Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Das Zeichen von Kana: Gottes Fest mit der Menschheit hat begonnen

19. Jänner 2025 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Auf den Mangel des Menschen antwortet Gott stets mit dem Überfluss. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am zweiten Sonntag im Jahreskreis: „Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!“.

Das Evangelium der heutigen Liturgie (Joh 2,1-11) berichtet von dem ersten Zeichen, das Jesus gewirkt hat: der Verwandlung von Wasser in Wein während eines Hochzeitsfestes in Kana in Galiläa. Es handle sich um eine Erzählung, die die gesamte Sendung Jesu vorwegnehme und zusammenfasste. Am Tag des Kommens des Messias – so die Propheten – werde der Herr „ein Festmahl mit erlesenen Weinen“ bereiten, und „die Berge werden jungen Wein triefen“.


Jesus sei also der Bräutigam, der den „neuen Wein“ seiner Liebe bringe, um den Ehebund zwischen Gott und der Menschheit zu erneuern.

In diesem Evangelium könnten wir zwei Dinge bemerken: den Mangel und die Überfülle. Auf der einen Seite gehe der Wein aus, und Maria sage zu ihrem Sohn: „Sie haben keinen Wein mehr“ (V. 3). Auf der anderen Seite greife Jesus ein und lasse sechs große Krüge füllen. Am Ende sei der Wein so reichlich und köstlich, dass der Verantwortliche für das Fest den Bräutigam frage, warum er ihn bis zum Schluss aufbewahrt habe. So sei es, betonte Franziskus: „Das Zeichen Gottes ist der Überfluss“, und „der Überfluss  von Kana ist ein Zeichen, dass Gottes Fest mit der Menschheit (…) begonnen hat“ (vgl. Benedikt XVI., Jesus von Nazareth, Bd 1, S. 295). Auf den Mangel des Menschen antworte Gott stets mit dem Überfluss (vgl. Röm 5,20).

Auch im Festmahl unseres Lebens merkten wir manchmal, dass der Wein ausgehe. Das geschehe, wenn uns Sorgen bedrückten, Ängste überfielen oder die zerstörerischen Kräfte des Bösen uns den Geschmack am Leben, die Freude und die Hoffnung raubten. Doch „angesichts dieses Mangels schenkt uns der Herr den Überfluss seiner Liebe, indem er den Wein des Heiligen Geistes in unser Leben bringt – den Wein der Freude und der Hoffnung. Und er schenkt ihn in solcher Fülle, dass er niemals ausgeht“,

Franziskus beschloss seine Betrachtungen mit einem Gebet an die Gottesmutter: „Sie, die „Frau des neuen Weines, möge für uns eintreten und uns in diesem Jubiläumsjahr helfen, die Freude an der Begegnung mit Jesus, dem Herrn, neu zu entdecken“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz