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Uruguay: Bischof wird homosexueller Akte beschuldigt

1. Juli 2009 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Priester seiner Diözese klagen den Oberhirten an, dieser spricht von Erpressung. Nur der Vatikan könne hier handeln, sagt die Bischofskonferenz. Am Mittwoch hat der Papst seinen Rücktritt angenommen.


Montevideo (kath.net/CWNews.com) Ein Bischof in Uruguay wird von Priestern seiner Diözese homosexueller Aktivitäten beschuldigt. Aus der Bischofskonferenz heißt es offiziell, dass nur der Heilige Stuhl hier intervenieren könne. Uruguays Katholiken warteten nun ab, ob der Vatikan in der Sache aktiv wird oder nicht. Am Mittwoch hat der Papst nun den Rücktritt des Bischofs angenommen. Der beschuldigte Bischof Francisco Barbosa da Silveira von Minas hat die Anschuldigungen aber zurückgewiesen und gesagt, dass er erpresst werde. Das meldet die CNA.


Laut der Zeitung “El Pais” bat der Bischof um eine polizeiliche Untersuchung, da er sich als Opfer einer falschen Anklage sieht. “El Observador” berichtete noch vor der Annahme des Rücktrittsgesuchs, dass dies der erste Fall in der Kirchengeschichte des Landes wäre, dass ein Bischof wegen einer Sache, die sein “Privatleben” betreffe, zurücktreten müsse.

Der 65-jährige Bischof Barbosa ist einer der theologisch kontroversiellsten Oberhirten Uruguays. Der “zeitoffene” Gottesmann hat sein bischöfliches Motto aus dem Refrain eines beliebten Schlagers gewählt, der oft von der politischen Linken, die Abtreibung unterstützt, eingesetzt wird. Das in umgangssprachlichem Ton gehaltene Motto lautet frei übersetzt „Wir müssen weiter gehen.“

Am Mittwoch hat der Heilige Stuhl in einer Aussendung verlautbart, dass der Papst den Amtsverzicht des Bischofs gemäß Can. 401 § 2 angenommen hat. Dort heißt es, dass ein Bischof seinen Amtsverzicht anbieten soll, wenn er "wegen seiner angegriffenen Gesundheit oder aus einem anderen schwerwiegenden Grund nicht mehr recht in der Lage ist, seine Amtsgeschäfte wahrzunehmen".

Ebenso aus dem Amt scheidet der 75-jährige brasilianische Bischof von Olinda und Recife, José Cardoso Sobrinho, der in dem spektakulären Abtreibungsfall in die Kritik geraten war, KATH.NET hat berichtet. Der Papst nahm seinen Rücktritt aus Altersgründen (Can. 401 § 1) an.


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