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Die 'liberale Agenda' in der Kirche ist verpufft

17. April 2011 in Weltkirche, 33 Lesermeinungen
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Australischer Kardinal Pell: Der veraltete liberale Flügel der Kirche, der die nachkonziliare Diskussion und oft auch Bischöfe und Kirchenbürokratie dominiert hat, hat bei den jungen praktizierenden Katholiken keine Nachfolger mehr


Melbourne (kath.net)
"Der in die Jahre gekommene liberale Flügel der Kirche, der die Diskussion nach dem Konzil und oft auch die Bischöfe und die Kirchenbürokratie dominiert hat, hat bei den jungen, praktizierenden Katholiken, bei Priestern und bei Ordensleuten keine Nachfolger mehr." Dies stellte der australische Kardinal George Pell in einer kräftigen Replik an einen dissidenten und pensionierten Priester aus Australien fest, der in der Aprilausgabe der Zeitung "The Swag" wilde Angriffe auf die Kirche gestartet hatte. Der Priester attackierte in dem Aufsatz die Kirchenlehre zur Sexualität, zur nicht-möglichen Frauenweihe und zum Priesterzölibat.


Pell erwiderte in derselben Ausgabe der Zeitung die Angriffe des Priesters und erinnerte daran, dass die jüngere Generation von der "rechtgläubigen Lehre" angezogen werde und jene Orden und Priesterseminare, die sich daran auch halten, voll sind. Die "liberale Agenda" sei inzwischen verpufft. Pell kritisierte dann, dass genau die 68-er-Generation und ihre Nachfolger der liberalen Agenda die Kirche geschädigt und die Jugendliche zurückgedrängt habe. Als Beispiele führte der australische Kardinal Länder wie Belgien, Holland oder den französisch-sprechenden Teil von Kanada an. Dort seien die Kirchen regelrecht geleert worden.


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