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„Marxistisches Drehbuch“: US-Bischof Barron kritisiert Politikerin der Demokraten

17. Februar 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Ocasio-Cortez die westliche Kultur als „dünn“ oder „oberflächlich“ bezeichnet. Barron wirft ihr vor, sich einer marxistischen Philosophie zu bedienen


Winona-Rochester (kath.net/gem/rn)

US-Bischof Robert Barron hat mit deutlicher Kritik auf jüngste Äußerungen der demokratischen Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez (AOC) reagiert. Nachdem Ocasio-Cortez die westliche Kultur als „dünn“ oder „oberflächlich“ bezeichnet hatte, warf Barron ihr vor, sich einer marxistischen Philosophie zu bedienen, die die Grundlagen der modernen Demokratie und Religion untergrabe.  Bischof Robert Barron, bekannt als einer der profiliertesten Medien-Geistlichen der USA, zeigte sich in einer Videobotschaft tief besorgt über die Rhetorik der US-Politikerin Ocasio-Cortez hatte zuvor in einer Debatte die Tiefe und den Wert der westlichen Zivilisation in Frage gestellt – eine Einschätzung, die Barron vehement zurückweist.

Bischof Barron listete die Errungenschaften der westlichen Kultur auf und fragte rhetorisch, wie man diese als bedeutungslos abtun könne:  „Die westliche Kultur hat uns das Rechtsstaatsprinzip gegeben, den Respekt vor den Rechten des Individuums, unser demokratisches politisches System und das Universitätssystem. Das soll dünn sein?“ Für Barron ist die Abwertung dieser Fundamente kein Zufall, sondern Teil einer ideologischen Strategie. Er warnte davor, dass in den USA ein „marxistisches Drehbuch“ an Einfluss gewinne. Besonders als Geistlicher sieht Barron eine rote Linie überschritten. Er erinnerte daran, dass Karl Marx die Kritik der Religion als die Voraussetzung aller Kritik sah. "Das Erste, worauf marxistische Tyranneien in den meisten Fällen abzielten, war die Religion", so Barron. Er äußerte die Sorge, dass eine marxistische Philosophie mittlerweile bei einigen Politikerin Fuß gefasst habe. Diese Ideologie ziele darauf ab, gewachsene Strukturen – von der Kirche bis hin zu demokratischen Institutionen – zu diskreditieren, um sie durch ein System staatlicher Kontrolle zu ersetzen.



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