Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Umstrittenes britisches Sterbehilfe-Gesetz erhält in zweiter Lesung die parlamentarische Billigung

2. Dezember 2024 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die dritte Lesung im Parlament steht noch aus, aber Lebensschützer befürchten Schlimmstes - Augsburger Theologe Johannes Hartl: „Ein weiterer Schritt auf dem Weg in eine Kultur des Todes“


London (kath.net) Das britische Parlament hat dem Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe mit 330 zu 275 Stimmen zunächst zugestimmt. Die Abstimmung in zweiter Lesung ist nicht die endgültige Abstimmung in dieser Angelegenheit, aber sie lässt eine Abstimmung in dritter Lesung und die endgültige Annahme des Sterbehilfegesetzes wahrscheinlicher erscheinen. Das berichtet „LifeNews“.

Der Geschäftsführer von „Care Not Killing“, Dr. Gordon Macdonald, sagte gegenüber LifeNews, dies sei ein trauriger und schrecklicher Tag für Großbritannien. „Wir sind natürlich enttäuscht über die Abstimmung, aber es hat uns sehr ermutigt, dass sich die Abgeordneten umso mehr gegen eine Gesetzesänderung wenden, je mehr sie über Sterbehilfe und Sterbehilfe erfahren, und zu Recht wollen, dass sich die Regierung auf die Reparatur des kaputten britischen Palliativversorgungssystems konzentriert“, sagte er.


„Tatsächlich sollte, wie wir heute von zahlreichen Abgeordneten gehört haben, die Sanierung der Palliativ- und Sozialfürsorgesysteme Priorität haben, anstatt eine gefährliche und ideologische Strategie voranzutreiben, die vielen älteren, unheilbar kranken und behinderten Menschen das Gefühl gibt, eine Last zu sein, und sie dazu bringt, ihr Leben vorzeitig zu beenden, genau wie wir es im US-Bundesstaat Oregon sehen, dem Vorbild für diesen Gesetzesentwurf“, fuhr der Arzt fort.

Der Arzt sagte LifeNews, dass sich viele Abgeordnete auf die legale Sterbehilfe in den Vereinigten Staaten und Kanada konzentrierten und darüber diskutierten, wie Schutzmaßnahmen missbraucht und ausgenutzt wurden. Einige Abgeordnete hatten ihre Besorgnis darüber äußerten, dass die Gesetzgebung übereilt und schlecht formuliert wurde, und sie hatten darauf aufmerksam gemacht, dass in Oregon ein für unheilbar kranke Erwachsene eingeführtes Gesetz sogar auf Menschen mit Diabetes, Arthritis und Essstörungen wie Anorexie ausgeweitet wurde.

Macdonald macht außerdem darauf aufmerksam, dass bsp. mit Blick auf Kanada bereits davor gewarnt wird, dass Menschen aus ethnischen Minderheiten, ärmeren Verhältnissen oder mit einer Behinderung viel wahrscheinlicher getötet würden, wenn dieses Gesetz verabschiedet würde.

Der bekannte Augsburger Theologe und Autor Johannes Hartl kommentiert die Parlamentsentscheidung auf X folgendermaßen: „Ein weiterer Schritt auf dem Weg in eine Kultur des Todes. Grundlage aller Ethik ist aber die Würde des menschlichen Lebens. Diese gründet in seiner Unverfügbarkeit, an die niemand rühren sollte, auch nicht er selbst.“

Symbolbild (c) Care not killing


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz