Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  10. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  11. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  12. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  13. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  14. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

Das Zeichen von Kana: Gottes Fest mit der Menschheit hat begonnen

19. Jänner 2025 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Auf den Mangel des Menschen antwortet Gott stets mit dem Überfluss. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am zweiten Sonntag im Jahreskreis: „Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!“.

Das Evangelium der heutigen Liturgie (Joh 2,1-11) berichtet von dem ersten Zeichen, das Jesus gewirkt hat: der Verwandlung von Wasser in Wein während eines Hochzeitsfestes in Kana in Galiläa. Es handle sich um eine Erzählung, die die gesamte Sendung Jesu vorwegnehme und zusammenfasste. Am Tag des Kommens des Messias – so die Propheten – werde der Herr „ein Festmahl mit erlesenen Weinen“ bereiten, und „die Berge werden jungen Wein triefen“.


Jesus sei also der Bräutigam, der den „neuen Wein“ seiner Liebe bringe, um den Ehebund zwischen Gott und der Menschheit zu erneuern.

In diesem Evangelium könnten wir zwei Dinge bemerken: den Mangel und die Überfülle. Auf der einen Seite gehe der Wein aus, und Maria sage zu ihrem Sohn: „Sie haben keinen Wein mehr“ (V. 3). Auf der anderen Seite greife Jesus ein und lasse sechs große Krüge füllen. Am Ende sei der Wein so reichlich und köstlich, dass der Verantwortliche für das Fest den Bräutigam frage, warum er ihn bis zum Schluss aufbewahrt habe. So sei es, betonte Franziskus: „Das Zeichen Gottes ist der Überfluss“, und „der Überfluss  von Kana ist ein Zeichen, dass Gottes Fest mit der Menschheit (…) begonnen hat“ (vgl. Benedikt XVI., Jesus von Nazareth, Bd 1, S. 295). Auf den Mangel des Menschen antworte Gott stets mit dem Überfluss (vgl. Röm 5,20).

Auch im Festmahl unseres Lebens merkten wir manchmal, dass der Wein ausgehe. Das geschehe, wenn uns Sorgen bedrückten, Ängste überfielen oder die zerstörerischen Kräfte des Bösen uns den Geschmack am Leben, die Freude und die Hoffnung raubten. Doch „angesichts dieses Mangels schenkt uns der Herr den Überfluss seiner Liebe, indem er den Wein des Heiligen Geistes in unser Leben bringt – den Wein der Freude und der Hoffnung. Und er schenkt ihn in solcher Fülle, dass er niemals ausgeht“,

Franziskus beschloss seine Betrachtungen mit einem Gebet an die Gottesmutter: „Sie, die „Frau des neuen Weines, möge für uns eintreten und uns in diesem Jubiläumsjahr helfen, die Freude an der Begegnung mit Jesus, dem Herrn, neu zu entdecken“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  7. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  13. Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus
  14. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  15. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz