SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
- Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
- „Das Ende von Maria 2.0“
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
| 
Legionäre Christi distanzieren sich von Ordensgründer Maciel22. Februar 2010 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Generalsekretär der "Legionäre Christi" hat die Opfer von Missbrauchsfällen innerhalb der Ordensgemeinschaft öffentlich um Vergebung gebeten und sich bei einem christlichen Familien-Kongress vom Ordensgründer Marcial Maciel Degollado distanziert
Mexiko-Stadt (kath.net/KNA) Der Generalsekretär der «Legionäre Christi», Pater Evaristo Sada, hat die Opfer von Missbrauchsfällen innerhalb der Ordensgemeinschaft öffentlich um Vergebung gebeten. Vor 10.000 Teilnehmern eines christlichen Familien-Kongresses in Mexiko-Stadt distanzierte er sich am Wochenende zugleich von Ordensgründer Marcial Maciel Degollado (1920-2008). «Wir müssen die Gründe identifizieren und mit Entschiedenheit das korrigieren, was korrigiert werden muss, damit so etwas nie wieder vorkommt», wird Sada in mexikanischen Medien zitiert. Es sei schmerzhaft die Wahrheit über den Gründer der Ordensgemeinschaft zu akzeptieren und zu erkennen, dass der Ruf der katholischen Priester darunter gelitten habe. 
Papst Benedikt XVI. soll im März die Ergebnisse des Untersuchungsberichts der Apostolischen Visitation über die umstrittene Ordensgemeinschaft erhalten. Fünf Bischöfe, die der Vatikan mit einer eingehenden Prüfung der Vorwürfe gegen die «Legionäre Christi» und Ordensgründer Maciel beauftragt hatte, werden dann über ihre Besuche in den weltweiten Niederlassungen des Ordens berichten. Maciel war im Februar 2008 im Alter von 87 Jahren in den USA gestorben. Ihm wurde vorgeworfen, Seminaristen missbraucht zu haben. Zudem soll er ihnen die Absolution für gemeinsam begangene sexuelle Handlungen erteilt haben. Das Kirchenrecht sieht dafür die automatische Exkommunikation vor, die nur vom Papst selbst gelöst werden kann. Zudem meldete sich während der Untersuchungen ein Anwalt, der die Interessen von insgesamt fünf angeblichen Kindern Maciels vertrat. Maciel selbst bestritt die Vorwürfe. Bereits 2006 hatte der Vatikan den Ordensgründer im Zusammenhang mit Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gemaßregelt. (C) 2010 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Foto: (c) DominikHoffmann/wikipedia
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 23. Februar 2010 | | | | Es gibt sicherlich keinen offensichtlichen Zusammenhang von Zölibat und sexueller Gewalt, denn sexuelle Gewalt trifft alle gesellschaftlichen Gruppierungen, auch solche, die nicht ehelos leben.
Aber vielleicht hat die Ehelosigkeit doch einen Einfluss drauf, wie ich mit meiner eigenen Sexualität umgehe. Und da sehe ich ein ganz klares Defizit in der Kirche und somit auch einen möglichen Zusammenhang.
Aber die Kirche bedient sich ja lieber anderer Ursachen, als selbst bei sich mal zu schauen, das typische Sündenbockphänomen, was schon in der Bibel zum Vorschein kommt. Im übrigen gilt auch hier das, was ich zu einem anderen Artikel in Bezug auf meine Erwartungen an die Bischofskonferenz geschrieben habe. |  0
| | | | | mey 23. Februar 2010 | | | | @wowi Strukturfrage? Ja- wenn man sie auf die gesamte soziologische Entwicklung bezieht, auf den gesellschaftlichen Kontext, aus dem auch Priester und Priesteramtskandidaten kommen. Strukturfrage- auf die Verfasstheit der Kirche gesehen? Ja, wenn Du die \"Fehlerkultur\"in der Kirche meinst,.
Wenn Du allerdings einen Zusammenhang zwischen Zölibat der Priester und Ordensleute und Kindesmissbrauch herstellen möchtest- dann halte ich das für extrem fragwürdig um nicht zu sagen unseriös. |  1
| | | | | 22. Februar 2010 | | | | Besser spät als nie war wohl die Devise für diese Meldung und diese Entschuldigung. Seit 2006 sind diese Vorwürfe im Raum. Warum also erst jetzt die Entschuldigung. Sind die Ergebnisse so erschreckend, das jetzt der Versuch gestartet wird, sich herauszuwinden?
Immer wieder nur Vertuschung und Vertröstung und Versetzung.
Wenn sexueller Missbrauch so ein schreckliches und abscheuliches Verbrechen ist, wie es Benedikt formuliert und manche Bischöfe übernehmen, warum wird denn nicht offensiv alles daran gesetzt, Fälle aufzuklären, warum werden keine unabhängigen Ansprechpartner benannt, warum wird immer wieder verharmlost und das ganze als Einzelfälle bezeichnet. Die Bischöfe haben nicht nur Verantwortung für ihre Priester, sondern genauso für die anderen Menschen und erst recht für die Opfer.
Auch das Statement von Zollitsch heute nachmittag liegt leider immer noch auf der Linie von 2002/2003 und keine Einsicht oder überhaupt der Gedanke daran, dass es eine Strukturfrage ist. |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuLegionäre Christi- Papst ruft Legionäre Christi zu Erneuerung auf
- "Legionäre Christi" wollen Kampf gegen Missbrauch verstärken
- Pater John Connor LC neuer Generaldirektor
- Legionäre-Christi-Generalkapitel: Missbrauchsprävention ein Thema
- Kirche erkennt Gesamtstatuten der Föderation Regnum Christi an
- "Es gibt eine echte Sehnsucht nach Gott in Europa!"
- Vatikan erkennt Statuten in Gemeinschaft "Regnum Christi" an
- Legionäre Christi dementieren Berichte zu Konten in Steueroasen
- Legionäre Christi: Priesterseminar-Leiter räumt Vaterschaft ein
- 'Legionäre'-Provinzial Schöggl: Unser Orden überwindet Krise
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
- Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
- Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
- ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
- Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
- Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
- „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
- Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
- Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
- Wenn das Nein nicht mehr zählt
|