Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  2. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  3. Weitere Kölner Pfarrei führt 3-G-Regel ein
  4. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  5. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  6. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  7. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  8. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  9. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  10. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  11. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  12. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  13. Johannes Paul I. wird seliggesprochen
  14. ‚Climate change’ – unterwegs zu COP26
  15. Der Teufel und die Linken

Lehmann greift Benedikt an: Der Dank wird durch solche Sprache schal

4. Oktober 2011 in Deutschland, 88 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lehmann verteidigt und kritisiert die Rede von Freiburg von Papst Benedikt über die "kirchlichen Routiniers" und die "Agnostiker" und meint: "Der Dank wird durch eine solche Sprache schal. Schade!"


Frankfurt (kath.net/KNA) Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hat den Appell des Papstes für eine «Entweltlichung» der katholischen Kirche verteidigt, aber auch zur Behutsamkeit gemahnt. Die Aufforderung von Benedikt XVI. während seiner Deutschlandreise in Freiburg sei auf «blankes Unverständnis» gestoßen, schreibt der Bischof von Mainz in einem Beitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Dienstag). Allerdings stehe hinter dessen Worten die Überzeugung, dass die Kirche zu weltlichen «verführerischen Mächten» Distanz wahren müsse, ohne sich aus der Verantwortung zu ziehen. «Man kann angesichts mancher Einwände gegen die Rede nur staunen, wie fremd und unbekannt dieses Verständnis der Kirche offenbar vielen geworden ist», so Lehmann.


Mit Blick auf die Debatte um die Kirchensteuer erinnerte der Kardinal an die historischen Wurzeln der Abgabe. Sie sei im 19. Jahrhundert nicht von der Kirche, sondern von den Herrschenden eingeführt worden, damit die Kirche den Staat mit karitativer Arbeit unterstützen könne. Zuvor sei sie wegen der Säkularisierung «bettelarm» gewesen. Indes hatte Benedikt XVI. in seiner Freiburger Rede erklärt, die Enteignung von Besitz der Kirche habe zu deren «Läuterung und inneren Reform wesentlich beigetragen». Lehmann gab zu bedenken, dass hieraus auch Anweisungen abgeleitet werden könnten «für jene, die die Kirche nicht wohlwollend erneuern, sondern kleinkriegen und in ihren Möglichkeiten grundlegend schwächen wollen».

Lehmann betonte, dass der Papst in seiner Rede den karitativen Helfern in der Kirche ausdrücklich gedankt habe. Er kritisierte aber, dass Benedikt XVI. unmittelbar danach erklärte, Agnostiker, die aufrichtig Gott suchten, seien näher an dessen Reich «als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne vom Glauben berührt zu sein». «Der Dank wird durch eine solche Sprache schal. Schade!», so Lehmann.

kathTube: Die Rede an die engagierten Laien



(C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Tilda 9. Oktober 2011 
 

Jesu Wort: liebet einander, wie ich euch geliebt habe.
und das Paulus Wort? : ein Schauspiel sind wir der Welt geworden, müßte auch den
Bischöfen und Priestern wieder gesagt werden.


0

0
 
 maria56 9. Oktober 2011 
 

Keinesfalls \"schale\" Worte

Wir Katholiken sollten keine geweihten Personen (Kardinäle, Bischöfe, Priester, Ordensleute) verurteilen. Ein Urteil steht nur Gott zu.
Allerdings möchte ich hinweisen darauf, dass wir mit unserem Hl. Vater, Papst Benedikt XVI einen hochintelligenten, liebevollen und friedfertigen Stellvertreter Christi auf Erden haben. Danken wir Gott für einen solchen Nachfolger Petri.
Er lebt das Wort Gottes und gibt es traditionsgemäß weiter, so, wie es bereits vor Jahrtausenden der Fall war. Er ist dem Wort Gottes i. d. Hl. Schrift verpflichtet. Er tut genau das Richtige, nämlich: Er unterwirft sich nicht dem \"Zeitgeist\". Darüber sollte Kardinal Lehmann mal meditieren u. seine eigene Anschauung reflektieren. Nichts an den Aussagen unseres lb. Hl. Vaters ist \"schal\".
Beten wir für unseren Hl. Vater u. alle Geweihten unserer kath. Kirche, auch für uns selber dass wir alle standhaft bleiben im Bezug auf Papsttreue, Glaubensfestigkeit und Leben nach der Hl. Schrift.


0

0
 
 GloriaInExcelsisDeo 8. Oktober 2011 
 

Getroffene Hunde bellen eben...

Leider ist es so, dass nicht wenige Funktionäre offensichtlich mit allen Mitteln versuchen, die Kirche und den Heiligen Vater zu unterminieren - das Vorprogramm zur Jugendvigil in Freiburg und die sonstigen Verlautbarungen von z.B. BDKJ und ZdK geben beredtes Zeugnis davon.

Der Heilige Vater hat meines Erachtens im Übrigen vollkommen recht, wenn er die lauen Christen als die größte Gefahr bezeichnet, denn diese wollen den Glauben und die Lehre verwässern und davon finden sich leider mehr als genug auf Funktionärsposten.

Es wäre ein Zeichen von Respekt, hier dem Heiligen Vater gegenüber Demut zu zeigen. Leider geschieht genau das Gegenteil, es wird weiter über dekadente liberale \"Reformen\" schwadroniert und zwar wider besseres Wissen und vorsätzlich gegen den Heiligen Vater.


3

0
 
 Klosterschüler 8. Oktober 2011 
 

@Nr.10

Ich weiß erstens nicht wovon Sie reden; ICH jedenfalls habe mit meinem Statement ausdrücken wollen, daß hier mit Ausnahme weniger, des Denkens mächtiger (und mutiger!), dem Hirten folgen wie die Schafe - notfalls bis zur Schlachtbank.
Zum Zweiten verwahre ich mich dagegen, von Ihnen, Sie Nichtsahnender, als \"Feind des katholischen Glaubens\" beschimpft zu werden. Sind Sie bitte mal froh, daß diese teils weltfremde Seite überhaupt von Laien gelesen und kommentiert wird. Ich bin in meinem Umfeld wohl derjenige, der noch am ehesten dem Katholizismus durch Wort und Beispiel die Stange hält.


2

2
 
 Luzie1 8. Oktober 2011 
 

Alles richtig. Nur hilft das Faktenaufzählen, sich ärgern, entrüsten ld. nicht. Hier hilft

BETEN!!!

Die Hirten sind auch und bes. von unserem Gebet abhängig.


0

0
 
 ricardis 8. Oktober 2011 
 

Teil 2

denn anstatt die KIRCHE GESCHLOSSEN ZU FÜHREN .......vor über vierzig Jahren ...gingen diese her...um geschlossen dem Heiland in den Rücken zu fallen mit der Einführung der Hand und Stehkommunion....und ihrer Reformation der grausamsten Art und Weise,...die es noch nie gegeben hat in dieser Weise zu allen Zeiten nicht und Generationen nicht,selbst Luther brachte sowas Grausames nicht fertig...er konnte zwar Abermillionen Seelen der Heiligen Kirche entreissen.....(diese hatten dann nur drei Sakramente noch)....aber hat nicht eine ganze Heilige Kirche geschlossen zum höllischen Abgrund hingeführt.....der seelische Schaden ist weit mehr gigantischer als bei den evangelischen Christen.....
eine wahre Meisterleistung.....die Verführungsengel ,denen es schon immer ein leichtes war ganze Völker zu verführen....haben ganze Arbeit geleistet mit diesem Klerus ,der der allerärmste ist....Hoffart kommt vor dem Fall....so gilt es immer bei einem jeden,auch bei mir


0

0
 
 ricardis 8. Oktober 2011 
 

@Luzie 1

ich tue mir damit sehr schwer diese nicht zu verurteilen-ich halte diese nämlich für wahre Herodusse-was können sie mir ausser beten noch empfehlen,damit ich vom Verurteilen wegkomme.hat Jesus auch für Herodus gebetet,der die tausend unschuldige Kinder auf dem Gewissen hatte von Bethlehem?????unsere Hirten haben noch nicht einmal aufgeklärt ,wann Gott Vater die menschliche Seele dazu gibt(wenn Samen und Eizelle zusammenkommen)und das man deswegen nachher auf keinen Fall verhüten mehr verhüten darf...sich nur darauf berufen wir lehnen künstliche Verhütung sowieso ab...da sind wir einig mit dem Papst....ist keine Untermauerung ,kein Ausbau der frohen Botschaft....und die Praxis zeigt doch da erheblichen Mangel..keine einzige wirkliche Aktion wurde von diesen (ausser Dyba ) gemacht in dieser Richtung...unschuldiges Leben zu retten....ich gebe diesen Mitschuld an dem Tode von über 16 Millionen unschuldigen grausamst gemordeten Kindern..


0

0
 
 FNO 7. Oktober 2011 

@ El Cid

Die personelle Fehlbesetzung kann B XVI ja dadurch halbwegs korrigieren, dass er demnächst dem Lehmann-Doktoranden G.L. Müller - noch als Bischof von Regensburg! - auch den roten Hut gibt, wie schon dem Lehmann-Doktoranden P.J. Cordes. Beide hatten ja Gründe, sich von ihrem überaus belesenen Meister zu entfernen. Dessen theologisches Oeuvre endete bekanntlich mit der Diss. (außer ein paar Reden als \"Der Vorsitzende\").


0

0
 
 ElCid 6. Oktober 2011 

Porqué te callas, Lehmann???

Muss dieser Kardinal denn immer wieder selbst und unausgefordert beweisen, dass er eine personelle Fehlbesetzung ist und den Kardinalspurpur nur aus reiner Hoffärtigkeit trägt?

Sic tacuisses philosophus manisses.


2

0
 
 adelheidkath 6. Oktober 2011 
 

Glauben das Geschenk der heiligen Liebe

Heiliger Glaube, heilige Kirche, heilige Priester und Menschen
Gott schenkt uns seine Heiligkeit. Wer den heiligen Glauben verändern, umformen will, nach Menschenwillkür umstrukturieren will, greift Gott an, ist nicht Gottes Diener sondern sein Feind, wer Gott angreift greift auch Menschen an. Wer die Heiligkeit des Glaubens auflösen will, will den Glauben selbst auflösen, und was bleibt dann noch? Wie ergreifend , erhaben und schön ist jedoch der wahre, heilige, autentische Glaube, von Menschen gelebt die ihr Herz Gott schenken, Zeugnis wahrer Liebe sind. Sie sind so unvergleichlich schöne Erfahrungen wie Gott selbst, da Gott in ihren Herzen lebt und seine Liebe erfüllt unser Herz, sosehr dass es überfliesst und verschenken will, was Gott uns schenkt.


0

0
 
 speedy 6. Oktober 2011 
 

es wäre besser wenn Herr kardinal Lehmann sich endlich an die Anweisungen des Papstes hielte, nämlich sich aus der Politik rauszuhalten, demütiger zu werden, mehr beten und daran zu denken wie er einst vor Gott stehen wird, vielleicht sollten wir beten das er endlich auf Papst beendigt hört und macht was er soll


0

0
 
 NoJansen 5. Oktober 2011 

Typisch Kard. Lehmann: zuerst kommt ein Lob, dann aber die Kritik am Hl. Vater! Sein Gesichtsausdruck in Berlin im Dt. Bundestag und später bei der Hl. Messe im Olympiastadion -dank der Kameraführung des Fernsehens für jedermann in Großaufnahme sichtbar - sprach Bände!
Leider - oder vielleicht zum Glück - menschelt es selbst bei Kardinälen.


4

0
 
 Ingeborgia 5. Oktober 2011 
 

Folgt treu dem heiligen Vater auch mit der Mundkommunion alle!!!

Der heilige Vater macht es 100% richtig und ist nicht von der Welt angesteckt.
Die Bischöfe sollen ihm treu folgen, ohne zu murren und durchsetzen was der heilige Vater befiehlt, sie schielen zu sehr nach der Welt, alle die aufmurren und Kritik am heiligen Vater haben.
Verweltlichung:
Themen Mannheim, Memorandum ect.
**************
Ich empfehle allen Priestern und Bischöfen...
Botschaften von Marquerit von Chevremont für Priester zu lesen und ernst zu nehmen, natürliche allen Anderen auch.
Es gibt für Gott nur die knieende Mundkommunion ->Demut und Ehrfurcht vor dem lebendigen unendlich heiligen, reinen, Allerheiligsten Sakrament und dies nur aus den Händen eines gesalbten Priester. Das ist Gottes Wille. Nachzulesen Manduria Jungfrau der Eucharistie, Seher Ohlau, Marquerite v. Cevremont,...


3

2
 
 Kurti 5. Oktober 2011 
 

Lehmann zündelt erneut

In ZdF heute:
Deutsche Bischöfe müssen bei Reformthemen wie dem Diakonat der Frau oder wieder verheiratete Geschiedenen, Vordenker sein.

Wörtlich:: \"Da ist Raum genug, um in unserem Land das auch vorzubereiten, zu formulieren, in Rom an die Tür zu klopfen, um dann zu sagen; das haben wir erarbeitet.2Kardinal Lehmann wagt sich vor. Die deutschen Bischöfe müssen bei Reformthemen wie bei Diakonat der Frau, oder wieder verheiratete Geschiedene, Vordenker sein. Wörtlich sagte er: \"Da ist Raum genug, um in unserem Land das auch vorzubereiten, zu formulieren, in Rom an die Tür zu klopfen, um dann zu sagen; das haben wir erarbeitet.\"


3

2
 
 Bodmann 5. Oktober 2011 
 

unguteTendenz

@Claudia Caecilia.Ich kann ihrem Beitrag nur voll beipflichten.Manche Äußerungen stimmen einem einfach nur traurig.Pikanterweise noch unter der Rubrik: \"Glaube und Vernunft \", welche im jetzigen Pontifikat eine so herausragende Stellung einnnehmen.Vielleicht geht der eine oder andere doch mal in sich, und vergleicht unter diesem Aspekt seine Kommentare mit diesem Herzensanliegen Benedikts des 16.


2

2
 
 Gipsy 5. Oktober 2011 

Bei mehrmaligem Lesen

kommen so die Zwischenzeilen zu Tage.
Der Papst hat den karitativen Helfern ausdrücklich gedankt !

Den \"Routiniers \" hat er den Kopf gewaschen.

Wäre Kardinal Lehmann ein karitativer Helfer gewesen, so wäre seine umstrittene Kritik sicher ganz anders ausgefallen,aber er scheint sich als \"Routinier\" angesprochen zu fühlen und da muss er doch was dazu sagen ;-)

So hat er sich und seinen Weg selbst offenbart.

Dennoch gilt zu bedenken, es handelt sich um einen Hirten, der bestimmt auch seine guten Seiten hat und was hier weitgehend so rüberkommt ist meiner Meinung nach zu viel des\"Guten\" an \"Schlechtem\".


3

0
 
 antony 5. Oktober 2011 

@ Gandalf

Damit können Sie jedem, der an einem Punkt etwas kritisch sieht und ansonsten total positiv einer Sache gegenüber eingestellt ist, grundsätzlich unterstellen, dass er alles ablehnt. 98% Zustimmung sind eben nur ein rhetorischer Trick...

Finden Sie das nicht eine unredliche Unterstellung?


3

3
 
 Petrusmaria 5. Oktober 2011 

Lehmann und welche Erwartung er in mir erweckt

Das was Herr Lehmann von sich gibt ist genau das, was meine Kirche in ein unnötiges Spannungsverhältnis bringt. Mein Wunsch ist eine Reinigung meiner römisch- katholischen Kirche von lieblosen und ungehorsamen Mit- Gliedern. Gehorsamkeit ist kein Zwang, wenn sie aus Liebe vollzogen wird. Wie Jesus uns ja vorgelebt hat.


5

2
 
 Dottrina 5. Oktober 2011 
 

Volle Zustimmung

@Gandalf. Wenn ich Kard. Lehmanns Gesicht sehe, dann meine ich, er hat eine saure Zitrone gegessen. Vor allem, wenn da was von unserem wunderbaren Papst rüberkommt. Erinnerung: Zitronen-Gesicht nach der Papstwahl! Nein, ich vertraue Kard. Lehmann in keinster Weise!


5

1
 
 Gandalf 5. Oktober 2011 

Liebe Leute! Seid nicht naiv, es ist durchaus ein großer rhetorischer Trick... Zuerst viel Lob und dann in einem Minisatz die eigentliche Kritik, die man anbringen will... Dh. dieser Satz wiegt schwerer als manche denken. Jeder Koch weiß dies, dass ein faules Stück die gesamte Suppe verderben kann. Daher nochmals: Bitte nicht naiv sein.


3

1
 
 edithusluxus 5. Oktober 2011 
 

Kardinal Lehmann

Es ist unendlich traurig, dass ein kardinal gegen das Oberhaupt seiner Kirche Stimme erhebt. Lehmann ist krank, warum gibt er jetzt wieder seinen Unwillen durch?????
Niemand, auch nicht Lehmann, kann Benedikt XVI. ein glas Wasser reichen. Wann tritt endlich in der katholischen Kirchen Ruhe ein. Wann sind sich endlich die Kardinäle einig??? Wenn nicht die.....wer sonst????
Es ist eine himmelschreinende Sünde sich so zu verhalten. Oder ist dein Auge neidisch, weil ich gut bin????


3

1
 
 Claudia Caecilia 5. Oktober 2011 
 

Ungute Tendenz

Ich beobachte wieder etwas, das sehr unschön ist.
Wenn man hier nicht bei der Meinung einiger Poster \"mitschwimmt\", wird man sofort in eine Schublade gesteckt. Man wird in die Modernistenecke gestellt, oder in diesem Fall als Lehmann - Fan bezeichnet.

Ich selber sehe S.E. sehr kritisch. Er hat viel kaputt gemacht, aber diesmal hat er sich überwiegend positiv zu dem Besuch des Hl. Vaters geäußert.
Es ist für mich nicht nachvolziehbar, dass hier Einige etwas in seinen Gesichtausdruck hineininterpretieren. Wenn ich das jedesmal tun würde, wenn ich z.B. viele Mundkommunionempfänger sehe, würde ich sagen, dass diese ganz sicher keine Freude an ihrem Glauben und der Erlösung durch unseren HERRN haben. Durch die Erkenntnis der Liebe unseres Gottes wird Glaube nicht beliebig, ganz im Gegenteil. Man gibt sich noch mehr Mühe nicht zu sündigen, hat aber nicht ständig Angst vor der Hölle, denn \"Furcht ist nicht in der Liebe\" und dieses knann man auch ausstrahlen.


5

3
 
 Kathole 5. Oktober 2011 
 

@antony

Mein Pfarrer, der also von Kardinal Lehmann felsenfest davon überzeugt wurde, daß der Papst diesem seine geheimsten Gedanken, Ansichten und Absichten anvertraut hat, die wohl nicht einmal Msgr. Gänswein kennt, hat von Lehmann auch die extrem abfällige Beurteilung des seligen Johannes Paul II. als theologisch inkompetentem (despektierlich!) polnischem Papst und insbesondere auch die abschätzige Einordnung von dessen verbindlichem Schreiben \"Ordinatio Sacerdotalis\", als theologisch miserabel begründetes und deshalb letzlich völlig indiskutables Papier übernommen.

Das ist die von Kardinal Lehmann vertretene und an seine Jünger, darunter sehr viele Kleriker der ED Freiburg, weitergereichte deutsche Hybris, wonach die deutsche (seine) Theologie dem Rest der Welt(kirche) haushoch überlegen sei. Da Papst BXVI. aber deutscher Theologe ist, muß er ihn natürlich für sich vereinnahmen, um seine deutsch-überhebliche Argumantation durchziehen zu können.


2

1
 
 Kathole 5. Oktober 2011 
 

@antony:

Das ist ja genau die Gefährlichkeit Kardinal Lehmanns, daß er bei seinen Zuhörern zuerst den Eindruck verfestigen möchte, daß er quasi der engste Vertraute und Freund Papst Benedikt XVI. ist. Dazu gehört natürlich auch, ihn scheinbar gegn Kritik zu verteidigen und in Schutz zu nehmen. Hat er sich so die Sympathie und Offenheit auch der mit dem Papst verbundenen Zuhörer erst einmal erworben und ihre Abwehrkräfte gelähmt, setzt er plötzlich seinen Stich gegen die Äußerung des Papstes, die ihn am meisten verärgert hat.

Meinen Pfarrer, der wohl immer noch zum katholischeren Drittel der Freiburger Kleriker gehört, hat Lehmann genau auf diese Weise völlig davon überzeugt, daß Papst Benedikt XVI. eigentlich die Priesterweihe für Frauen öffnen möchte, aber wegen der Betonköpfe im Vatikan nicht so kann wie er wöllte, und deshalb in sehr kleinen Schritten vorgehen würde. Der erste seien die Ministrantinnen gewesen, der nächste wäre Diakonat der Frau und so weiter.


2

1
 
 Dismas 5. Oktober 2011 

@antony

na also, was Sie in Ihrem neuesten Statement schreiben ist, dass was ich mit meinen Worten Ihn dauernd sagen will: Der Hl.Vater ist zu liebevoll zu kultiviert, als dass er die bestehenden DIfferenzen in der Öffentlichkeit austragfen würde.


2

1
 
 antony 5. Oktober 2011 

@ Kathole

Was die Lehmann-Jünger umtreibt, weiß ich nicht, weil ich nicht zu dieser Schar gehöre.

Ob S.E. die eigenen Erkenntnisse als höherwertig hinstellt, weiß ich auch nicht. Ich lese nur, dass er sie zur Diskussion stellt.

Ich habe gestern den gesamten o.g. Beitrag in der FAZ gelesen und festgestellt, dass er 98% Zustimmung und Verteidigung dessen enthält, was der Hl. Vater in Freiburg gesagt hat. Die 2%, die offenbar kath.net zu der Überschrift \"Lehmann greift Benedikt an\" veranlasst haben, sind eine Meinung, die er durch seinen Beitrag ja zur Diskussion stellt und damit auch der Möglichkeit des Widerspruchs aussetzt.

Ich persönlich nehme die Reden des Hl. Vaters ja 100% an, aber finde es schade, wie hier z. T. verurteilt wird.


3

3
 
 Victor 5. Oktober 2011 
 

Die Kirche auf deutsch, nicht allein, ist eine schwierige Sache. Das Problem ist ein weit grassierendes Un- oder Nichtverständnis für den Herrn und Erlöser. Der Herr will in Demut geliebt werden und entzieht sich allen, die ihn für ihre eigenen Gedanken \"reklamieren\".
\"Gott ist die Liebe\". Das versteht man besonders bei den \"religiösen\" Routiniers nicht. Zur Zeit Jesu nicht bei den Juden (Pharisäern, Schriftgelehrten zumeist) und heute ist es ganz, ganz genauso in Seiner Kirche.
Fast alle Priester und Laien haben wenig oder keine Ehrfurcht/Liebe vor Christus im allerheiligsten Altarsakrament. Wäre es anders, gäbe es selbstverständlich überall das innige Verlangen nach knieender Mundkommunion sowie die freiwillige Vorbereitung (Beichte etwa) dazu.
Und über was redet die DBK?!


4

1
 
 Chris2 5. Oktober 2011 
 

\"Schaler Dank\"?

Eher eine ebenso zurückhaltende wie - offensichtlich - treffende Kritik an dem seltsamen Phänomen, daß Leute, die sich innerlich längst von der unbequemen \"Stiefmutter Kirche\" verabschiedet haben, ihr ihre Füße dennoch weiter demonstrativ auf den Tisch knallen. Liegt es am (trotz aller Verwässerungen) immer noch recht nahrhaften Essen, an den \"kleinen Geldgeschenken\" oder ist es doch die uneingestandene Befürchtung, vielleicht doch die \"richtige\" Kirche Christi zu verlassen? Dann sollten sie allerdings mit dieser göttlichen Stiftung Verantwortungsvoller umgehen: Die Stiftungsaufsicht kommt bestimmt, und wenn es auch nicht mehr in diesem Leben ist...


3

1
 
 Gipsy 5. Oktober 2011 

Nun ja

ohne Kritik scheint es ja nicht zu gehen und nun hat Kardinal Lehmann einen Satz kritisiert, einer der letzten im Ganzen, sonst hätte er womöglich nichts mehr gefunden.
Im Grossen Ganzen jedoch sehe ich keinen \"Angriff\" gegen den hl.Vater, da muss ich den Kardinal Lehmann doch einmal in Schutz nehmen.


3

3
 
 Christa 5. Oktober 2011 

Kardinal Lehmanns

größte Sorge bei einem möglichen Wegfall der Kirchensteuer wird sein, dass sich sein gegründeter Abtreibungsverein und die liberalen Gremiumsvereine auflösen könnten.


2

0
 
 Jofichtel 5. Oktober 2011 

ZDF Heute Journal

\"Kardinal Lehmann wagt sich vor, die deutschen Bischöfe müssen bei Reformthemen wie bei Diakonat der Frau, oder wieder verheiratete Geschiedene, Vordenker sein. Wörtlich sagte er: Da ist Raum genug, um in unserem Land das auch vorzubereiten, zu formulieren in Rom an die Tür zu klopfen, um dann zu sagen; das haben wir erarbeitet.\" Manchmal ist man schon geneigt als deutscher Katholik, im Vatikan Asyl zu beantragen ;-)


4

0
 
 Kathole 5. Oktober 2011 
 

@Incomódo

Ich teile völig ihre Sicht der Erwähnung Kardinal Lehmanns im Erfurter Augustinerkloster, wonach es sich dabei um eine sanfte Taktik handelete, jemanden auf seine Seite zu ziehen.

Weiter sehe ich das auch so, daß der Heilge Vater die stetig wachsende Verbitterung Kardinal Lehmanns und dessen immer weiteres Abdriften sehr wohl erkannt hat, und gerade deshalb nach irgend etwas Positivem in der kirchlichen Laufbahn des Mainzer Gegenpapstes gesucht hat, an das er ihn erinnern und für das er ihm danken konnte, damit dieser die Gelegenheit erhalten könnte, daran anzuknüpfen, neu anzufangen und alle seine hinterlistigen Intrigen und nachmaulenden Attacken hinter sich zu lassen. Als Seelsorger liegt dem Heiligen Vater das sehr gefährdete ewige Heil dieses Mitbruders im fortgeschrittenen Alter am Herzen.


4

1
 
 Kathole 4. Oktober 2011 
 

@antony: Demut und Gehorsam ist nicht sein Fall.

Das Argumentationsmuster der Lehmann-Fangemeinde, welche die namentliche Erwähnung und Würdigung von Kardinal Lehmann im Erfurter Augustinerkloster als Beweis eines sehr engen Vertrauensverhältnisses zum Heiligen Vater interpretieren, habe ich jetzt schon so oft gelesen und ich frage mich immer wieder:

Gibt es den Lehmann-Jüngern denn nicht zu denken, daß der Papst dort eine theologische Auftrags-Tätigkeit Kardinal Lehmanns gewürdigt hat, zu der die Initiative von Rom kam, und die außerhalb seiner Amtsführung als Bischof von Mainz und Vorsitzender der DBK stattfand?

Daß der Mainzer Bischof intelligent ist und wahrscheinlich die Lehre der Katholischen Kirche sehr gut kennt, bestreitet hier ja auch niemand. Das Problem ist ja vielmehr sein immer wieder in Erscheinung tretender Mangel an Übereinstimmung mit der Lehre der Päpste, welche die Lehre der Katholischen Kirche ist, und der er seine eigenen abweichenden \"Erkenntnisse\" hartnäckig als höherwertig entgegensetzt.


3

1
 
 AugsburgerCedega 4. Oktober 2011 
 

@Gabriele von Eyb

Eine Volkskirche existiert in Deutschland schon lange nicht mehr. Allerdings tun die kirchlichen Funktionäre noch so. Damit muss Schluss sein. Man braucht nicht mehr in jedem Stadtteil 2 Pfarrgemeinden. Wir müssen endlich anfangen, von diesen Illusionen abzulassen. Kardinal Meisner bringt es auf den Punkt. Wir wollen um alles in der Welt unsere Strukturen erhalten. Allerdings sind diese schon lange im Innern tot. Eine Kirche, die das erkennt, sich aufs Wesentliche (wie Papst Benedikt!) besinnt und aufhört, wie Streithähne umherzugackern, wird einen wirklichen Aufbruch schaffen. Aber die deutschen Katholiken, die ja nicht einmal mehr in Deutschland relevant sind (ist leider die Wahrheit), glauben immer noch, sie seien der Mittelpunkt der Weltkirche. Arrogante Kirchenfunktionäre. Mit ihren ewigen Forderungen, Petitionen, Memoranden, die das Wesentliche verdunkeln und die Freude am Glauben in Zwietracht verwandeln, haben sie die Kirche in deutschland ruiniert.


4

1
 
 Navelius 4. Oktober 2011 

Noch eine Weile...

Warten wir erst noch eine Zeit ab, bis die Schock-Starre nach dem Levitenlesen des Papstes nachgelassen hat. Wir werden uns noch wundern, wie laut geschlagene Hunde bellen können und wie viele handeln werden, frei nach dem Motto \"Jetzt erst recht!\", wie viele den \"verwüsteten Weinberg\" als ihr ruhmreiches Lebenswerk zu verteidigen suchen werden.


2

1
 
 Airam 4. Oktober 2011 

am Rande dieser Diskussion - von wegen \"informieren\"

@ Gabriel von Eyb (in ihrer Antwort auf Nr.10...)

Nicht Paulus, sondern Petrus war der erste \"Heidenmissionar\" >> vgl. Apg 15,7 (\"...erhob sich Petrus und sagte zu ihnen: \"Brüder, wie ihr wißt, hat Gott vor langer Zeit bei euch entschieden, daß die Heiden aus meinem Mund das Wort des Evangeliums vernehmen und zum Glauben kommen.\")


2

1
 
 Gabriel von Eyb 4. Oktober 2011 
 

@Nummer 10

@Nummer 10
Alles schön und gut, was Sie da schreiben. Für die ersten drei christlichen Jahrhunderte mag das auch angegangen sein. Aber ich frage Sie: Wollen Sie wirklich hinter die Konstantinische Wende zurück?
Keinen gesetzlich geschützen Sonntag, keine christlichen Feiertage mehr usw.
Wenn die Kirche von ihr feindlich gesinnten Diktaturen dazu gezwungen wird in die Katakomben zu gehen, dann geht es nicht anders.
Aber sie sollte nie von selbst in die Katakomben gehen. Die Kirche hat eine gesellschaftliche Verantwortung: Ihr seid das Salz der Erde. Das Licht der Welt!
Ohne Paulus wäre die Kirche nicht aus dem jüdischen Kontext herausgewachsen, durch Paulus und die Heidenmission wuchs sie ins röm. Reich hinein. Ohne Konstantin d. Großen wäre die Kirche am römischen Reich erstickt. Durch Konstantin wurde ihr ein Überleben für die kommenden Wirren der Völkerwanderung und für das herannahende Mittelalter gesichert.
Also bitte erst informieren, Nummer 10. So einfach ist es


3

5
 
 Incomódo 4. Oktober 2011 

@antona

\"Und warum hat der Heilige Vater S.E. Lehmann im Erfurter Augustinerkloster ehrend hervorgehoben? Hätte er nicht tun müssen, wenn er ihn nicht schätzen würde.\"
Es ist eine sanfte Taktik, jemanden auf seine Seiten zu ziehen. Ein freidfertiger Mensach will ja nicht gleicht in jedem den störrischen Esel sehen. Das eben ist die Nachfolge Jesu.


5

2
 
 Jofichtel 4. Oktober 2011 

Eines ist mir jetzt klar geworden.....

möchte ich nicht etwas verwässertes hören, muss ich nur darauf achten, was der heilige Vater auch wirklich gesagt und gemeint hat. Einzelne deutsche Bischöfe hatten schon immer etwas Schwierigkeiten die Intentionen des heiligen Vaters zu übernehmen.


3

0
 
 Nummer 10 4. Oktober 2011 

An \"Klosterschüler\":

Mit Beschimpfung durch Verdrehung der Worte Jesu (\"Ihr Länmer\") haben Sie sicher alles andere als den Tonfall Jesu getroffen. Offenbar hat kath.net nun soviel Popularität gewonnen, dass Feinde des katholischen Glaubens hier unterwegs sind und entsprechend agieren (rot für glaubens-/ papsttreue Meinungen). Aber Sie können sicher sein: Gott sieht und schätzt nicht diejenigen, die mit weltlichen politischen Mitteln Strategiespiele spielen. Irgendwann wird es zu Ende sein, denn nur wo Gott ist, da ist Zukunft. :)


3

0
 
 Nummer 10 4. Oktober 2011 

Sehr verehrter Gabriel van Eyb,

was mich betrifft, bin ich nicht dafür, zu einer Sekte zu verkommen und das gilt sicherlich für die meisten von hier. Doch das ist auch gar nicht damit die Gefahr. Zu Ihrer Frage: Fragen Sie Jesus selbst (Eucharisti. Anbetung), am besten solange, bis Sie eine Antwort erhalten. Eine Frage an Sie: Jesus war entweltlicht. Er hat nicht als Politiker gedacht (\"Mein guter Ruf!\" \"100 Ministranten bedeuten mehr Ansehen\" \"Ich muss Fotos in die Zeitung bringen\" usw.) Finden Sie deshalb auch, dass Jesus und seine Jünger eine Sekte waren? Haben wir doch großes Vertrauen in den Hl. Geist und arrangieren wir uns nicht ständig mit \"weltl. Machtstrukturen\", denn Jesus hat gesagt: Folgt mir nach. Bekanntlich ist er als \"Ketzer\" am Kreuz einen einsamen Foltertod gestorben.


3

1
 
 Cinderella01 4. Oktober 2011 
 

@Friedemann Bach

Wahrheit ist Wahrheit und da gibt\'s nur eine - die Wahrheit Gottes.
Wer eine andere Meinung hat, als die Wahrheit, erkennt diese Wahrheit nicht an.
Ganz einfach, oder?


4

1
 
 Nummer 10 4. Oktober 2011 

Benedetto ist ganz nah am Wort Jesu

S. E. Kardinal Lehmann scheint nicht bemerkt zu haben, dass das sinngemäß (\"Er kritisierte aber, dass Benedikt XVI. unmittelbar danach erklärte, Agnostiker, die aufrichtig Gott suchten, seien näher an dessen Reich «als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne vom Glauben berührt zu sein». «Der Dank wird durch eine solche Sprache schal. Schade!», so Lehmann\") JESUS CHRISTUS gesagt hat und Benedetto ins Heute übersetzt hat. Ich habe die Dankesworte von Benedetto alles andere als \"schal\" empfunden, sondern als sehr wohltuend. Denn Benedetto ist authentisch und demütig, sehr liebevoll in seiner Sprachwahl. S. H. Papst Benedikt hat auch mitgeteilt, dass wir Christen gegen die Apostasie zusammenrücken sollen, das sollte auch für Kardinäle gelten. Außerdem: ENTWELTLICHUNG ist ein langer Prozess, der den Willen und das stete Bemühen voraussetzt. - und viel Hl. Geist :-)


2

1
 
 Rashomon 4. Oktober 2011 

Lehmann

Das ist der Dank des Kardinals dafür, dass der Papst ihn noch nicht in Rente gehen lassen wollte.


2

1
 
 newtube 4. Oktober 2011 
 

Der Kritik des Kardinal wäre entgegenzusetzen, daß der Dank des Papstes gerade nicht den \"kirchlichen Routiniers\" gilt, die er zu Recht kritsiert.
Insofern kann der Dank des Papstes an die richtigen Addressaten auch nicht \"schal\" werden. Ganz im Gegenteil.
Eine banale \"peitio principii\" seitens des alternden Kirchenfürsten also.
Dennoch finde ich Ihren Titel \" Lehmann greift Benedikt an\" , angesichts der Tatsache, daß Lehmann Benedikts Meinung bei weiten Strecken verteidigt und sie zu erlätern bemüht, und sich nur eine kritische Anmerkung zu etwas Zweitrangiges erlaubt, irreführend und aufreißerisch.
Ich kritisiere nicht gerne kath.net. Aber auch hier gilt: \'amica kath.net, magis amica veritas\'.


3

2
 
 Gabriel von Eyb 4. Oktober 2011 
 

Vielen Dank, lieber Herr Kardinal Lehmann

Vielen Dank für Ihre Klarstellungen, verehrter Herr Kardinal Lehmann. Endlich mal klare Worte von kompetenter Seite! Der wichtigste Satz ist der:

\"...dass die Kirche zu weltlichen «verführerischen Mächten» Distanz wahren müsse, ohne sich aus der Verantwortung zu ziehen. \"
Genauso ist es!

Alle Schreiber, die hier gerne möchten, dass die Katholische Kirche zu einer Sekte mutiert, haben den Papst nicht verstanden!

Zur Erläuterung:
Es gibt drei Daseinsformen des Christlichen.
a) Die Volkskirche
b) Die Sekte
c) Das mystische, anonyme Christentum

Wie bitte soll die soziologische Daseinsform der Kirche sein?


4

9
 
 Friedemann Bach 4. Oktober 2011 
 

@Johan Martin

Ich habe Angst vor einer Kirche, in der man gleichsam standrechtlich erschossen wird, wenn es wagt, etwas anders zu sehen als der Papst.

Wenn die Kirche wirklich Ort der Wahrheit sein will, muss sie verschiedene Meinungen aushalten können. Gerade darin erweist sich Treue - übrigens auch in der Ehe - dass man bei aller Divergenz zusammenhält. Und dies, lieber Herr Martin, ist dann vom Heiligen Geist, nicht eine religiöse Monokultur, wie es ihr Beitrag andeutet.

Wenn wir aber die Kirche als \"Ort der Wahrheit\" nicht wollen und einen Kardinal wegen einer anderen Ansicht so angreifen, erzeugen wir einen Episkopat, der duckmäuserisch wird und dem es dann letztendlich auch nicht mehr um die Wahrheit des Evangeliums gehen kann


3

8
 
 Alois Fuchs 4. Oktober 2011 
 

Lehmann

Der Kardinal hat den Papst richtig verstanden undsich deshalb gewehrt. Hätte er es nicht getan, hätte er gezeigt, dass er nicht hingehört hat.


2

0
 
 bezader 4. Oktober 2011 
 

@ Athina

\"Ausgerechnet jene, die die Worte des Papstes so gar nicht verstanden haben, plustern sich mal wieder als dessen Interpreten auf.\"- Ganz genau! Hier scheint es so zu sein, dass die Herde besser verstanden hat als mancher Hirte. Aber einmal sagte Kardinal Schönborn: \"Manchmal lernt auch der Hirte von der Herde.\" Beten wir für unsere Hirten!


1

0
 
 borromeo 4. Oktober 2011 

@Palmsonntag

Kardinal Lehmann ist krank, das stimmt. Aber ich glaube nicht, daß man seinen Gesichtsausdruck während mehrerer Stationen der Papstreise allein auf Krankheit zurückzuführen kann oder muß.

Ich hatte einen ganz ähnlichen Eindruck wie @kathole.


3

0
 
 Siebtel 4. Oktober 2011 
 

Der Slogan von Herrn Lehmann lautet:

Ohne Rom bauen WIR den deutschen Dom!


1

0
 
 borromeo 4. Oktober 2011 

@Kathole

Ja, ganz ähnliches habe ich auch dabei gedacht.


1

0
 
 Dismas 4. Oktober 2011 

@Kathole

ja, ich kann Ihre Sichtweise nur unterstützen.
Es ist furchtbar, was Kard.Lehmann in der Dt.Kirche alles in seiner Herrschsucht alles anstellen konnte.


2

1
 
 Incomódo 4. Oktober 2011 

Das Nachmaulen ist so unschön

@Willigis
„Selbstverständlich respektieren beide auch die Autorität, weshalb sich Lehmann letztendlich natürlich immer dem Papst gebeugt hat.“ Ja, aber nie ohne nachzumaulen, und dies ist es, was hier kritisiert wird. Es ist offensichtlich sein Markenzeichen, denken wir an die Diskussion um den Beratungsschein für Schwangere: Als Rom die Diskussion beendete, erklärte er, „Ich habe mich für das Verbleiben in der staatlichen Schwangerenberatung eingesetzt und bin weiter der Meinung, dass das richtig ist“. Ich jedenfalls verstehe unter „Sich beugen“ etwas anderes.


4

0
 
 sailormoon 4. Oktober 2011 
 

Tief in seinem Innern weiss Lehmann ganz genau , dass er gescheitert ist.


1

0
 
 Palmsonntag 4. Oktober 2011 
 

Kardinal Lehmann

@ borromeo

Während der Bundestagsrede schwenkte die Kamera auch auf die oberen Zuschauerränge, wo u a.Kardinal Lehmann saß - ich habe sein Gesicht betrachtet: er wirkte auf mich angespannt und nicht sehr gesund. -

Damit will ich keineswegs die deutsche \"Lehmann-Kirche\" mit ihren Mitläufern und Epigonen verteidigen, ganz im Gegenteil ! - Gott schütze unseren Heiligen Vater und schenke ihm und uns noch viele gute Jahre.


1

0
 
 Johann Martin 4. Oktober 2011 
 

@Friedemann Bach
Nicht divergierende Meinungen, sondern Einheit und Einigkeit ist ein Zeichen des Heiligen Geistes. Paulus schreibt an die Korinther: \"Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung.\" Genau daran mangelt unserer Kirche in Deutschland. Und viele bilden sich sogar ein, die Uneinigkeit sei ein besonderes Zeichen einer \"lebendigen Kirche\". Genau das Gegenteil ist richtig! Wo der Heilige Geist am Werk ist, da ist Einheit.


5

2
 
 Kathole 4. Oktober 2011 
 

@borromeo

In der Tat, das absolut finstere Gesicht, die regelrecht versteinerte Miene von Kardinal Lehmann beim Papstbesuch ist mir und meiner Frau auch ganz stark aufgefallen. Meine Frau verglich diesen sogar mit dem Gesichtsausdruck der professionellen Darsteller von finsteren, verschwörerischen Kirchenmännern in Hollywood-Streifen á la \"Der Name der Rose\".


4

1
 
 Kathole 4. Oktober 2011 
 

@Stephaninus, @Willigis, @Alle_Lehmann-Fans: Kalter Dolchstoß als freundschaftliche Stütze?

ZITAT: \"Lehmann ... kritisierte aber, dass Benedikt XVI. unmittelbar danach erklärte, Agnostiker, die aufrichtig Gott suchten, seien näher an dessen Reich «als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne vom Glauben berührt zu sein». «Der Dank wird durch eine solche Sprache schal. Schade!», so Lehmann.\" ZITAT-Ende

Jemand, der an dieser, aus tiefstem Herzen kommmende, ergreifende Einlassung des Heiligen Vaterrs, die ich selbst vor Ort in der Freiburger Predigt hören durfte, derart herumnörgelt und diese heruntermacht, soll den Heiligen Vater damit stützen wollen?

Hallo Lehmann-Fans, wacht endlich auf! Der Mythos der Lehmann-Fangemeinde von der angeblichen Unzertrennlichkeit von Lehmann und Papst ist nun endgültig in sich zusammengebrochen, so wie seinerzeit die angebliche Einigkeit von Kanzlerkandidat Schröder und Oskar Lafontaine, wo angeblich kein Blatt Papier dazwischenpaßte. tatsächlich aber Abgründe zwischen ihnen lagen.


4

2
 
 Ingeborgia 4. Oktober 2011 
 

Treu zum heiligen Vater stehen keine Kritik üben.

Die Bischöfe sollen treu zum Heiligen Vater stehen und keine Kritik zeigen, das zeigt wie wenig sie Demut haben.
Die Kirche muss weltabgewandt belieben, da sie eine Kirche des Himmels ist.
Wir hätten viel mehr heiligmäßige Priester wenn sie sichgenau nach dem Pfarrer von Ars, Pater Pio und dem heiligen Franziskus halten würden dann würden auch alle Schafe gut geweidet. Bescheiden arm, demütig, vorm Tabernakel viel beten und das Allerheiligste ausstellen, viel Rosenkränze beten, die Leute zum Beichten bringen, die 10 Gebote lehren.
Ohne Interpredationen nur aus der heiligen Schrift lehren, dadurch können keine Falschlehren entstehen und keine falsche Vermittlung das hat Franz von Assisi so getan, nur orginal getreu die Worte aus der Bibel gelehrt und dann schweigen das die Worte tief sitzen. Diese Priester haben alle Schafe gut geweidet heute sind viele Priester zu weltlich eingestellt sie sollten sich davon abwenden und dem Herrn mehr zuwenden und ihm die Liebe zeigen.


4

4
 
 Stephaninus 4. Oktober 2011 
 

Kann\'s nur nochmals wiederholen:

Ich sehe nicht, dass Lehmann dem Papst in den Rücken fällt. Im Gegenteil, er stützt diesen. Anstatt uns ärgern sollten wir uns freuen.


6

8
 
 Willigis 4. Oktober 2011 
 

Die Kommentierer hier...

...lesen offenbar nur Überschriften. Der Kardinal hat dem Papst im Prinzip in allen Punkten recht gegeben, und fand nur eine Formulierung etwas verunglückt. Das man man in der Kirche noch sagen können.

Außerdem ist es bedauerlich, dass einige Leute aus einer Meinungsverschiedenheit eine \"Imtimfeindschaft\" konstruieren. So vorzugehen wäre Kindergartenniveau, sowohl der Papst als auch der Mainzer Bischof wissen durchaus, dass es in der Kirche unterschiedliche Meinungen und Auffassungen geben kann und respektieren das. Selbstverständlich respektieren beide auch die Autorität, weshalb sich Lehmann letztendlich natürlich immer dem Papst gebeugt hat.


7

8
 
 stellamaris 4. Oktober 2011 
 

Immerhin,

Lehmann hat`s kapiert. Er kaut aber noch dran.


3

0
 
 Dismas 4. Oktober 2011 

Tja \"uns Karl\"

Bei vielen in D. heißt es ja weniger \"Wir sind Papst\" sondern \"wir sind Karl\". Die Zeit ist überreif, dass sich dieser Würdenträger endlich aus seinem Netzwerk in den Ruhestand begibt. Er hat ja so eine Art \"System Karl\" aufgebaut, immer schön mit der Politik (Kohl) zusammen...


4

2
 
 tünnes 4. Oktober 2011 
 

Eph 2,13: \"Jetzt aber seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen. \"
Und viele von denen die sich in der Nähe wähnen sind in Wahrheit in der Ferne.
Der Hinweis, dass ein Agnostker näher sein kann als ein Christ, mag zwar manche erschrecken, ist aber auch gar nicht so selten der Fall. Kein Grund beleidigt zu sein, sondern ein Ansporn..


2

0
 
 Silke76 4. Oktober 2011 

Diese Aussage war doch u.a. das Beste

Agnostiker, die aufrichtig Gott suchten, seien näher an dessen Reich «als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne vom Glauben berührt zu sein». @Sporrie > vollste Zustimmung > dafür beten :-)


2

0
 
 girsberg74 4. Oktober 2011 
 

@ Friedemann Bach

Aus einer Anleitung für Polemik: Zu einem gelingenden Angriff gehört, dass der Angegriffene erst richtig aufgebaut wird, bevor man ihn niedermacht; das hat Karl Lehmann offensichtlich gelernt.
Was er m. E. weniger gelernt zu haben scheint: Kritik anzunehmen und Größere groß sein zu lassen, er kaschiert das mit Worten, nicht aber mit seinem Gesicht.

Das aktuelle Versagen, - ein Nicht-verstehen-Wollen, um seine Anmerkungen zu rechtfertigen –, besteht darin, dass er nicht unterscheidet zwischen den vielen „karitativen Helfern“ und den „Routiniers, die in ihr [der Kirche] nur noch den Apparat sehen, ohne vom Glauben berührt zu sein“. Dieses „Nicht-Unterscheiden“ von Verschiedenem beziehungsweise dessen „In-eins-Setzen“ geschieht strikt nach Lehrbuch.

Jeder der mit offenen Augen und Ohren das betrachtet, was sich Kirche nennt, kann diese Unterscheidungen mit Leichtigkeit treffen. Vielleicht fühlte sich Karl Lehmann selbst betroffen. – Fragt sich am


6

1
 
 Istdasecht 4. Oktober 2011 
 

Agnostiker? Kirchliche Routiniers?

Wie konkret dürfte es denn werden, was der Papst sagt? Könnten mit Routiniers auch jene gemeint sein, die mit Blick auf Katechismus und Kirchenrecht ganz genau wissen, wer rein und wer raus gehört? Und die alle übersehen, die sich um einen aufrichtigen Glauben bemühen, der an manchen Orten noch nicht so klar sieht?


5

5
 
 Kurti 4. Oktober 2011 
 

Getroffene Hunde bellen

Man kann zu den Ausführungen des Kardinals nur sagen. Getroffen Hunde bellen.

Im übrigen hat der Kardinal vor etlichen Jahren selber mal gesagt, dass die Kirche zu viele Sitzungen oder Ähnliches veranstalte und der Geist zu wenig wirke,
Der Mann redet doch mal hü mal hott. Kann man vergessen, seine damalige Einsicht war doch auch nicht ernst zu nehmen, denn Taten folgten dieser nicht wie bei den Politikern. Er ist eben Kirchenpolitiker, kaum mehr.


3

1
 
 Athina 4. Oktober 2011 

Ausgerechnet jene, die die Worte des Papstes so gar nicht verstanden haben, plustern sich mal wieder als dessen Interpreten auf.


1

0
 
 Smaragdos 4. Oktober 2011 
 

Erklären!

«Man kann angesichts mancher Einwände gegen die Rede nur staunen, wie fremd und unbekannt dieses Verständnis der Kirche offenbar vielen geworden ist», so Lehmann.\"

- Genau da beginnt Ihr Auftrag, Herr Kardinal: erklären Sie dem Volk das Verständnis der Kirche, die in Einheit mit dem Papst ist!


2

0
 
 JungundKatholisch 4. Oktober 2011 
 

Ich weiß nicht, in der deutschsprachigen katholischen Kirche (von den anderen Ländern weiß ich zu wenig) vertritt fast jeder (der was zu sagen hat) nur mehr sich selber! Jeder interprätiert, was der Hl. Vater gesagt hat, so wie es ihm gerade recht ist - die einen rufen \"Juhuhh er hat was gegen die Kirchensteuer\" - die anderen kontern mit \"das hat er alles so nicht gemeint\" bzw kritisieren was der Hl. Vater gesagt hat. Dabei schein mir, dass der Hl. Vater einfach in die Kirche ruft: \"Wir müssen die Menschen zu Christus führen! Und nicht all unsere Energie mit weltlichen Problemen wie \'Strukturen und Finanzen\' vergeuden.\" Schon in der Frühchristlichen Zeit wurden extra Diakone eingesetzt die sich um die weltlichen Probleme zu kümmern hatten, damit die Apostel frei für die Verkündigung von Christi Tod und Auferstehung waren! Heute sind die kirchlichen Führungskräfte vorallem mit weltlichen Problemen beschäftigt, aber von der tatsächlichen Botschaft redet bei uns kau


2

0
 
 st.michael 4. Oktober 2011 
 

Hallo, Aufwachen

Lejhmann ist ein, wenn nicht DER Intimfeind des jetzigen Papstes.
Er ist der Vater der \"Generation Karl\" in Deustchland, die zum Ziel hat ein \"Los von Rom\" mit der Bildung der ÖKD hierzulande.
Lehmann hat sich seine Gefolgsleute zielgerichtet gesucht und die \"wichtigen\" Ämter zu seiner Zeit mit \"seinen Kpopfnickern\" besetzt.
Außenrum wird Treue geheuchelt, die Medien tagaus- tagein mit Anti-Rom Infos gefüttert.
Wer die Wahrheit über diesen \"Hirten\" wissen möchte, schlage bei Prof.Georg May nach, der Zustände und Personen in und um das Bistum Mainz genaustens kennt und Lehmann aufs Schärfste kritisiert.
Seinen Kardinalshut hat er auf Druck von H.Kohl bekommen, Joh.Paul II war wg. der Abtreibungshaltung aus Mainz immer strikt gegen ihn.
Aber so kennen wir unseren \"Karl\", während des Besuchs nach Glanz hechelnd, hinter dem Papst her und nachher das Messer schön in den Rücken von Benedikt.
Das Dumme ist nur, Benedikt weiß das auch !


9

5
 
 Sporrie 4. Oktober 2011 

Wollen wir hoffen und beten, dass Papst Benedikt XVI. noch lange lebt


4

0
 
 Markus-NRW 4. Oktober 2011 
 

Alt68er-Zeitgeist

Ein letztes aufbäumen der Generation der jetzt 60-80jährigen, die ihre verdrehten Ideen noch weitergetragen wissen wollen. In vielen Bereichen erscheint es so, als würden die 68er eine Renaissance erleben, dabei ist es doch nur ein letztes zucken


4

1
 
 FritzBerger 4. Oktober 2011 
 

Agnostiker

sind Suchende. Sie werden leider immer wieder mit Atheisten in einen Topf geworfen. Ein Suchender ist doch in der Tat manchmal der Sache näher als ein Satter, der meint, bereits gefunden zu haben.
Wo um alles in der Welt hat der Papst in diesem Punkte Unrecht, Herr Lehmann?


4

0
 
 Noemi 4. Oktober 2011 
 

nun der Kardinal

hat ja nichts mehr zu gewinnen und nichts mehr zu verlieren, da kann man dann auch mal alle Zurückhaltung fallen lassen und den Mangel an Gehorsam und Loyalität coram publico unter dem Beifall der notorischen Lohnschreiber zur Schau stellen. Allerdings hätte es dieser Selbstdemaskierung gar nicht mehr bedurft- denn allzu viel Mühe die Strippen im Verborgenen zu ziehen, wurde sich in Mainz ja nicht gegeben.


6

3
 
 borromeo 4. Oktober 2011 

Hat jemand während der Messen und Ansprachen des Papstes

bei seinem Deutschlandbesuch auf das Gesicht Kardinal Lehmanns geachtet? Das sprach Bände!

Zur Zeit fühlt sich aber nicht nur Kardinal Lehmann dazu berufen, Kritik am Papst zu üben, sondern es existiert ein ganzer Chor von vor allem \"Berufskatholiken\", die jetzt uminterpretieren wollen, was Benedikt XVI. gesagt hat bzw. die jetzt hachhaken, weil ihnen wohl einiges zu schwer verdaulich ist.
Und genau diese Kameraden hat unser Papst gemeint, als er von \"kirchlichen Routiniers, die in ihr (der Kirche, Anm.) nur noch den Apparat sehen, ohne vom Glauben berührt zu sein\" sprach.
Wobei ich beileibe nicht allen \"kirchlichen Routiniers\" den Glauben absprechen kann, will und darf. Es gibt auch unter ihnen nicht wenige wirklich redliche Katholiken! Aber in diesem Milieu haben sich auch genau die anderen wohlig eingerichtet, die der Papst gemeint und angesprochen hat.


6

1
 
 Friedemann Bach 4. Oktober 2011 
 

Wo greift hier Kardinal Lehmann den Papst an? Ich glaube hier ist wirklich der Wunsch Vater des Gedanken.
Wenn neben vielen erläuternden Lob für die Papstrede eine kritische Bemerkung kommt, kann man doch nicht von Angriff reden.
Allmählich muss man sich wirklich um die Diskussionskultur in der RKK Sorgen machen, wollen wir wirklich einen Episkopat, der dümmlich-karriereorientiert alles abnickt?
Wenn die Kirche wirklich ein Ort der Wahrheit und nicht der Macht sein will, dann müssten wir divergierende Meinungen geradezu herbeisehnen.
Und schriftgemäß wäre das übrigens aucht, wie die scharfe Auseinandersetzung von Paulus und Petrus zeigt.


8

18
 
 Victor 4. Oktober 2011 
 

Ambivalent

Huren, Diebe, Zöllner, Sünder und Agnostiker kommen eher ins Himmelreich: das sagt ja der Herr selbst gegenüber den \"religiösen\" Routiniers von seinerzeit wie auch von heute. Da irrt der Kardinal sehr.
Andererseits hat sich Kardinal Lehmann doch in positiver Weise auch zum Papst gestellt. So einfach instrumentalisieren läßt er sich von den Kirchengegnern ( in der Kirche noch?) dann doch nicht.


3

1
 
 Stephaninus 4. Oktober 2011 
 

Differenziert sehen

Nun ja, eigentlich verteidigt der Kardinal ja den Papst. Nur mit dem Schlusssatz, der zur Schlagzeile gemacht wird, deutet er auf einen kritischen Punkt hin. Also vermutlich ist die Sache nicht so heiss. (?)


4

3
 
  4. Oktober 2011 
 

sitzt tief

Kardinal Lehmann hat es offensichtlich immer noch nicht verwunden, dass nicht er, sondern der vom Heiligen Geist erwählte Kardinal Ratzinger Papst geworden ist. Gott segne und schütze unseren Heiligen Vater Benedikt XVI.


8

3
 
 Klosterschüler 4. Oktober 2011 
 

Ihr Lämmer!

Ich lese hier nurmehr \"Määäh\".


4

9
 
 nemrod 4. Oktober 2011 
 

Tja, Lehmann spielt halt gerne ( wie andere in D auch ) den liberalen, Zeitgeistversteher - Ersatzpapst.


7

2
 
 Linus 4. Oktober 2011 
 

Die Überschrift hat BILD-Zeitungs-Niveau!Sorry.


7

7
 
 Fragender 4. Oktober 2011 
 

Eminenz,

was haben Sie in den letzten 25 Jahren für den katholischen Glauben im Bistum Mainz getan???...

Im Gebet verbunden,
ein fragender Katholik.


8

2
 
 lassie 4. Oktober 2011 
 

Wumm - da hat Benedikt getroffen

direkt auf den großen Zeh mitten aufs Hünerauge. Darum der Aufschrei von den getroffenen.


7

1
 
 Mysterium Ineffabile 4. Oktober 2011 

Es ist Zeit,

das ein Rücktrittsgesuch angenommen wird. Vor einem Jahr hat Lehmann mit seinen Freunden die Diskussion um Dialog, Zölibat und Frauenweihe begonnen, jetzt scheint er noch mal richtig nachzusetzen wollen. Aber es wird ihm auch diesmal nicht gelingen, das vom Papst gewollte Reformwerk zu verhindern.


11

6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Benedikt XVI.

  1. Der neue VIP-Weinberg
  2. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  3. Benedikt XVI. nun der wohl älteste (Ex-)Papst der Geschichte
  4. Kontroverse um die "Tagespost"
  5. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  6. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  7. „Den Menschen etwas von der Größe Gottes vermitteln“
  8. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  9. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  10. Die Sprache der Engel







Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."
  3. Der Teufel und die Linken
  4. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  5. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  6. Charlène von Monaco weist auf Trost im Glauben hin
  7. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  8. Priester der Petrusbruderschaft stürmen mit Weihnachtsalbum die US-Charts
  9. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  10. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  11. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  12. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  13. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  14. Forscher könnten Berg Sinai gefunden haben
  15. Synodale Irrwege - Nationale Sonderwege

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz