. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  11. Impfaktion IM Paderborner Dom – Hat der Dom keine Ausweichräume?
  12. Bischof Timmerevers: Impfpflicht ist ethisch vertretbar
  13. I had a dream: Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz ruft zur Umkehr auf!
  14. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  15. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf

Minister Töchterle würdigt kulturelle Leistung des Christentums

16. April 2012 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wissenschaftsminister im "Presse"-Interview: Kirche hat "abendländische Kultur neben den Griechen und den Römern am stärksten geprägt"


Wien (kath.net/KAP) Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle hat die kulturgeschichtliche Leistung des Christentums gewürdigt. Neben der griechischen und römischen Kultur habe das Christentum "als drittes Element" die hiesige "abendländische Kultur (...) sicher am stärksten geprägt", betonte Töchterle in einem Interview mit der "Presse am Sonntag" (15. April). "Eigentlich hat sich das Christentum diese beiden Kulturen ja auch einverleibt und sie an uns weiterüberliefert", so der studierte Altphilologe.


Zugleich verteidigte Töchterle in diesem Zusammenhang auch die das Bewusstsein weitende Funktion alter Sprachen wie Latein und Altgriechisch. Dem Lernenden tue sich in diesen Sprachen eine "reichhaltige und vollständige Welt auf", so Töchterle. Ein Beispiel sei etwa, dass es im Lateinischen eine weibliche Form von "deus", also von Gott, gebe. Außerdem kenne das Latein Gott im Plural. Töchterle: "Heutzutage ist Gott, so man überhaupt noch von ihm spricht, immer nur maskulin und im Singular zu hören. Mit Latein tut sich da eine andere Welt auf."

Alte Sprache tragen laut Töchterle ebenso zu einer größeren "Weite des Denkens" bei wie eine Vergewisserung der christlichen Wurzeln unserer Kultur. Daher spreche er sich auch für einen neuen, "Vierten Humanismus" aus, d.h. für eine Renaissance alter Sprachen in der Bildungslandschaft: Ein solcher neuer Humanismus hätte die Kraft, aus einer Bildungskrise und einer politischen Krise heraus mit den alten Sprachen neu Fuß zu fassen", so Töchterle. "Auch heute liegt in den alten Sprachen eine Chance, die immer wieder auftauchende Sehnsucht nach Bildung frei von ökonomischer Verzweckung zu stillen." Er könne sich daher "in Zukunft eine stärker differenzierte Schule vorstellen, in der Latein - für die, die es wollen - wieder eine wesentlich stärkere Rolle spielt", so der Minister.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Mysterium Ineffabile 16. April 2012 

Wie bitte?

So ein Unfug:
Ein Beispiel sei etwa, dass es im Lateinischen eine weibliche Form von \"deus\", also von Gott, gebe. Außerdem kenne das Latein Gott im Plural. Töchterle: \"Heutzutage ist Gott, so man überhaupt noch von ihm spricht, immer nur maskulin und im Singular zu hören. Mit Latein tut sich da eine andere Welt auf.\"


1

0
 
 Kerry 16. April 2012 
 

\"Ein Beispiel sei etwa, dass es im Lateinischen eine weibliche Form von \"deus\", also von Gott, gebe. Außerdem kenne das Latein Gott im Plural.\"
Und kennen andere Sprachen das nicht?? Was ist mit Englisch (goddess/gods) und Deutsch (Göttin/Götter)?
Ich wüßte von keinem Zusammenhang, wo \"dea\" den christlichen Gott bezeichnen würde.
\"Heutzutage ist Gott, so man überhaupt noch von ihm spricht, immer nur maskulin und im Singular zu hören.\" In diesem Zusammenhang würde ich ihm das Lesen katholischer Frauenzeitungen empfehlen oder den Besuch des Frauenzentrums auf dem Katholiken/Kirchentag. Irgendwie beneide ich Töchtererle um seine selektive Wahrnehmung. ICH könnte nämlich gut darauf verzichten.


0

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bildung

  1. Bildungspolitische Katastrophe in unseren Klassenzimmern
  2. Bildungspolitische Katastrophe in unseren Klassenzimmern
  3. Österreich bekommt neue christliche Schule in Linz
  4. Geisteswissenschaftliches Studienprogramm und viele Konversionen
  5. Papst kritisiert elitäre Bildungspolitik
  6. Gemeinsamer Studiengang der Hochschulen Heiligenkreuz und Trumau
  7. Kirchenlieder in österreichischen Volksschulen begrenzt zulässig
  8. Professorenkritik: Thüringer Bildungspolitik wieder wie in DDR?
  9. Bildung in der Krise - ein neues, katholisches Schulprojekt
  10. Universität Georgetown bald nicht mehr ‚katholisch’?







Top-15

meist-gelesen

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  3. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  4. Corona-Wahn
  5. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  6. Die Antwort auf die Not unserer Zeit ist JESUS CHRISTUS
  7. Bitte unterstützen Sie kath.net via AmazonSmile-Programm
  8. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  9. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  10. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“
  11. Die adventliche Spalter-Predigt des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart
  12. Treffen der Hoffnung - Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  13. Die Löwen kommen!
  14. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  15. Spanischer Bischof Novell heiratet geschiedene Autorin von Erotik- und Satanismusromanen

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz