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‚Bitte ohne derlei tendenziöse, unterschwellige Aussagen’

7. April 2010 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Offener Brief an den TV-Sender Pro 7 zur Werbeunterbrechung im Film "Die Passion Christi" am Karfreitag von Franziskus v. Ritter-Groenesteyn.


München (kath.net)
„Es hat mich gefreut, dass Sie am Karfreitag, wenn auch erst spät abends, den Film von Mel Gibson „Die Passion Christi“ ausgestrahlt haben, und das sogar mit nur einer Werbeunterbrechung.

Nur war ich – und da bin ich nicht allein – über die Botschaft, die Ihr Haus mit der Werbeunterbrechung platziert hat, mehr als verärgert: Eingeblendet wurde Ihr Trailer zu dem Spielfilm „10.000 B.C.". Der erste Satz aus diesem Trailer, der unmittelbar auf Mel Gibsons Film folgte, war dieser: „Er ist kein Gott!“.


Dies ist nicht irgendein aus dem Zusammenhang gerissenes Filmzitat, sondern ein von Ihnen bewusst platziertes Statement zum Film „Die Passion Christi“, deren Hauptfigur für alle Christen der Sohn Gottes ist. Damit überschreiten Sie deutlich die Kompetenzen Ihres Medienauftrags, einer ausgewogenen und neutralen Dienstleistung.

Wenn Ihr Sender Schwierigkeiten mit den christlichen Glaubensinhalten hat, bleibt es Ihnen unbenommen, einen Film wie die "Passion Christi“ nicht zu senden. Wenn Sie es aber tun, dann tun Sie es bitte ohne derlei tendenziöse, unterschwellige Aussagen.

Ich erwarte Ihre Stellungnahme innerhalb einer Woche. Eine Kopie dieses Schreibens erhält die Bayerische Landeszentrale für neue Medien.

Hochachtungsvoll

Franziskus v. Ritter-Groenesteyn


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