Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  12. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  13. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  14. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

„Zu welcher Musik tanzen wir?“

7. August 2025 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Leo XIV.: „In unserer Zeit gibt es keinen Mangel an Sirenengesängen – Stimmen, die mit Neuheit, Popularität oder einem falschen Gefühl der Sicherheit verführen“ - Aber katholische Unis seien dazu aufgerufen, „Wege des Geistes zu Gott“ zu werden


Guadalajara (kath.net/pk) Katholische Universitäten sollten nicht nur Informationszentren sein, sondern auch „Choreographen des Wissens“, die den Geist zur Wahrheit und Transzendenz führen. Das schreibt Papst Leo XIV. in einem Brief an Vertreter katholischer Universitäten weltweit, wie „Aleteia“ berichtet.

„Wir müssen uns nicht von Christus entfernen, um fruchtbare Gespräche mit anderen Weisen des Denkens zu führen, sondern vielmehr unser Verständnis von Ihm als Weisheit des Vaters vertiefen“, hielt er in seiner Botschaft an die Teilnehmer der 28. Generalversammlung der Internationalen Föderation Katholischer Universitäten (IFCU) in Guadalajara (Mexiko) fest.


Er rief die katholischen akademischen Einrichtungen zu Harmonie, Dynamik und Freude beim Streben nach Wissen auf. In Guadalajara waren  Delegierte aus über 200 katholischen Unis weltweit vertreten.

Die entscheidende Frage sei jedoch: Zu welcher Musik tanzen wir? „In unserer Zeit gibt es keinen Mangel an Sirenengesängen – Stimmen, die mit Neuheit, Popularität oder einem falschen Gefühl der Sicherheit verführen“, heißt es in der Botschaft. Gegen diese Ablenkungen seien katholische Universitäten aufgerufen, „Wege des Geistes zu Gott“ zu werden, in Anlehnung an einen Satz des Heiligen Bonaventura.

Unter Berufung auf den heiligen Augustinus erinnerte der Papst daran, dass die Seele, wenn sie sich selbst überlassen bleibt, weder Licht noch Kraft erzeuge. Sie müsse sich der Quelle der Weisheit nähern, sonst drifte sie in die Dunkelheit ab.

Diese intellektuelle Pilgerreise, so bemerkte er, sei der Mission der Kirche nicht fremd. Seit den Anfängen des Christentums erfordere die Evangelisierung den Dialog mit anderen Weltanschauungen. Die Herausforderung des Apostels Paulus an die Römer sei eine eindringliche Erinnerung daran, dass selbst die Brillanz des klassischen Denkens letztlich im Tod endete –  nicht aus Mangel an Vernunft, sondern aus Mangel an Christus.

Archivfoto Papst Leo XIV. (c) Vatican Media


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  9. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  13. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  14. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  15. Unternehmer Guido Quelle: „Ich bin aus der evangelischen Kirchengemeinschaft ausgetreten“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz