Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds

In Wien hat die historische Oktav des hl. Stanislaus Kostka begonnen

18. November 2024 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In der österreichischen Hauptstadt ist die langjährige Verehrung des hl. Stanislaus Kostka immer noch präsent, auch dank der engagierten Bemühungen der örtlichen polnischen Gemeinde.


Wien (kath.net) Der Gedenktag des hl. Stanislaus Kostka (1550-1568) wird in der Diözese Wien am 13. November gefeiert. An diesem Tag beginnt in der Stanislaus Kostka-Kapelle die Oktav. Jedes Jahr, zwischen 13. und 20. November, steht die Kapelle, eine der wenigen verbliebenen liturgisch aktiven Privat-Haus-Kapellen in Wien, Gläubigen und Besuchern offen. Bei den täglichen Gottesdiensten und Gemeinschaftsgebeten wird die jahrhundertealte Tradition des Heiligen aus Polen gepflegt. Neben Messen in deutscher Sprache, die vorwiegend von Wiener Jesuiten zelebriert werden, wird auch eine Oktav in polnischer Sprache abgehalten. Polnische Priester, die in Wiener Pfarren tätig sind, werden eingeladen, die Eucharistie zu feiern. Die heiligen Messen und Rosenkranzgebete werden über den polnischen katholischen Radiosender Radio Droga (radiodroga.net) im Internet übertragen. Die Redaktion des Senders hat heuer zusätzlich ein Mittagsgebet – den „Angelus“ – und das Rosenkranzgebet initiiert. Die Gläubigen, die sich zu dieser Zeit in der Kapelle aufhalten, können sich aktiv und spontan am Gebet beteiligen und es in ihrer eigenen Sprache sprechen.


Eine 200 Jahre Tradition

Die Festoktav des hl. Stanislaus Kostka wird seit mehr als 200 Jahren an diesem besonderen Ort gefeiert. Davon zeugen historische Chroniken und zahlreiche Veröffentlichungen sowohl in der Literatur als auch in der Presse, in denen die Feier dieses Festes ausführlich beschrieben wird. Jeden Tag wurden hier mehrere Heilige Messen gefeiert. Die Eucharistie wurde von Nuntien, Erzbischöfen, Bischöfen und Prälaten zelebriert. Die Gläubigen, darunter auch Mitglieder der Familie Habsburg, pilgerten zahlreich zu diesem heiligen Ort. Eine wichtige Quelle, die die besondere Bedeutung der Wiener Kapelle des hl. Stanislaus Kostka bestätigt, ist das päpstliche Dokument „Ad perpetuam rei rei“ (Zum immerwährenden Andenken) von Pius IX. aus dem Jahr 1877, wonach die Gläubigen, die diese Kapelle am 13. November und während der gesamten Oktav besuchen, einen vollkommenen Ablass gewinnen können.

Ein historischer Raum

Dieses kleine Zimmer im ersten Stock eines Stadthauses an der Ecke Kurrentgasse und Steindlgasse, das einst von Stanislaus Kostka bewohnt wurde und in dem sich unter dem Einfluss mystischer Erfahrungen sein weiteres Schicksal entschied, wurde zum Ort des Beginns seiner Verehrung in Wien. Nur fünfzehn Jahre nach dem Tod Stanislaus’ wurde hier eine einfache Andachtskapelle errichtet. Mitte des 18. Jahrhunderts renovierte die damalige Besitzerin des Hauses, die tüchtige Musikwitwe und Wohltäterin der Kirche Barbara Koller von Mohrenfels, das baufällige Gebäude und ließ die Kapelle neu errichten, wobei sie den Innenraum mit Marmor und reicher Rokoko-Verzierung bereicherte – in diesem Zustand ist die Kapelle bis heute erhalten. Hier ist die Tradition der einzigartigen Festoktav tief verwurzelt und wird bis heute von Gläubigen verschiedener Nationalitäten, darunter Österreicher, Polen und Kroaten gepflegt.

Ein neuer Guide für Besucher

Pünktlich zum Beginn der Oktav wurde ein Mini-Guide in polnischer und deutscher Sprache herausgegeben, der die wichtigsten Fakten und Daten aus dem Leben des hl. Stanislaus Kostka sowie Wissenswertes zur Geschichte des Hauses und der Kapelle in der Kurrentgasse 2 beschreibt.

Fotos (c) Joanna Łukaszuk-Ritter


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  11. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  12. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  13. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  14. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  15. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz