
Spirituelle Mitte wieder gefundenvor 7 Stunden in Deutschland, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Schauspieler Kummeth über seinen Kirchenaustritt und das Manko danach.
Kisslegg (kath.net/ pm)
Horst Kummeth (69), Schauspieler und Drehbuchautor, geht regelmäßig zur Beichte. Beichten habe für ihn „etwas Reinigendes“ sagte er in einem Interview mit dem „Vatican-Magazin“. Kummeth war vor 20 Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten und hatte das als großen Verlust empfunden. „Ich habe schnell nach meinem Austritt bemerkt, dass mir meine spirituelle Mitte fehlt“, so der aus vielen Fernsehserien wie „Wildbach“, „Forsthaus Falkenau“ und „Dahoam ist Dahoam“ bekannte Darsteller. 
Kummeth sei daher wieder eingetreten, „letztendlich war es mir egal, ob man sich über mich lustig macht oder mich als wankelmütig bezeichnet. Ich musste wieder rein.“ Danach habe er begonnen sein Leben zu verändern, und „Verhaltensweisen zu entfernen, die zu einem christlichen Leben nicht passen.“ „Als ich wieder aufgenommen worden war von dieser großen Familie von Gläubigen, fühlte ich mich reich beschenkt“, so Kummerth im „Vatican-Magazin“.
Heute engagiert sich der Filmschauspieler, der zusammen mit seiner Frau Eva über 80 Drehbücher schrieb und häufig auch selber Regie führte, als Pfarrgemeinderat, Lektor und Kommunionhelfer in der Münchner Pfarrei St. Emmeran. Auf die Frage, ob denn Schauspieler sein und Katholik zusammenpasse, antwortet er: „Ich kann versichern, das passt gut zusammen.“
Bild: Pixabay
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