Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  14. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Der Begriff 'heiliges Messopfer' ist treffend

18. Juni 2008 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Washingtoner Erzbischof Wuerl bei Eucharistischen Kongress: "Wir sind nicht einfach nur Zuschauer in dieser Eucharistie. Wir sind Teilnehmer am neuen Paschahfest"


QUEBEC (kath.net/Zenit.org)
Wenn Katholiken an der Eucharistiefeier teilnehmen, sind sie nicht bloß Zuschauer, sondern Teilnehmer am Geheimnis von Christi Tod und Auferstehung. Das bekräftigte der Erzbischof von Washington, Donald Wuerl, in seiner Ansprache während des 49. Internationalen Eucharistischen Kongresses, der bis zum kommenden Sonntag in Quebec (Kanada) stattfindet. Der US-Erzbischof sprach über das Thema: „Die Institution der heiligen Eucharistie, Geschenk Gottes".

„Der eucharistische Kongress dient dazu, uns noch einmal auf die erlösenden Heilstaten aufmerksam zu machen", hob Erzbischof Wuerl hervor. „Aber das geschieht in der Weise, dass wir tatsächlich Teilhaber dieser Heilstaten werden. Die Kirche ruft uns nicht nur zu einer Gedenkfeier der Ereignisse von vor 2.000 Jahren auf, so lobenswert das auch sein mag, sondern sie lädt uns ein, heute in dieses Geheimnis einzutreten."


Diejenigen, die an der Eucharistiefeier teilnehmen, „sind keine Zuschauer, sondern Teilnehmer", betonte der Oberhirte von Washington. Am Eucharistischen Kongress, der am vergangenen Samstag feierlich eröffnet wurde, nehmen rund 11.000 Pilger teil, 50 Kardinäle und mehr als 100 Bischöfe. Eine Woche lang werden sie unter dem Motto „Die Eucharistie, Geschenk Gottes für das Leben der Welt" miteinader feiern, beten und tiefer über das eucharistische Geheimnis nachdenken.

„Anders als bei jeder anderen Form der Erinnerung und des Gedenkens lässt uns die Messe, die eucharistische Liturgie dank der Gnadengabe Gottes, nämlich durch die Ausgießung des Heiligen Geistes, die Wirklichkeit, die hier zeichenhaft dargestellt wird, machtvoll gegenwärtig werden.

Mit der Eucharistie, so der Erzbischof, „hat Jesus das Sakrament gestiftet, in dem sein Leiden, sein Tod und seine Auferstehung auch in unserem Leben in einer Weise gegenwärtig werden, die es ermöglicht, Anteil an den Gnadengaben des Kreuzes zu erhalten".

Gläubige könnten behaupten, ihren Sünden gestorben zu sein und am neuen Leben teilzunehmen, da sie am Geheimnis von Christi Tod und Auferstehung teilnehmen. „Der Begriff ‚heiliges Messopfer’ ist deshalb treffend, weil sakramental und auch wirklich und wahrhaftig der Tod und die Auferstehung Christi noch einmal vergegenwärtigt werden."

„Wir sind nicht einfach nur Zuschauer in dieser Gedächtnisfeier, in dieser Eucharistie. Wir sind Teilnehmer am neuen Paschahfest", bekräftigte Erzbischof Wuerl ein zweites Mal. „Dieses neue Ritual, das Abendmahl, verwandelt uns in Gottes neues Volk."

Beim eucharistischen Gastmahl seien die Teilnehmer, nicht nur Zeugen der Gedächtnisfeier ihrer Erlösung, sondern tatsächlich Teilhaber - durch den „eigenen lebendigen Glauben". Wie Petrus und Martha könnten die Gläubigen deshalb verkünden: „Ja, Herr, ich glaube", und so aus der Zuversicht des Glaubens schöpfen.

Anteil an Christi Leib und Blut zu haben, mache alle Gläubigen zu Mitgliedern der gleichen Gottesfamilie, die sie untereinander zu Brüdern und Schwestern werden lasse.

Das Miteinander beim Eucharistischen Kongress zeigt nach Erzbischof Wuerl durch die Einzigartigkeit eines jeden mit seinem eigenen Erbe, seiner Tradition und seinem ethnischen und kulturellen Hintergrund einen Pluralismus, der zur conditio humana dazugehöre und doch im Glauben durch Taufe und Eucharistie zur Einheit „in einem Glauben in seiner Kirche“ führe. „Wir sind in der Tat ein Volk - sein Volk“, betonte der Erzbischof.

„Die Einsetzung der Eucharistie diente dazu, um sicherzustellen, dass jeder von uns heute hier in Quebec im Juni 2008 in die Lage kommen würde, am Geheimnis des Kreuzes und der Auferstehung teilzunehmen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  2. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  3. Die katholische Insel des Friedens
  4. „Ein Leib, ein Glaube“
  5. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  6. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  7. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  8. Tausende bei Eucharistie-Prozession in New York City
  9. Theologin: Eucharistie vereint, heilt und verwandelt
  10. Weihbischof Hofer bei "Adoratio" über die tiefste Form des Gebets






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  6. Grösse
  7. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  8. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  9. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  10. „Warum ich katholisch bin“
  11. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  12. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  13. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  14. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  15. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz