Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

US-Regierung lässt negative Folgen von ‚Geschlechtsänderungen‘ erforschen

23. April 2025 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Je mehr Forschung über Menschen gemacht wird, die ihre ‚Geschlechtsumwandlung‘ bereuen und so weit wie möglich rückgängig machen wollen, um so besser kann man diesen Menschen helfen.


Washington D.C. (kath.net/CNA/jg)
Die Regierung Trump hat das National Institute of Health (NIH) angewiesen, eine Forschungsinitiative über Menschen durchzuführen, die sich einer so genannten „Geschlechtsumwandlung“ unterzogen haben und diese bereuen.

Im März hat die Regierung mehrere Subventionen an das NIH gestrichen, die mit Geschlechtsidentität und Diversität, Gleichstellung und Inklusion (DEI) zu tun haben. Jetzt soll das NIH erneut Transgender-Forschung betreiben, aber mit dem Ziel der Untersuchung negativer Konsequenzen, die aus hormonellen und chirurgischen Behandlungen folgen können.

Theresa Farnan vom Ethics and Public Policy Center hat mit der Catholic News Agency (CNA) über dieses Forschungsprogramm gesprochen.

Sie sagt, dass viele Personen, die über negative Konsequenzen nach medizinischer Geschlechtsumwandlung berichten, schon davor psychische Probleme, Traumata oder eine Form von Autismus hatten. Sie würden oft keine wirklichen alternativen Erklärungen für ihre Gefühlen oder keine Informationen über andere, weniger invasive Eingriffe erhalten.


Wenn Menschen nach einer „Geschlechtsumwandlung“ diese bereuen, sei es fast unmöglich, einen Arzt zu finden, der den Prozess der Absetzung von Hormonen begleitet. Es gebe wenige, engagierte Ärzte, von denen viele katholische oder christliche Ärzte seien. Diese seien aber die Ausnahme.

Die geplante Untersuchung sollte die Notwendigkeit für medizinische Versorgung für Personen hervorheben, die eine „Geschlechtsumwandlung“ so weit wie möglich wieder rückgängig machen wollen.

Farnan warnt auch vor den Gefahren der so genannten sozialen Geschlechtsumwandlung, die fälschlich als Phase der Entdeckung dargestellt werde, in Wahrheit aber Kinder und Jugendliche in einer „Transgender“-Identität führt, aus der sie schwer herauskommen.

Sie erwartet, dass die Kliniken, die sich auf „Geschlechtsumwandlungen“ spezialisiert haben, die geplante Untersuchung des NIH bekämpfen werden. „Das Letzte, was sie wollen, ist, dass das ins Scheinwerferlicht kommt, was wirklich in Gender-Kliniken passiert“, sagt Farnan wörtlich. Menschen, die eine Geschlechtsumwandlung wieder rückgängig machen wollen, sind plausible Zeugen für die unethische und gefährliche Natur dieser Industrie.

Patrick Lappert ist ein pensionierter Arzt und katholischer Diakon. In seiner aktiven Zeit als plastischer Chirurg hat er vielfach Menschen operiert, die ihre Geschlechtsumwandlung bereut haben.

Der emotionale, psychologische Prozess, den diese Menschen durchmachen, verdiene ausreichend Untersuchung und Unterstützung. Es wäre sinnvoll, wenn das NIH die langfristigen Folgen von „Geschlechtsumwandlungen“ untersuchen würde.

Es gebe wenig bis gar keine Information über die langfristigen Auswirkungen von Medikamenten und chirurgischen Eingriffen. Das betreffe Pubertätsblocker, Hormone des jeweils anderen Geschlechts in hoher Dosis, Einschränkung der Fruchtbarkeit, Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Diabetes.

Je mehr Forschung über diese Fragen gemacht werde, desto besser könne man Menschen helfen, die eine Geschlechtsumwandlung wieder rückgängig machen wollen. In Europa sei die Datenlage besser, während in den USA die Patientenakten auf viele Orte verteilt seien, sagt Lappert.

Die Regierung Trump und das NIH haben noch keine Details über das geplante Forschungsprojekt bekannt gegeben.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Wir werden erwartet“
  3. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  4. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  5. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  6. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  7. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  10. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  11. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  12. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  13. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  14. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz