Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  13. Der Realismus der Barmherzigkeit
  14. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  15. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan

„Marxistisches Drehbuch“: US-Bischof Barron kritisiert Politikerin der Demokraten

17. Februar 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ocasio-Cortez die westliche Kultur als „dünn“ oder „oberflächlich“ bezeichnet. Barron wirft ihr vor, sich einer marxistischen Philosophie zu bedienen


Winona-Rochester (kath.net/gem/rn)

US-Bischof Robert Barron hat mit deutlicher Kritik auf jüngste Äußerungen der demokratischen Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez (AOC) reagiert. Nachdem Ocasio-Cortez die westliche Kultur als „dünn“ oder „oberflächlich“ bezeichnet hatte, warf Barron ihr vor, sich einer marxistischen Philosophie zu bedienen, die die Grundlagen der modernen Demokratie und Religion untergrabe.  Bischof Robert Barron, bekannt als einer der profiliertesten Medien-Geistlichen der USA, zeigte sich in einer Videobotschaft tief besorgt über die Rhetorik der US-Politikerin Ocasio-Cortez hatte zuvor in einer Debatte die Tiefe und den Wert der westlichen Zivilisation in Frage gestellt – eine Einschätzung, die Barron vehement zurückweist.

Bischof Barron listete die Errungenschaften der westlichen Kultur auf und fragte rhetorisch, wie man diese als bedeutungslos abtun könne:  „Die westliche Kultur hat uns das Rechtsstaatsprinzip gegeben, den Respekt vor den Rechten des Individuums, unser demokratisches politisches System und das Universitätssystem. Das soll dünn sein?“ Für Barron ist die Abwertung dieser Fundamente kein Zufall, sondern Teil einer ideologischen Strategie. Er warnte davor, dass in den USA ein „marxistisches Drehbuch“ an Einfluss gewinne. Besonders als Geistlicher sieht Barron eine rote Linie überschritten. Er erinnerte daran, dass Karl Marx die Kritik der Religion als die Voraussetzung aller Kritik sah. "Das Erste, worauf marxistische Tyranneien in den meisten Fällen abzielten, war die Religion", so Barron. Er äußerte die Sorge, dass eine marxistische Philosophie mittlerweile bei einigen Politikerin Fuß gefasst habe. Diese Ideologie ziele darauf ab, gewachsene Strukturen – von der Kirche bis hin zu demokratischen Institutionen – zu diskreditieren, um sie durch ein System staatlicher Kontrolle zu ersetzen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz