Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  9. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  10. Beschließen ohne zu entscheiden?
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Neuer ‚Rekord‘: 16.499 Personen starben 2024 in Kanada durch Euthanasie

4. Dezember 2025 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Etwa drei Viertel begründen ihre Entscheidungen mit ‚Verlust der Unabhängigkeit‘. Fast die Hälft sie sich als ‚Belastung für Familie, Freunde oder Betreuer‘.


Ottawa (kath.net/LifeNews/jg)
Im Jahr 2024 haben in Kanada 16.499 Menschen ihr Leben durch Euthanasie beendet. Das sind 5,1 Prozent aller Todesfälle des Landes.

Das kanadische Gesundheitsministerium hat Ende November den sechsten Jahresbericht über Euthanasie (MAiD, „Medical Assistane in Dying“ – medizinische Assistenz beim Sterben) veröffentlicht. Dieser zeigt eine Zunahme der Euthanasiefälle um 6,9 Prozent im Vergleich zu 2023. 


Die Aufzeichnungen des medizinischen Personals zeigen, dass der Hauptgrund für einen Antrag auf Euthanasie der „Verlust der Unabhängigkeit“ ist. 75,5 Prozent der Antragsteller haben dies als Begründung angegeben. 48,5 Prozent der Antragsteller gaben an, sie würden sich als „Belastung für Familie, Freunde oder Betreuer wahrnehmen“. 

58,1 Prozent der Personen, die 2024 durch Euthanasie gestorben sind, geben an, dass sie mit emotionalem Stress, Angstzuständen, Furcht oder existentiellen Leiden zu tun hätten. Mehr als ein Fünftel (22,9 Prozent) litten unter „Isolation oder Einsamkeit“. 

In Kanada gibt es zwei Wege zur Euthanasie. „Schiene 1“ („Track 1“) umfasst Menschen, deren Tod absehbar ist. Darunter fallen fast alle Menschen, die Euthanasie beantragt haben und denen diese auch bewilligt wurde. Die Zahl der Personen, denen Euthanasie unter „Schiene 2“ („Track 2“) bewilligt wurde ist von 625 im Jahr 2023 auf 732 im Jahr 2024 gestiegen. Bei ihnen ist der Tod nicht absehbar. 

Diese Personen leiden unter Diabetes, Gebrechlichkeit, Autoimmunerkrankungen, chronischen Schmerzen und anderen Grunderkrankungen. 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  5. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  8. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  9. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  10. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  11. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  14. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  15. Die Nazi-Projektion

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz