Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  9. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  10. Zwei Formen - ein Ritus
  11. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  12. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  13. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  14. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  15. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"

Legionäre Christi distanzieren sich von Ordensgründer Maciel

22. Februar 2010 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Generalsekretär der "Legionäre Christi" hat die Opfer von Missbrauchsfällen innerhalb der Ordensgemeinschaft öffentlich um Vergebung gebeten und sich bei einem christlichen Familien-Kongress vom Ordensgründer Marcial Maciel Degollado distanziert


Mexiko-Stadt (kath.net/KNA) Der Generalsekretär der «Legionäre Christi», Pater Evaristo Sada, hat die Opfer von Missbrauchsfällen innerhalb der Ordensgemeinschaft öffentlich um Vergebung gebeten. Vor 10.000 Teilnehmern eines christlichen Familien-Kongresses in Mexiko-Stadt distanzierte er sich am Wochenende zugleich von Ordensgründer Marcial Maciel Degollado (1920-2008). «Wir müssen die Gründe identifizieren und mit Entschiedenheit das korrigieren, was korrigiert werden muss, damit so etwas nie wieder vorkommt», wird Sada in mexikanischen Medien zitiert. Es sei schmerzhaft die Wahrheit über den Gründer der Ordensgemeinschaft zu akzeptieren und zu erkennen, dass der Ruf der katholischen Priester darunter gelitten habe.


Papst Benedikt XVI. soll im März die Ergebnisse des Untersuchungsberichts der Apostolischen Visitation über die umstrittene Ordensgemeinschaft erhalten. Fünf Bischöfe, die der Vatikan mit einer eingehenden Prüfung der Vorwürfe gegen die «Legionäre Christi» und Ordensgründer Maciel beauftragt hatte, werden dann über ihre Besuche in den weltweiten Niederlassungen des Ordens berichten.

Maciel war im Februar 2008 im Alter von 87 Jahren in den USA gestorben. Ihm wurde vorgeworfen, Seminaristen missbraucht zu haben. Zudem soll er ihnen die Absolution für gemeinsam begangene sexuelle Handlungen erteilt haben. Das Kirchenrecht sieht dafür die automatische Exkommunikation vor, die nur vom Papst selbst gelöst werden kann. Zudem meldete sich während der Untersuchungen ein Anwalt, der die Interessen von insgesamt fünf angeblichen Kindern Maciels vertrat. Maciel selbst bestritt die Vorwürfe. Bereits 2006 hatte der Vatikan den Ordensgründer im Zusammenhang mit Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gemaßregelt.

(C) 2010 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: (c) DominikHoffmann/wikipedia


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Legionäre Christi

  1. Papst ruft Legionäre Christi zu Erneuerung auf
  2. "Legionäre Christi" wollen Kampf gegen Missbrauch verstärken
  3. Pater John Connor LC neuer Generaldirektor
  4. Legionäre-Christi-Generalkapitel: Missbrauchsprävention ein Thema
  5. Kirche erkennt Gesamtstatuten der Föderation Regnum Christi an
  6. "Es gibt eine echte Sehnsucht nach Gott in Europa!"
  7. Vatikan erkennt Statuten in Gemeinschaft "Regnum Christi" an
  8. Legionäre Christi dementieren Berichte zu Konten in Steueroasen
  9. Legionäre Christi: Priesterseminar-Leiter räumt Vaterschaft ein
  10. 'Legionäre'-Provinzial Schöggl: Unser Orden überwindet Krise






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  9. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  10. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  11. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  12. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  13. Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
  14. Zwei Formen - ein Ritus
  15. Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz