Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Das Zeichen von Kana: Gottes Fest mit der Menschheit hat begonnen

19. Jänner 2025 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Auf den Mangel des Menschen antwortet Gott stets mit dem Überfluss. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am zweiten Sonntag im Jahreskreis: „Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!“.

Das Evangelium der heutigen Liturgie (Joh 2,1-11) berichtet von dem ersten Zeichen, das Jesus gewirkt hat: der Verwandlung von Wasser in Wein während eines Hochzeitsfestes in Kana in Galiläa. Es handle sich um eine Erzählung, die die gesamte Sendung Jesu vorwegnehme und zusammenfasste. Am Tag des Kommens des Messias – so die Propheten – werde der Herr „ein Festmahl mit erlesenen Weinen“ bereiten, und „die Berge werden jungen Wein triefen“.


Jesus sei also der Bräutigam, der den „neuen Wein“ seiner Liebe bringe, um den Ehebund zwischen Gott und der Menschheit zu erneuern.

In diesem Evangelium könnten wir zwei Dinge bemerken: den Mangel und die Überfülle. Auf der einen Seite gehe der Wein aus, und Maria sage zu ihrem Sohn: „Sie haben keinen Wein mehr“ (V. 3). Auf der anderen Seite greife Jesus ein und lasse sechs große Krüge füllen. Am Ende sei der Wein so reichlich und köstlich, dass der Verantwortliche für das Fest den Bräutigam frage, warum er ihn bis zum Schluss aufbewahrt habe. So sei es, betonte Franziskus: „Das Zeichen Gottes ist der Überfluss“, und „der Überfluss  von Kana ist ein Zeichen, dass Gottes Fest mit der Menschheit (…) begonnen hat“ (vgl. Benedikt XVI., Jesus von Nazareth, Bd 1, S. 295). Auf den Mangel des Menschen antworte Gott stets mit dem Überfluss (vgl. Röm 5,20).

Auch im Festmahl unseres Lebens merkten wir manchmal, dass der Wein ausgehe. Das geschehe, wenn uns Sorgen bedrückten, Ängste überfielen oder die zerstörerischen Kräfte des Bösen uns den Geschmack am Leben, die Freude und die Hoffnung raubten. Doch „angesichts dieses Mangels schenkt uns der Herr den Überfluss seiner Liebe, indem er den Wein des Heiligen Geistes in unser Leben bringt – den Wein der Freude und der Hoffnung. Und er schenkt ihn in solcher Fülle, dass er niemals ausgeht“,

Franziskus beschloss seine Betrachtungen mit einem Gebet an die Gottesmutter: „Sie, die „Frau des neuen Weines, möge für uns eintreten und uns in diesem Jubiläumsjahr helfen, die Freude an der Begegnung mit Jesus, dem Herrn, neu zu entdecken“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  4. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  5. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  6. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  7. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  8. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  9. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  10. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  11. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  12. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  13. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  14. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz