Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Vom Benehmen mit Majestäten
  8. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  9. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  12. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  13. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  14. "Wir haben Maria neue Hände gegeben"
  15. Ein Akt der Demut?

Erfolgreicher Instagram-Influencer Pablo García kündigt Eintritt ins Priesterseminar an

4. September 2025 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der 35-jährige Spanier ist Model, Unternehmer und Influencer, nun bekommt sein Lebensweg eine völlig neue Richtung – „Wahrer Erfolg bedeutet, das Leben zu leben, das Gott für mich vorgesehen hat“


Madrid (kath.net/pl) Pablo García Navarro hat mit einem Video bekanntgegeben, dass er die glückliche Lebensphase als Instagramm-Influencer beenden und seinen Kanal zumindest vorläufig stilllegen wird. Er wurde 1990 in Granada/Spanien geboren und hat 642.000 Follower auf Instagram. Dort gab er am Sonntag bekannt, dass er seinen Account schließen wird, da er bald ins Priesterseminar eintreten wird. Das berichtet das in Madrid erscheinende katholische Portal „Religión en Libertad“, das sich dem Anliegen der Neuevangelisierung widmet.

Das Video zeigt Pablo, der auf einem Stuhl am Meer sitzt und erläutert, er nehme dieses Video auf, um sich von Instagram zu verabschieden, „mit allem, was dazugehört.“ Er habe „viel gelernt“ und die Etappe, die nun zu Ende gehe, „genossen“. Doch wolle er ein „weiteres, sehr spannendes Kapitel“ eröffnen, das „abseits des Rampenlichts, in der Stille und im Gebet“ stattfinden wird: „In ein paar Wochen werde ich ins Priesterseminar eintreten und so Gott will, werde ich in ein paar Jahren Priester sein.“


Er vermute, so erläutert der junge Mann weiter, dass viele Menschen ihn nicht verstehen würden, weil er alles habe, was die Welt sich wünsche – von Geld bis zu einem Job, den er liebt und nach dem sich viele sehnen: „Aber was nützt mir das alles, wenn tief in meinem Herzen noch etwas anderes ist? Was ich im Herzen habe, ist ein Leben in völliger Hingabe an den Dienst am Nächsten, eine Hingabe mit einem Namen: das Priestertum.“

Seine Entscheidung sei nicht plötzlich gekommen und sie basiere „auf einer Gewissheit: Wer sich für den Herrn entscheidet, macht nie einen Fehler“: „Für mich bedeutet Erfolg im Leben nicht Instagram, nicht Geld zu haben oder auf der Straße erkannt zu werden. Wahrer Erfolg bedeutet, das Leben zu leben, das Gott für mich vorgesehen hat.“

Seine Entscheidung„entspricht einem unstillbaren Verlangen in meinem Herzen, den Herrn zu lieben, und wo das geschieht, verschwindet alles andere. Das Einzige, was ich in diesem Leben will, ist, heilig zu sein; alles andere kommt an zweiter Stelle, und ich brauche es nicht.“

Pablo hatte seinen katholischen Glauben „stets gelebt“, berichtet „Religión en Libertad“ weiter. Mit einigen Freunden hatte er 2021 eine Initiative gegründet, die sich um Obdachlose und um weitere Menschen in schwieriger Lebenssituation befinden, um ihnen bei der Arbeitsplatzsuche zu helfen. Sein Instagram-Auftritt, auf dem er seine Reisen in arme Länder und Regionen teilt, ist eine ständige Einladung, dankbar für das zu sein, was man hat, und an diejenigen zu denken, die weniger oder nichts haben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  8. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  10. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  11. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  12. Vom Benehmen mit Majestäten
  13. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  14. Ein Akt der Demut?
  15. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz