Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  5. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  6. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  7. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  8. „Das Ende von Maria 2.0“
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  13. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  14. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  15. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“

'Wenn du mit der Königin zusammenarbeitest, gewinnst du das Spiel!'

3. Dezember 2024 in Spirituelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Marienverehrung ist für manche ein rotes Tuch. Aber Jesus ist nicht eifersüchtig, und Maria ist nur zu seiner Ehre da, erklärt Father David Michael Moses.


New York (kath.net / pk) Beten Katholiken Maria an, wie immer wieder behauptet wird? „Nein“, erklärt der amerikanische Priester Michael David Moses in einem aktuellen Video. Wer das behaupte, der habe sich nicht informiert oder lüge. Die katholische Lehre sei eindeutig: „Wir beten nur die Personen der Trinität an, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.“

Maria werde nicht angebetet, jedoch verehrt, sagt Moses. „Wir verehren Maria, was heißt: Wir haben großen Respekt vor ihr. Wir lieben und respektieren Maria, weil Jesus sie zuerst geliebt und respektiert hat.“

Maria werde nach katholischer Lehre als Mutter Gottes verehrt „Das ist einfach nur Logik“, meint der Priester. „Maria war die Mutter von Jesus. Und Jesus war Gott, nicht wahr. Und deswegen war sie die Mutter Gottes. Es gibt keine andere Art und Weise, das zu interpretieren.“ 


Wenn Katholiken zu Maria beten, etwa beim Rosenkranz, dann müsse man wissen, was damit gemeint sei, betont er. „Das Wort ,beten‘ meint wörtlich, eine demütige Bitte an jemand zu richten.“ Ebenso wie wir unsere Mutter oder einen Freund bitten, für uns zu beten, können wir uns auch an Maria wenden, im dem Sinne, dass wir sie bitten, bei Gott für uns einzutreten.

„Manchmal ist der schnellste Weg zum Sohn der über die Mutter?“, zieht er einen Vergleich zum echten Leben. Jesus und Maria seien Teil einer Familie gewesen, erinnert er. „Gott wurde ein Baby, wurde Teil einer Familie, er hatte eine echte Mutter, das ist die Grundlage des christlichen Glaubens.“

Die Frage, ob Marienverehrung etwas von Gottes Ehre wegnehme, beantwortet er mit einem Vergleich mit dem Schachbrett, den er von dem Priester Dan Calloway gehört hat. „Was ist der wertvollste Teil auf einem Schachbrett? Der König. Aber welche ist die beweglichste Figur auf dem Schachbrett? Die Königin. Sie ist extrem wertvoll für das Spiel. Aber keiner denkt, sie ist wertvoller als der König“, erklärt David Michael Moses. „Wenn alle zusammenarbeiten mit der Königin, dann gewinnst du das Spiel.“ 

„Und so ist das mit Jesus und Maria. In unserem Glauben geht es nur um Jesus Christus. Er ist der König, er ist Gott. Im Katholizismus geht es nur um Jesus Christus. Jeder, der etwas anderes sagt, weiß nicht, wovon er spricht. Aber Maria hat eine unglaubliche Beweglichkeit. Sie kann unglaubliche Dinge vollbringen. Jesus ist nicht eifersüchtig. Er freut sich über ihre Fähigkeiten. Sie ist zu seiner Ehre da. Wenn wir die Königin verlieren, haben wir große Probleme. Aber wenn wir mit der Königin gut zusammenarbeiten, können wir mitwirken, dem König zu seinem Sieg zu verhelfen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  3. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  4. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  5. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  6. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  7. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  8. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  9. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  10. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  11. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  12. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  13. Über das Dämonische
  14. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  15. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz