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Universität von Minnesota bietet Kunstkurs über „Transgender-Heilige“ des Mittelalters an

5. April 2025 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Der Kurs ‚Gender, Geschlecht und Rasse im Kontext der jüdischen, christlichen und islamischen Kulturen des Mittelalters‘ berücksichtigen.


Minneapolis/St. Paul (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Die University of Minnesota Twin Cities bietet einen Kurs über „Transgender Heilige“ in mittelalterlicher Kunst an.

„Auf Grundlage der Kritischen Rassentheorie, der Intersektionalität und der Queer-Theorie stützt sich dieser Kurs auf Primärtexte und eine Reihe von visuellen und materiellen Quellen, um die Geschichte, die Erfahrungen und die Darstellungen marginalisierter Identitäten in der mittelalterlichen Welt nachzuzeichnen“, heißt es wörtlich in der Kursbeschreibung.


Weiter geht es wie folgt: „Wir werden Gender, Geschlecht und Rasse im Kontext der jüdischen, christlichen und islamischen Kulturen des Mittelalters berücksichtigen. Der Kurs wird Themen wie transsexuelle Heilige, wunderbare Verwandlungen, dämonische Besessenheit, weibliche Künstler und Mäzene, die ‚monströsen Rassen‘ der Reiseberichte und geschlechtsangleichende Operationen untersuchen. Im Gegensatz zu den falschen Vorstellungen einer homogenen weißen europäischen Vergangenheit war die Wirklichkeit des mittelalterlichen Europas divers und komplex und seine Grenzen – geographisch, kulturell, körperlich und anderweitig – waren im Fluss, wie sich in der visuellen und materiellen Kultur widerspiegelt.“

Die College-Nachrichtenseite The College Fix stellte bei der Universität von Minnesota mehrere Anfragen zu diesem Kurs, erhielt aber keine Antwort. Rachel Brown, Professorin für katholische Kirchengeschichte an der Universität von Chicago, mutmaßt, dass die Veranstalter vielleicht an Johanna von Orleans gedacht haben könnten, die manchmal Männerkleidung getragen hat, oder den hl. Symeon den Theologen, der möglicherweise ein Eunuch gewesen ist. Diese Beispiele hätten aber nur einen sehr dürftigen Zusammenhang mit der modernen Verwendung des Begriffs „Transgender“. In keinem der genannten Fälle wurde das biologische Geschlecht in Frage gestellt, wie es die moderne Gender-Ideologie tue, sagt Brown.

 


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