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'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

3. April 2026 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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In der „Will Cain Show“ bezeichnete er die zunehmende Marginalisierung Gottes und den rasanten Anstieg konfessionsloser Amerikaner als eine „tödliche Gefahr“ für das Fundament der Gesellschaft.


Los Angeles (kath.net/gem/rn)

In einem eindringlichen Appell hat der prominente US-Bischof Robert Barron vor dem schleichenden Verfall der westlichen Kultur gewarnt. In der „Will Cain Show“ bezeichnete er die zunehmende Marginalisierung Gottes und den rasanten Anstieg konfessionsloser Amerikaner als eine „tödliche Gefahr“ für das Fundament der Gesellschaft.

Bischof Barron, Gründer des Medienunternehmens Word on Fire und eine der einflussreichsten Stimmen der katholischen Kirche in den USA, sieht den Westen an einem gefährlichen Wendepunkt. Der dramatische Verlust religiöser Bindungen sei kein rein privates Phänomen, sondern ein Angriff auf die Statik unserer Zivilisation.


Zentrales Thema des Gesprächs war die Entfremdung von den christlich-jüdischen Traditionen, die Europa und Amerika über Jahrhunderte geprägt haben. Barron betonte, dass die Werte des Westens – wie die unantastbare Würde der Person oder die objektive Wahrheit – nicht im luftleeren Raum entstanden seien.

„Je mehr wir den Kontakt zu unseren biblischen Wurzeln und der religiösen Tradition verlieren, desto mehr verlieren wir die Verankerung unserer westlichen Kultur“, warnte der Bischof.

Ohne diesen „Anker“ drohe die Gesellschaft in einen Relativismus abzugleiten, in dem Macht und subjektives Empfinden an die Stelle von moralischen Fixpunkten treten. Barron sieht darin eine „existenzielle Bedrohung“, die langfristig zum Zusammenbruch der zivilisatorischen Ordnung führen könne.

Besorgt äußerte sich der Bischof über die sogenannte Gruppe der „Nones“ – jener Menschen, die bei Umfragen angeben, keiner Religion mehr anzugehören. Diese Gruppe wächst vor allem unter jungen US-Amerikanern rasant. Barron argumentiert, dass ein Staat, der sich von seinem Schöpfer abwendet, letztlich auch die Begründung für die Freiheit des Einzelnen verliert.
 


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