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Erste Internationale Tagung zur Eucharistischen Anbetung in Rom

14. Dezember 2010 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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20.–23. Juni 2011: für die Verbreitung der eucharistischen Anbetung in allen Pfarreien und Diözesen der Welt. Eucharistische Anbetung und Neuevangelisierung. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Die Erste Internationale Konferenz über Eucharistische Anbetung wird in Rom vom 20. Juni bis 23. Juni 2011 stattfinden. Absicht der Tagung ist es, den Wunsch des Lehramtes der katholischen Kirche zu fördern, die Praxis der eucharistischen Anbetung in allen Pfarreien und Diözesen der Welt zu verbreiten.

Die eucharistische Anbetung ist von jeher ein großes Anliegen Papst Benedikts XVI., der sich nicht scheute, diese Praxis in den Mittelpunkt der Weltjugendtage 2005 in Köln und 2008 in Sydney zu stellen. „Die Gläubigen sollen versuchen, das Allerheiligste Sakrament mit Andacht und Frömmigkeit zu empfangen und zu verehren“, so der Papst am 11. Mai 2007.

„Auch nach der Feier der göttlichen Geheimnisse bleibt Jesus, der Herr, im Tabernakel lebendig deshalb wird Er besonders durch die eucharistische Anbetung gepriesen“, so Benedikt XVI. vor dem Gebet des Angelus am 10. Juni 2007. „Mehr noch: Es besteht ein inneres Band zwischen der Feier und der Anbetung. Die heilige Messe ist nämlich in sich selbst die größte Handlung der Anbetung der Kirche: ‚Niemand isst dieses Fleisch«, schreibt der hl. Augustinus, ohne es vorher angebetet zu haben’ (Enarr. in Ps. 98,9: CCL XXXIX, 1385). Die Anbetung außerhalb der heiligen Messe verlängert und verstärkt das, was während der liturgischen Feier geschehen ist, und ermöglicht eine wahre und tiefe Aufnahme Christi“.


Benedikt XVI. empfiehlt den Hirten und allen Gläubigen die Praxis der eucharistischen Anbetung nachdrücklich: „Den Instituten des geweihten Lebens wie auch den Vereinigungen und Bruderschaften, die sich ihr in besonderer Weise widmen, spreche ich meine Wertschätzung aus: Sie erinnern uns daran, Christus in den Mittelpunkt unseres persönlichen und kirchlichen Lebens zu stellen. Ich freue mich des Weiteren feststellen zu können, dass viele junge Menschen die Schönheit der persönlichen wie auch der gemeinschaftlichen Anbetung entdecken. Ich lade die Priester ein, die Jugendgruppen darin zu ermutigen und sie auch zu begleiten, damit die Formen der gemeinschaftlichen Anbetung stets angebracht und würdig seien, mit angemessenen Zeiten der Stille und des Hörens auf das Wort Gottes“.

„Im heutigen, oft lärm- und ablenkungsreichen Leben ist es wichtiger denn je, die Fähigkeit zu innerer Stille und Sammlung wiederzugewinnen: Die eucharistische Anbetung gestattet es, dabei nicht nur um das eigene ‚Ich’ zu kreisen, sondern Gemeinschaft mit jenem »Du« zu finden, das voller Liebe ist: Jesus Christus, ‚der uns nahe Gott’“.

Als Referenten der Tagung sind eingeladen:

Kardinal Francis Arinze, emeritierter Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung;
Kardinal Raymond Burke, Präfekt des Obersten Gerichtes der Apostolischen Signatur;
Kardinal Antonio Cañizares, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung;
Kardinal Albert Malcolm Ranjith Patabendige Don, Erzbischof von Colombo (Sri Lanka);
Kardinal Mauro Piacenza, Präfekt der Kongregation für den Klerus;
Kardinal Peter Turkson, Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden;
Giovanni d’Ercole, Weihbischof in L’Aquila;
José Ignacio Munilla, Bischof von San Sebastian (Spanien);
Dominique Rey, Bischof von Fréjus-Toulon (Frankreich);
Athanasius Schneider, Weihbischof in Karaganda (Kasachstan);
Nicolas Buttet, Gründer der Gemeinschaft Eucharistein (Sion Schweiz);
Mark Kirby, Prior des Benediktinerklosters „Our Lady of the Cenacle“ (Tulsa, USA);
Florian Racine , Gründer der Missionare der Allerheiligsten Eucharistie (Sanary, Frankreich);
Sr. Adela Galindo, Gründerin der „Servants of the Pierced Hearts of Jesus and Mary“ (USA);
Sr. Joseph, Missionarin der Nächstenliebe (Kalkutta, Indien).

Nähere Informationen zu Programm und Einschreibemöglichkeit:
www.adoratio2011.com



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