Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  14. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  15. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“

Völliger Realitätsverlust bei deutscher Ministerin

7. Mai 2026 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die deutsche Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sorgte am gestrigen Mittwoch mit einer radikalen Leugnung der aktuellen Migrationslage für massive Empörung. Sie behauptete dreist: "Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein"


Berlin (kath.net) Die deutsche Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sorgte am gestrigen Mittwoch laut einem BILD-Bericht mit einer radikalen Leugnung der aktuellen Migrationslage für massive Empörung. Während die Zahlen eine deutliche Sprache sprechen, behauptet die Ministerin öffentlich: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“ Die umstrittene Aussage fiel am Mittwoch während der Regierungsbefragung im Bundestag. Auf eine kritische Rückfrage zur angespannten Haushaltslage und möglichen Einsparungen im Bereich der Migration entgegnete Bas kurzweg, dass eine Einwanderung in die Sozialsysteme schlicht nicht existiere. Stattdessen verwies sie auf den Fachkräftemangel und betonte, dass der Sozialstaat nur entlastet werde, wenn Menschen in Arbeit kommen.


Die Realität in den deutschen Amtsstuben zeichnet laut BILD jedoch ein völlig anderes Bild als das der Ministerin. So lag im Jahr 2025 der Ausländeranteil unter den Beziehern von Sozialleistungen bei 48 Prozent. Die größten Gruppen der Leistungsempfänger stammen dabei aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan und der Türkei. Während deutsche Bezieher im Jahr 2025 Leistungen in Höhe von 24,9 Milliarden Euro erhielten, entfielen auf ausländische Bezieher bereits 21,7 Milliarden Euro. Sogar im eigenen Koalitionsvertrag räumt die aktuelle Regierung ein, dass Anreize zur Einwanderung in die Sozialsysteme „deutlich reduziert“ werden müssen – ein Umstand, den die Ministerin nun offenbar ignoriert.

Die Reaktionen auf den Auftritt der Ministerin ließen nicht lange auf sich warten. Aus den Reihen der CDU hagelt es scharfe Kritik. Innenexpertin Caroline Bosbach wirft Bas vor, das Problem durch Leugnung zu verschärfen: „Natürlich gibt es Einwanderung in unsere Sozialsysteme, zumal auch die Zahlen hier eine klare Sprache sprechen.“ Besonders drastische Worte fand Kolumnist Hans-Ulrich Jörges bei WELT, der Bärbel Bas aufgrund ihrer Haltung als „Sozialstaats-Stalinistin“ bezeichnete.

Foto: (c) erstellt mit GROK, KI


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz