Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  15. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘

Pius XII. sah 'Sonnenwunder'

11. November 2008 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Er schreibt, dass er das Sonnenwunder 1950 vier Mal während seines üblichen Spaziergangs in den vatikanischen Gärten sah. Pius XII. betrachtete es als Bestätigung für das Dogma der Aufnahme Marias in den Himmel.


Rom (kath.net/Zenit) Papst Pius XII. wurde mehrmals Zeuge eines “Sonnenwunders”. Das geht aus Pius’ handschriftlichen Aufzeichnungen hervor, die im Familienarchiv bewahrt sind. Der Papst berichtet, dass sich das Phänomen kurz vor und kurz nach seiner feierlichen Verkündigung des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel im Jahr 1950 ereignete. Das meldet die englischsprachige Ausgabe von Zenit.

Diese bisher unveröffentlichten Aufzeichnungen des Pacelli-Papstes sind Teil der derzeit laufenden Ausstellung über Pius XII. in Rom. Dass Pius XII. ein Sonnenwunder gesehen habe, war Experten bisher schon durch eine Predigt von Kardinal Federico Tedeschini (+ 1959) bekannt.

„Ich habe das ‚Sonnenwunder’ gesehen, das ist die reine Wahrheit“, schreibt Pius XII. Das berühmteste Sonnenwunder geschah am 13. Oktober 1917 in Fatima, wo tausende Menschen es bezeugten. Die Jungfrau Maria hatte den Seherkindern dieses Wunder im Voraus angekündigt, damit es möglichst viele Menschen sehen und an ihre Botschaften glauben sollten. Tausende wurden dann Zeugen, als die Sonne „tanzte“ und die verregnete Erde mit einem Mal trocknete.


Pius XII schreibt, dass er das Sonnenwunder sah, als er wie üblich in den vatikanischen Gärten spazieren ging. Er sah es 1950 vier Mal und betrachtete es als Bestätigung seines Vorhabens, das Dogma von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel zu verkünden.

Am 30. Oktober 1950 um vier Uhr Nachmittag gelangte er im Garten zur Lourdes-Statue und wurde plötzlich “ergriffen” von einem nie gesehenen Phänomen: “Die Sonne, die noch immer recht hoch stand, sah aus wie eine blasse, lichtdichte Kugel, die vollständig von einem Lichtkreis umgeben war.“ Er konnte auf die Sonne schauen „ohne die geringste Sorge. Es war eine sehr leichte kleine Wolke davor.” Die “lichtdichte Kugel bewegte sich etwas nach außen, entweder sich drehend oder von rechts nach links und umgekehrt.“

Dasselbe sah er am 31. Oktober und am 1. November, dem Tag der Definition des Dogmas, und dann wieder am 8. November, und „danach nie mehr“.

An den übrigen Tagen versuchte der Papst zu sehen, ob sich die Erscheinung wiederhole, “doch vergebens – ich konnte meinen Blick nicht einmal einen Moment lang (auf die Sonne) fixieren, meine Augen wären geblendet worden.“ Mit einigen wenigen Kardinälen und engen Mitarbeitern hat Pius XII darüber gesprochen.

Das Leben von Eugenio Pacelli war seit jeher eng mit der Jungfrau Maria verbunden. Seit seiner Kindheit gehörte er einer Kongregation von der Himmelfahrt Mariens an. Seine Primiz feierte er vor dem Bild der Maria „Salus Populi Romani“ in Santa Maria Maggiore in Rom und seine Bischofsweihe in der Sixtinischen Kapelle fiel auf den ersten Erscheinungstag in Fatima, den 13. Mai 1917.

Als Papst erkannte er 1940 die Erscheinungen von Fatima an und weihte 1942 die ganze Welt dem Unbefleckten Herz Mariens. Mit der Seherin Lucia von Fatima sprach er oft und kannte als erster Papst das dritte Geheimnis von Fatima, das Johannes Paul II. später veröffentlichte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pius XII.

  1. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  2. Entwurf für unveröffentlichte Enzyklika von Pius XII. entdeckt
  3. „Die Wahrheit wird uns dankbar werden lassen!“
  4. Ein Espresso für den Obersturmbannführer
  5. Keine Abstriche bei der Lehre, aber Verkündigung „in neuer Sprache“
  6. Pius XII.: „Der Mensch ist nur groß, wenn er kniet“
  7. „Die Kirche fürchtet die Geschichte nicht - sie liebt sie“
  8. Will Franziskus den Weltkriegspapst bald seligsprechen?
  9. Eine „unterschlagene“ Enzyklika?
  10. Wann erfuhr der Vatikan von Auschwitz?






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  5. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  6. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  10. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  11. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  12. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  13. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  14. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  15. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz