Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Minister Töchterle würdigt kulturelle Leistung des Christentums

16. April 2012 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wissenschaftsminister im "Presse"-Interview: Kirche hat "abendländische Kultur neben den Griechen und den Römern am stärksten geprägt"


Wien (kath.net/KAP) Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle hat die kulturgeschichtliche Leistung des Christentums gewürdigt. Neben der griechischen und römischen Kultur habe das Christentum "als drittes Element" die hiesige "abendländische Kultur (...) sicher am stärksten geprägt", betonte Töchterle in einem Interview mit der "Presse am Sonntag" (15. April). "Eigentlich hat sich das Christentum diese beiden Kulturen ja auch einverleibt und sie an uns weiterüberliefert", so der studierte Altphilologe.


Zugleich verteidigte Töchterle in diesem Zusammenhang auch die das Bewusstsein weitende Funktion alter Sprachen wie Latein und Altgriechisch. Dem Lernenden tue sich in diesen Sprachen eine "reichhaltige und vollständige Welt auf", so Töchterle. Ein Beispiel sei etwa, dass es im Lateinischen eine weibliche Form von "deus", also von Gott, gebe. Außerdem kenne das Latein Gott im Plural. Töchterle: "Heutzutage ist Gott, so man überhaupt noch von ihm spricht, immer nur maskulin und im Singular zu hören. Mit Latein tut sich da eine andere Welt auf."

Alte Sprache tragen laut Töchterle ebenso zu einer größeren "Weite des Denkens" bei wie eine Vergewisserung der christlichen Wurzeln unserer Kultur. Daher spreche er sich auch für einen neuen, "Vierten Humanismus" aus, d.h. für eine Renaissance alter Sprachen in der Bildungslandschaft: Ein solcher neuer Humanismus hätte die Kraft, aus einer Bildungskrise und einer politischen Krise heraus mit den alten Sprachen neu Fuß zu fassen", so Töchterle. "Auch heute liegt in den alten Sprachen eine Chance, die immer wieder auftauchende Sehnsucht nach Bildung frei von ökonomischer Verzweckung zu stillen." Er könne sich daher "in Zukunft eine stärker differenzierte Schule vorstellen, in der Latein - für die, die es wollen - wieder eine wesentlich stärkere Rolle spielt", so der Minister.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bildung

  1. Renaissance klassischer Bildung an US-Universitäten
  2. Bildungspolitische Katastrophe in unseren Klassenzimmern
  3. Bildungspolitische Katastrophe in unseren Klassenzimmern
  4. Österreich bekommt neue christliche Schule in Linz
  5. Geisteswissenschaftliches Studienprogramm und viele Konversionen
  6. Papst kritisiert elitäre Bildungspolitik
  7. Gemeinsamer Studiengang der Hochschulen Heiligenkreuz und Trumau
  8. Kirchenlieder in österreichischen Volksschulen begrenzt zulässig
  9. Professorenkritik: Thüringer Bildungspolitik wieder wie in DDR?
  10. Bildung in der Krise - ein neues, katholisches Schulprojekt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  5. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  6. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  7. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  8. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  9. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  12. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  13. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  14. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  15. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz