Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

„Marxistisches Drehbuch“: US-Bischof Barron kritisiert Politikerin der Demokraten

17. Februar 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ocasio-Cortez die westliche Kultur als „dünn“ oder „oberflächlich“ bezeichnet. Barron wirft ihr vor, sich einer marxistischen Philosophie zu bedienen


Winona-Rochester (kath.net/gem/rn)

US-Bischof Robert Barron hat mit deutlicher Kritik auf jüngste Äußerungen der demokratischen Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez (AOC) reagiert. Nachdem Ocasio-Cortez die westliche Kultur als „dünn“ oder „oberflächlich“ bezeichnet hatte, warf Barron ihr vor, sich einer marxistischen Philosophie zu bedienen, die die Grundlagen der modernen Demokratie und Religion untergrabe.  Bischof Robert Barron, bekannt als einer der profiliertesten Medien-Geistlichen der USA, zeigte sich in einer Videobotschaft tief besorgt über die Rhetorik der US-Politikerin Ocasio-Cortez hatte zuvor in einer Debatte die Tiefe und den Wert der westlichen Zivilisation in Frage gestellt – eine Einschätzung, die Barron vehement zurückweist.

Bischof Barron listete die Errungenschaften der westlichen Kultur auf und fragte rhetorisch, wie man diese als bedeutungslos abtun könne:  „Die westliche Kultur hat uns das Rechtsstaatsprinzip gegeben, den Respekt vor den Rechten des Individuums, unser demokratisches politisches System und das Universitätssystem. Das soll dünn sein?“ Für Barron ist die Abwertung dieser Fundamente kein Zufall, sondern Teil einer ideologischen Strategie. Er warnte davor, dass in den USA ein „marxistisches Drehbuch“ an Einfluss gewinne. Besonders als Geistlicher sieht Barron eine rote Linie überschritten. Er erinnerte daran, dass Karl Marx die Kritik der Religion als die Voraussetzung aller Kritik sah. "Das Erste, worauf marxistische Tyranneien in den meisten Fällen abzielten, war die Religion", so Barron. Er äußerte die Sorge, dass eine marxistische Philosophie mittlerweile bei einigen Politikerin Fuß gefasst habe. Diese Ideologie ziele darauf ab, gewachsene Strukturen – von der Kirche bis hin zu demokratischen Institutionen – zu diskreditieren, um sie durch ein System staatlicher Kontrolle zu ersetzen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  5. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  6. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  7. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  8. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  9. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  12. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  13. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  14. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  15. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz