Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  4. Schisma auf leisen Sohlen
  5. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  13. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  14. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

'Wenn du mit der Königin zusammenarbeitest, gewinnst du das Spiel!'

3. Dezember 2024 in Spirituelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Marienverehrung ist für manche ein rotes Tuch. Aber Jesus ist nicht eifersüchtig, und Maria ist nur zu seiner Ehre da, erklärt Father David Michael Moses.


New York (kath.net / pk) Beten Katholiken Maria an, wie immer wieder behauptet wird? „Nein“, erklärt der amerikanische Priester Michael David Moses in einem aktuellen Video. Wer das behaupte, der habe sich nicht informiert oder lüge. Die katholische Lehre sei eindeutig: „Wir beten nur die Personen der Trinität an, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.“

Maria werde nicht angebetet, jedoch verehrt, sagt Moses. „Wir verehren Maria, was heißt: Wir haben großen Respekt vor ihr. Wir lieben und respektieren Maria, weil Jesus sie zuerst geliebt und respektiert hat.“

Maria werde nach katholischer Lehre als Mutter Gottes verehrt „Das ist einfach nur Logik“, meint der Priester. „Maria war die Mutter von Jesus. Und Jesus war Gott, nicht wahr. Und deswegen war sie die Mutter Gottes. Es gibt keine andere Art und Weise, das zu interpretieren.“ 


Wenn Katholiken zu Maria beten, etwa beim Rosenkranz, dann müsse man wissen, was damit gemeint sei, betont er. „Das Wort ,beten‘ meint wörtlich, eine demütige Bitte an jemand zu richten.“ Ebenso wie wir unsere Mutter oder einen Freund bitten, für uns zu beten, können wir uns auch an Maria wenden, im dem Sinne, dass wir sie bitten, bei Gott für uns einzutreten.

„Manchmal ist der schnellste Weg zum Sohn der über die Mutter?“, zieht er einen Vergleich zum echten Leben. Jesus und Maria seien Teil einer Familie gewesen, erinnert er. „Gott wurde ein Baby, wurde Teil einer Familie, er hatte eine echte Mutter, das ist die Grundlage des christlichen Glaubens.“

Die Frage, ob Marienverehrung etwas von Gottes Ehre wegnehme, beantwortet er mit einem Vergleich mit dem Schachbrett, den er von dem Priester Dan Calloway gehört hat. „Was ist der wertvollste Teil auf einem Schachbrett? Der König. Aber welche ist die beweglichste Figur auf dem Schachbrett? Die Königin. Sie ist extrem wertvoll für das Spiel. Aber keiner denkt, sie ist wertvoller als der König“, erklärt David Michael Moses. „Wenn alle zusammenarbeiten mit der Königin, dann gewinnst du das Spiel.“ 

„Und so ist das mit Jesus und Maria. In unserem Glauben geht es nur um Jesus Christus. Er ist der König, er ist Gott. Im Katholizismus geht es nur um Jesus Christus. Jeder, der etwas anderes sagt, weiß nicht, wovon er spricht. Aber Maria hat eine unglaubliche Beweglichkeit. Sie kann unglaubliche Dinge vollbringen. Jesus ist nicht eifersüchtig. Er freut sich über ihre Fähigkeiten. Sie ist zu seiner Ehre da. Wenn wir die Königin verlieren, haben wir große Probleme. Aber wenn wir mit der Königin gut zusammenarbeiten, können wir mitwirken, dem König zu seinem Sieg zu verhelfen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  4. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  7. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  10. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  11. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  14. Paris: Klassische lateinische Messe bringt eine neue Generation in die katholische Kirche
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz