Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  11. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  14. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

Umstrittenes britisches Sterbehilfe-Gesetz erhält in zweiter Lesung die parlamentarische Billigung

2. Dezember 2024 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die dritte Lesung im Parlament steht noch aus, aber Lebensschützer befürchten Schlimmstes - Augsburger Theologe Johannes Hartl: „Ein weiterer Schritt auf dem Weg in eine Kultur des Todes“


London (kath.net) Das britische Parlament hat dem Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe mit 330 zu 275 Stimmen zunächst zugestimmt. Die Abstimmung in zweiter Lesung ist nicht die endgültige Abstimmung in dieser Angelegenheit, aber sie lässt eine Abstimmung in dritter Lesung und die endgültige Annahme des Sterbehilfegesetzes wahrscheinlicher erscheinen. Das berichtet „LifeNews“.

Der Geschäftsführer von „Care Not Killing“, Dr. Gordon Macdonald, sagte gegenüber LifeNews, dies sei ein trauriger und schrecklicher Tag für Großbritannien. „Wir sind natürlich enttäuscht über die Abstimmung, aber es hat uns sehr ermutigt, dass sich die Abgeordneten umso mehr gegen eine Gesetzesänderung wenden, je mehr sie über Sterbehilfe und Sterbehilfe erfahren, und zu Recht wollen, dass sich die Regierung auf die Reparatur des kaputten britischen Palliativversorgungssystems konzentriert“, sagte er.


„Tatsächlich sollte, wie wir heute von zahlreichen Abgeordneten gehört haben, die Sanierung der Palliativ- und Sozialfürsorgesysteme Priorität haben, anstatt eine gefährliche und ideologische Strategie voranzutreiben, die vielen älteren, unheilbar kranken und behinderten Menschen das Gefühl gibt, eine Last zu sein, und sie dazu bringt, ihr Leben vorzeitig zu beenden, genau wie wir es im US-Bundesstaat Oregon sehen, dem Vorbild für diesen Gesetzesentwurf“, fuhr der Arzt fort.

Der Arzt sagte LifeNews, dass sich viele Abgeordnete auf die legale Sterbehilfe in den Vereinigten Staaten und Kanada konzentrierten und darüber diskutierten, wie Schutzmaßnahmen missbraucht und ausgenutzt wurden. Einige Abgeordnete hatten ihre Besorgnis darüber äußerten, dass die Gesetzgebung übereilt und schlecht formuliert wurde, und sie hatten darauf aufmerksam gemacht, dass in Oregon ein für unheilbar kranke Erwachsene eingeführtes Gesetz sogar auf Menschen mit Diabetes, Arthritis und Essstörungen wie Anorexie ausgeweitet wurde.

Macdonald macht außerdem darauf aufmerksam, dass bsp. mit Blick auf Kanada bereits davor gewarnt wird, dass Menschen aus ethnischen Minderheiten, ärmeren Verhältnissen oder mit einer Behinderung viel wahrscheinlicher getötet würden, wenn dieses Gesetz verabschiedet würde.

Der bekannte Augsburger Theologe und Autor Johannes Hartl kommentiert die Parlamentsentscheidung auf X folgendermaßen: „Ein weiterer Schritt auf dem Weg in eine Kultur des Todes. Grundlage aller Ethik ist aber die Würde des menschlichen Lebens. Diese gründet in seiner Unverfügbarkeit, an die niemand rühren sollte, auch nicht er selbst.“

Symbolbild (c) Care not killing


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  6. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  7. Vertrauenskrise in der Kirche
  8. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  9. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  10. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  11. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  12. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  13. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  14. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  15. Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz