Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  8. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Realitätsverlust im Bistum Chur
  12. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  13. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

Schluss mit einem 'romantischen Ökumenismus'

24. April 2008 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hilarion Alfeyev, der russisch-orthodoxe Bischof von Wien und Österreich, plädiert für eine Allianz zwischen der Orthodoxie und der römisch-katholischen Kirche.


Wien (www.kath.net)
Hilarion Alfeyev, der russisch-orthodoxe Bischof von Wien und Österreich, hat in einem Interview den "romantischen Ökumenismus" kritisiert, der durch den Weltkirchenrat angestrebt wird. Das meldet die Nachrichtenagentur Interfax.

Gegenüber einem bulgarischen Magazin meinte er, diese Ideen seien nicht "existenzfähig". Es sei besser, bilaterale und strategische Allianzen aufzubauen. Der orthodoxe Kirchenmann sieht diese vor allem in einer Allianz zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche.


Wörtlich sagte er: "Wir müssen begreifen, dass orthodoxe und katholische Gläubige nicht länger Rivalen sind. Wir sind Verbündete. Diese Rivalität muss ein für allemal aufhören. Wenn wir das verstehen, wird auch der Proselytismus aufhören."

Viele Protestanten hätten eine „light Version des Christentums“ entwickelt, das „ohne apostolische Sukzession, ohne Sakramente, ohne dogmatische Lehren und auch ohne Bindung an christliche Moralnormen auskommt“, kritisierte er.

Jahrhunderte alte Sünden würden von diesen nicht nur ignoriert, sondern sogar unterstützt. Wörtlich sagte Bischof Hilarion: „Sobald christliche Gemeinschaften damit beginnen, theologische oder moralische Lehren des Christentums zu ändern und versuchen, diese 'moderner' oder 'politisch korrekter' zu machen, ist dies der direkte Weg zum geistlichen Tod.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
  4. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  5. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  6. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  7. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  8. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
  9. Katharinenkloster-Abt Simeon zum Bischof geweiht
  10. Orthodoxe Fastenzeit beginnt am kommenden Montag






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Realitätsverlust im Bistum Chur
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  15. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz