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Speyer: Domkapitular Franz Jung wird Generalvikar

16. Dezember 2008 in Deutschland, keine Lesermeinung
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Bischof Karl-Heinz Wiesemann wird im neuen Jahr mehrere Leitungspositionen im Bistum Speyer neu besetzen.


Speyer (kath.net/is) Wie Bischof Karl-Heinz Wiesemann am Dienstag bekannt gab, übernimmt ab 1. Januar Domkapitular Dr. Franz Jung (42) das Amt des Generalvikars. Als Generalvikar ist Jung Stellvertreter des Bischofs und Leiter des Bischöflichen Ordinariates, der Verwaltungsbehörde des Bistums.

Bischof Karl-Heinz Wiesemann wird im neuen Jahr mehrere Leitungspositionen im Bistum Speyer neu besetzen. Anlass dafür ist die Pensionierung von Domdekan Hubert Schuler, Domcustos Otto Schüßler und Domkapitular Gerhard Fischer sowie von Caritasdirektor Alfons Henrich. Außerdem entspricht der Bischof der Bitte von Generalvikar Dr. Norbert Weis, ihn zum Jahresende von seinem Amt zu entpflichten. Mit dem personellen Wechsel sind auch Umstrukturierungen in einigen Bereichen der Bistumsverwaltung verbunden.

Ab 1. Januar übernimmt Domkapitular Franz Jung (42) das Amt des Generalvikars. Domkapitular Weis wird zu diesem Zeitpunkt wieder in sein früheres Amt als Offizial und Leiter des kirchlichen Gerichtes zurückkehren, zugleich aber stellvertretender Generalvikar bleiben.


Zu Jungs Unterstützung wechselt der bisherige Geschäftsführer des Seelsorgeamtes, Wolfgang Jochim, als Kanzleidirektor in die Zentralstelle. Er leitet das Büro des Generalvikars und entlastet diesen in den Verwaltungsaufgaben.

Weihbischof Otto Georgens wird als Bischofsvikar die Verantwortung für weltkirchliche Aufgaben und Kontakte sowie für die Ordensgemeinschaften im Bistum übernehmen. Für diese Bereiche waren bisher die Domkapitulare Fischer und Jung zuständig. Von der Aufgabe des Bischofsvikars für die Caritas lässt sich der Weihbischof entpflichten.

Neuer Seelsorgeamtsleiter in Nachfolge von Domdekan Schuler wird ab 1. Februar Franz Vogelgesang (46), bisher Prodekan von Ludwigshafen und Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Ludwigshafen-Gartenstadt. Er wird zugleich von Bischof Wiesemann zum Domkapitular ernannt. Zu seinem künftigen Auftrag gehört die Unterstützung der Seelsorge in den 346 Pfarreien ebenso wie die Umsetzung pastoraler Initiativen auf Bistumsebene. Daneben fallen in seinen Verantwortungsbereich Aufgaben wie die Krankenhaus-, Behinderten-, Familien- oder Jugendseelsorge.

Auch der Caritasverband für die Diözese Speyer wird sich ab Februar mit einer neuen Spitze präsentieren: Bischöflicher Beauftragter für den gesamten Bereich der Caritas und Vorsitzender des Caritasverbandes wird Dompfarrer Karl-Ludwig Hundemer. In dieser Funktion vertritt er auch die diözesane Caritasarbeit in den Gremien auf Bundes- und Landesebene - eine Aufgabe, die bisher vom Caritasdirektor wahrgenommen wurde. Für die Nachfolge von Caritasdirektor Henrich in der Geschäftsführung des Caritasverbandes ist das Bewerbungsverfahren noch nicht abgeschlossen.

Im Bischöflichen Ordinariat ist eine engere strukturelle Verbindung zwischen Finanzkammer und Bauamt vorgesehen. Die beiden getrennten Hauptabteilungen werden zusammengeführt und Domkapitular Peter Schappert, dem derzeitigen Baudezernenten, unterstellt, der zugleich vom Amt des geschäftsführenden Offizials entpflichtet wird. Die Zuständigkeit von Finanzdirektor Franz Zieger und Diözesanbaumeister Heinrich Hartmann für ihre Teilbereiche bleibt dabei erhalten. Zieger wird zusätzlich zum stellvertretenden Leiter dieser vergrößerten Hauptabteilung ernannt. Von den Veränderungen nicht betroffen sind die Hauptabteilungen "Schulen, Hochschulen, Bildung" und "Personal" unter Leitung der Domkapitulare Dr. Christoph Kohl und Josef Szuba.

Domdekan, Domcustos und Dompfarrer werden vom Domkapitel durch Wahl bestimmt. Die Nachfolge von Dompfarrer Hundemer, Domdekan Schuler und Domcustos Schüßler kann deshalb erst geregelt werden, wenn die neuen Domkapitulare Jung und Vogelgesang offiziell ins Domkapitel aufgenommen worden sind. Ihre Amtseinführung durch den Bischof ist für den 27. Januar, den Gedenktag des seligen Paul Josef Nardini, geplant.

Foto: (c) Bistum Speyer


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