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50 Millionen Menschen sind keine Minderheit

19. April 2011 in Deutschland, 25 Lesermeinungen
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Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth übt Kritik an der "Grünen-Idee" nach der Abschaffung des Karfreitags als Feiertag


Berlin (kath.net/pm) Die CDU/CSU-Bundestagesfraktion setzt sich gegen Forderungen von Grünen-Politikern für die Beibehaltung des Karfreitags als stillen Feiertag ein. Dies erklärte die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth.


Flachsbart weist die Aussage von Grünen zurück, dass sich „in unserem Land nur eine Minderheit für den Schutz christlicher Feiertage ausspreche“ und betont: „50 Millionen Menschen, die allein den beiden großen christlichen Kirchen angehören, sind beileibe keine Minderheit.“ Für „öffentliche Sportveranstaltungen, Tanz, Theater oder andere Großereignisse“ gebe es in unserer Gesellschaft „nun wirklich ausreichend Gelegenheit.“

Der Karfreitag sei „ein Tag der Stille und der Besinnung“, der allen Menschen zugutekomme. „Gerade ein Tag, an dem Sterben und Trauer im Vordergrund stehen, wirft jeden Menschen – ganz gleich, ob er an Jesus Christus glaubt oder nicht - auf das Wesentliche zurück. Abschied von einem geliebten Menschen nehmen zu müssen, ist die schmerzlichste Erfahrung, die jeder von uns im Lauf seines Lebens machen muss.


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Lesermeinungen

 padre14.9. 26. April 2011 

\" Du sollst neben mir keine anderen Götter haben\"

Das ist das Fundament.

Die Grünen möchten mit der Abschaffung des Karfreitags als gesetzlicher Feiertag in Deutschland, wieder einen Stein im christlichen Fundament herausnehmen. Um die Gewerkschaften zufriedenzustellen soll der Karfreitag frei bleiben aber ohne Bezug zu Jesus Christus. Infam !!

Was sagt eigentlich unser kath. grüner Ministerpräsident von BW dazu ?

@Erwache und lache
bei aller Begeisterung für die FDGO sollte doch nicht vergessen werden: Hitler und seine NSDAP sind 1933 in Deutschland demokratisch legitimiert an die Regierung gekommen.
Und auch die demokratischen USA haben als einziger Staat, Atombomben auf die wehrlosen Jap. Städte geworfen.
Und auch der Angriffskrieg gegen den Irak wurde von Staaten mit der FDGO begonnen.

denken wir nur an die Verbrechen der frz. Revolution. Alle demokratisch abgestimmt.

UNd Und Und ..........

Die FDGO ist ein Mittel ... aber das Fundament ist JESUS CHRISTUS.

Lassen wir uns nicht auseinandertreiben.


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 Apfelkuchen 25. April 2011 
 

Mit den berühmten \"deutschen Tugenden\"

...kann man auch eine Diktatur locker führen.

Genauigkeit, Fleiss, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Anständigkeit usw.

Deshalb wurden auch z.B in der DDR alle Schweinereien fein säuberlich und penibel genau aufgeschrieben.

Es musste halt auch hier alles seine schöne deutsche Ordnung haben, und so häuften sie sich an, kilometerlange Aktenberge.

Die Kommunisten dagegen, waren nicht so peinlich darauf bedacht, diese deutsche Tugend nachzuahmen.

Die haben jedes ihrer Verbrechen so gut verwischt, wie sie nur konnten.


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 Apfelkuchen 25. April 2011 
 

hat sie auch keine richtigen Werte und damit kein Fundament mehr.

Doch Werte hat diese Gesellschaft schon noch

Aber mit genau diesen Werten kann man im Grunde auch eine Diktatur betreiben

Nicht der Wert an sich ist das Entscheidende, sondern das Umfeld, in dem er gelebt wird.

Werte hat nämlich auch die Mafia, die ehrenwerte Gesellschaft.

Die kümmert sich rührend um dich.


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 Apfelkuchen 25. April 2011 
 

Wenn einer Gesellschaft, wie der unseren nichts mehr heilig ist

Diese Gesellschaft hat ein Problem.

Den solidarischen Zusammenhalt zu wahren und doch für den Einzelnen die maximale \"Selbstverwirklichung\" zu garantieren.

Das ist ein riesiges Spannungsverhältnis, dessen Balance äusserst fragil ist.


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 Erwache und lache 25. April 2011 
 

@ Konrad Georg

Zunächst einmal möchte ich Ihnen Frohe Ostern wünschen.

Es war und ist nicht meine Absicht, irgend jemanden in \"Grund und Boden zu reden\", vielmehr hatte ich lediglich einen Diskussionsbeitrag geleistet - und freue mich über Ihre Antwort.

\"der aber das Entscheidende fehlt, ein solides Fundament.\"

Wie kommen Sie zu dieser Unterstellung? Ich bin mir nur - anscheinend im Gegensatz zu Ihnen - bewusst, dass dieses Fundament - Ideen, Werte, Traditionen - auf einer dynamischen, andauernden, soziokognitiven und damit auch intersubjektiven Konstruktions- und Reflektionsleistung von Menschen beruht.

\"um die Finten und Tricks der kommunistischen Weltbeglücker zu kennzeichnen\"

Ich wüsste nicht, inwiefern meine Aussagen - oder die bestimmter Kreise innerhalb der Grünen, denen ich im übrigen politisch nicht nahestehe - als \"kommunistisch\" interpretiert werden können.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir den Zusammenhang erklären könnten, den Sie hier offenbar sehen.
Einen solchen zu konstruieren erscheint mir umso unverständlicher, als ich mich in meinen Ausführungen explizit auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung bezog und unsere Gesellschaft als offen und pluralistisch bezeichnete. Die kommunistische Ideologie jedoch ist im Kern anti-pluralistisch und steht im Widerspruch zur FDGO.

\"Das Ziel ist leicht darzustellen: Dahinter steht nichts anderes als der Wille zur (faschistischen) Meinungsdiktatur.\"

Kommunismus oder Faschismus? Oder beides? Mir ist schon klar, dass hier trotz aller ideologischen Unterschiede gewisse Ähnlichkeiten bestehen, insbesondere da beide Formen des Totalitarismus anti-pluralistisch und anti-demokratisch sind.
Vielleicht meinen Sie genau diese Eigenschaft? Sie werfen der Grünen Jugend vor, ihre Vorschläge seinen inhärent anti-pluralistisch und anti-demokratisch? Und veilleicht auch mir?

Inwiefern ist es bitte anti-pluralistisch, darauf zu verweisen, dass es anti-pluralistisch und anti-demokratisch ist, wenn die Partikularinteressen und der nicht von allen geteilte religiöse Glaube einer spezifischen gesellschaftlichen Gruppe zum Ausgangspunkt von Gesetzen werden, die ALLE Menschen in Deutschland betreffen?

Nochmal: Niemand nimmt Ihnen das Recht, Ihren Glauben so zu leben, wie Sie es möchten. Ihre Feiertage so zu verbringen, wie Sie es wünschen. Niemand schränkt Ihre Meinungs-, Religions- und Gewissensfreiheit ein.
Es geht nur darum, dass andere Menschen, die diesen Glauben nicht teilen, nicht Einschränkungen unterworfen werden sollten, die sich nur aus diesem Glauben legitimieren.

\"Wer heute sich erlaubt, Homosexualität als krankhaft oder gar als pervers zu bezeichnen, der wird nicht nur als krankhafter (homophob!) Schwulenfeind diskreditiert, sondern auch noch mit dem Strafgesetz bedroht.\"

Ich weiß jetzt nicht, was dies mit der Feiertagsdebatte zu tun hat, aber ich antworte Ihnen dennoch gerne:

Ich werde aber nicht in die inhaltliche Debatte um Homosexualität einsteigen, dies wäre hier off topic.
Sie haben meines Erachtens das Recht, Homosexualität mit jeder nur erdenklichen Wertung zu belegen. Auch im öffentlichen Diskurs: Man nennt dies Meinungsfreiheit. Umgekehrt haben dann Menschen, die Ihre Meinung nicht teilen, ebenso das Recht, Ihre Meinung als homophob zu bezeichnen und zu kritisieren. Die Meinungs- und Redefreiheit gilt nämlich nicht nur für Sie, sondern auch für jene, die anderer Meinung sind.
Wenn Sie Menschen persönlich beleidigen oder tätlich angreifen ist dies allerdings etwas anderes. Ebenso natürlich umgekehrt. Hier müssen Sie sich an die einschlägigen Gesetze halten.
Zugleich sollte Ihnen klar sein, dass Sie zwar ein Recht auf Ihre eigene Meinung haben, nicht aber da Recht, auf Basis Ihrer Meinung andere Menschen zu diskriminieren, etwa, indem Sie ihnen eine Stelle verweigern oder ein Bett in ihrem Hotel. Sie müssen sich an Gesetze halten, solange diese sich auf dem Boden der FDGO bewegen und demokratisch legitimiert sind.

Wer sich diskriminiert fühlt, weil er andere nicht diskriminieren darf, der sollte über den Sinn demokratischer Spielregeln und des gesetzlichen Schutzes von Minderheiten und Andersdenkenden in unserer Gesellschaft vielleicht nochmal nachdenken.


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 Konrad Georg 24. April 2011 
 

Wie einfältig muß man sein, grienende Schläferin

Ihrer Argumentationslinie nach sind Sie eine gut ausgebildete Frau, die einen ohne weiteres in Grund und Boden reden kann, der aber das Entscheidende fehlt, ein solides Fundament.

Ich habe die Zeiten erlebt, als man noch das Wort Salamitaktik benutzte, um die Finten und Tricks der kommunistischen Weltbeglücker zu kennzeichnen.

Der Angriff der Grünen Jugend in nichts davon und allen anderen Aktivitäten ideologischer Art zu unterscheiden, die ein klares Ziel haben und damit aber vor allem Streit provozieren. Das Ziel ist leicht darzustellen: Dahinter steht nichts anderes als der Wille zur (faschistischen) Meinungsdiktatur. Beispiele gefällig? Wer heute sich erlaubt, Homosexualität als krankhaft oder gar als pervers zu bezeichnen, der wird nicht nur als krankhafter (homophob!) Schwulenfeind diskreditiert, sondern auch noch mit dem Strafgesetz bedroht.

Wie gründlich das auch innerhalb der katholischen Kirche bestimmten geistigen Kräften gelungen und durch die 68er Kulturrevolution verstärkt worden ist, davon zeugt der Brief des damaligen Abgeordneten und jetzigen Ministerpräsidenten in spe Winfried Kretschmann an Joseph Kard. Ratzinger, in dem er den Präfekten der Glaubenskongregation über seine (natürlich allein richtige) Sicht der Dinge aufklärte.

http.//alt.ikvu.de/html/archiv/ikvu/staat-kirche/kretschmann-brief-an-ratzinger.html


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 Erwache und lache 20. April 2011 
 

@ krzyzak & Clairvaux

@ krzyzak

\"Es geht uns einfach darum, dass die offensichtlichen christlichen Wurzeln der Deutschen Kultur und somit des deutschen Staates geleugnet werden und mit aller Macht abgeschafft werden sollen/wollen.\"

Historische Traditionslinien lassen sich nicht \"abschaffen\" - die Vergangenheit kann man nicht ändern. Und zu leugnen, dass der christliche Glaube in der europäischen Geschichte der letzten ca. 1700 bis 1100 Jahre (je nachdem, wo man in Europa gerade ist) lange Zeit der vorherrschende war und Ideen-, Kunst-, und Sozialgeschichte stark beeinflusst hat wäre absurd.
Es geht aber darum, wie man heute mit diesen Traditionen umgeht. Nur weil etwas \"Tradition\" ist, ist es nicht automatisch gut. Nur weil neue Ideen sich aus älteren entwickelt haben, waren diese älteren nicht automatisch richtig.

\"Warum sollen wir uns Christen und unsere Religion, deren historische Dominanz einfach aufgeben?\"

Das erwarte ich gar nicht. Dass Sie sich wünschen, dass Ihre Religion weiterhin die dominante bleibt, verstehe ich. In einer Demokratie, die den Menschen Meinungs- und Religionsfreiheit einräumt, ist diese Dominanz aber von der freien Entscheidung eben jener Menschen abhängig. Und abgesehen davon: Selbst eine absolute Mehrheit muss Minderheitenrechte achten.

Wir leben in einer pluralen, offenen Gesellschaft. Die christlichen Kirchen sind auf dem Weg von der Volkskirche zur Bekenntniskirche. Wenn dieTrends sich fortsetzen, werden die Christen in Deutschland - wie schon heute in anderen europäischen Staaten - bald nur noch eine (in sich gespaltene) Weltanschauungs-Gemeinschaft unter vielen sein. Und als solche werden die christlichen Gläubigen - wie alle anderen Menschen auch - alle Freiheiten und Rechte und Pflichten genießen, die andere Menschen auch genießen - nicht mehr, nicht weniger.

In einer bunten Gesellschaft sollten alle Weltanschauungen - die mit der FDGO übereinstimmen! - dieselben Rechte haben, der Staat sollte neutral sein, schon um den sozialen Frieden zu sichern.

Das heißt nicht, dass Sie und andere Christen Ihren Glauben nicht frei leben können sollten, Ihre Traditionen erhalten, Ihre Meinungen in den politischen Diskurs einbringen können sollten. Aber Sie sollten nicht so tun, als müssten diese für alle Menschen in Deutschland/ Europa bestimmend sein.

\"Warum sollen wir das Christentum relativieren und somit neben andere, bedeutungslose Religionen bzw. Ideologien degradieren?\"

Für sich persönlich müssen Sie dies nicht tun. Sie können das Christentum, im Rahmen der FDGO, so interpretieren und leben, wie sie möchten. Es steht Ihnen völlig frei, andere Religionen und Weltanschauungen als \"bedeutungslos\" anzusehen.
Ebenso wie es den Anhängern anderer Religionen und Weltanschauungen freisteht, die Ihre als für sich bedeutungslos anzusehen.

\"Wir haben ein christliches Erbe und wir stehen in der Pflicht dieses zu erhalten und vor allem zu vermehren und nicht eben verwahrlosen zu lassen.\"

Nun, wir haben ein vielschichtiges christliches Erbe, ja.

Was die kulturgeschichtlichen Aspekte betrifft stimme ich Ihnen zu, Baudenkmäler und Kunstgegenstände u.ä. müssen erhalten und bewahrt werden. Dies gilt aber ebenso für antike Mithras-Heiligtümer, prähistorische Kultanalagen o.ä.m.

Die Ideengeschichte ist ein Entwicklungsprozess, in dem Neues je in vielfältiger Weise auf früheren Gedanken aufbaut. Unser Erbe ist hier keineswegs nur \"christlich\", sondern wesentlich breiter. Und Ideen ist man \"nicht verpflichtet\" zu \"erhalten\", nur weil sie mal da sind - man durchdenkt sie in jeder Generation neu. Man verknüpft sie mit Neuem, ändert sie. Dasselbe gilt für die Sozial-, Institutionen- und Rechtsgeschichte.

\"Wer seine Vergangenheit nicht ehrt, hat keine Zukunft verdient.\"

Ich würde sagen: Wer sie nicht KENNT ist verdammt, Fehler zu wiederholen und kann nichts lernen. Oder gute Ideen zu übersehen und zu versuchen \"das Rad neu zu erfinden\". Wer sie nicht KENNT, nimmt sich selbst vieles, weil sie ein breites Spektrum an Ideen und Perspektiven zur Verfügung stellt. Glauben Sie mir, ich finde die Vergangenheit hochspannend- Geschichte war eines meiner Studienfächer :-). Aber die Vergangenheit \"EHREN\"? Was genau an ihr denn? Und was ist \"meine\" Vergangenheit? Die Bayerns? Die Deutschlands? Die Europas? Die der Welt? Die des Universums? Und wie weit gehe ich zurück? 1000 Jahre? 2000 Jahre? 35.000 Jahre?

@ Clairvaux

\"Wenn einer Gesellschaft,
wie der unseren nichts mehr heilig ist,hat sie auch keine richtigen Werte und damit kein Fundament mehr.\"

Müssen Werte \"heilig\" sein? Was genau verstehen Sie unter \"Heiligkeit\"?

\"In unserer zu heterogen gewordenen Gesellschaft trifft man sich nur noch auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner wie\" Brot und Spiele.\"\"

Ja? Wie wäre es denn als kleinster gemeinsamer Nenner einer pluralen, demokratischen Gesellschaft mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und jenen übergeordneten Konventionen, auf die diese verweist? Innerhalb dieses (Werte-)Rahmens kann dann jeder nach seinen eigenen Wünschen \"selig werden\".


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 krzyzak1099 20. April 2011 
 

@Erwache und lache

Es geht uns einfach darum, dass die offensichtlichen christlichen Wurzeln der Deutschen Kultur und somit des deutschen Staates geleugnet werden und mit aller Macht abgeschafft werden sollen/wollen.
Warum sollen wir uns Christen und unsere Religion, deren historische Dominanz einfach aufgeben?
Warum sollen wir das Christentum relativieren und somit neben andere, bedeutungslose Religionen bzw. Ideologien degradieren?
Wir haben ein christliches Erbe und wir stehen in der Pflicht dieses zu erhalten und vor allem zu vermehren und nicht eben verwahrlosen zu lassen.
Sie kennen doch die Sprüche:
\"Ein Haus kann nicht ohne Fundament stehen.\"
\"Wer seine Vergangenheit nicht ehrt, hat keine Zukunft verdient.\"


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 Clairvaux 20. April 2011 
 

Wenn einer Gesellschaft,

wie der unseren nichts mehr heilig ist,hat sie auch keine richtigen Werte und damit kein Fundament mehr. Den Tirolern um Andreas Hofer war die Streichung eines christl.Feiertags, durch die französischen Besatzer einen Befreiungskampf wert.
In unserer zu heterogen gewordenen Gesellschaft trifft man sich nur noch auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner wie\" Brot und Spiele.\"


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 Erwache und lache 20. April 2011 
 

Aufregung

Ich verstehe ehrlich gesagt die Aufregung nicht.

Inwiefern stört es Gläubige in Ihrer Besinnung und in Ihrem Glaubensleben, wenn andere Menschen zugleich anderen Aktivitäten nachgehen? Es geht ja nicht um Open-Air-Veranstaltungen direkt neben Kirchen?!
Die Feiernden in der Disko, die Besucher einer Oper stören doch Ihre freien Glaubensausübung nicht im Geringsten? Sie bekommen voneinander doch gar nichts mit?

Niemand will \"den christlichen Alltag\" abschaffen oder einschränken, JEDER sollte frei seinen Glauben leben dürfen - aber warum sollten Andersgläubige oder Nicht-Gläubige den Geboten eines Glaubens folgen, dem sie nicht angehören?

Wenn die Muslime fasten, fasten Sie und ich nicht mit. Wenn die Juden Pessach feiern, essen Sie und ich dennoch Gesäuertes.
Wieso also sollten andere Menschen in einem pluralen Staat gerade IHREN Glaubensgrundsätzen mit-folgen?

Und warum sehen Sie deren Wunsch, dies nicht zu tun, anscheinend als Angriff auf Ihre eigene Freiheit an - die doch gar niemand einschränken möchte?

Weil wir, so kann ich die Antwort zum Teil vorausahnen, eine christlich geprägt Geschichte haben. Stimmt. Nur: Traditionen und Gesellschaften verändern sich.

Dort wo die damit verbundenen \"staatlichen\" Traditionen heute mit den Grundideen der pluralen Demokratie kollidieren, müssen sie abgeändert werden - und wurden es bereits in vielen Fällen.

Und auch einen anderen Einwand sehe ich voraus: Ja, Sie haben recht, es ist widersinnig, einerseits an christlichen Feiertagen frei zu haben zu wollen und andererseits die mit diesen Festen verbundenen Einschränkungen nicht annehmen zu wollen.

Nur: Wir haben ja die Wahl nicht. Aufgrund geschichtlich gewachsener Strukturen sind viele freie Tage halt christliche Feiertage.
Mir wäre es auch lieber, die religiösen Feiertage würden als staatliche Feiertage abgeschafft und auch die Ferienzeiten \"säkularisiert\" (Winterferien, Frühlingsferien u.a.).
Je nachdem, was sich mit den Bedürfnissen von Familien & Arbeit besser verbinden lässt, ließen sich diese entweder durch eine Reihe \"säkularer\", von ALLEN Bürgern teilbarer Feiertage ersetzen (z.B. Tag der Demokratie, Tag des Pluralismus, Tag der Menschenrechte, ein \"Tag der Erinnerung\" an Verstorbene u.a.) - mit der Maßgabe, dass Gläubige an \"Ihren\" Feiertagen zusätzlich unbezahlten Urlaub nehmen dürften.

Oder man gibt einfach allen entsprechend viel Urlaub, und die Gläubigen verschiedenster Richtungen können diesen dann eben - so gewünscht - auch auf Ihre Feiertage legen.

Dass man dabei Rücksicht auf Andersdenkende nimmt, also eben Gläubigen an diesen Tagen nach Möglichkeit (unbezahlt) frei gibt oder Gottesdienste oder Prozessionen nicht durch direkt daneben stattfindene laute Musikfeste u.ä. stört, ist ein Gebot der Höflichkeit, das sich \"verwaltungstechnisch\" sicher auch ohne Verbote für ALLE Arten von Vergnügungs-Veranstaltungen an solchen Tagen durchsetzen ließe.

Und übrigens: Ich bin weder eine Grüne noch eine \"Sozialistin\"...


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 Apfelkuchen 20. April 2011 
 

Wer das Glück für die größtmögliche Menge von Menschen fordert

... so wie es in den USA vorbetet, der kann eben nicht eine Minderheit allein bestimmen lassen, die letztlich allein definiert, wie dieses Glück denn nun für diese große Menge genau auszusehen hat.


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 Apfelkuchen 20. April 2011 
 

Die grüne Hitlerjugend

Sie brauchen alle im Grunde keinen Führer.

Sie führen sich selber in die Irre und versuchen die anderen da mit hinein zu ziehen.


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  19. April 2011 
 

Hundsgemeine grüne Hinterlist gegen uns Christen!

Wenn Grüne gegen die Karfreitagsruhe in Frankfurt kämpfen, betonen Grüne, dort sei die Mehrheit ohnehin nicht mehr christlich.

Wenn Grüne gegen das Jesuskreuz in Bayerns Klassenzimmern kämpfen, betonen Grüne, dort sei die Mehrheit zwar christlich, aber darauf käme es nicht an, denn vorrangig müsse die Minderheit geschützt werden.

Ärgern wir uns darüber nicht. Halten wir aber politisch besser zusammen, nur dann können wir unsere Kinder vor dem falschen Spiel der christenfeindlichen Grünen schützen.

www.gjh.de/frog/?p=686


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 Theobald 19. April 2011 
 

@Regina1964

nein, bitte nicht NOCH eine christliche Partei!!!
Neben den etablierten C-Parteien gibt es ja schon einige andere, die sich bibeltreu und sonst was nennen.
Ergebnis: die sind genauso untereinander zerstritten, wie alle anderen auch, spalten sich, gründen neue Parteien, schimpfen auf Katholiken, wahlweise auf Protestanten und machen das Christentum eher lächerlich als es zu vertreten. Nö danke.


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 Maxim 19. April 2011 
 

Nemrod

Was heißt eigentlich die GrünInnen haben doch gar nicht soo unrecht.
Sie erinnern mich an meine Praktikumserfahrungen: Eine Frau wurde tot in der Wohnung gefunden und als man den Mann verdächtigte und die Polizei sich in der Nachbarschaft erkundigte, kam es zu den Aussagen: Er ist doch gar nicht so unrecht. Später wurde er als Mörder verurteilt.
Haben die Grünen nun recht oder nicht?
Das erinnert mich an die Jahre 1925 bis 1933.
Meine Ohkel erzählen mir, dass ganau die Haltun wie Ihre oft zu hören war: Gar so unrecht haben die Nazis gar nicht immer.
Was wäre eigentlich die Konsequenz Ihrer Aussage, wenn sich in einigen Jahren wieder mehr für die Gottesdienste und für eine religiösere Haltung entscheiden würden. Was wir ja doch erwarten. Ich stelle immer wieder fest, dass manche nach Jahren wenigstens gelegentlich sich wieder für mehr das kirchliche Leben entscheiden, obgleich sie nicht ständige treue Kirchengänger werden. Bei dem Vorhaben der Grünen wäre bald auch für die aktiven Kirchgänger jede Ausübung kaum mehr möglich.
Wollen Sie das?


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 siebenstern 19. April 2011 
 

War zu erwarten

Ist doch wurscht, ob roter, brauner oder grüner Sozialismus. Sind die gleichen Leute: Totalitär und christenfeindlich. Allerdings haben sie auch ihre eigenen Glaubenssätze und Tabus: Klimawandel, Ökologie und Gleichmacherei.und Gender. Wer nicht daran glaubt, bekommt Schwierigkeiten mit dem Gesetzt. Schon heute.


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 Waldi 19. April 2011 
 

Die größte Gefahr...

für die Sinnfragen und geistigen Werte des Lebens, die sich wohl irgendwann einem jeden von uns im Laufe des Lebens zwischen Geburt und Tod aufdrängen, sind die Grünen. Die Grünen kann man wirklich nur noch mit den gottlosen Kommunisten vergleichen, die besonders die katholische Kirche bekämpfen. Wir werden alle noch staunen, welche geistigen Abwege die Günen noch beschreiten werden, wenn sie bundesweit an die Macht kommen. Vielleicht gehen den grünäugigen Wähler dann endlich die Augen auf, welch ein furioser und atheistischer Ungeist in diesen Köpfen steckt.


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 Martyria 19. April 2011 

Die Grünlinge

zählen in Deutschland gerade einmal gut 55 000 Mitglieder, d.h. sie haben sich seit ihrer Gründung vor rund 30 Jahren mehr als verdoppelt; in meiner bayerischen Heimat sind es rund 7000 Mitglieder (gegenüber 12 Mio Einwohnern, also 0,06%).

Aber bitte: Auch wenn man von einem durchschnittlichen Prozentsatz von 5% (kath&ev) Kirchenbesuchern / aktiven Christen im Lande ausgeht, kommt man auf gut 2,5 Mio. Menschen; das ist immer noch das 45fache der \"Grünen\" und das 5fache der Menschen, die an Wochenenden Spiele der 1. Fußball-Bundesliga besuchen.

WER ist hier die MINDERHEIT?
WAS ist Demokratie wert, wenn ein _16tel Prozent_ die Meinungshoheit beansprucht??


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 Apfelkuchen 19. April 2011 
 

Tyrannei ist doch

wenn die Minderheit der
Mehrheit sagt, was sie denn gefälligst so alles zu tun hätte.

Oder ist es umgekehrt ?


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 Regina1964 19. April 2011 
 

DIE GRÜNEN SOLLTE MAN \"ABSCHAFFEN\" UND \"VERBIETEN\"

ABER SUBITO.
Was mir dazu noch so spontan einfällt:
Man sollte eine (neue) Partei gründen, die sich für die Interessen der deutschen Katholiken einsetzt und ihre Kultur vor so was schützt. Die diesbezügliche einst große \"C-Partei\" zerfällt und zerbröckelt ja in ihrem eigenen Innern, unter anderem aufgrund von mangelnder christlicher/katholische Führungsleitmotive, wie sie einst Konrad Adenauer dieser Partei aufgeprägt hat.


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 Apfelkuchen 19. April 2011 
 

Die Grünen sind eine Minderheit

Als solche geniessen sie natürlich Minderheitenschutz.

Nach Darwin stammen alle Menschen vom Affen ab.

Die Grünen waren da offenbar ganz vorn mit dabei.


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 Apoka 19. April 2011 
 

Traurig,

ich würde die grüne Idee eher als Minderheitsidee einstufen. Schon merkwürdig; arbeitsfrei sollten die christlichen Feiertage schon bleiben, an ihren Ursprung erinnert man sich aber nicht.
Diese Menschen sind nur zu bedauern.....
Hier zeigt sich das wahre Gesicht der Grünen.


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 Cosinus 19. April 2011 
 

So stellt man sich die grünen Gutmenschen vor -

aggressiv gegen das Christentum und unterwürfig gegenüber dem I*lam.


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 nemrod 19. April 2011 
 

Wenn wir ehrlich sind, haben die \"GrünnInnen\" doch gar nicht so unrecht. Schauen wir uns doch um, wieviel Prozent der Katholiken ( oder anderer Christen ) am Karfreitag die Gottesdienste besuchen und sich ( bei Katholens ) an die Abstinenzgebote halten! Und dann vergleichen wir die Ankündigungen für diverse Karfreitags - Skatturniere, -Fischessen und ähnliche Veranstaltungen ( hier in einer \"urkatholischen\" Gegend ). Leider ist für die Masse der \"christlichen\" Bevölkerung der Karfreitag nur noch ein willkommender arbeitsfreier Tag wie Christi himmielfahrt und Fronleichnam. Als \"praktizierender\" Katholik kann man das zwar nur bedauern, aber es ist leider die Realität. Also ist diese Forderung aus den Reihen der \"christlichen\" Parteien auch nur ( leider ) Populismus!


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 Kajo 19. April 2011 
 

Hoffen wir

das die Grünen nie die Regierungsgewalt in Deutschland bekommen, denn dann wird der christliche Alltag in Deutschland abgeschafft. Lasst euch nicht durch Grüne kath. Aushängeschilder wie in Baden-Würtemberg täuschen.


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