Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'

Meisner: Ehe repräsentiert unaufkündbare Hingabe Christi an die Kirche

2. September 2011 in Deutschland, 54 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Kölner Kardinal zu den Aussagen von Erzbischof Zollitsch: „Die Unauflöslichkeit der Ehe gilt für alle Stände und für alle Repräsentanten der Gesellschaft.“


Köln (kath.net) Der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner hat auf Anfrage des Domradio Köln zu den Aussagen von Erzbischof Robert Zollitsch Stellung genommen. Zollitsch hatte in einem Interview gesagt, er erwarte noch zu seinen Lebzeiten Veränderungen im Umgang der Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen, da dies eine Frage der „Barmherzigkeit“ sei.

Kardinal Meisner betonte zuerst, dass „der Erzbischof von Freiburg das Interview gegeben hat und nicht der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz“ (DBK). Als Vorsitzender und „Sprecher“ der Bischöfe müsste er sich ja „des Konsenses der Bischöfe vergewissern“. Meisner mahnte hier die Medien, in der Berichterstattung richtig zwischen dem Erzbischof von Freiburg und dem DBK-Vorsitzenden zu differenzieren, um Irritationen zu vermeiden.


Zum Inhalt sagte Meisner: „Ich kann nur ganz schlicht Folgendes sagen: Die Ehe ist und bleibt unauflöslich.“ Dies sei keine Marotte der Kirche. Die Ehe ist unkündbar, weil sie „die reale Repräsentanz für die unaufkündbare Hingabe Christi an die Kirche und damit an die Welt“ ist. Dies mache Würde, Schönheit und Last der Ehe aus.

Erzbischof Zollitsch hatte als Beispiel eines leidenden Betroffenen den Bundespräsidenten Christian Wulff genannt, der in zweiter Ehe zivil verheiratet ist. Meisner: „Die Unauflöslichkeit der Ehe gilt für alle Stände und für alle Repräsentanten der Gesellschaft. Sie wissen ja, dass die Kirche ganz England verloren hat, weil sie gegen Heinrich VIII. an der Unauflöslichkeit der Ehe festgehalten hat.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischof Meisner

  1. Ruheständler Kardinal Meisner: Mir geht's gut
  2. Gott ist kein Junggeselle, er ist wie eine Familie
  3. Meisner zu 'pro multis': Wir Deutsche sollten nun nachziehen...
  4. Das Herz des Menschen ist wie der Klöppel der Glocke
  5. Darum treten wir für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder ein
  6. Kardinal Meisner distanziert sich von rechtsradikaler Homepage
  7. Auch Herodes hat damals eine Selektion vorgenommen
  8. Meisner: C-Politiker müssen auch privat Flagge zeigen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  7. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  8. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  9. "Für kein Geld der Welt"
  10. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  11. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  14. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  15. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz