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'Wenn du mit der Königin zusammenarbeitest, gewinnst du das Spiel!'

3. Dezember 2024 in Spirituelles, 6 Lesermeinungen
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Marienverehrung ist für manche ein rotes Tuch. Aber Jesus ist nicht eifersüchtig, und Maria ist nur zu seiner Ehre da, erklärt Father David Michael Moses.


New York (kath.net / pk) Beten Katholiken Maria an, wie immer wieder behauptet wird? „Nein“, erklärt der amerikanische Priester Michael David Moses in einem aktuellen Video. Wer das behaupte, der habe sich nicht informiert oder lüge. Die katholische Lehre sei eindeutig: „Wir beten nur die Personen der Trinität an, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.“

Maria werde nicht angebetet, jedoch verehrt, sagt Moses. „Wir verehren Maria, was heißt: Wir haben großen Respekt vor ihr. Wir lieben und respektieren Maria, weil Jesus sie zuerst geliebt und respektiert hat.“

Maria werde nach katholischer Lehre als Mutter Gottes verehrt „Das ist einfach nur Logik“, meint der Priester. „Maria war die Mutter von Jesus. Und Jesus war Gott, nicht wahr. Und deswegen war sie die Mutter Gottes. Es gibt keine andere Art und Weise, das zu interpretieren.“ 


Wenn Katholiken zu Maria beten, etwa beim Rosenkranz, dann müsse man wissen, was damit gemeint sei, betont er. „Das Wort ,beten‘ meint wörtlich, eine demütige Bitte an jemand zu richten.“ Ebenso wie wir unsere Mutter oder einen Freund bitten, für uns zu beten, können wir uns auch an Maria wenden, im dem Sinne, dass wir sie bitten, bei Gott für uns einzutreten.

„Manchmal ist der schnellste Weg zum Sohn der über die Mutter?“, zieht er einen Vergleich zum echten Leben. Jesus und Maria seien Teil einer Familie gewesen, erinnert er. „Gott wurde ein Baby, wurde Teil einer Familie, er hatte eine echte Mutter, das ist die Grundlage des christlichen Glaubens.“

Die Frage, ob Marienverehrung etwas von Gottes Ehre wegnehme, beantwortet er mit einem Vergleich mit dem Schachbrett, den er von dem Priester Dan Calloway gehört hat. „Was ist der wertvollste Teil auf einem Schachbrett? Der König. Aber welche ist die beweglichste Figur auf dem Schachbrett? Die Königin. Sie ist extrem wertvoll für das Spiel. Aber keiner denkt, sie ist wertvoller als der König“, erklärt David Michael Moses. „Wenn alle zusammenarbeiten mit der Königin, dann gewinnst du das Spiel.“ 

„Und so ist das mit Jesus und Maria. In unserem Glauben geht es nur um Jesus Christus. Er ist der König, er ist Gott. Im Katholizismus geht es nur um Jesus Christus. Jeder, der etwas anderes sagt, weiß nicht, wovon er spricht. Aber Maria hat eine unglaubliche Beweglichkeit. Sie kann unglaubliche Dinge vollbringen. Jesus ist nicht eifersüchtig. Er freut sich über ihre Fähigkeiten. Sie ist zu seiner Ehre da. Wenn wir die Königin verlieren, haben wir große Probleme. Aber wenn wir mit der Königin gut zusammenarbeiten, können wir mitwirken, dem König zu seinem Sieg zu verhelfen.“


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