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Priester sollen Mittler der Liebe Gottes sein

3. Dezember 2004 in Deutschland, keine Lesermeinung
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Bischof Müller am Priesterdonnerstag: "Mehre die Zahl Deiner Diener, denen die Ausgießung der Sakramente anvertraut ist"


Regensburg (kath.net/pdr)
Bischof Gerhard Ludwig hat am gestrigen Priesterdonnerstag ein Pontifikalamt mit anschließender eucharistischer Anbetung in der Niedermünsterkirche gefeiert. Damit hat er den zweiten Akzent zum Jahr der Eucharistie, das vom Heiligen Vater ausgerufen wurde, in Regensburg gesetzt. Bereits kurz nach seiner Rückkehr vom Eucharistischen Weltkongreß hatte sich Bischof Gerhard Ludwig mit den Gläubigen der Stadt im Dom zu einer eucharistischen Anbetung versammelt.

In seiner programmatischen Predigt vor vielen Gläubigen und den Seminaristen des Regensburger Priesterseminars ging er auf die zentrale Frage der Berufung jedes einzelnen Christen ein. „Aus dem Wissen heraus, dass Gott der Herr das Gelingen unseres eigenen Lebens will, können wir seinem Ruf vertrauensvoll folgen. Dabei ist es unerlässlich, dass wir unsere Seele und unser Sein auf das Wesentliche konzentrieren. Es darf für uns Christen nicht wichtig sein, irdische Reichtümer und volle Bankkonten anzusammeln. Wir müssen vielmehr sagen: Rede Herr, Dein Diener hört. Ich will dorthin gehen, wohin Du mich sendest“, so Bischof Gerhard Ludwig. „Die Gewissheit, von Gott voll und ganz angenommen zu sein, ermöglicht es uns, den Weg des Priesterdienstes, des Ordenslebens und auch den der Ehe zu gehen. Die einmalige Entscheidung, der eigenen Berufung zu folgen, schränkt unsere Freiheit dabei in keiner Weise ein. Vielmehr wird damit die Freiheit erst wirklich konkretisiert.“

Besonders ging der Regensburger Bischof dabei auf die Großartigkeit des Priesterdienstes ein. „Das Geheimnis des Priesterdienstes ist die Erkenntnis der Liebe Gottes zu den Menschen. Die Aufgabe aller Priester ist es daher, Mittler der Liebe Gottes zu sein.“ Gerade der Heilige Geist sei die stete Verkörperung der Liebe Gottes. So nehme auch der apostolische und damit auch der priesterliche Geist seinen Ausgang im Heiligen Geist. Daher habe Jesus nach der Auferstehung auch ganz bewusst seine Jünger angesprochen: „Empfangt den Heiligen Geist. Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben“ und ihnen damit den Auftrag zum Priesterdienst an den Menschen gegeben. „Die Aufgabe eines jeden Menschen ist es, zwischen seiner Empfängnis und dem Ende seiner Jugendzeit den Willen Gottes zu erkennen und darauf in Liebe zu antworten.“



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