Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

Nicht die hochmütige Distanz des Besserwissenden

4. Mai 2009 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Passauer Diözesanbischof Wilhelm Schraml bei Pontifikalamt in St. Pölten: Ohne Liebe zu Christus kann es keine Erneuerung der Kirche geben - Das schließe auch die "Liebe zur Kirche" ein; zu einer Kirche in dieser Welt: mit all den Schwachheiten, Fehl


Passau/St. Pölten (kath.net/iop) Der Passauer Diözesanbischof Wilhelm Schraml hat in der ältesten Stadt Österreichs ein Pontifikalamt gefeiert. Zum 850-jährigen Jubiläum der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten betonte der Bischof am Sonntag die Bedeutung der christlichen Wurzeln. Der Oberhirte sagte: „Das Christentum ist mehr und etwas anderes als ein moralisches System, als eine Reihe von Forderungen, Gesetzen und Geboten“. Es sei das Geschenk einer Freundschaft, die im Leben und im Sterben trage. „Und diese Freundschaft ist Person: Jesus Christus“, so der Bischof.


Ohne den Sohn Gottes im Zentrum bliebe es ein „gespenstisches Christentum ohne Kraft und ohne Wirklichkeit“. „Ohne Liebe zu Christus kann es keine Erneuerung der Kirche geben“, unterstrich Wilhelm Schraml. Das schließe auch die „Liebe zur Kirche“ ein; zu einer Kirche in dieser Welt: mit all den Schwachheiten, Fehlern, Unzulänglichkeiten. Solche Liebe helfe der Kirche, so Bischof Schraml, „nicht die hochmütige Distanz des Besserwissenden, der nur die Narben der Geschichte sieht und das eigentliche Antlitz niemals erblicken kann“.

Der Passauer Bischof rief zur Anbetung Jesu Christi auf. So werde der „stille Protest unseres Glaubens laut gegen jede Art von Selbsterlösung und Machbarkeit der Dinge durch den Menschen, die uns nicht Hoffnung und Zukunft verheißen, sondern letztlich erstarren lassen in lähmendem Entsetzen vor den vergänglichen Werken des Menschen“. Bischof Schraml feierte mit dem St. Pöltener Bischof DDr. Klaus Küng, ein Pontifikalamt im Dom.

Bereits am Samstag, 2. Mai, wurde im Diözesanmuseum die Ausstellung „St. Pölten im Mittelalter“ eröffnet. St. Pölten hat vom Passauer Bischof Konrad II. als erster Ort in Österreich das Stadtrecht erhalten. Konrad, der Sohn des heiligen Leopold – Markgraf von Österreich – war von 1148/49 bis 1164 Bischof von Passau. Er starb als Erzbischof von Salzburg im Jahr 1168.

Foto: (c) Bistum Passau


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  5. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  8. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  9. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  10. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  11. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. Fünf Mythen über den Heiligen Geist
  14. Nicht spektakuläre Gesten sondern kleine Taten der Treue
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz